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MigraPEN® 3 mg/0,5 ml

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MigraPEN® 3 mg/0,5 ml
6 St
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  • PZN / EAN
    16507474 / 4260647610215Produktkennzeichnung
  • Darreichung
    Injektionslösung in einem Fertigpen
  • Hersteller
    Lupin Europe GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 4.2 mg Sumatriptan succinat

Hilfsstoffe

  • Natriumchlorid
  • Wasser für Injektionszwecke

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Sumatriptan. Sumatriptan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als 5HT1-Rezeptor-Agonisten bezeichnet werden.
  • Sumatriptan wird angewendet zur Behandlung von Migränekopfschmerzen. Die Symptome der Migräne können auf eine vorübergehende Schwellung der Blutgefäße im Kopf zurückzuführen sein. Man nimmt an, dass Sumatriptan durch ein Zusammenziehen dieser Blutgefäße wirkt.

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenden Sie das Präparat nicht zur Vorbeugung einer Attacke an.
  • Wenden Sie einen Fertigpen beim ersten Anzeichen eines Migräneanfalls an (das Arzneimittel ist aber auch bei Anwendung zu einem anderen Zeitpunkt während des Migräneanfalls gleichermaßen wirksam).
  • Wenn die Migräne verschwindet, aber erneut auftritt
    • Wenn Ihre Migräne nach der ersten Dosis verschwindet, aber dann erneut auftritt, können Sie einen weiteren Fertigpen verwenden, vorausgesetzt, dass die erste Injektion mindestens 1 Stunde zurückliegt. Sie dürfen nicht mehr als zwei Injektionen in 24 Stunden anwenden.
    • Falls die Injektion Ihre Migräne nicht lindert, können Sie zusätzlich Ihre üblichen Schmerzmittel einnehmen, vorausgesetzt, diese enthalten kein Ergotamin oder Ergotamin-Derivate. Warten Sie mindestens 6 Stunden nach der Anwendung des Fertigpens bevor Sie Arzneimittel, die Ergotamin oder Ergotamin-Derivate enthalten, einnehmen.
  • Wenn die Migräne nicht verschwindet
    • Wenn keine Verbesserung Ihrer Migräne eintritt, wenden Sie zur Behandlung derselben Attacke keine zweite Dosis an. Das Präparat kann beim nächsten Anfall erneut verwendet werden.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren)
    • Das Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
  • Anwendung bei älteren Patienten (über 65 Jahre)
    • Die Erfahrung mit der Anwendung von Sumatriptan-Injektionslösung bei Patienten über 65 Jahren ist begrenzt. Daher wird es in der Regel für diese Altersgruppe nicht verordnet.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Die Anwendung von mehr als der verordneten Menge könnte Sie krank machen.
      Verlieren Sie im Fall einer Überdosierung keine Zeit, sondern fragen Sie sofort Ihren Arzt, was zu tun ist, oder wenden Sie sich an die nächstgelegene Notaufnahme eines Krankenhauses.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Das Arzneimittel wird normalerweise in den Oberschenkel oder den Oberarm injiziert.
  • Lesen Sie die Gebrauchsinformation sorgfältig durch.
  • Mit dem Fertigpen wird schnell und schmerzlos eine Dosis unter die Haut injiziert. Die Injektion darf auf keine andere Weise als dargestellt durchgeführt werden.
  • Injizieren Sie nicht in eine Vene.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Die folgenden Nebenwirkungen wurden zwar berichtet, aber die Häufigkeit ist nicht abschätzbar.
    • Wenn bei Ihnen die folgenden Nebenwirkungen auftreten, müssen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen und dürfen das Präparat nicht weiter anwenden, es sei denn, Ihr Arzt ordnet es an:
      • Plötzliches Keuchen, Herzflattern oder Engegefühl in der Brust, Anschwellen der Augenlider, des Gesichtes und der Lippen, Hautrötung, rote Flecken, Nesselsucht, die Anzeichen allergischer Reaktionen sein können
