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TRAMADOL STADA 100 mg Zäpfchen ALIUD

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TRAMADOL STADA 100 mg Zäpfchen ALIUD
20 St
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  • PZN
    15316720Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Suppositorien
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 100 mg Tramadol hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Hartfett

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Tramadol - der Wirkstoff in diesem Präparat - ist ein Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide, das auf das zentrale Nervensystem wirkt. Seinen schmerzlindernden Effekt erzielt es durch seine Wirkung an bestimmten Nervenzellen des Rückenmarks und des Gehirns.
  • Tramadol wird angewendet
    • zur Behandlung mäßig starker bis starker Schmerzen.

Dosierung

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dosierung sollte entsprechend der Stärke Ihrer Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst werden. Grundsätzlich sollte die geringste schmerzlindernd wirkende Dosis gewählt werden.
  • Wenden Sie das Arzneimittel nicht häufiger als alle 4 Stunden an.
  • Die schmerzlindernde Wirkung hält in Abhängigkeit von der Stärke Ihrer Schmerzen 4 bis 8 Stunden an.
  • Ihr Arzt wird Sie für kurze Zeiträume mit regelmäßigen Unterbrechungen mit dem Arzneimittel behandeln. Dies wird Ihr Risiko, eine Abhängigkeit zu entwickeln, so gering wie möglich halten (siehe unter Kategorie "Patientenhinweis").
  • Wenden Sie nicht mehr als 400 mg Tramadolhydrochlorid (4 Zäpfchen) täglich an, es sei denn, Ihr Arzt hat ausdrücklich etwas anderes verordnet.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Kinder bis zu 12 Jahren
      • Die Zäpfchen sind nicht für die Anwendung bei Kindern bis zu 12 Jahren bestimmt. Es stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung, die besser für Kinder geeignet sind.
    • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren
      • Die übliche Einzeldosis beträgt 100 mg Tramadolhydrochlorid (entsprechend 1 Zäpfchen). Wenn dies Ihre Schmerzen nicht lindert, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise erhöhen, bis Sie Schmerzlinderung erreichen.
      • Für niedrigere Dosierungen stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.
    • Ältere Patienten
      • Bei älteren Patienten (über 75 Jahren) kann es zu einer Verzögerung der Ausscheidung von Tramadol kommen. Falls dies bei Ihnen zutrifft, kann Ihr Arzt Ihnen eine Verlängerung der Abstände zwischen den Anwendungen empfehlen.
    • Leber- oder Nierenfunktionsschwäche (Insuffizienz)/Dialyse-Patienten
      • Patienten mit schwerer Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche dürfen dieses Präparat nicht anwenden. Wenn bei Ihnen eine geringe oder moderate Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche vorliegt, kann Ihr Arzt eine Verlängerung der Abstände zwischen den Anwendungen empfehlen.
      • Wenn Sie schwere Leber- oder Nierenerkrankungen haben, wird Ihr Arzt möglicherweise entscheiden, dass Sie dieses Arzneimittel nicht anwenden dürfen, da Tramadol für solche Patienten nicht empfohlen wird.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie dieses Präparat anwenden sollen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich eine zusätzliche Dosis angewendet haben, hat dies im Regelfall keine negativen Auswirkungen. Wenden Sie die nächste Dosis wie verordnet an.
    • Nach Anwendung sehr hoher Arzneimengen kann es zu stark verengten Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall, beschleunigtem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma (tiefe Bewusstlosigkeit), epileptischen Krampfanfällen und Schwierigkeiten mit der Atmung bis hin zum Atemstillstand kommen. Rufen Sie in solchen Fällen unverzüglich Ihren Arzt zu Hilfe oder suchen Sie die Notfallaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf!
    • Denken Sie daran, die Packung und übrige Zäpfchen mitzunehmen.
