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Toujeo® 300E/Ml Solostar
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- PZN / EAN
- 12421994 / 4150124219942
- Darreichung
- Injektionslösung
- Marke
- Toujeo
- Hersteller
- Abacus Medicine A/S
Produktdetails & Pflichtangaben
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe
- 450 E. Insulin glargin (E.coli)
Hilfsstoffe
- Wasser für Injektionszwecke
- Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung
- Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung
- Zinkchlorid
- Glycerol
- m-Cresol
Indikation
- Das Arzneimittel ist ein lang wirkendes Insulin, genannt „Insulin glargin".
- Es ist dem Humaninsulin sehr ähnlich.
- Es enthält dreimal mehr Insulin in 1 ml als ein Standardinsulin, das 100 Einheiten/ml enthält.
- Es senkt Ihren Blutzuckerspiegel gleichmäßig über einen langen Zeitraum.
- Es wird einmal täglich injiziert.
- Sie können den Zeitpunkt Ihrer Injektion anpassen, falls erforderlich.
- Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Diabetes mellitus (Diabetes) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 6 Jahren eingesetzt. Dies ist eine Erkrankung, bei der der Körper nicht ausreichend Insulin produziert, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Insulin glargin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Dosierung
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die Umstellung von einer Insulintherapie auf eine andere ist nur mit ärztlicher Verschreibung, unter ärztlicher Kontrolle und Blutzuckerkontrolle möglich. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt für weitere Informationen.
- Wie wird das Arzneimittel dosiert?
- Der Fertigpen kann pro Injektion eine Dosis von 1 bis 80 Einheiten in Schritten von 1 Einheit abgeben.
- Das Dosisfenster des Pens zeigt die Anzahl der Insulin-Einheiten an, die injiziert werden. Es ist keine Umrechnung der Dosis erforderlich.
- Ihr Arzt wird entscheiden:
- wie viel Sie pro Tag benötigen und zu welcher Tageszeit.
- wann Sie Ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren sollen und ob Sie Urintests durchführen müssen.
- wann Sie möglicherweise eine höhere oder niedrigere Dosis benötigen.
- Dies hängt von Ihrem Lebensstil, Ihren Blutzucker-(Glukose-) Tests und Ihrem Insulinbedarf in der Vergangenheit ab. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, da Sie möglicherweise eine niedrigere Dosis benötigen, wenn:
- Sie 65 Jahre oder älter sind,
- Sie Nieren- oder Leberfunktionsstörungen haben.
- Das Arzneimittel ist ein lang wirkendes Insulin. Ihr Arzt verordnet es Ihnen möglicherweise in Kombination mit einem kurz wirkenden Insulin oder mit anderen Arzneimitteln gegen hohen Blutzucker.
- Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Insulin verwenden.
- Überprüfen Sie stets vor jeder Injektion die Bezeichnung Ihres Insulins, um Verwechslungen mit anderen Insulinen zu vermeiden, insbesondere zwischen lang-und kurzwirksamen Insulinen
- Die Stärke ist auf dem Etikett hervorgehoben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ihr Blutzuckerspiegel kann durch viele Faktoren beeinflusst werden - informieren Sie sich, welche Faktoren dies sind und wie Sie sich verhalten müssen, wenn Ihre Blutzuckerspiegel sich verändert. Dies wird Ihnen helfen um Über- bzw. Unterzuckerungen zu vermeiden. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Kasten am Ende der Packungsbeilage.
- Wann wird das Präparat angewendet?
- Wenden Sie das Arzneimittel einmal täglich an, möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit.
- Sie können es bis zu 3 Stunden vor oder nach dem üblichen Zeitpunkt injizieren.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie zu viel von diesem Arzneimittel anwenden, kann Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abfallen - siehe "Zu niedriger Blutzuckerspiegel" am Ende der Packungsbeilage für Anweisungen.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, injizieren Sie die vergessene Dosis innerhalb von 3 Stunden nach dem Zeitpunkt, zu dem Sie sie üblicherweise injizieren.
