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Tramadol/Paracetamol Aristo® 75 mg/650 mg

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    € 38,83
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Arzt Service

In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    11242717 / 4150112427175Produktkennzeichnung
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    Aristo Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 75 mg Tramadol hydrochlorid
  • 650 mg Paracetamol

Hilfsstoffe

  • Cellulosepulver
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Maisstärke
  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Titandioxid
  • Talkum
  • Triethylcitrat

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Dieses Präparat ist ein Kombinationsarzneimittel aus zwei schmerzlindernden
    Wirkstoffen, Tramadolhydrochlorid und Paracetamol, die in ihrer schmerzlindernden Wirkung zusammenwirken.
  • Es ist für die Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen angezeigt, wenn Ihr Arzt empfiehlt, dass eine Behandlung mit einer Kombination von Tramadolhydrochlorid und Paracetamol erforderlich ist.
  • Es darf nur von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren eingenommen werden.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dauer der Einnahme muss so kurz wie möglich sein. Die Dosierung muss entsprechend der Stärke Ihrer Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst werden.
  • Grundsätzlich muss die geringste schmerzlindernd wirkende Dosis gewählt werden.
  • Die Einnahme wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Anfangsdosis für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren 1 Filmtablette. Bei Bedarf können weitere Tabletten, wie von Ihrem Arzt verschrieben, eingenommen werden.
    • Zwischen der Einnahme von 2 Dosen müssen mindestens 6 Stunden vergehen.
    • Nehmen Sie nicht mehr als 4 Filmtabletten pro Tag ein.
    • Ihr Arzt kann die Zeit zwischen zwei Dosen verlängern,
      • wenn Sie über 75 Jahre alt sind;
      • wenn Sie ein Nierenleiden haben;
      • wenn Sie Leberprobleme haben.
  • Ältere Patienten
    • Bei älteren Patienten (über 75 Jahre) kann es zu einer Verzögerung der Ausscheidung von Tramadol kommen. Falls dies bei Ihnen zutrifft, kann Ihr Arzt Ihnen eine Verlängerung der Abstände zwischen den Einnahmen empfehlen.
  • Schwere Leber- oder Nierenfunktionsschwäche (Insuffizienz)/Dialyse-Patienten
    • Patienten mit schwerer Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche dürfen das Präparat nicht einnehmen. Wenn bei Ihnen eine geringe oder moderate Leber- und/ oder Nierenfunktionsschwäche vorliegt, kann Ihr Arzt eine Verlängerung der Abständezwischen den Einnahmen empfehlen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass
      die Wirkung zu stark (z. B. wenn Sie sich schläfrig fühlen oder Schwierigkeiten beim Atmen haben) oder zu schwach (z. B. wenn die Schmerzlinderung nicht ausreichend ist) ist.
    • Die Dauer der Einnahme sollte so kurz wie möglich sein.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • In solchen Fällen kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, auch dann, wenn Sie sich wohlfühlen. Es besteht das Risiko von schweren Leberschäden, die sich erst später zeigen können.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben, könnte der Schmerz wieder auftreten. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Fahren Sie einfach mit der Einnahme der Filmtabletten wie gewohnt fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Für gewöhnlich treten keine Nachwirkungen auf, wenn die Behandlung abgebrochen wird. Sie sollten dieses Arzneimittel nur dann abrupt absetzen, wenn Ihr Arzt Sie dazu anweist.
    • Wenn Sie Ihr Arzneimittel absetzen möchten, besprechen Sie dies zuerst mit Ihrem Arzt; dies gilt insbesondere, wenn Sie es seit einer längeren Zeit einnehmen. Ihr Arzt wird Sie beraten, wann und wie Sie das Arzneimittel absetzen sollten; dies kann unter Umständen durch eine allmähliche Verringerung der Dosis erfolgen, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass unnötige Nebenwirkungen (Entzugssymptome) auftreten.