    • Ihr Arzt wird die Symptome der Überdosierung behandeln.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie die Anwendung von einer Dosis vergessen haben, wenden Sie einfach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit an. Wenden Sie nicht eine doppelte Dosis an, um die ausgelassene Dosis auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, führt dies wahrscheinlich zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen. Möchten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
    • Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung keine Nachwirkungen haben. In seltenen Fällen kann es jedoch bei Patienten, die Tramadol für einige Zeit angewendet haben, zu Nachwirkungen kommen, wenn sie das Arzneimittel plötzlich absetzen. Sie können sich unruhig, ängstlich, nervös oder zittrig fühlen. Sie könnten hyperaktiv sein, Schlafstörungen oder Magen-Darm-Beschwerden haben. Sehr wenige Personen können Panikanfälle, Halluzinationen, Missempfindungen wie Juckreiz, Prickeln und Taubheitsgefühl sowie Ohrgeräusche (Tinnitus) bekommen. Weitere ungewöhnliche Symptome des zentralen Nervensystems, wie z. B. Verwirrung, Wahn, veränderte Wahrnehmung der eigenen Person (Depersonalisation) und der Realität (Derealisation) sowie Verfolgungswahn (Paranoia), sind sehr selten beobachtet worden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Tramadol bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Die Zäpfchen sind nur zum Einführen in den After bestimmt (rektale Anwendung). Sie werden möglichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingeführt.
  • Um das Einführen zu erleichtern, können Sie
    • das Zäpfchen in der Hand erwärmen
    • das Zäpfchen kurz in heißes Wasser tauchen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • Beenden Sie die Anwendung des Arzneimittels und wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt
    • wenn bei Ihnen Symptome einer allergischen Reaktion auftreten wie
      • Schwellungen des Gesichts, der Arme und Beine, der Zunge, des Kehlkopfs oder des Rachens
      • Schluckbeschwerden
      • Atembeschwerden
      • Nesselsucht und Atembeschwerden.
  • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Übelkeit
    • Schwindel.
  • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Erbrechen
    • Verstopfung
    • Mundtrockenheit
    • Kopfschmerzen
    • Schwitzen
    • Benommenheit
    • Müdigkeit.
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • Brechreiz
    • Reizung des Magen-Darm-Trakts (Magendruck, Blähungen)
    • Durchfall
    • Störungen der Kreislaufregulation einschließlich Herzklopfen, schneller Herzschlag, Schwindel- oder Schwächegefühl beim Aufstehen, wenn nicht genügend Blut zirkuliert, weil das Herz nicht richtig arbeitet (Kreislaufzusammenbruch). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei körperlicher Belastung auftreten, z. B. wenn Sie kürzlich eine Operation hatten
    • Hautreaktionen einschließlich
      • Juckreiz (Pruritus)
      • Hautausschlag
      • Nesselsucht.
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Veränderungen des Appetits
    • Langsamer Herzschlag
    • Blutdruckanstieg
    • Langsame oder flache Atmung (Atemdepression). Sie können eine Atemdepression entwickeln, wenn
      • Sie viel mehr als die empfohlene Dosis anwenden
      • Sie gleichzeitig andere Substanzen anwenden, die auf das zentrale Nervensystem dämpfend wirken
    • Epileptische Anfälle. Diese treten wahrscheinlicher auf
      • nach hohen Dosen von Tramadol oder
      • nach der Anwendung von Arzneimitteln, die Krampfanfälle auslösen oder wahrscheinlicher machen, z. B. Arzneimittel gegen Depressionen oder Antipsychotika
    • Muskelzuckungen
    • Missempfindungen (Parästhesien)
    • Zittern
    • Psychische Beschwerden können infolge der Anwendung von Tramadol auftreten. Sie können sich in Schwere und Art unterscheiden, in Abhängigkeit von
      • Ihrer Persönlichkeit
      • der Dauer Ihrer Anwendung von Tramadol
      • Sie umfassen
        • Stimmungsänderungen - gewöhnlich gehobene, gelegentlich auch gereizte Stimmung
        • Veränderungen der Aktivität (meist Dämpfung, gelegentlich Steigerung)
        • Veränderungen Ihrer Fähigkeit, klar zu denken oder Dinge wahrzunehmen (Ihrer kognitiven und sensorischen Leistungsfähigkeit) wie
          • Veränderung der Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen (Entscheidungsverhalten)