- Wenn Sie sich nach über 3 Stunden an Ihre ausgelassene Injektion erinnern, injizieren Sie nicht die ausgelassene Dosis - kontrollieren Sie stattdessen Ihren Blutzucker und injizieren Sie Ihre nächste Dosis zur üblichen Zeit am nächsten Tag.
- Injizieren Sie nicht die doppelte Menge, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie eine Dosis ausgelassen oder wenn Sie zu wenig Insulin gespritzt haben, kann Ihr Bluzuckerspiegel zu stark ansteigen - siehe „Zu hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) am Ende der Packungsbeilage für Anweisungen.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels nicht, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen. Wenn Sie die Anwendung beenden, könnte dies zu einem sehr hohen Blutzuckerspiegel und einer Übersäuerung des Blutes, genannt „Ketoazidose", führen, siehe „Zu hoher Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie)" am Ende der Packungsbeilage für Anweisungen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken - Sie benötigen möglicherweise dringend ärztliche Behandlung:
- Zu Niedriger Blutzuckerspiegel Hypoglykämie) - sehr häufig: kannn mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
- Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu stark abfällt, können Sie ohnmächtig werden.
- Eine schwere Unterzuckerung kann zu einem Gehirnschaden führen und lebensbedrohlich sein.
- Wenn Sie Anzeichen eines zu niedrigen Blutzuckers bemerken, unternehmen Sie sofort etwas, um Ihren Blutzuckerspiegel zu erhöhen. Siehe Anweisungen zu „Zu niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)" siehe Gebrauchsinformation.
- Die Zeichen schwerer allergischer Reaktionen (selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen) können sein:
- Atemnot
- Schwellungen der Haut oder des Mundes
- Hautausschlag und Juckreiz am ganzen Körper
- Schwächegefühl mit schnellem Puls und Schwitzen
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie schwere allergische Reaktionen bemerken, diese können lebensbedrohlich werden.
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken - Sie benötigen möglicherweise dringend ärztliche Behandlung:
- Sonstige Nebenwirkungen
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
- Hautveränderungen an der Injektionsstelle: Wenn Sie Insulin zu häufig in dieselbe Stelle spritzen, kann die Haut sich verändern, einschließlich:
- dünner werden der Injektionsstelle (Lipoatrophie) (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen),
- sich an der Injektionsstelle verdicken (Lipohypertrophie) (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen),
- Knotenbildung unter der Haut, die durch Ansammlung eines Proteins namens Amyloid verursacht wird (kutane Amyloidose; Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar). Das Insulin wirkt möglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren.
- Wechseln Sie die Injektionsstelle bei jeder Injektion, um diesen Hautveränderungen vorzubeugen.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
- Nebenwirkungen an der Haut und allergische Reaktionen an der Injektionsstelle: Anzeichen sind z. B. Rötung, ungewohnt starker Schmerz beim Spritzen, Juckreiz, Quaddelbildung, Schwellung oder Entzündung. Dies kann sich auf die Umgebung der Injektionsstelle ausbreiten. Die meisten leichteren Reaktionen auf Insulin bilden sich gewöhnlich innerhalb von wenigen Tagen bzw. Wochen zurück.
- Selten: kann bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
- Sehstörungen - ausgeprägte Veränderungen Ihrer Blutzuckereinstellung, Verbesserung oder Verschlechterung, können Ihr Sehvermögen beeinträchtigen. Wenn Sie an einer diabetischen Augenerkrankung, einer sogenannten „proliferativen Retinopathie" leiden, können schwere Unterzuckerungen zu einem vorübergehenden Verlust der Sehschärfe führen.
- Schwellungen im Bereich der Unterschenkel und Knöchel - verursacht durch übermäßige Wassereinlagerungen im Körper.
- Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
- Veränderung des Geschmacksempfindens (Dysgeusie).
- Muskelschmerzen (Myalgie).
- Hautveränderungen an der Injektionsstelle: Wenn Sie Insulin zu häufig in dieselbe Stelle spritzen, kann die Haut sich verändern, einschließlich:
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn eine der oben genannten Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Dieses Arzneimittel kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Achtung im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Insulin glargin anwenden.