    • Wenn Sie Beschwerden nach Beenden der Einnahme haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Informationen zu diesen Nebenwirkungen sind in Kategorie "Nebenwirkungen"aufgelistet.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Nehmen Sie die Filmtabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Die Filmtabletten dürfen nicht zerkaut werden.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
    • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten):
      • Übelkeit
      • Schwindel, Schläfrigkeit
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten):
      • Erbrechen, Verdauungsstörungen (Verstopfung, Blähungen, Durchfall), Bauchschmerz, trockener Mund
      • Juckreiz, Schwitzen
      • Kopfschmerz, Zittern
      • Verwirrtheit, Schlafstörungen, Stimmungswechsel (Angstzustände, Nervosität, gehobene Stimmung)
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten):
      • Erhöhung von Puls oder Blutdruck, Herzfrequenz-, Herzrhythmusstörungen
      • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen
      • Hautreaktionen (z. B. Hautausschläge, Nesselsucht)
      • Kribbeln, Taubheitsgefühl oder „Ameisenlaufen" in den Gliedmaßen, Ohrensausen, unwillkürliche Muskelzuckungen
      • Depressionen, Albträume, Halluzinationen (Hören, Sehen oder Wahrnehmung von Dingen, die in Wirklichkeit nicht existieren), Erinnerungsstörungen
      • Schluckbeschwerden, Blut im Stuhl
      • Schüttelfrost, Hitzewallungen, Schmerzen im Brustkorb
      • Atembeschwerden
    • Seltene Nebenwirkungen (kann bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten auftreten):
      • Krampfanfälle, Probleme bei der Koordination von Bewegungen
      • Abhängigkeit
      • verschwommenes Sehen
      • vorübergehender Bewusstseinsverlust (Ohnmacht)
    • Die Häufigkeit der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Abfall des Blutzuckerspiegels
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden unter Behandlung mit Arzneimitteln beobachtet, die entweder nur Tramadol oder nur Paracetamol enthalten:
    • Schwächegefühl beim Aufrichten aus liegender oder sitzender Stellung, verlangsamter Herzschlag, Ohnmacht, Appetitveränderung, Muskelschwäche, langsame oder schwache Atmung, Stimmungsveränderungen, Veränderung der Aktivität, Veränderung der Wahrnehmung, Verschlimmerung von Asthma In seltenen Fällen kann sich als Hinweis auf eine allergische Reaktion ein Hautausschlag bilden, verbunden mit plötzlicher Schwellung von Gesicht und Hals, Atemschwierigkeiten oder Blutdruckabfall und Ohnmacht. Brechen Sie in diesem Fall die Behandlung sofort ab und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt. Sie dürfen das Arzneimittel nicht mehr einnehmen.
    • Die Einnahme von Arzneimitteln wie Tramadol kann zu einer Abhängigkeit führen, sodass ein Abbruch der Behandlung schwerfällt. Patienten, die Tramadol über einige Zeit eingenommen haben, können sich unwohl fühlen, wenn sie die Behandlung abrupt abbrechen. Sie können sich aufgeregt, ängstlich, nervös oder zittrig fühlen. Sie können einen krankhaft gesteigerten Bewegungsdrang, Schlafstörungen und Magen-Darm- Beschwerden haben. Sehr selten kann es zu Panikattacken, Halluzinationen, ungewöhnlichen Empfindungen wie Jucken, Kribbeln und Taubheit und Ohrensausen (Tinnitus) kommen. Wenn Sie eine dieser Beschwerden nach Abbruch der Behandlung mit dem Präparat an sich beobachten, konsultieren Sie Ihren Arzt.
    • In Ausnahmefällen können Blutuntersuchungen gewisse Abweichungen aufzeigen, z. B. geringe Anzahl an Blutplättchen, was zu Nasenbluten und Zahnfleischbluten führen kann. Die gleichzeitige Einnahme des Präparates mit Arzneimitteln zur Blutverdünnung (z. B. Warfarin, Phenprocoumon) kann das Risiko von Blutungen erhöhen. Melden Sie jede verlängerte oder unerwartete Blutung Ihrem Arzt.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Wichtig: Dieses Arzneimittel enthält Paracetamol und Tramadol. Um die empfohlene Tageshöchstdosis dieser Wirkstoffe nicht zu überschreiten, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen, das Paracetamol oder Tramadol enthält.
