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Fotil® 5 mg/ml + 20 mg/ml
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- PZN / EAN
- 00101586 / 4150001015865
- Darreichung
- Augentropfen
- Hersteller
- Santen GmbH
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 6.83 mg Timolol hydrogenmaleat
- 20 mg Pilocarpin hydrochlorid
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- Hypromellose
- 0.1 mg Benzalkonium chlorid
- Natrium citrat
- Citronensäure monohydrat
Indikation
- Dieses Arzneimittel enthält Timolol und Pilocarpin. Timolol gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Betarezeptorenblocker bezeichnet werden, und Pilocarpin gehört zu den sogenannten Miotika. Die beiden Stoffe Timolol und Pilocarpin ergänzen sich und verringern gemeinsam den Druck im Auge. Das Präparat wird angewendet, wenn der Druck im Auge zu hoch ist.
- Das Arzneimittel ist eine Kombination und wird zur Behandlung des Grünen Stars (Glaukom) und einer Erkrankung, die als okuläre Hypertension bezeichnet wird, angewendet. Beide Erkrankungen hängen mit einer Erhöhung des Drucks im Inneren des Auges zusammen und können letztendlich Ihr Sehvermögen beeinträchtigen.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- wenn Sie allergisch gegen Timolol, Pilocarpin, Betarezeptorenblocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie zur Zeit oder in der Vergangenheit Probleme mit der Atmung haben oder hatten, wie z. B. Asthma, oder schwere chronisch obstruktive Bronchitis (schwere Lungenerkrankung, die zu Giemen, Schwierigkeiten beim Atmen und/oder lang andauerndem Husten führen kann) oder andere Arten von Atmungsproblemen
- wenn Sie Heuschnupfen oder eine andere Allergie in der Nase haben (allergischer Schnupfen)
- wenn Sie einen langsamen Puls, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen haben
- wenn Sie eine Entzündung der Iris (des farbigen Teils des Auges) haben (Uveitis anterior)
- wenn Sie eine Beschädigung der Oberfläche des Auges haben (Hornhautschädigung)
- wenn Sie eine Glaukomform haben, die durch eine andere Erkrankung hervorgerufen wird (sekundäres Glaukom) oder wenn Ihr Glaukom dadurch verursacht ist, dass die Flüssigkeit im Auge nicht von den hinteren Teilen des Auges in die vorderen Teile fließen kann (Pupillarblockglaukom)
- wenn Sie an einer Augenerkrankung leiden, bei der eine Pupillenverengung (Miosis) zu vermeiden ist
Dosierung
- Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt zweimal täglich 1 Tropfen in das Auge oder in die Augen. Wenden Sie die Augentropfen nur dann in beiden Augen an, wenn Ihr Arzt es Ihnen so verordnet hat.
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
- Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird aufgrund fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:
- Es kann nützlich sein, das Auge direkt nach der Überdosierung auszuwaschen.
- Es kann zu Kopfschmerzen, Schwitzen, vermehrtem Speichelfluss, Übelkeit, tränenden Augen, roten Augen, Herzproblemen (verlangsamter Herzschlag, akute Herzinsuffizienz), niedrigem Blutdruck, Schwindel, Verwirrung, Schwierigkeiten beim Atmen und Anfällen kommen. Fragen Sie einen Arzt um Rat.
- Falls das Arzneimittel versehentlich geschluckt wird, fragen Sie einen Arzt um Rat.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Brechen Sie die Anwendung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Wenn Sie die Anwendung abbrechen, wird der Augeninnendruck erneut ansteigen. Das kann zu einer bleibenden Schädigung des Auges führen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die meisten Nebenwirkungen sind nicht schwerwiegend.
- Sie können die Anwendung gewöhnlich fortsetzen, es sei denn, die Nebenwirkungen sind schwerwiegend. Wenn Sie besorgt sind, sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker. Brechen Sie die Anwendung nicht ab, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen.