- Halten Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der anzuwendenden Dosierung, der Überwachung Ihres Blutes und Urins, Ihrer Ernährung und Ihres körperlichen Aktivitätsniveaus sowie der Injektionstechnik.
- Wichtig:
- Wenn Ihr Blutzuckerspiegel zu niedrig ist (Hypoglykämie) - siehe "Was Sie bei Unterzuckerung tun müssen" am Ende der Gebrauchsinformation).
- Wechsel des Insulins - Wenn Sie bisher einen anderen Insulintyp, eine andere Insulinmarke oder Insulin eines anderen Herstellers angewendet haben, muss Ihre Dosis möglicherweise angepasst werden.
- Die Anwendung von Pioglitazon zusammen mit Insulin, kann schwerwiegende Probleme verursachen - siehe „Pioglitazon" unter Kategorie "Wechselwirkungen".
- Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Insulin anwenden - überprüfen Sie vor jeder Injektion die Bezeichnung des Insulins, um Verwechslungen mit anderen Insulinen zu vermeiden, insbesondere zwischen langwirksamen Insulinen und kurzwirksamen Insulinen.
- Versuchen Sie niemals, mit einer Spritze das Insulin glargin aus Ihrem Pen zu entnehmen. Dadurch vermeiden Sie Dosierungsfehler und eine mögliche Überdosierung, die eine Unterzuckerung verursachen könnte.
- Wenn Sie blind sind oder schlecht sehen, wenden Sie den Fertigpen nicht ohne Hilfe an, da Sie das Dosisfenster auf dem Pen nicht lesen können. Bitten Sie eine Person, die gut sieht und in der Anwendung des Pens geschult ist, um Hilfe.
- Hautveränderungen an der Injektionsstelle
- Wechseln Sie die Injektionsstelle regelmäßig. Dies dient dazu, um Hautveränderungen, wie z. B. Verdickung, Dünnerwerden oder Knoten, vorzubeugen. Das Insulin wirkt möglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren.
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie aktuell in einenBereich mit Knoten injizieren, bevor Sie mit der Injektion in einen anderen Bereich beginnen.
- Ihr Arzt weist Sie möglicherweise an, Ihren Blutzucker engmaschiger zu überwachen und die Dosis Ihres Insulins oder Ihrer anderer Antidiabetika anzupassen.
- Wechseln Sie die Injektionsstelle regelmäßig. Dies dient dazu, um Hautveränderungen, wie z. B. Verdickung, Dünnerwerden oder Knoten, vorzubeugen. Das Insulin wirkt möglicherweise nicht richtig, wenn Sie in einen Bereich mit Knoten injizieren.
- Erkrankungen und Verletzungen
- Möglicherweise müssen Sie Ihre Blut- und Urinwerte sorgfältiger überwachen, um Ihren Diabetes zu behandeln, wenn:
- Sie krank sind oder größere Verletzungen haben. Ihr Blutzuckerspiegel kann ansteigen - Hyperglykämie.
- Sie nicht genügend essen. Ihr Blutzuckerspiegel kann zu stark absinken - Hypoglykämie.
- Informieren Sie einen Arzt, sobald Sie sich krank fühlen oder sich verletzen.
- Wenn Sie Typ-1-Diabetes und eine Krankheit oder Verletzung haben:
- Unterbrechen Sie nicht Ihre Insulinbehandlung.
- Nehmen Sie weiterhin ausreichend Kohlenhydrate zu sich.
- Informieren Sie immer alle Personen, die Sie behandeln und betreuen, darüber, dass Sie Diabetes haben.
- Möglicherweise müssen Sie Ihre Blut- und Urinwerte sorgfältiger überwachen, um Ihren Diabetes zu behandeln, wenn:
- Insulin-Antikörper
- Die Behandlung mit Insulin kann den Körper dazu veranlassen, Antikörper gegen Insulin zu bilden (Substanzen, die gegen Insulin wirken können). Dies wird jedoch nur in sehr seltenen Fällen eine Anpassung Ihrer Insulindosis erforderlich machen.
