Shop Apotheke
Abbildung ähnlich
Ihr Preis
Ersparnis2
30 St
0,43 € / 1 St.
€ 12,89
-14%
AVP/UVP1€ 14,98
Verfügbar
Kostenloser ab 19 €

In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN
    15580256
  • Darreichung
    Hartkapseln
  • Hersteller
    Cooper Consumer Health Deutschland GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Zur Anwendung bei vorübergehend depressiven Störungen

Wirkstoffe

  • 425 mg Johanniskraut-Trockenextrakt (3,5-6:1); Auszugsmittel: Ethanol 60% (m/m)

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulosepulver
  • Eisen(III)-oxid
  • Chlorophyll-Kupfer-Komplex
  • Gelatine
  • Wasser, gereinigtes
  • Calciumhydrogenphosphat-2-Wasser
  • Natriumdodecylsulfat
  • Lactose-1-Wasser
  • Titandioxid
  • Talkum
Indikation
  • Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei depressiven Verstimmungen.
  • Es wird eingenommen:
    • bei leichten, vorübergehenden depressiven Störungen.
Gegenanzeigen
  • Das Präparat darf nicht angewendet werden:
    • wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
    • bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut;
    • wenn Sie gleichzeitig auch mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, welches einen der folgenden Arzneistoffe aus einer der folgenden Stoffgruppen enthält:
    • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten
      • Ciclosporin
      • Tacrolimus zur innerlichen Anwendung
      • Sirolimus
      • Everolimus
    • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS
      • Proteinase-Hemmer wie Indinavir, Fosamprenavir
      • Nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer wie Nevirapin
      • Nukleosidische Reverse-Trankriptase-Hemmer
    • Zytostatika wie
      • Imatinib
      • Irinotecan
      • mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern
    • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung vom Cumarin-Typ wie
      • Phenprocoumon
      • Warfarin
    • Hormonelle Empfängnisverhütungsmittel („Pille")
    • Patienten, die das Präparat und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser Wirkstoffe einnehmen, sollten den Rat ihres behandelnden Arztes einholen (siehe auch „Wechselwirkungen").
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in der Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene nehmen zweimal täglich 1 Hartkapsel ein.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Die Dauer der Anwendung ist für das Arzneimittel prinzipiell nicht begrenzt; wenn jedoch die Krankheitssymptome länger als 4 Wochen bestehen bleiben oder sich trotz vorschriftsmäßiger Dosierung verstärken, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten:
    • Nach der Einnahme von bis zu 4,5 g Trockenextrakt pro Tag über 2 Wochen und zusätzlich 15 g Trockenextrakt kurz vor der Krankenhauseinweisung wurden Krampfanfälle und Verwirrtheitszustände berichtet.
    • Bei Einnahme erheblicher Überdosen sollte die Haut wegen möglicher erhöhter Lichtempfindlichkeit für die Dauer von 1-2 Wochen vor Sonnenlicht bzw. vor UVBestrahlung geschützt werden (Aufenthalt im Freien einschränken, Sonnenschutz durch bedeckende Kleidung und Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor, sogenannten „Sonnenblockern"). Die beschriebenen Nebenwirkungen können verstärkt auftreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Holen Sie die Einnahme sobald als möglich nach. Nehmen Sie jedoch nicht mehr als die Ihnen empfohlene Tagesdosis ein.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Bei der Einnahme von Johanniskraut kann es vor allem bei hellhäutigen Personen durch erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Licht (Photosensibilisierung) zu Empfindungsstörungen (z. B. Kribbeln, Kälteempfindlichkeit oder Schmerzen, Brennen) und verstärkten sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Hautpartien kommen, die starker Bestrahlung (Sonne, Solarium) ausgesetzt sind. Außerdem können unter der Medikation mit Johanniskraut allergische Hautausschläge, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall, Müdigkeit oder Unruhe auftreten. Die Häufigkeit ist nicht bekannt.
  • Gegenmaßnahmen
    • Sollten Sie eine der genannten Nebenwirkungen beobachten, so informieren Sie Ihren Arzt, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Arzneimittel, die wie dieses Präparat Bestandteile aus Johanniskraut (Hypericum) enthalten, können mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten: Wirkstoffe aus Hypericum können die Ausscheidung anderer Arzneistoffe beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzen. Wirkstoffe aus Hypericum können aber auch die Konzentration eines sogenannten „Botenstoffes" (des Serotonins) im Gehirn heraufsetzen, so dass dieser Stoff unter Umständen gefährliche Wirkungen entfalten kann, insbesondere bei Kombination mit anderen gegen Depression wirkenden Arzneimitteln.
    • Kontaktieren Sie umgehend einen Arzt, wenn Schweißausbrüche, Tachykardie, Durchfall, Fieber, Unruhe, Desorientierung, Zittern oder Krampfanfälle auftreten. Diese können Symptome des sogenannten Serotonin-Syndroms sein. Dieses Syndrom tritt in seltenen Fällen auf, wenn Sie u.a. Antidepressiva (z. B. Paroxetin, Sertralin) oder Triptane (Migränemittel) gleichzeitig mit diesem Arzneimittel einnehmen (siehe „Wechselwirkungen").
    • Sie sollten, falls Sie bereits das Arzneimittel einnehmen, hierüber Ihren Arzt informieren, wenn er Ihnen ein weiteres Arzneimittel verordnet, oder wenn Sie selbst ein in der Apotheke erhältliches verschreibungsfreies anderes Arzneimittel zusätzlich einnehmen wollen. In diesen Fällen ist zu erwägen, die Behandlung mit diesem Arzneimittel zu beenden.
    • Sofern eine gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln für erforderlich gehalten wird, muss Ihr Arzt die möglichen Wechselwirkungen bedenken:
      • Wirkungsverminderung von
        • Theophyllin
        • Digoxin
        • Verapamil
        • Simvastatin
        • Midazolam.
      • Wirkungsverstärkung von andersartigen Mitteln gegen Depression wie
        • Paroxetin
        • Sertralin
        • Trazodon.
      • Eine gleichzeitige Einnahme sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung wegen des möglichen Auftretens eines Serotoninsyndroms mit Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit oder Verwirrtheit erfolgen.
    • Während der Anwendung sollte eine intensive UV-Bestrahlung (lange Sonnenbäder, Höhensonne, Solarium) vermieden werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Das Arzneimittel darf deshalb bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
    • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Johanniskraut darf wegen nicht ausreichender Untersuchungen in Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
  • Es liegen keine Daten zur Fortpflanzungsfähigkeit vor.
  • Das Arzneimittel soll mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
  • Die Einnahme sollte möglichst regelmäßig zu den gleichen Zeiten erfolgen, z.B. eine Hartkapsel morgens, die zweite Hartkapsel abends.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet habenoder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Johanniskraut kann mit zahlreichen anderen Arzneimitteln in dem Sinne in Wechselwirkung treten, dass die Konzentration dieser Stoffe im Blut gesenkt wird und dadurch ihre Wirksamkeit abgeschwächt ist. Zu diesen Stoffen gehören folgende Arzneistoffe:
      • Arzneimittel zur Unterdrückung von Abstoßungsreaktionen gegenüber Transplantaten
        • Ciclosporin
        • Tacrolimus zur innerlichen Anwendung
        • Sirolimus
        • Everolimus
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen oder AIDS
        • Proteinase-Hemmer wie Indinavir, Fosamprenavir
        • Nicht-Nukleosidische Reverse-Transcriptase-Hemmer wie Nevirapin
        • Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer
      • Zytostatika wie
        • Imatinib
        • Irinotecan
        • mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern.
      • Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung vom Cumarin-Typ wie
        • Phenprocoumon
        • Warfarin
      • Theophyllin
      • Digoxin
      • Verapamil
      • Simvastatin
      • Midazolam
      • hormonelle Empfängnisverhütungsmittel („Pille")
      • Finasterid
      • Fexofenadin
      • Alprazolam
      • Diazepam
      • Methadon
      • andersartige Mittel gegen Depressionen wie
      • Amitriptylin.
    • Das Arzneimittel kann weiterhin mit anderen Arzneimitteln in dem Sinne in Wechselwirkung treten, dass die Konzentration dieser Stoffe im Blut erhöht wird und dadurch ihre Wirksamkeit verstärkt ist. Dazu zählen folgende Arzneimittel:
      • sogenannte „serotonerge Arzneimittel" wie Antidepressiva (z. B. Paroxetin, Sertralin, Trazodon), Triptane (Migränemittel) oder Buspiron; es besteht ein erhöhtes Risiko eines Serotoninsyndroms (siehe „Patientenhinweis").
    • Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, ist eine Verstärkung phototoxischer Wirkungen möglich (siehe „Nebenwirkungen").
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Fragen und Antworten zu Johanniskraut Madaus

