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STRATTERA 25MG HARTKAPSELN

STRATTERA 25MG HARTKAPSELN
PZN: 10325915
Menge: 56 St
Darreichung: Hartkapseln
Marke:
Hersteller: LILLY DEUTSCHLAND GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 218,94 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 25 mg Atomoxetin
  • 28.57 mg Atomoxetin hydrochlorid
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält Atomoxetin und dient zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).
  • Es wird angewendet bei
    • Kindern ab 6 Jahren
    • Jugendlichen und
    • Erwachsenen.
  • Es wird als Teil eines umfassenden Behandlungsprogramms dieser Erkrankung verwendet, das aber ebenso nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Beratungen und Verhaltenstherapie erfordert.
  • Es ist nicht für die ADHS-Behandlung bei Kindern unter 6 Jahren vorgesehen, da die Wirksamkeit und die Sicherheit des Arzneimittels bei dieser Patientengruppe nicht bekannt sind.
  • Bei Erwachsenen ist eine ADHS-Behandlung mit diesem Arzneimittel angezeigt, wenn die Krankheitsanzeichen sehr belastend sind und Ihr berufliches oder soziales Leben in Mitleidenschaft ziehen, und wenn die ADHS-Anzeichen bereits in Ihrer Kindheit vorhanden waren.
  • Wie es wirkt
    • Das Arzneimittel erhöht die verfügbare Menge des Botenstoffes Noradrenalin im Gehirn. Diese chemische Substanz, die auch natürlicherweise im Gehirn produziert wird, erhöht bei ADHS Patienten die Aufmerksamkeit und vermindert Impulsivität und Hyperaktivität. Dieses Arzneimittel wurde Ihnen verschrieben um Ihnen zu helfen, die durch Ihre ADHS verursachten Beschwerden zu kontrollieren. Dieses Arzneimittel gehört nicht zu Gruppe der Stimulanzien (Wirkstoffe mit einer anregenden oder aufputschenden Wirkung) und hat daher kein Suchtpotenzial.
    • Nach Beginn der Einnahme des Arzneimittels kann es einige Wochen dauern, bis sich Ihre Beschwerden deutlich verbessern.
  • Über ADHS
    • Kinder und Jugendliche mit ADHS finden es schwierig:
      • ruhig zu sitzen und
      • sich zu konzentrieren.
    • Es ist aber nicht ihre Schuld, dass sie das nicht schaffen. Viele Kinder und Jugendliche müssen sich anstrengen, um diese Dinge zu schaffen. ADHS kann im Alltag zu Problemen führen. Für Kinder und Jugendliche mit ADHS können das Lernen und die Erledigung von Hausaufgaben schwierig sein. Sie haben Probleme damit, sich zu Hause, in der Schule oder anderswo angemessen zu verhalten. ADHS hat keinen Einfluss auf die Intelligenz eines Kindes oder Jugendlichen.
    • Erwachsene mit ADHS haben ähnliche Schwierigkeiten wie betroffene Kinder, dies kann zu Problemen führen mit:
      • der Arbeit
      • Beziehungen
      • einem geringen Selbstwertgefühl
      • der Ausbildung
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Dies ist normalerweise einmal oder zweimal täglich (morgens und am späten Nachmittag oder frühen Abend).
  • Ihr Arzt kann mit Ihnen die Einnahme auf zweimal täglich umstellen, wenn Sie sich bei einmal täglicher Einnahme schläfrig oder unwohl fühlen.
  • Wie viel Sie einnehmen sollten
    • Kinder (ab 6 Jahren und älter) oder Jugendliche:
      • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie viel Sie täglich einnehmen sollen. Er wird diese Menge Ihrem Gewicht entsprechend berechnen. Zu Behandlungsbeginn wird Ihr Arzt normalerweise eine geringere Dosis verordnen, bevor er die Menge des Arzneimittels, die Sie einnehmen sollen, Ihrem Gewicht entsprechend anpassen wird:
        • Bis zu 70 kg Körpergewicht: Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte mit einer Gesamttagesdosis von 0,5 mg pro kg Körpergewicht für mindestens 7 Tage begonnen werden. Ihr Arzt kann dann entscheiden, diese Dosis auf die empfohlene Tagesdosis während der Dauerbehandlung von etwa 1,2 mg pro kg zu erhöhen.