      • Krampfanfälle (gewöhnlich bei Personen, die bereits epileptische Anfälle hatten)
      • Entzündung des Kolons (Teil des Darms) mit den folgenden Symptomen: Schmerzen im linken Oberbauch und/oder blutigem Durchfall mit Fieber (ischämische Kolitis)
      • Raynaud-Syndrom (erkennbar durch Anzeichen wie Blässe oder Blaufärbung und/oder Schmerzen in den Fingern, Zehen, Ohren, in Nase oder Kiefer als Reaktion auf Kälte oder Stress)
      • Schmerzen im Brustbereich (Angina Pectoris)
      • Herzinfarkt
  • Andere Nebenwirkungen
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Vorübergehende Schmerzen an der Injektionsstelle
      • Stechen/Brennen, Rötung, Schwellung, blaue Flecken und Blutungen an der Injektionsstelle
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Flush (Rötung des Gesichts, die einige Minuten anhält), Schwindel, Schwächegefühl, Müdigkeit und Benommenheit
      • Kurzzeitige Blutdruckanstiege, bald nach der Anwendung des Arzneimittels
      • Übelkeit und Erbrechen, falls nicht durch den Migräneanfall bedingt
      • Schmerzen, Missempfindungen einschließlich Kribbeln, Taubheit, Hitze- oder Kältegefühl, Schwere-, Druck- oder Engegefühl. Diese Symptome gehen in der Regel schnell vorüber, können aber intensiv sein und jeden Teil des Körpers einschließlich Brust- und Halsbereich betreffen. Falls diese Nebenwirkungen anhalten und besonders schwerwiegend sind, besonders bei Brust- oder Herzschmerzen, die in die Arme ausstrahlen, müssen Sie sofort Ihren Arzt informieren. Es gab seltene Berichte, wonach solche Beschwerden durch einen Herzinfarkt verursacht waren.
      • Kurzatmigkeit
      • Muskelschmerzen (Myalgie)
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
      • Leberfunktionsstörungen: falls bei Ihnen ein Leberfunktionstest durchgeführt werden soll und Sie das Präparat anwenden, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, da es die Ergebnisse beeinflussen kann.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Tremor, Muskelkontraktionen, unfreiwillige Augenbewegungen
      • Sehstörungen wie Augenflimmern, Doppeltsehen und eingeschränktes Sehvermögen. In manchen Fällen traten bleibende Sehstörungen auf.
      • Blutdruckabfall, der besonders beim Aufstehen zu Schwindel führen kann
      • Verlangsamung oder Beschleunigung Ihres Herzschlages, Herzklopfen (Gefühl von Herzrasen), Herzrhythmusstörungen
      • Durchfall
      • Steifheit des Nackens
      • Gelenkschmerzen
      • Angstgefühl, Schwitzen
      • Wenn Sie vor kurzem eine Verletzung hatten oder wenn Sie eine Entzündung haben (wie Rheuma oder eine Entzündung des Dickdarms), kann es sein, dass Sie an der Stelle der Verletzung oder der Entzündung Schmerzen verspüren oder dass sich die Schmerzen verschlimmern.
      • Schluckbeschwerden
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Teilen Sie Ihrem Arzt vor der Anwendung des Präparates mit,
      • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung Ihrer Migräne einnehmen, die Ergotamin oder Ergotamin-Derivate enthalten, wie z.B. Ergotamintartrat oder Methysergidmaleat (in diesem Fall sollten Sie deren Einnahme mindestens 24 Stunden vor der Anwendung von Sumatriptan abbrechen),
      • wenn Sie auf ärztliche Verordnung Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen wie MAOIs oder SSRIs (einschließlich Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin oder Sertralin) einnehmen, oder wenn Sie in den vergangenen 2 Wochen MAOIs eingenommen haben,
      • wenn Sie Lithium einnehmen, ein Arzneimittel zur Behandlung manisch/depressiver (bipolarer) Störungen,
      • wenn Sie auf ärztliche Verordnung Arzneimittel zur Gewichtsreduktion oder zur Behandlung der Epilepsie einnehmen,