    • Sie dürfen das Präparat nicht zusammen mit MAO-Hemmern einnehmen.
    • Es wird empfohlen, die Tabletten nicht zusammen mit folgenden Arzneimitteln einzunehmen, da die Wirkung dieser Arzneimittel beeinflusst werden kann:
      • Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder von bestimmten Schmerzen, wie Trigeminusneuralgie)
      • Buprenorphin, Nalbuphin oder Pentazocin (Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide). Die schmerzlindernde Wirkung kann abgeschwächt werden.
    • Das Risiko von Nebenwirkungen ist erhöht, wenn Sie gleichzeitig folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Triptane (bei Migräne) oder selektive Serotonin- Wiederaufnahme-Hemmer „SSRI" (bei Depressionen). Wenn Sie an Verwirrung, Unruhe, Fieber, Schwitzen, unkoordinierten Bewegungen der Gliedmaßen oder Augen, unkontrollierbarem Zucken von Muskeln oder Durchfall leiden, müssen Sie Ihren Arzt kontaktieren.
      • Beruhigungsmittel, Schlaftabletten, andere Schmerzmittel wie Morphin und Codein (auch als Hustenmittel), Baclofen (ein Muskelrelaxans), Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks, Antidepressiva oder Arzneimittel zur Behandlung von Allergien. Sie könnten sich schläfrig oder der Ohnmacht nahe fühlen. Wenn dies passiert, kontaktieren Sie Ihren Arzt.
      • Arzneimittel, die Krämpfe (Anfälle) auslösen können, wie z. B. bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder Psychosen. Das Risiko für Krampfanfälle kann ansteigen, wenn Sie gleichzeitig Tramadol/Paracetamol einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Tramadol/Paracetamol für Sie geeignet ist.
      • Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen. Die Wirkungen von diesen Arzneimitteln und Tramadol/Paracetamol können sich gegenseitig beeinflussen, und bei Ihnen können Symptome auftreten wie unwillkürliches, rhythmisches Muskelzucken, einschließlich Augenzucken (Zucken der Muskeln, die die Augenbewegung steuern), Unruhe, übermäßiges Schwitzen, Zittern, übersteigerte Refl exe, erhöhte Muskelanspannung, Körpertemperatur über 38 °C.
      • Anästhetika, Neuroleptika (Arzneimittel, die das Bewusstsein beeinflussen) oder Bupropion (zur Raucherentwöhnung). Das Risiko für das Auftreten von Krämpfen ist erhöht. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Tramadol/Paracetamol für Sie geeignet ist.
      • Warfarin oder Phenprocoumon (zur Blutverdünnung). Die Wirkung solcher Arzneimittel kann verändert sein und es können Blutungen ausgelöst werden. Jede verlängerte oder unerwartete Blutung sollten Sie Ihrem Arzt melden.
    • Die Wirksamkeit des Präparates kann beeinflusst werden, wenn Sie auch folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Metoclopramid, Domperidon oder Ondansetron (Arzneimittel zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen)
      • Cholestyramin (Arzneimittel zur Senkung der Blutfettspiegel)
      • Ketoconazol oder Erythromycin (Arzneimittel gegen Infektionen)
    • Risiken bei gleichzeitiger Anwendung von Beruhigungsmitteln, wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln
      • Die gleichzeitige Anwendung von Tramadol/ Paracetamol und Beruhigungsmitteln, wie Benzodiazepinen oder verwandten Arzneimitteln, erhöht das Risiko von Schläfrigkeit, Atembeschwerden (Atemdepression), Koma und Tod. Aus diesem Grund ist eine gleichzeitige Anwendung nur dann in Betracht zu ziehen, wenn keine anderen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
      • Falls das Präparat dennoch zusammen mit Beruhigungsmitteln eingenommen wird, muss die Anwendung in begrenzter Dosierung und nur über einen begrenzten Zeitraum erfolgen.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle Beruhigungsmittel, die Sie einnehmen/anwenden, und befolgen Sie die Dosierungsanweisungen Ihres Arztes genau. Es ist hilfreich Freunde oder Verwandte über die oben aufgeführten Anzeichen und Symptome zu informieren, sodass sie diese erkennen. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen solche Symptome auftreten.
      • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Arzneimittel Sie zusammen mit dem Präparat einnehmen dürfen.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Trinken Sie keinen Alkohol solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen, da Sie schläfrig werden können.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Tramadolhydrochlorid,Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (Anzeichen einer allergischen Reaktion können Hautrötung, Gesichtsschwellung, keuchendes Atmen oder andere Atembeschwerden sein);
    • wenn Sie übermäßig viel Alkohol getrunken haben;
    • wenn Sie Schlafmittel, Schmerzmittel oder die Psyche beeinflussende Arzneimittel (Arzneimittel, die Stimmung und Emotionen beeinflussen) einnehmen;
    • wenn Sie sogenannte Monoaminoxidase- Hemmstoffe (MAO-Hemmer) einnehmen oder innerhalb der letzten 2 Wochen eingenommen Hemmer werden zur Behandlung von Depressionen oder Parkinsonscher Krankheit angewendet.
    • wenn Sie eine schwerwiegende Lebererkrankung haben;
    • wenn Sie Epileptiker sind und Ihre Krampfanfälle durch Ihre derzeitige Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger sind.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie während der Behandlung schwanger werden und bevor Sie weitere Tabletten einnehmen.
  • Stillzeit
    • Tramadol geht in die Muttermilch über. Aus diesem Grund sollten Sie das Präparat während der Stillzeit nicht mehr als einmal einnehmen; wenn Sie es hingegen mehr als einmal einnehmen, sollten Sie das Stillen unterbrechen.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie das Präparat einnehmen,
      • wenn Sie andere Arzneimittel nehmen, die Paracetamol oder Tramadol enthalten;
      • wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber oder eine Lebererkrankung haben oder wenn Sie eine Gelbfärbung Ihrer Augen und Ihrer Haut beobachten. Dies könnte auf eine Gelbsucht hinweisen.
      • wenn Sie ein Nierenleiden haben;
      • wenn Sie an Atembeschwerden leiden, z. B. Asthma oder einer schwerwiegenden Lungenerkrankung;
      • wenn Sie Epileptiker sind oder bereits Krampfanfälle gehabt haben;
      • wenn Sie vor kurzer Zeit an einer Kopfverletzung, einem Schock oder schweren Kopfschmerzen mit Erbrechen litten;
      • wenn Sie von irgendwelchen Arzneimitteln (wie z. B. Morphin) abhängig sind;
      • wenn Sie andere Schmerzmittel nehmen, die Buprenorphin, Nalbuphin oder Pentazocin enthalten;
      • wenn Sie demnächst eine Narkose erhalten werden (teilen Sie Ihrem Arzt oder Zahnarzt mit, dass Sie dieses Präparat einnehmen).
    • Tramadol wird in der Leber über ein Enzym umgewandelt. Manche Personen weisen eine Modifikation dieses Enzyms auf, was unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Manche Personen erreichen dadurch möglicherweise keine ausreichende Schmerzlinderung, bei anderen wiederum besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen. Wenn Sie bei sich eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht mehr einnehmen und müssen sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben: langsame oder flache Atmung, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, kleine Pupillen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Appetitmangel.
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen.
    • Anwendung bei Kindern mit Atemproblemen
      • Tramadol wird bei Kindern mit Atemproblemen nicht empfohlen, da sich die Symptome einer Tramadol-Toxizität bei diesen Kindern verschlimmern können.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Wenn Sie sich während der Einnahme schläfrig fühlen, dürfen Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.