        • Über 70 kg Körpergewicht: Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte mit einer Gesamttagesdosis von 40 mg für mindestens 7 Tage begonnen werden. Ihr Arzt kann dann entscheiden, diese Dosis auf die empfohlene Tagesdosis während der Dauerbehandlung von 80 mg zu erhöhen. Die maximale empfohlene Tagesdosis, die Ihr Arzt verschreiben wird, beträgt 100 mg.
    • Erwachsene:
      • Die Behandlung mit dem Arzneimittel sollte mit einer Gesamttagesdosis von 40 mg für mindestens 7 Tage begonnen werden. Ihr Arzt kann dann entscheiden, diese Dosis auf die empfohlene Tagesdosis von 80 bis 100 mg zu erhöhen. Die maximale empfohlene Tagesdosis, die Ihr Arzt verschreiben wird, beträgt 100 mg.
      • Falls Sie Probleme mit der Leber haben, kann der Arzt eine geringere Dosierung verschreiben.
  • Was Ihr Arzt während der Behandlung mit dem Arzneimittel tun wird
    • Ihr Arzt wird einige Untersuchungen durchführen
      • vor der ersten Einnahme, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel für Sie sicher und von Nutzen ist.
      • nach Beginn der Einnahme mindestens alle 6 Monate, möglicherweise auch öfter.
    • Diese Untersuchungen werden auch bei jeder Dosisänderung durchgeführt und beinhalten:
      • das Erfassen der Körpergröße und des Gewichts bei Kindern und Jugendlichen
      • das Messen von Blutdruck und Puls
      • das Abklären, ob Sie Probleme während der Einnahme des Arzneimittels haben oder ob sich Nebenwirkungen verschlechtert haben

 

  • Langzeitbehandlung
    • Sie müssen das Arzneimittel nicht Ihr ganzes Leben lang einnehmen. Wenn Sie das Arzneimittel länger als ein Jahr einnehmen, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung überprüfen, um festzustellen, ob Sie das Arzneimittel noch benötigen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Benachrichtigen Sie unverzüglich Ihren Arzt oder die nächste Notfallambulanz und informieren Sie sie darüber, wie viele Kapseln Sie eingenommen haben. Die häufigsten Beschwerden, die im Zusammenhang mit Überdosierungen berichtet wurden, waren Magen-Darm-Probleme, Schläfrigkeit, Schwindel, Zittern und Verhaltensauffälligkeiten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, müssen Sie diese so schnell wie möglich nachholen. Sie dürfen aber in einem Zeitraum von 24 Stunden nicht mehr als Ihre tägliche Gesamtdosis einnehmen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie das Arzneimittel absetzen, sind damit normalerweise keine Nebenwirkungen verbunden, allerdings können Ihre ADHS-Symptome wieder auftreten. Sie sollten mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie die Behandlung beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

 

 

 

Art und Weise
  • Die Kapseln sollen geschluckt werden und können zu einer Mahlzeit oder ohne etwas zu essen eingenommen werden.
  • Die Kapseln dürfen nicht geöffnet und der Inhalt darf nicht aus den Kapseln genommen werden. Das Arzneimittel darf nur in der ungeöffneten Kapsel und nicht in einer anderen Weise eingenommen werden.
  • Wenn Sie das Arzneimittel jeden Tag um die gleiche Uhrzeit einnehmen, hilft es Ihnen, an die Einnahme zu denken.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Obwohl bei einigen Patienten Nebenwirkungen auftreten, finden die meisten Patienten, dass das Arzneimittel ihnen hilft. Ihr Arzt wird mit Ihnen über diese Nebenwirkungen sprechen.
  • Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen an sich bemerken, gehen Sie sofort zu einem Arzt.
  • Gelegentlich (betrifft 1 von 1 000 Patienten)
    • Empfinden oder Vorhandensein eines sehr schnellen Herzschlags oder Herzrhythmusstörungen
    • Gedanken oder Gefühle, sich das Leben nehmen zu wollen
    • Aggressivität verspüren
    • Wut und Feindseligkeit verspüren
    • Gefühls- oder Stimmungsschwankungen
    • ernste allergische Reaktionen mit folgenden Anzeichen
    • Schwellungen im Gesicht oder am Hals
    • Schwierigkeiten beim Atmen
    • Nesselsucht (kleine erhabene und juckende Hautstellen - Quaddeln)
    • Krampfanfälle
    • Psychotische Symptome einschließlich Halluzinationen (wie z.B. Stimmen hören oder Dinge sehen, die nicht da sind), an Dinge glauben, die nicht wahr oder fragwürdig sind
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben ein erhöhtes Risiko (betrifft weniger als 1 von 100 Patienten) für Nebenwirkungen wie:
    • Gedanken oder Gefühle, sich das Leben nehmen zu wollen
    • Gefühls- oder Stimmungsschwankungen
  • Erwachsene haben ein geringeres Risiko (betrifft weniger als 1 von 1 000 Patienten) für Nebenwirkungen wie:
    • Krampfanfälle
    • Psychotische Symptome einschließlich Halluzinationen (wie z. B. Stimmen hören oder Dinge sehen, die nicht da sind), an Dinge glauben, die nicht wahr oder fragwürdig sind
  • Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10 000 Patienten)
    • Leberschädigungen
      • Sie müssen die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen und unverzüglich Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei Ihnen Folgendes auftritt:
        • dunkler Urin
        • gelbliche Haut oder gelbliche Augen
        • Bauchschmerzen, die bei Druck unterhalb des rechten Rippenbogens stärker werden (schmerzhafte Bauchdeckenspannung)
        • unerklärbare Übelkeit
        • Müdigkeit
        • Juckreiz
        • grippeähnliche Beschwerden
  • Folgende weitere Nebenwirkungen wurden berichtet. Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der nachfolgend aufgeführten Nebenwirkungen Ihnen erhebliche Beschwerden machen.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 von 10 Patienten)
      • Kinder über 6 Jahre und Jugendliche
        • Kopfschmerzen
        • Magenschmerzen (Bauchschmerzen)
        • verminderter Appetit (kein Hungergefühl)
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Schläfrigkeit
        • erhöhter Blutdruck
        • erhöhter Herzschlag (Puls)
      • Erwachsene
        • Übelkeit
        • Mundtrockenheit
        • Kopfschmerzen
        • verminderter Appetit (kein Hungergefühl)
        • Einschlafstörungen, Durchschlafstörung und frühzeitiges Erwachen
        • erhöhter Blutdruck
        • erhöhter Herzschlag (Puls)
      • Bei den meisten Patienten können diese Beschwerden nach einiger Zeit abklingen.
