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Folsäure AL 5 mg Tabletten bei Folsäuremangel

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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    17844742 / 4150178447421
  • Darreichung
    Tabletten
  • Marke
    Aliud
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Folsäuremangel durch erhöhten Bedarf, Mangelernährung oder gestörter Folsäureaufnahme als Tablette
Werbung für Folsäure AL. Roter Hintergrund mit Herz und Produktverpackung.

Zur Behandlung eines Folsäure-Mangels

  • Arzneimittel zum Ausgleich des Folsäuremangels
  • Als Folge eines erhöhten Bedarfs, Mangelernährung oder gestörter Aufnahme von Folsäure
  • Als Tabletten leicht einnehmbar


Unterstützung wichtiger Körperfunktionen

Folsäure erfüllt als Baustein für unseren Stoffwechsel bedeutende Aufgaben. Auch als Vitamin B9 oder Vitamin B11 bekannt, ist Folsäure mitunter an der Zellteilung, Wachstumsvorgängen und der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Ein Mangel des Vitamins ist in der europäischen Bevölkerung allgemein weiter verbreitet als man denkt. Insbesondere Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen oder in besonderen Lebenslagen wie im nächsten Abschnitt beschrieben, können hiervon betroffen sein.

Folsäure-Mangel hat zahlreiche Ursachen
Folsäure wird auf natürlichem Wege fast ausschließlich über die Nahrung aufgenommen. So sind beispielsweise Spinat, Feldsalat, Grünkohl, Hülsenfrüchte oder auch Vollkornprodukte und Tomaten reichhaltige Folsäure-Lieferanten. Unter besonderen Umständen kann auf diese Weise jedoch nicht ausreichend Folsäure zugeführt oder vom Körper nicht ausreichend verwertet werden. Chronische Darmerkrankungen, fortgeschrittenes Alter, Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten, Mangelernährung und übermäßiger Alkoholkonsum können häufig in einem Folsäure-Mangel münden, der nicht durch die Nahrungsaufnahme ausgeglichen werden kann.

Um dem Körper dennoch ausreichend Folsäure zur Verfügung zu stellen, kann Folsäure AL eingenommen werden. Das Arzneimittel ist in Tablettenform erhältlich und kann so flexibel und einfach mit Wasser eingenommen werden.
Bei Vorliegen eines niedrigen Folsäure-Spiegels sollte grundsätzlich ein Vitamin B12-Mangel ausgeschlossen werden.

ANWENDUNGSEMPFEHLUNG:
Je nach Bedarf 1 bis 3 Tabletten pro Tag (entsprechend 5 – 15 mg Folsäure).

Die Tabletten werden unzerkaut zu den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen. Die Dauer der Behandlung ist vom Ausmaß des Folsäuremangels abhängig und richtet sich nach dem klinischen Bild sowie gegebenenfalls nach den entsprechenden labordiagnostischen Messgrößen und wird vom Arzt für jeden Patienten bestimmt.

Gruppe von vier älteren Menschen, die an einem Tisch sitzen und lächeln.

Im Alter
Infolge von einseitiger Ernährung oder Resorptionsstörungen kann sich bei älteren Menschen ein Mangel an Folsäure entwickeln.2 Der Körper kann unter Umständen die Nährstoffe nicht mehr so gut aufnehmen und verwerten. Auch Erkrankungen spielen hier eine bedeutende Rolle. Um den Folsäure-Haushalt wieder ausgleichen zu können, kann Folsäure AL unterstützend eingenommen werden.

Frau, die sich den Bauch hält, mit hervorgehobenen Darmbereichen.

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Im Rahmen von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa ist die Gefahr von Nährstoffmängeln höher. Der Vitamin- und Mineralstoffspiegel, insbesondere der Folsäurespiegel, sollten überprüft werden, da bei einem erheblichen Teil der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ein Folsäuremangel nachgewiesen werden kann. Frauen sind hiervon deutlich häufiger betroffen.

Brotlaib, Getreide und Körner auf einem Holztisch, rustikale Szene.

Bei Zöliakie
Zöliakie bezeichnet eine wiederkehrende Entzündung des Dünndarms aufgrund der Aufnahme von Gluten. Diese Glutenunverträglichkeit äußert sich mitunter durch Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen. Insbesondere bei Betroffenen von Zöliakie fällt häufig ein Mangel an Folsäure, aber auch Vitamin B12, Vitamin D, Zink und Kupfer auf.

Häufige Fragen & Antworten
Wie kann sich ein Folsäure-Mangel äußern?
Zu den Symptomen eines Folsäuremangels können Müdigkeit, Kribbeln der Zunge, Blässe, Entzündungen der Darmschleimhaut, Durchfall, Appetitlosigkeit und Blutartmut zählen. Ein bestehender Mangel wird über das Aussehen der roten Blutkörperchen bestimmt. Sind diese vergrößert und verstärkt anfärbbar, liegt ein Folsäuremangel vor.