- Reisen und dieses Präparat
- Wenn Sie ins Ausland reisen, kann das Reisen über Zeitzonen Ihren Insulinbedarf und den Zeitpunkt der Injektion beeinflussen. Sprechen Sie vor Reisen mit Ihrem Arzt. Sie müssen möglicherweise abklären:
- Ob Ihr Insulintyp im Reiseland erhältlich ist.
- Wie Sie die Versorgung mit Insulin, Nadeln usw. sicherstellen.
- Wie Sie Ihr Insulin während der Reise richtig aufbewahren
- Wann Sie während der Reise Mahlzeiten zu sich nehmen und Ihr Insulin anwenden sollen.
- Mögliche Einflüsse durch die Umstellung auf andere Zeitzonen.
- Mögliche Gesundheitsrisiken in den Reiseländern.
- Welche Maßnahmen Sie ergreifen sollen, wenn Sie sich unwohl fühlen oder krank werden.
- Wenn Sie ins Ausland reisen, kann das Reisen über Zeitzonen Ihren Insulinbedarf und den Zeitpunkt der Injektion beeinflussen. Sprechen Sie vor Reisen mit Ihrem Arzt. Sie müssen möglicherweise abklären:
- Kinder und Jugendliche
- Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Kindern unter 6 Jahren an. Es gibt keine Erfahrungen zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern dieses Alters.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei zu niedrigem oder zu hohem Blutzucker oder bei Sehstörungen kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Werkzeugen und Maschinen eingeschränkt sein. Ihre Konzentration ist möglicherweise beeinträchtigt. Dies könnte Sie selbst oder andere in Gefahr bringen.
- Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, ob Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen können, wenn:
- Ihr Blutzucker oft niedrig ist,
- es Ihnen schwer fällt, Ihren niedrigen Blutzucker zu erkennen.
Schwangerschaft und Stillzeit
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
- Schwangerschaft
- Möglicherweise muss Ihre Insulindosis während der Schwangerschaft und nach der Geburt angepasst werden oder sowohl die Insulindosis als auch die Ernährungsgewohnheiten während der Stillzeit.
- Um Ihre Kind zu schützen, ist es besonders wichtig, Ihren Diabetes zu überwachen und Unterzuckerungen (Hypoglykämien) zu vermeiden.
Anwendung
- Vor der Injektion
- Lesen Sie die in der Packungsbeilage enthaltene Bedienungsanleitung durch.
- Wenn Sie nicht alle Anweisungen befolgen, erhalten Sie möglicherweise zu viel oder zu wenig Insulin.
- Wie wird das Arzneimittel injiziert?
- Injizieren Sie das Arzneimittel unter die Haut. Dies wird subkutane Anwendung oder „s.c." genannt.
- Injizieren Sie in die Vorderseite Ihrer Oberschenkel, Ihre Oberarme oder in Ihre Bauchdecke (Abdomen).
- Wechseln Sie jeden Tag die Injektionsstelle - um das Risiko, dass die Haut an der Injektionsstelle dünner wird oder sichverdickt, zu verringern (siehe Kategorie "Nebenwirkungen").
- Verwenden Sie stets eine neue sterile Nadel für jedeInjektion - um das Risiko von Infektionen und einerverstopften Nadel zu reduzieren. Eine verstopfte Nadelkann dazu führen, dass Sie zu viel oder zu wenig Insulinerhalten.
- Entsorgen Sie die benutzten Nadeln in einem durch-stichsicheren Behältnis oder folgen Sie den Empfehlungen Ihres Apothekers.
- Teilen Sie Ihren Insulinpen mit niemandem, auch nicht,wenn die Nadel getauscht wurde - um die Übertragungvon Infektionen zu vermeiden.
- Verwenden Sie keine Spritze, um Insulin aus Ihrem Pen zu entnehmen - um eine mögliche Überdosierung zu vermeiden.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
- Intravenös (in eine Vene). Dies verändert seine Wirkungsweise und kann zu einer Unterzuckerung führen.
- In einer Insulin-Infusionspumpe.
- Wenn sich Partikel im Insulin befinden. Die Lösung muss klar, farblos und wässrig sein.