- Häufige Nebenwirkungen
- Die folgenden Nebenwirkungen können bis zu 1 von 10 Personen betreffen:
- Nebenwirkungen am Auge
- vorübergehendes Stechen und Brennen
- Verschwommensehen
- vermehrter Tränenfluss
- Krampf innerer Augenmuskeln
- Rötung des Auges
- Augenschmerzen
- Juckreiz
- Reizung
- Kurzsichtigkeit
- verringerte Fähigkeit, bei schlechter Beleuchtung Einzelheiten zu sehen
- Nebenwirkungen auf das Nervensystem
- Kopfschmerzen
- Nebenwirkungen am Auge
- Die folgenden Nebenwirkungen können bis zu 1 von 10 Personen betreffen:
- Gelegentliche Nebenwirkungen
- Die folgenden Nebenwirkungen können bis zu 1 von 100 Personen betreffen:
- Nebenwirkungen am Auge
- Verringerte Empfindlichkeit der Vorderseite des Auges (verringerte Hornhautempfindlichkeit)
- kleine punktförmige entzündete Stellen an der Augenoberfläche
- Nebenwirkungen auf die Atemwege
- Schwierigkeiten beim Atmen
- Nebenwirkungen auf das Nervensystem
- Depression
- Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
- Übelkeit
- Nebenwirkungen auf das Herz und die Blutgefäße
- Blutdruckabfall
- langsamer Herzschlag
- Allgemeine Nebenwirkungen
- Erschöpfung
- Nebenwirkungen am Auge
- Die folgenden Nebenwirkungen können bis zu 1 von 100 Personen betreffen:
- Seltene Nebenwirkungen
- Die folgenden Nebenwirkungen können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen:
- Nebenwirkungen am Auge
- Ablösung der Netzhaut von der Rückseite des Auges
- Blutung im Auge (Glaskörperblutungen)
- Verminderte Beweglichkeit der Regenbogenhaut (Iris; farblich pigmentierter Teilbereich des vorderen Auges) (Irisrigidität)
- kugelige Gebilde an oder innerhalb der Regenbogenhaut (Iriszysten)
- vergrößerte Blutgefäße in der Regenbogenhaut (Vasodilatation der Irisgefäße)
- Lidkontraktion
- Einengung des vorderen Teils des Auges (Vorderkammer)
- reversible Linsentrübung als Folge der Langzeitanwendung von einem der in dem Präparat enthaltenen Wirkstoffe (Pilocarpin)
- verringerter Tränenfluss (Trockenes-Auge-Syndrom)
- Entzündung der Augenlider und Augen
- Sehstörungen
- Doppeltsehen
- Herabhängen des Augenlids
- Nebenwirkungen auf die Atemwege
- Kurzatmigkeit (besonders bei Patienten mit Asthma und Herzinsuffizienz)
- Verstopfte Nase
- Nebenwirkungen auf das Nervensystem
- Angst
- Albträume
- allgemeine Schwäche
- Schwindel
- Verwirrung
- Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
- Übelkeit (Erbrechen)
- verstärkter Speichelfluss im Mund
- Durchfall (Diarrhoe)
- Nebenwirkungen am Herz und an den Blutgefäßen
- verringerte Pumpleistung des Herzens, die zur Flüssigkeitsansammlung im Körper führt, häufig verbunden mit einem Anschwellen der Knöchel (Herzinsuffizienz)
- Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien)
- Verringerte Durchblutung in den Fingern, den Zehen und dem Gehirn
- niedriger Blutdruck (Hypotonie)
- Nebenwirkungen an der Haut
- allergische (Überempfindlichkeits-) Reaktionen: Hautausschlag, Jucken (Urticaria), Haarausfall (Alopezie)
- Allgemeine Nebenwirkungen
- Schwitzen
- Nebenwirkungen am Auge
- Die folgenden Nebenwirkungen können bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen:
- Wie andere am Auge angewendete Arzneimittel gelangt auch Timolol in den Blutkreislauf. Dies kann zu ähnlichen Nebenwirkungen führen wie sie nach intravenöser Anwendung und/ oder Einnahme von Betarezeptorenblockern auftreten können. Die Häufigkeit von Nebenwirkungen ist geringer, wenn das Arzneimittel lokal am Auge angewendet wird als wenn es z. B. injiziert (gespritzt) oder eingenommen wird. Die angegebenen Nebenwirkungen umfassen auch Wirkungen, die insgesamt in der Klasse der Betarezeptorenblocker zur Behandlung von Augenerkrankungen beobachtet wurden:
- Generalisierte allergische Reaktionen einschließlich Schwellung unter der Haut, die in Bereichen wie dem Gesicht oder den Extremitäten auftreten und die Atemwege verstopfen kann, was zu Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen führen kann; Nesselausschlag, juckender Ausschlag, lokal begrenzter oder generalisierter Ausschlag, Juckreiz, plötzliche schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktion.