    • Häufige Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 10 Patienten)
      • Kinder über 6 Jahre und Jugendliche
        • Reizbarkeit oder Unruhe (Agitiertheit)
        • Schlafprobleme, einschließlich frühzeitigem Aufwachen
        • Depression
        • Gefühl von Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit
        • Angstgefühl
        • Tics (Zuckungen)
        • große Pupillen (das Schwarze in der Mitte des Auges)
        • Schwindel
        • Verstopfung
        • Magenverstimmungen, Verdauungsprobleme
        • geschwollene, gerötete und juckende Haut
        • Hautausschlag
        • Antriebs- und Teilnahmslosigkeit (Lethargie)
        • Brustschmerzen
        • Müdigkeit
        • Gewichtsverlust
      • Erwachsene
        • Unruhe (Agitiertheit)
        • vermindertes sexuelles Interesse
        • Schlafstörungen
        • Depression
        • Gefühl von Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit
        • Angstgefühl
        • Schwindel
        • ein ungewöhnlicher Geschmack oder eine Geschmacksveränderung, die nicht verschwindet
        • Zittern
        • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen
        • Schläfrigkeit, Benommenheit, Müdigkeit
        • Verstopfung
        • Bauchschmerzen
        • Verdauungsstörung
        • Blähungen
        • Erbrechen
        • Hitzewallungen
        • Empfinden oder Vorhandensein eines sehr schnellen Herzschlages
        • geschwollene, gerötete und juckende Haut
        • vermehrtes Schwitzen
        • Hautausschlag
        • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Urinieren) wie nicht Wasserlassen zu können, häufiges oder stockendes Wasserlassen, Schmerzen beim Wasserlassen
        • Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis)
        • Leistenschmerzen bei Männern
        • Erektionsschwierigkeiten
        • verzögerter Orgasmus
        • Schwierigkeiten beim Aufrechterhalten einer Erektion
        • Regelblutungskrämpfe
        • Kraftlosigkeit, Energielosigkeit
        • Müdigkeit
        • Antriebs- und Teilnahmslosigkeit (Lethargie)
        • Schüttelfrost
        • Gefühl von Nervosität und Gereiztheit
        • Durstgefühl
        • Gewichtsverlust
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 100 Patienten)
      • Kinder über 6 Jahre und Jugendliche
        • Ohnmachtsanfall
        • Zittern
        • Migräne
        • ungewöhnliches Hautempfinden, wie beispielsweise Brennen, Prickeln, Jucken oder Kribbeln
        • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen
        • Krampfanfälle
        • Empfinden oder Vorhandensein eines sehr schnellen Herzschlages (QT-Verlängerung)
        • Kurzatmigkeit
        • vermehrtes Schwitzen
        • juckende Haut
        • Kraftlosigkeit, Energielosigkeit
      • Erwachsene
        • Ruhelosigkeit
        • Tics (Zuckungen)
        • Ohnmachtsanfall
        • Migräne
        • Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Händen oder Füßen
        • Unregelmäßiger, ungewöhnlicher Herzrhythmus (QT-Verlängerung)
        • kalte Finger und Zehen
        • Brustschmerzen
        • Kurzatmigkeit
        • erhabene, rote, juckende Ausschläge (Nesselsucht)
        • Muskelkrämpfe
        • erhöhter Harndrang
        • Probleme beim Orgasmus oder Ausbleiben des Orgasmus
        • unregelmäßige Regelblutung
        • Ejakulationsversagen
    • Seltene Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 1.000 Patienten)
      • Kinder über 6 Jahre und Jugendliche
        • schlechte Durchblutung, die zu tauben und blassen Zehen und Fingern führt (Raynaud-Syndrom)
        • Schwierigkeiten beim Wasserlassen (Urinieren) wie häufiges oder stockendes Wasserlassen, Schmerzen beim Wasserlassen
        • verlängerte und schmerzhafte Erektionen
        • Leistenschmerzen bei männlichen Kindern und Jugendlichen
      • Erwachsene
        • schlechte Durchblutung, die zu tauben und blassen Zehen und Fingern führt (Raynaud- Syndrom)
        • verlängerte und schmerzhafte Erektionen
  • Zu Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel zeigten einige Kinder vermindertes Wachstum (Gewicht und Größe). Im Zuge einer Langzeitbehandlung glichen sich allerdings Gewicht und Körpergröße an die Altersgruppe an. Daher wird der Arzt das Gewicht und die Körpergröße bei Kindern während der Behandlung beobachten. Sollte das Kind nicht erwartungsgemäß wachsen oder nicht an Gewicht zunehmen, kann der Arzt die Dosis anpassen oder entscheiden, das Arzneimittel für einen gewissen Zeitraum abzusetzen.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn:
    • Sie eine der aufgeführten Nebenwirkungen bemerken und sich diese verstärkt oder Sie erheblich beeinträchtigt.
    • Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

 

Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies betrifft auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie das Arzneimittel in Kombination mit Ihren anderen Arzneimitteln einnehmen können. In einigen Fällen wird Ihr Arzt die Dosis anpassen oder Ihre Dosis langsamer erhöhen müssen.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht zusammen mit sogenannten MAO-Hemmern (Monoaminoxidase-Hemmern), die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, ein.
    • Wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kann das Präparat die Wirkung dieser Arzneimittel beeinflussen oder Nebenwirkungen hervorrufen. Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimitteln, die den Blutdruck erhöhen oder die zur Blutdruckeinstellung verwendet werden.
      • Arzneimittel gegen Depression, z. B. Imipramin, Venlafaxin, Mirtazapin, Fluoxetin und Paroxetin
      • einige Arzneimittel gegen Husten und Erkältungen, die Wirkstoffe enthalten, die den Blutdruck beeinflussen. Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Apotheker sprechen, bevor Sie solche Produkte kaufen
      • einige Arzneimittel zur Behandlung seelischer (psychischer) Erkrankungen
      • Arzneimittel, die das Risiko für ein Auftreten von Krampfanfällen erhöhen
      • einige Arzneimittel, die bewirken, dass Strattera länger als normal im Körper bleibt (wie Chinidin und Terbinafin)
      • Salbutamol (ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma) kann, ob geschluckt oder als Injektion verabreicht, zu Herzrasen führen. Dies wird aber keine Verschlechterung Ihres Asthmas bewirken.
    • Die unten aufgeführten Arzneimittel können zu einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen führen, wenn sie zusammen mit diesem Arzneimittel eingenommen werden:
      • Arzneimittel, die zur Kontrolle des Herzrhythmus eingesetzt werden
      • Arzneimittel, die die Salzkonzentration im Blut verändern
      • Arzneimittel zur Malariaprophylaxe und -behandlung
      • einige Antibiotika (z. B. Erythromycin und Moxifloxacin)
    • Wenn Sie unsicher sind, ob ein Arzneimittel, das Sie verwenden, zur oben aufgeführten Liste gehört, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Präparat einnehmen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Atomoxetin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in den letzten 2 Wochen ein Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer), wie z. B. Phenelzin, eingenommen haben. Ein MAO-Hemmer wird manchmal zur Behandlung von Depressionen oder anderen seelischen Erkrankungen eingesetzt. Die gleichzeitige Gabe dieses Arzneimittels und MAO-Hemmern kann schwerwiegende, möglicherweise lebensgefährliche Nebenwirkungen zur Folge haben. Sie müssen auch mindestens 14 Tage nach dem Absetzen von des Arzneimittels warten, bevor Sie einen MAO-Hemmer einnehmen.
    • wenn Sie eine bestimmte Augenerkrankung namens Engwinkelglaukom (erhöhter Augeninnendruck) haben.
    • wenn Sie schwerwiegende Herzprobleme haben, die durch einen Erhöhung des Herzschlags oder des Blutdrucks verschlechtert werden könnten, weil dieses Arzneimittel dazu führen könnte.
    • Wenn Sie schwerwiegende Probleme mit den Blutgefäßen in Ihrem Gehirn haben - wie z. B. einen Schlaganfall hatten, eine Auswölbung und Schwächung an einer Stelle Ihrer Blutgefäße (Aneurysma) oder verengte oder verstopfte Blutgefäße im Kopf haben.
    • wenn Sie einen Tumor des Nebennierenmarks (ein sogenanntes Phäochromozytom) haben.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, weil das Präparat diese Probleme verschlimmern kann. Wenn Sie unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel ein ungeborenes Baby schädigen kann oder in die Muttermilch übergeht.
    • Sie dürfen das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen ausdrücklich dazu.
    • Wenn Sie stillen, müssen Sie entweder die Einnahme des Arzneimittels vermeiden oder abstillen.