          • das Fehlen von Erkennen oder Verstehen (Wahrnehmungsstörungen)
        • Dinge sehen oder hören, die nicht wirklich vorhanden sind (Halluzinationen)
        • Verwirrtheit
        • Schlafstörungen
        • Alpträume
    • Verschwommenes Sehen
    • Muskelschwäche
    • Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen, geringeres Wasserlassen als normal
    • Unkoordinierte Bewegungen
    • Vorübergehende Bewusstlosigkeit
    • Angstzustände
    • Allergische (Überempfindlichkeits-)Reaktionen einschließlich
      • Kurzatmigkeit
      • Atemnot durch krampfhafte Verengung der unteren Atemwege
      • Keuchen
      • Angioödem (Schwellung von z. B. Gesicht, Lippe, Zunge)/schwere allergische Reaktionen/Schock mit Atembeschwerden.
    • Wird Tramadol über einen längeren Zeitraum angewendet, kann sich Abhängigkeit einstellen, wenn auch das Risiko sehr gering ist. Wenn die Behandlung plötzlich abgebrochen wird, können nach Beendigung der Arzneimittelgabe Entzugsreaktionen auftreten.
  • Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 betreffen):
    • Abhängigkeit
    • Anstieg der Leberenzymwerte.
  • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
    • Über eine Verschlimmerung von Asthma ist berichtet worden, wobei jedoch ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Wirkstoff Tramadol nicht hergestellt werden konnte
    • Übermäßige Pupillenerweiterung (Mydriasis)
    • Sprachstörungen.
    • erniedrigter Blutzuckerspiegel.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Wenden Sie Tramadol nicht gleichzeitig mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) oder 2 Wochen vor oder nach der Anwendung dieser Arzneimittel an. MAO-Hemmer sind Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
    • Die Wirkung von Tramadol kann stärker sein
      • wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden, die auf Ihr zentrales Nervensystem wirken, z. B. Beruhigungsmittel, Schlafmittel, andere Schmerzmittel wie Morphin oder Codein (auch als Hustenmittel)
      • wenn Sie Alkohol trinken (siehe auch unter Abschnitt 2: Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen).
    • Sie können sich dann benommener fühlen oder das Gefühl haben, ohnmächtig zu werden. Wenn dies geschieht, informieren Sie Ihren Arzt.
    • Die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol kann vermindert und die Wirkungsdauer verkürzt werden, wenn
      • Sie Arzneimittel anwenden, die Ondansetron (gegen Übelkeit) enthalten
      • Sie auch Carbamazepin anwenden (ein Arzneimittel gegen Epilepsie und geistige Störungen).
    • Sie sollten Tramadol nicht gemeinsam mit folgenden Schmerzmitteln anwenden:
      • Buprenorphin
      • Nalbuphin
      • Pentazocin.
    • Das Risiko für Nebenwirkungen erhöht sich
      • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Krämpfe (Anfälle) auslösen können, wie z. B. bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder Psychosen. Das Risiko für Krampfanfälle kann ansteigen, wenn Sie gleichzeitig Tramadol anwenden. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Tramadol für Sie geeignet ist.
      • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen. Die Wirkungen von diesen Arzneimitteln und Tramadol können sich gegenseitig beeinflussen, und bei Ihnen können Symptome auftreten wie unwillkürliches, rhythmisches Muskelzucken, einschließlich Augenzucken (Zucken der Muskeln, die die Augenbewegung steuern), Unruhe, übermäßiges Schwitzen, unwillkürliches Zittern, gesteigerte Reflexe, erhöhte Muskelanspannung, Körpertemperatur über 38 °C.
    • Sie sollten vorsichtig sein, wenn Sie gleichzeitig blutverdünnende Arzneimittel (z. B. Warfarin) anwenden. Tramadol kann die Gerinnungszeit Ihres Blutes verlängern und Hautblutungen (Ekchymose) verursachen.
    • Wenn Sie Ondansetron - ein Arzneimittel gegen Erbrechen anwenden -, müssen Sie möglicherweise mehr Tramadol anwenden. Ihr Arzt wird Ihre Dosis festlegen. Ondansetron wird oft in der Krebsbehandlung (Chemotherapie) oder vor oder nach einer Operation angewendet.
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Es gibt keine Einschränkung hinsichtlich dessen, was Sie während der Behandlung mit den Zäpfchen essen.
    • Die Wirkung kann stärker sein, wenn Sie Alkohol trinken.