- Niedriger Blutzuckerspiegel
- Schlafstörungen, Gedächtnisverlust, Halluzination
- Ohnmachtsanfall, Schlaganfall, Verstärkung der Symptome einer Myasthenia gravis (Muskelschwäche), ungewöhnliche Empfindungen (wie Nadeln)
- Entzündung der Hornhaut, Aderhautablösung nach Filtrationsoperationen, die zu Sehstörungen, verringerter Hornhautempfindlichkeit, trockenen Augen und Hornhauterosion führen kann
- Schmerzen in der Brust, Herzklopfen, Herzinfarkt, Herzversagen
- Raynaud-Syndrom, kalte Hände und Füße
- Husten
- Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörung, trockener Mund, Bauchschmerzen
- Hautausschlag mit weiß-silbernem Aussehen (Psoriasis-artiger Ausschlag) oder Verschlimmerung einer Psoriasis
- Muskelschmerzen, die nicht durch körperliche Anstrengung verursacht sind.
- Sexuelle Funktionsstörung, verringerte Libido
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Dieses Arzneimittel muss nach Erhalt im unteren Teil des Kühlschranks zwischen 2 und 8 Grad Celsius aufbewahrt werden.

Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.

Verzichten Sie auf das Tragen weicher Kontaktlinsen min. 30 Minuten nach Anwendung des Arzneimittels.

Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.

Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
- Bevor Sie mit der Anwendung beginnen, informieren Sie Ihren Arzt ob Sie derzeit oder in der Vergangenheit eine der folgenden Erkrankungen haben oder hatten
- Koronare Herzkrankheit (Symptome sind Schmerzen oder Engegefühl im Brustkorb, Atemlosigkeit oder Würgen), Herzinsuffizienz, niedriger Blutdruck
- Störungen der Herzfrequenz, wie langsamer Herzschlag
- Atmungsprobleme, Asthma oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung
- Eingeschränkte Blutzirkulation (wie Raynaud-Krankheit oder Raynaud-Syndrom)
- Diabetes, weil Timolol die Anzeichen und Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglykämie), wie z. B. Wackeligkeit und Schwindel, verschleiern kann.
- Schilddrüsenüberfunktion, weil Timolol die Anzeichen und Symptome einer Überfunktion der Schilddrüse, wie z. B. gesteigerter Appetit, Gewichtsverlust oder Schwitzen, verschleiern kann.
- Informieren Sie Ihren Arzt
- bevor Sie sich einer Operation unterziehen, dass Sie dieses Arzneimittel anwenden, weil Timolol die Wirkung mancher Arzneimittel während der Anästhesie verändern kann.
- wenn Sie eine Erkrankung der Netzhaut im hinteren Teil des Auges haben oder hatten (Retinaerkrankung)
- wenn Sie kurzsichtig sind
- wenn Sie ein Geschwür (Ulcus) oder eine Verengung (Stenose) im Magen-Darm-Trakt oder in den Harnwegen haben
- wenn Sie Durchblutungsstörungen im Gehirn haben
- wenn Sie eine seltene und ungewöhnliche Art eines Herzanfalls haben oder hatten, bei dem Brustschmerzen in Ruhe auftreten (Prinzmetal-Angina)
- wenn Sie einen unbehandelten Nebennierentumor haben (Phäochromozytom)
- wenn Sie eine Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts haben (metabolische Azidose)
- Kinder und Jugendliche
- Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird aufgrund fehlender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
- Bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern soll Timolol (einer der Bestandteile des Arzneimittels) mit größter Vorsicht angewendet werden. Wenn Husten, Giemen, ungewöhnliche Atmung oder ungewöhnliche Atempausen (Apnoe) auftreten, muss die Behandlung sofort abgebrochen und so rasch wie möglich ein Arzt aufgesucht werden.
- Ggf. enthaltene Hilfsstoffe können Reizungen am Auge hervorrufen, insbesondere, wenn Sie trockene Augen oder Erkrankungen der Hornhaut (durchsichtige Schicht an der Vorderseite des Auges) haben. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn nach der Anwendung dieses Arzneimittels ein ungewöhnliches Gefühl, Brennen oder Schmerz im Auge auftritt.
