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wakix® 18 mg

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  • PZN / EAN
    14886295 / 4150148862957
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Marke
    Wakix
  • Hersteller
    Bioprojet Pharma

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Verschreibungspflichtige Arzneiware.

Wirkstoffe

  • 20 mg Pitolisant hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Crospovidon
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Macrogol 3350
  • Poly(vinylalkohol)
  • Titandioxid
  • Talkum

Quelle: Avoxa/ABDATA Pharma-Daten-Service

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Pitolisant. Es ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab einem Alter von 6 Jahren mit Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie.
  • Narkolepsie ist eine Erkrankung, die exzessive Tagesschläfrigkeit verursacht und zu einer Neigung zum plötzlichen Einschlafen in unpassenden Situationen (Schlafattacken) führt. Bei Kataplexie handelt es sich um eine plötzliche Muskelschwäche oder Lähmung der Muskeln ohne Bewusstseinsverlust, als Reaktion auf eine plötzliche emotionale Reaktion, wie z. B. Wut, Schreck, Freude, Lachen oder Überraschung.
  • Der Wirkstoff, Pitolisant, bindet an Rezeptoren auf Zellen im Gehirn, die eine Rolle bei der Stimulation der Aufmerksamkeit spielen. Dadurch wird der Tagesschläfrigkeit und der Kataplexie entgegengewirkt und die Wachheit gefördert.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Pitolisant oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie an schweren Leberproblemen leiden, da Pitolisant in der Regel in der Leber abgebaut wird und sich bei Patienten, deren Leberfunktion stark eingeschränkt ist, übermäßige Konzentrationen anreichern können.
    • wenn Sie stillen.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Erwachsene
    • Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer Dosis von 9 mg einmal täglich und wird dann allmählich über einen Zeitraum von drei Wochen auf die am besten geeignete Dosis erhöht. Ihr Arzt kann Ihre Dosis jederzeit erhöhen oder verringern, je nachdem, wie gut das Arzneimittel bei Ihnen wirkt und wie gut Sie es vertragen.
    • Unter Umständen dauert es einige Tage, bevor Sie den Nutzen des Arzneimittels spüren; der größte Nutzen stellt sich in der Regel nach einigen Wochen ein.
    • Ändern Sie die Dosis nicht eigenständig. Jede Änderung der Dosierung muss von Ihrem Arzt angeordnet und überwacht werden.
    • Nehmen Sie für eine Dosis von 4,5 mg eine 4,5 mg Filmtablette ein.
    • Nehmen Sie für eine Dosis von 9 mg zwei 4,5 mg Filmtabletten ein.
    • Nehmen Sie für eine Dosis von 18 mg eine 18 mg Filmtablette ein.
    • Nehmen Sie für eine Dosis von 36 mg zwei 18 mg Filmtabletten ein.
  • Jugendliche und Kinder ab einem Alter von 6 Jahren
    • Die Behandlung beginnt in der Regel mit einer Dosis von 4,5 mg einmal täglich und wird dann allmählich über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen auf die angemessenste Dosis erhöht (siehe oben).
    • Wenn Sie weniger als 40 kg wiegen, sollten Sie nicht mehr als 18 mg pro Tag einnehmen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie zu viele Filmtabletten eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an die nächste Notaufnahme oder informieren Ihren Arzt oder Apotheker. Es können Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit oder Reizbarkeit auftreten. Möglicherweise haben Sie auch Schlafschwierigkeiten. Nehmen Sie diese Anweisung und etwaige übrig gebliebene Filmtabletten mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie die Einnahme Ihres Arzneimittels vergessen haben, nehmen Sie die nächste Dosis zum gewohnten Zeitpunkt ein; nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sie sollten das Arzneimittel so lange einnehmen, wie von Ihrem Arzt verordnet. Setzen Sie das Präparat nicht plötzlich eigenständig ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Schlafstörungen, Angst, Reizbarkeit, Depressionen
    • Kopfschmerzen, Drehschwindel (Vertigo), Gleichgewichtsverlust, Zittern
    • Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen
    • Müdigkeit (Erschöpfung)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Schwitzen
    • Verminderter oder gesteigerter Appetit
    • Ödeme
    • Aufgeregtheit, Nervosität, Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind
    • Wechselnde Gefühle
    • Abnorme Träume
    • Anspannung
    • Schwierigkeiten, zu Beginn, in der Mitte oder am Ende der Nacht einzuschlafen, Durchschlafstörungen, übermäßige Schläfrigkeit, Somnolenz
    • Gleichgültigkeitszustand mit einem Mangel an Emotionen
    • Albträume
    • Ruhelosigkeit und Unfähigkeit, still zu bleiben
    • Panikreaktionen
    • Suizidgedanken
    • Verändertes oder gesteigertes sexuelles Interesse
    • Plötzliche und vorübergehende Episoden von Muskelschwäche, unkontrollierbare Muskelkrämpfe oder Bewegungen eines Beines
    • Aufmerksamkeitsstörungen
    • Migräne
    • Epilepsie
    • Schwäche
    • Bewegungsstörungen, langsame Körperbewegung
    • Kribbelndes, kitzelndes, stechendes oder brennendes Gefühl auf der Haut
    • Plötzliche und unvorhersehbare Phasen der Beweglichkeit und Unbeweglichkeit
    • Gleichgewichtsstörung
    • Verminderte Sehschärfe, anormale Kontraktionen bzw. anormales Zucken des Augenlids
    • Hören von Geräuschen, wenn keine externen Geräusche vorhanden sind
    • Herzrhythmusstörungen, langsamer oder schneller Puls, erhöhter oder verminderter Blutdruck, Hitzewallungen
    • Gähnen
    • Mundtrockenheit
    • Durchfall, Bauchschmerzen, Beschwerden oder Schmerzen im Bauch (Abdomen), Verstopfung, Sodbrennen, Magenschmerzen oder -beschwerden, Gastritis, Übersäuerung des Magen-Darm-Trakts
    • Juckreiz, das Gesicht betreffende Hauterkrankung, bei der Nase und Wangen ungewöhnlich gerötet sind, übermäßiges Schwitzen
    • Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifheit, Muskelschwäche, Muskel- und Knochenschmerzen, Schmerzen in den Zehen und Fingern
    • Anormales Wasserlassen
    • Unregelmäßige Uterusblutungen
    • Kraftverlust oder extreme Müdigkeit, Brustschmerzen, Unwohlsein, Ödeme
    • Gewichtszunahme, Gewichtsabnahme, Anomalien bei der Messung der Herzströme (im EKG), anormale Blutwerte in Bezug auf die Leberfunktion.
  • Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen):
    • Appetitverlust, gesteigerter Appetit
    • Anormales Verhalten, Verwirrtheit, depressive Verstimmung, Erregbarkeit, Gefühle emotionalen oder mentalen Unbehagens, Sehen oder Hören von Dingen während des Schlafs, die nicht wirklich da sind
    • Verlust des Bewusstseins, Spannungskopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, schlechte Schlafqualität
    • Abdominale Beschwerden, Probleme oder Schmerzen beim Schlucken, Flatulenz, Entzündung des Verdauungstrakts
    • Entzündung der Haut, anormale Lichtempfindlichkeit
    • Nackenschmerzen, Brustschmerzen
    • Spontanabort
    • Schmerzen, nächtliche Schweißausbrüche, Beklemmungsgefühl
    • Hohe Konzentrationen des Enzyms Kreatininphosphokinase im Blut, anormale allgemeine körperliche Verfassung, veränderte Werte bei der Messung der Herzströme (EKG)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
wakix® 18 mg
Diese Tablette ist nicht teilbar.
wakix® 18 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
wakix® 18 mg
Das Arzneimittel darf in der Stillzeit nicht angewendet werden.
wakix® 18 mg
Wenden Sie sich an Ihren Frauenarzt, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
wakix® 18 mg
Bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist während der gesamten Behandlungsdauer auf eine wirksame Empfängnisverhütung zu achten. Dies gilt für alle Geschlechter.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Situationen auf Sie zutrifft:
      • Sie hatten in der Vergangenheit bereits Angststörungen oder Depressionen mit Suizidgedanken.
      • Sie haben Leber- oder Nierenprobleme; in diesem Fall muss Ihre Dosis möglicherweise angepasst werden.
      • Sie haben ein Magengeschwür oder nehmen Arzneimittel ein, die Ihren Magen reizen können, wie z. B. Arzneimittel gegen Entzündungen, da im Zusammenhang mit dem Arzneimittel über das Auftreten von Magenbeschwerden berichtet wurde.
      • Sie sind fettleibig oder magersüchtig (während der Einnahme kann sich ihr Körpergewicht verändern, d. h. Sie können zunehmen oder abnehmen).