      • wenn Sie Präparate, die das pflanzliche Arzneimittel Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten, einnehmen. Die Einnahme zusammen mit Sumatriptan kann die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Sumatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie Herzprobleme haben oder bereits einen Herzinfarkt hatten
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen in Ihren Armen oder Beinen haben
    • wenn Sie bereits einen Schlaganfall oder Mini-Schlaganfall (auch als vorübergehende ischämische Attacke oder TIA bezeichnet) hatten
    • wenn bei Ihnen eine schwerwiegende Leberschädigung vorliegt
    • wenn Sie unter schwerem oder unkontrolliertem hohen Blutdruck leiden
    • zusammen mit anderen Migränemitteln, die Ergotamin enthalten, oder mit ähnlichen Arzneimitteln wie Methysergid oder anderen Triptanen oder 5-HT-Agonisten.
    • zusammen mit MAOIs (Monoaminoxidase-Hemmern) oder falls Sie innerhalb der letzten 2 Wochen MAOIs eingenommen haben.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker um Rat,
    • wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten, oder Ihre Monatsblutung ganz ausgeblieben ist,
    • wenn Sie stillen. Ihr Arzt wird Ihnen unter Umständen trotzdem zur Anwendung von Sumatriptan raten; Sie sollten aber nach der Anwendung 12 Stunden nicht stillen. In dieser Zeit ist abgepumpte Milch zu entsorgen.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat anwenden,
      • wenn Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden: Herzerkrankungen wie Herzinsuffizienz, Angina Pectoris oder Koronarthrombose (Herzinfarkt), Bluthochdruck, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen, Epilepsie oder Erkrankungen des Gehirns (insbesondere Frauen nach den Wechseljahren und Männer über 40 Jahre sollten Herz und Blutgefäße vor der Anwendung dieses Arzneimittels kontrollieren lassen).
      • wenn bei Ihnen Risikofaktoren für eine Herzerkrankung vorliegen, wie z.B. Herzerkrankungen in der Familie; Diabetes; hohe Cholesterinspiegel im Blut; wenn Sie regelmäßiger Raucher oder stark übergewichtig sind.
      • wenn Sie allergisch gegen bestimmte Antibiotika (Sulfonamide) sind; bei Patienten, die gegen Sulfonamide allergisch sind, können auch allergische Reaktionen gegen Sumatriptan auftreten.
      • wenn Sie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (sogenannte SSRIs oder SNRIs) oder Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung manisch/depressiver [bipolarer] Störungen) einnehmen. Sie können ein Serotonin-Syndrom (einschließlich geistiger Verwirrtheit, erhöhter Herzfrequenz, Schüttelfrost, Schwitzen und Muskelzuckungen) entwickeln. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
    • Nachdem Ihr Arzt die oben aufgeführten Punkte mit Ihnen besprochen hat, wird er Ihnen vielleicht dennoch zur Anwendung des Präparates raten und Ihnen die Anwendung der Injektion erklären.
    • Wie auch bei anderen Migränemitteln, kann die übermäßige Anwendung Ihre Migräne verschlimmern und dazu führen, dass sie häufiger auftritt.
    • Sie dürfen das Arzneimittel nur anwenden, wenn Ihr Arzt sicher ist, dass Sie an Migräne-Kopfschmerzen leiden.
    • Holen Sie sofort ärztlichen Rat ein, wenn Sie Anzeichen einer Verwirrtheit, eines schnelleren Herzschlags, Zittern, Schwitzen und Muskelzucken bei sich beobachten. Diese Anzeichen könnten auf ein sogenanntes lebensbedrohliches „Serotonin-Syndrom" hinweisen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann Schläfrigkeit verursachen.
    • Falls dies bei Ihnen zutrifft, dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen.

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.