Wie wirken die Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln?

Frage von Iva N.

Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln ist ein pflanzliches Arzneimittel, das bei leichten, vorübergehenden depressiven Verstimmungen angewendet wird.

Jede Hartkapsel enthält 425 mg Johanniskraut-Trockenextrakt.

Die Kapseln werden über mehrere Wochen hinweg regelmäßig täglich eingenommen, damit die Wirkung eintreten kann. Sollte die Wirkung innerhalb von vier Wochen nicht eingetreten sein, oder sich die Symptome verschlimmern, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Sind die Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln rezeptpflichtig?

Frage von Maike O.

Nein, die Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln sind nicht rezeptpflichtig. Sie erhalten die Kapseln ohne ärztliche Verordnung in einer Apotheke.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Kapseln nur bei leichten, vorübergehenden depressiven Beschwerden eingenommen werden dürfen. Sollten Ihre Beschwerden stärker sein, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie oft darf man Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln einnehmen?

Frage von Ilja M.

Bitte nehmen Sie die Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln so lange ein, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker empfohlen hat, beziehungsweise wie es in der jeweils beiliegenden Packungsbeilage beschrieben wird.

In der Packungsbeilage wird die folgende Dosierung für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren empfohlen:

  • Zweimal täglich eine Hartkapsel mit ausreichend Flüssigkeit und idealerweise immer zur gleichen Tageszeit einnehmen.
  • Ihre Beschwerden sollten sich nach einer Anwendungsdauer von vier Wochen verbessern. Verbessern sich Ihre Beschwerden nicht, oder werden diese sogar stärker, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils beiliegende Packungsbeilage und die vollständigen Angaben zur Anwendung durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange soll man Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln einnehmen?

Frage von Bastian A.

Bitte nehmen Sie das Arzneimittel Johanniskraut Madaus 425 mg Hartkapseln immer so lange ein, wie Sie es mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprochen haben, beziehungsweise wie es in der jeweils aktuellen Packungsbeilage beschrieben wird.

In der Packungsbeilage (Stand Mai 2019) wird die folgende Anwendung empfohlen:

  • Die Anwendungsdauer ist prinzipiell nicht begrenzt.
  • Sollten sich Ihre Beschwerden nach einer vierwöchigen Einnahmezeit nicht gebessert haben, oder wenn sich die Beschwerden verstärken, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
Keine passende Antwort gefunden?