      • Sie leiden an einer Herzkrankheit. Während Sie das Arzneimittel einnehmen, muss dies regelmäßig von Ihrem Arzt überprüft werden.
      • Sie leiden an schwerer Epilepsie.
      • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn eine der vorgenannten Situationen auf Sie zutrifft.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker auch über Folgendes:
      • Manche Patienten mit einer Vorgeschichte an psychiatrischen Störungen hatten nach der Einnahme des Medikaments Suizidgedanken. Informieren Sie Ihren Arzt umgehend darüber, wenn Sie depressiv werden oder Suizidgedanken haben. Bitten Sie ggf. ein Familienmitglied oder einen engen Freund, Ihnen dabei zu helfen, Anzeichen für eine Depression oder eine Änderung Ihres Verhaltens zu erkennen.
    • Kinder
      • Kinder unter einem Alter von 6 Jahren sollten das Arzneimittel nicht einnehmen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei Aktivitäten, die Aufmerksamkeit erfordern, wie z. B. dem Führen eines Fahrzeugs und dem Bedienen von Maschinen, ist Vorsicht geboten. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Erkrankung eine negative Auswirkung auf Ihre Fähigkeit zum Führen eines Fahrzeugs hat, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn Ihr Arzt ordnet es an. Es stehen nicht genügend Informationen zur Verfügung, um zu beurteilen, ob mit der Anwendung während der Schwangerschaft ein besonderes Risiko verbunden ist. Wenn Sie eine Frau sind, müssen Sie während Ihrer Behandlung und mindestens bis zu 21 Tagen nach dem Absetzen der Behandlung eine Verhütungsmethode anwenden. Da das Arzneimittel die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln verringern kann, muss eine andere zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Das Präparat wird bei Tieren in die Muttermilch ausgeschieden. Patientinnen, die das Präparat einnehmen, müssen das Stillen unterbrechen.
  • Nehmen Sie die Filmtablette(n) einmal täglich morgens mit dem Frühstück ein.
  • Nehmen Sie nachmittags keine Dosis ein, da Sie sonst möglicherweise Schlafschwierigkeiten haben werden.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Das Präparat kann die Wirkweise anderer Arzneimittel beeinflussen und gleichermaßen durch andere Arzneimittel in seiner Wirkweise beeinflusst werden. Ihr Arzt muss gegebenenfalls Ihre Dosierungen anpassen.
    • Insbesondere sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie das Arzneimittel zusammen mit einigen Antidepressiva (z. B. Imipramin, Clomipramin und Mirtazapin) und einigen Arzneimitteln zur Behandlung von allergischen Erkrankungen (Antihistaminika wie z. B. Pheniraminmaleat, Chlorpheniramin, Diphenhydramin, Promethazin, Mepyramin, Doxylamin) einnehmen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Rifampicin (ein Antibiotikum), Phenytoin, Carbamazepin und Phenobarbital (diese werden hauptsächlich zur Beherrschung von Krampfanfällen angewendet), Chinidin, Digoxin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen), Paroxetin, Fluoxetin, Venlafaxin, Duloxetin (Antidepressiva), Johanniskraut (Hypericum perforatum; ein pflanzliches Mittel gegen Depressionen), Bupropion (Antidepressivum bzw. Mittel zur Raucherentwöhnung), Cinacalcet (zur Behandlung von Störungen der Nebenschilddrüse), Terbinafin (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Metformin, Repaglinid (zur Behandlung von Diabetes), Docetaxel, Irinotecan (zur Behandlung von Krebs), Cisaprid (zur Behandlung des Rückflusses von Magensäure in die Speiseröhre), Pimozid (zur Behandlung einiger psychischer Störungen), Halofantrin (zur Behandlung von Malaria), Efavirenz (antivirales Arzneimittel zur Behandlung von HIV), Morphin, Paracetamol (zur Behandlung von Schmerzen), Dabigatran (zur Behandlung von Problemen mit den Venen), Warfarin (zur Behandlung von Herzkrankheiten), Probenecid (zur Behandlung von Gicht und Gichtarthritis). Pitolisant kann in Kombination mit Modafinil oder Natriumoxybat angewendet werden.
    • Das Arzneimittel kann die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln verringern; daher muss eine andere zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden.