  • Wenn Sie
    • schwanger sind oder stillen,
    • vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,
    • planen, Ihr Kind zu stillen,
  • fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie:
      • Gedanken sich das Leben zu nehmen haben oder kurz davor sind zu versuchen, sich das Leben zu nehmen.
      • Probleme mit dem Herzen (einschließlich Herzfehlern) oder einen erhöhten Herzschlag haben. Das Arzneimittel kann Ihren Herzschlag (Puls) erhöhen. Es wurde von plötzlichem Tod bei Patienten mit Herzfehlern berichtet.
      • einen hohen Blutdruck haben. Das Arzneimittel kann den Blutdruck erhöhen.
      • einen niedrigen Blutdruck haben. Das Arzenimittel kann bei Menschen mit niedrigem Blutdruck Schwindel oder Ohnmacht auslösen.
      • Probleme durch plötzliche Änderungen Ihres Blutdrucks oder Ihres Herzschlags haben.
      • eine Herz-Kreislauferkrankung oder in der Vergangenheit ein Schlaganfall erlitten haben.
      • Leberprobleme haben; da Sie eine niedrigere Dosis benötigen könnten.
      • psychotische Symptome haben einschließlich Halluzinationen (Stimmen hören oder Dinge sehen, die nicht da sind), an Dinge glauben, die nicht wahr oder fragwürdig sind.
      • an Manie (sich über die Maßen erregt fühlen, was zu ungewöhnlichem Verhalten führt) und an Agitiertheit (Unruhe) leiden.
      • sich aggressiv fühlen.
      • sich wütend und feindselig fühlen.
      • in der Vergangenheit Epilepsie oder Krampfanfälle aus irgendeinem anderen Grund hatten. Das Arzneimittel kann zu einer Erhöhung der Häufigkeit von Krampfanfällen führen.
      • an ungewöhnlichen Stimmungsschwankungen leiden oder Sie sich sehr unglücklich fühlen.
      • schwer kontrollierbare, wiederholte Zuckungen von Körperteilen haben oder Sie wie unter Zwang unpassende Geräusche und Wörter von sich geben.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie mit der Behandlung beginnen, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, weil das Arzneimittel diese Probleme verschlimmern kann. Ihr Arzt wird überwachen, wie dieses Arzneimittel bei Ihnen wirkt.
  • Untersuchungen, die Ihr Arzt durchführen wird, bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen
    • Diese Untersuchungen sollen zeigen, ob dieses Präparat das richtige Arzneimittel für Sie ist.
    • Ihr Arzt wird folgende Untersuchungen durchführen:
      • Messen von Blutdruck und Herzschlag (Puls) vor und während der Einnahme des Arzneimittels
      • Messen von Körpergröße und Gewicht bei Kindern und Jugendlichen vor und während der Einnahme des Arzneimittels
    • Ihr Arzt wird mit Ihnen über folgende Dinge sprechen:
      • alle anderen Arzneimittel, die Sie anwenden
      • ob es in Ihrer Familie plötzliche unerklärbare Todesfälle gab
      • jegliche andere medizinische Probleme (wie z. B. Herzprobleme) bei Ihnen oder jemanden in Ihrer Familie
    • Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt so viele Informationen wie möglich geben. Dies wird Ihrem Arzt bei der Entscheidung helfen, ob dieses Präparat das richtige Arzneimittel für Sie ist. Ihr Arzt wird entscheiden, ob vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels weitere Untersuchungen notwendig sind.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Für Österreich:
      • Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
    • Nach der Einnahme des Arzneimittels könnten Sie sich müde, schläfrig oder benommen fühlen. Daher müssen Sie vorsichtig sein, wenn Sie mit einem Fahrzeug fahren oder Maschinen bedienen, bevor Sie wissen, wie das Arzneimittel bei Ihnen wirkt. Wenn Sie sich müde, schläfrig oder benommen fühlen, dürfen Sie kein Fahrzeug fahren oder Maschinen bedienen.

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