Gegenanzeigen

  • Tramadol darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Tramadol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei akuten Vergiftungen durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Psychopharmaka (Arzneimittel mit Wirkungen auf Stimmungslage und Gefühlsleben)
    • wenn Sie gleichzeitig Monoaminoxidase-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen) anwenden
    • wenn Sie innerhalb der letzten 2 Wochen vor dem Beginn der Behandlung mit Tramadol Monoaminoxidase-Hemmer angewendet haben
    • wenn Sie an Epilepsie leiden und diese durch Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann
    • als Ersatzmittel beim Drogenentzug.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Über die Unbedenklichkeit von Tramadol in der Schwangerschaft liegen nur wenige Informationen vor.
    • Dieses Arzneimittel kann Ihrem ungeborenen Kind schaden. Wenn Sie planen, schwanger zu werden oder bereits schwanger sind
      • dürfen Sie Tramadol nur anwenden, wenn Ihr Arzt Ihnen dies verordnet. Ihr Arzt wird darüber entscheiden, ob Sie Tramadol anwenden dürfen.
      • Wenn Ihr Arzt entscheidet, dass Sie Tramadol während der Schwangerschaft anwenden dürfen, wird er Ihnen nur Einzeldosen geben. Sie dürfen Tramadol während der Schwangerschaft nicht über längere Zeit anwenden. Dies könnte Ihr ungeborenes Kind schädigen, das Entzugserscheinungen entwickeln könnte.
  • Stillzeit
    • Sehr geringe Mengen von Tramadol können über die Muttermilch in Ihren Säugling gelangen. Wenden Sie nicht mehr als eine Einzeldosis von Tramadol an, solange Sie Ihr Baby stillen. Sie können das Stillen fortsetzen, wenn Sie nur eine Einzeldosis von Tramadol angewendet haben.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Tramadol anwenden:
      • wenn Sie zu Epilepsie oder Krampfanfällen neigen, da das Risiko für Anfälle steigen kann. Übliche Dosen von Tramadol können Krämpfe (Anfälle) verursachen, höhere Dosen von Tramadol können das Risiko für Krämpfe steigern. Das Risiko für Krämpfe ist auch erhöht, wenn Tramadol gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet wird
      • wenn Sie eine Kopfverletzung erlitten haben
      • wenn der Druck in Ihrem Schädel höher ist als normal. Dies kann nach einer Kopfverletzung auftreten oder durch eine Erkrankung des Gehirns wie einen Gehirntumor verursacht werden
      • wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schweiß kann ein Anzeichen dafür sein)
      • wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben
      • wenn Sie an einer Bewusstseinsstörung leiden (wenn Sie sich einer Ohnmacht nahe fühlen)
      • wenn Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben
      • wenn Sie meinen, dass Sie von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) abhängig sind.
    • Arzneimittel-Abhängigkeit
      • Bitte beachten Sie, dass Tramadol zu einer seelischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann. Bei längerem Anwendung kann die Wirkung nachlassen, sodass höhere Arzneimengen angewendet werden müssen (Toleranz-Entwicklung).
      • Wenn Ihr Arzt meint, dass Sie ein Risiko für die Entwicklung einer Abhängigkeit haben, wird er Sie nur für kurze Zeit mit Tramadol behandeln. Ihr Arzt wird auch regelmäßig überprüfen, ob Sie eine weitere Anwendung von Tramadol benötigen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Tramadol kann zu Benommenheit, Schwindel und Sehstörungen (verschwommene Sicht) führen und damit Ihr Reaktionsvermögen beeinflussen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Reaktionsvermögen beeinträchtigt ist, fahren Sie nicht Auto oder ein anderes Fahrzeug, bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen.

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.