- Kontaktlinsen
- Ggf. enthaltene Hilfsstoffe können von weichen Kontaktlinsen aufgenommen werden und zur Verfärbung der Kontaktlinsen führen. Sie müssen die Kontaktlinsen vor der Anwendung dieses Arzneimittels entfernen und dürfen sie erst nach 15 Minuten wieder einsetzen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Das Arzneimittel kann die Fernsicht beeinträchtigen bzw. vermindern, insbesondere bei Dunkelheit. Wenn Sie dennoch bei Dunkelheit fahren oder bei schwacher Beleuchtung Maschinen bedienen, sollten Sie besonders vorsichtig sein.
- Nach der Anwendung von Augentropfen kann es zu kurzzeitigem Verschwommensehen kommen. Setzen Sie sich erst an das Steuer eines Fahrzeuges bzw. bedienen Sie Maschinen erst dann, wenn Sie wieder klar sehen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Wenden Sie das Arzneimittel nicht an, wenn Sie schwanger sind, außer Ihr Arzt hält dies für notwendig.
- Stillzeit
- Wenden Sie das Arzneimittel nicht während der Stillzeit an. Timolol kann in die Muttermilch übertreten. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie irgendwelche Arzneimittel während der Stillzeit anwenden.
Anwendung
- Nur zur Anwendung als Augentropfen. Nicht verschlucken.
- Gehen Sie jedes Mal, wenn Sie die Augentropfen anwenden, folgendermaßen vor:
- 1. Waschen Sie sich die Hände.
- 2. Öffnen Sie die Flasche. Achten Sie besonders darauf, dass die Tropferspitze der Flasche Ihr Auge, die Haut um Ihre Augen herum und Ihre Finger nicht berührt.
- 3. Legen Sie den Kopf in den Nacken und halten Sie die Flasche mit der Spitze nach unten über das Auge.
- 4. Ziehen Sie das Unterlid nach unten und schauen Sie nach oben. Drücken Sie leicht auf die Flasche und lassen Sie einen Tropfen in den Zwischenraum zwischen dem unteren Augenlid und dem Auge fallen.
- 5. Schließen Sie das Auge und drücken Sie mit einem Finger für mindestens 2 Minuten auf den Augenwinkel neben der Nase. Diese Maßnahme vermindert die Aufnahme von Timolol in den übrigen Körper.
- 6. Setzen Sie die Schraubkappe wieder auf die Flasche und verschließen Sie sie fest.
- Gelangt ein Tropfen nicht in Ihr Auge, versuchen Sie es noch einmal.
- Wenn Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, Tropfen in beide Augen einzuträufeln, wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6 an Ihrem anderen Auge.
- Für weitere Informationen zur Anwendung siehe die Packungsbeilage.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Das Präparat kann auf andere Arzneimittel, die Sie anwenden, einen Einfluss haben, oder von diesen beeinflusst werden, einschließlich anderer Augentropfen zur Behandlung des Glaukoms. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie die folgenden Arzneimittel anwenden oder beabsichtigen anzuwenden:
- Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks und zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, die folgende Substanzen enthalten:
- Catecholamin-abbauende Mittel wie z. B. Reserpin oder
- Calciumantagonisten oder
- Betarezeptorenblocker
- Insulin (injizierbares Arzneimittel für Diabetes) oder orale Antidiabetika (Tabletten für Diabetes)
- jodhaltige Kontrastmittel (jodhaltige Substanzen, die für Kontrastuntersuchung angewendet werden, z. B. während der Röntgenuntersuchung)
- entzündungshemmende Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung von Arthritis und anderen Entzündungen oder auch zur Anwendung als Schmerzmittel)
- Antidepressiva (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen wie Fluoxetin und Paroxetin)
- Cimetidin (zur Behandlung von erhöhter Magensäure)
- Quinidin (zur Behandlung von Herzerkrankungen und einigen Formen der Malaria)
- Corticosteroide (hochwirksame Entzündungshemmer)
- Mefloquin (zur Behandlung von Malaria)
- depolarisierende Muskelrelaxantien (Arzneimittel zur Muskelentspannung oder zur Verringerung einer erhöhten Muskelspannung)
- Antihistaminika (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien)
- Pethidin (Substanz, die als starkes Schmerzmittel angewandt wird)
- systemische Anticholinergika (Arzneimittel, die zur Unterbrechung der neuralen Erregung von bestimmten Muskeltypen angewandt werden)
- Glykoside (Arzneimittel zur Behandlung der Herzinsuffizienz) und
- Rauwolfia-Alkaloide (Arzneimittel zur Behandlung des hohen Blutdrucks)
- Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks und zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, die folgende Substanzen enthalten:
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
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