- Entsorgen Sie Ihren Pen und verwenden Sie einen neuen, wenn:
- Sie bemerken, dass sich Ihre Blutzuckereinstellung unerwartet verschlechtert,
- der Pen beschädigt ist oder nicht richtig aufbewahrt wurde.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Ihr Pen richtig funktioniert.
Wechselwirkungen
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Manche Arzneimittel haben Auswirkungen auf Ihren Blutzuckerspiegel. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wenn Ihre Insulindosis geändert werden muss. Wenn Sie die Anwendung eines Arzneimittels beenden, müssen Sie ebenfalls vorsichtig sein.
- Nachfolgend sind die häufigsten Medikamente aufgeführt, die Ihre Insulinbehandlung beeinflussen können:
- Ihr Blutzuckerspiegel kann sinken (Hypoglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:
- andere Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes
- Disopyramid - bei einigen Herzbeschwerden
- Fluoxetin - bei Depressionen
- Pentamidin - gegen einige parasitäre Infektionen. Dies kann zu einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel führen, auf den manchmal ein zu hoher Blutzuckerspiegel folgt
- Sulfonamid-Antibiotika - gegen Infektionen
- Fibrate - zur Senkung hoher Fettwerte im Blut
- Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer - bei Depressionen
- Pentoxifyllin, Propoxyphen und Salicylate (wie Aspirin) - gegen Schmerzen und leichtes Fieber
- Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmer - bei Herzerkrankungen oder hohem Blutdruck.
- Ihr Blutzuckerspiegel kann steigen (Hyperglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:
- Danazol - bei gutartigen Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometriose).
- Diazoxid - bei hohem Blutdruck
- Glukagon - bei sehr niedrigem Blutzuckerspiegel
- Isoniazid - bei Tuberkulose
- Somatropin - ein Wachstumshormon
- Schilddrüsenhormone - bei Schilddrüsenproblemen
- Östrogene und Progestagene - z. B. in der Antibabypille
- Kortikosteroide, z.B. Kortison - bei Entzündungen
- Proteaseinhibitoren - bei HIV
- Diuretika - bei hohem Blutdruck oder zur Entwässerung
- Clozapin, Olanzapin und Phenothiazinderivate - bei psychischen Erkrankungen.
- Sympathomimetika, z. B. Epinephrin (Adrenalin), Salbutamol und Terbutalin - bei Asthma.
- Ihr Blutzuckerspiegel kann sowohl ansteigen als auch abfallen, wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:
- Betablocker oder Clonidin - bei hohem Blutdruck.
- Lithiumsalze - bei psychischen Problemen.
- Betablocker
- Betablocker ebenso wie andere „Sympatholytika" (wie Clonidin, Guanethidin, Reserpin - gegen hohen Blutdruck), können die ersten Warnzeichen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) abschwächen oder ganz unterdrücken oder es möglicherweise erschwerenn Warnzeichen einer Unterzuckerung zu erkennen.
- Pioglitazon
- Einige Patienten mit einem seit Längerem bestehenden Diabetes mellitus Typ 2 und einer Herzerkrankung oder einem früheren Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
- Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Anzeichen von Herzschwäche, wie z. B. ungewöhnliche Kurzatmigkeit, rasche Gewichtszunahme oder örtlich begrenzte Schwellungen (Ödeme), bei sich beobachten, informieren Sie Ihren Arzt so schnell wie möglich.
- Einige Patienten mit einem seit Längerem bestehenden Diabetes mellitus Typ 2 und einer Herzerkrankung oder einem früheren Schlaganfall, die mit Pioglitazon und Insulin behandelt wurden, entwickelten eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
- Wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie nicht sicher sind), fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
- Ihr Blutzuckerspiegel kann sinken (Hypoglykämie), wenn Sie folgende Arzneimittel nehmen:
- Anwendung zusammen mit Alkohol
- Wenn Sie Alkohol trinken, kann Ihr Blutzuckerspiegel entweder ansteigen oder absinken - Sie müssen Ihren Blutzuckerspiegel häufiger als gewöhnlich messen.
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Scannen Sie dafür einfach Ihr E-Rezept oder schicken Sie uns Ihr herkömmliches Rezept per Post zu.
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