Fragen und Antworten zu wakix® 18 mg

Wie lange muss wakix® 18 mg eingenommen werden?

Frage von Runa B.

Die Dauer der Behandlung mit wakix® 18 mg wird von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bestimmt. Üblicherweise wird das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum angewendet, sofern dies ärztlich verordnet ist. Sie sollten Wakix so lange einnehmen, wie von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt empfohlen. Das Arzneimittel sollte nicht eigenständig abgesetzt werden.

Bitte beachten Sie, dass der Nutzen der Behandlung möglicherweise erst nach einigen Tagen spürbar wird. Der größte Nutzen stellt sich in der Regel erst nach mehreren Wochen regelmäßiger Einnahme ein. Daher ist eine kontinuierliche Anwendung entsprechend der ärztlichen Verordnung wichtig.

Bitte beenden Sie die Therapie nicht, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist, ohne Rücksprache mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt zu halten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand März 2023). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird wakix® 18 mg eingenommen oder gegeben?

Frage von Simeon B.

Bitte wenden Sie wakix® 18 mg so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosierung für Erwachsene ist: Die Behandlung beginnt in der Regel mit 9 mg einmal täglich. Die Dosis wird anschließend über einen Zeitraum von drei Wochen schrittweise auf die individuell am besten geeignete Dosis erhöht.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann die Dosis je nach Wirkung und Verträglichkeit erhöhen oder verringern. Der Nutzen der Behandlung kann sich bereits nach einigen Tagen zeigen, der größte Nutzen stellt sich in der Regel nach einigen Wochen ein.

Die Anwendung des Medikamentes sollte einmal täglich morgens mit dem Frühstück erfolgen. Eine Einnahme am Nachmittag sollte vermieden werden, da dies zu Schlafstörungen führen kann.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand März 2023). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von wakix® 18 mg vorkommen?

Frage von Sinan O.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.

Wakix (Pitolisant) kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:

  • Rifampicin zur Behandlung bakterieller Infektionen
  • Phenytoin zur Behandlung von Krampfanfällen/Epilepsie
  • Carbamazepin zur Behandlung von Krampfanfällen/Epilepsie
  • Phenobarbital zur Behandlung von Krampfanfällen/Epilepsie
  • Digoxin zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
  • Paroxetin zur Behandlung von Depressionen
  • Fluoxetin zur Behandlung von Depressionen
  • Venlafaxin zur Behandlung von Depressionen
  • Duloxetin zur Behandlung von Depressionen
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) zur Behandlung von Depressionen

und Weitere.

Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:

Hormonelle Verhütungsmittel

Wakix kann die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel vermindern. Daher muss während der Behandlung eine andere zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wakix sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, sofern die Anwendung nicht ausdrücklich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt angeordnet wurde. Die verfügbaren Daten reichen nicht aus, um das Risiko während der Schwangerschaft sicher beurteilen zu können. Frauen müssen während der Behandlung und bis mindestens 21 Tage nach Beendigung der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Da Wakix die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel vermindern kann, muss eine andere zuverlässige Verhütungsmethode gewählt werden. Während der Behandlung mit Wakix muss das Stillen unterbrochen werden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand März 2023). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von wakix® 18 mg auftreten?

Frage von Marah F.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel können auch bei der Anwendung von wakix® 18 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schlafstörungen, Angst, Reizbarkeit, Depressionen
  • Kopfschmerzen, Schwindel
  • Gewichstverlust
  • Zittern
  • Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsstörungen
  • Müdigkeit

und Weitere.

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand März 2023). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

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