Wie lange sollte Folsäure AL angewendet werden?
Die Dauer der Behandlung ist vom Ausmaß des Folsäuremangels abhängig und richtet sich nach dem klinischen Bild sowie gegebenenfalls nach den entsprechenden labordiagnostischen Messgrößen und wird vom Arzt für jeden Patienten bestimmt.

Was ist bei der Einnahme von Folsäure AL zu beachten?
Der durch Folsäure hervorgerufene Anstieg der jungen roten Blutkörperchen (Retikulozyten) kann einen Vitamin B12-Mangel maskieren. Wegen der Gefahr irreversibler neurologischer Störungen ist vor Therapie einer Blutarmut infolge gestörter Entwicklung der roten Blutkörperchen (Megaloblasten-Anämie) sicherzustellen, dass diese nicht auf einem Vitamin B12-Mangel beruht. Die Ursache einer Megaloblasten-Anämie muss vor Therapiebeginn abgeklärt werden.

Wirkstoffe

  • 5 mg Folsäure

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulosepulver
  • 97.1 mg Lactose-1-Wasser
  • Talkum
Indikation
  • Das Arzneimittel ist ein Vitamin.
  • Es wird angewendet bei Folsäuremangelzuständen, die diätetisch nicht behoben werden können.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Folsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Der durch Folsäure hervorgerufene Anstieg der jungen roten Blutkörperchen (Retikulozyten) kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren. Wegen der Gefahr irreversibler neurologischer Störungen ist vor Therapie einer Blutarmut infolge gestörter Entwicklung der roten Blutkörperchen (Megaloblastenanämie) sicherzustellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B12-Mangel beruht. Die Ursache einer Megaloblastenanämie muss vor Therapiebeginn abgeklärt werden.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis
    • Je nach Bedarf 1 bis 3 Tabletten pro Tag (entsprechend 5 - 15 mg Folsäure).
  • Dosierung während Schwangerschaft und Stillzeit:
    • 1 Tablette pro Tag (entsprechend 5 mg Folsäure).

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung ist vom Ausmaß des Folsäuremangels abhängig und richtet sich nach dem klinischen Bild sowie gegebenenfalls nach den entsprechenden labordiagnostischen Messgrößen und wird vom Arzt für jeden Patienten bestimmt.
    • In der Schwangerschaft sollten höhere Dosen als 5 mg täglich vermieden werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei gelegentlicher höherer Dosierung sind keine Überdosierungserscheinungen zu erwarten.
    • Bei Patienten mit Anfallsleiden kann es jedoch zu einer Zunahme der Krampfbereitschaft kommen.
    • Bei hohen Dosierungen (Einnahme von über 15 mg pro Tag und länger als 4 Wochen) können Magen-Darm-Störungen, Schlafstörungen, Erregung oder Depressionen auftreten.
    • In diesen Fällen sollten Sie sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Nach sehr hohen Folsäure-Dosierungen:
      • Schlafstörungen, Erregung oder Depressionen, Magen-Darm-Störungen
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
    • Unverträglichkeitreaktionen, z. B. in Form von Hautrötungen (Erythem), Juckreiz (Pruritus), Luftnot (Bronchospasmus), Übelkeit oder Kreislaufkollaps (anaphylaktischer Schock)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Auch bei lebensbedrohlicher Blutarmut infolge gestörter Entwicklung der roten Blutkörperchen (Megaloblastenanämie) muss wegen der Gefahr bleibender Schäden des Nervensystems vor Therapiebeginn ein eventueller Vitamin B12-Mangel ausgeschlossen werden (Sicherstellung von Serumund Erythrozyten-Proben und Bestimmung des Vitamin-B12-Gehaltes).
    • Über die Anwendung einer Tagesdosis von mehr als 5 mg Folsäure in der Schwangerschaft liegen keine hinreichenden Erfahrungen vor, daher sollte die maximale Tagesdosis von 5 mg Folsäure nicht überschritten werden.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es sind bis zu einer Tagesdosis von 5 mg keine Risiken bekannt.
  • Kontrollierte Studien an Schwangeren mit Tagesdosen bis 5 mg Folsäure haben keine Hinweise auf Schädigungen am ungeborenen Kind ergeben.
  • Eine Folsäure-Ergänzung kann das Risiko von Neuralrohrdefekten (Fehlbildung während der Entwicklung des Kindes im Mutterleib) vermindern.
  • Da die Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet ist, darf eine Dosierung von mehr als 5 mg Folsäure pro Tag in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
  • Die Tabletten werden unzerkaut zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Gabe von Folsäure kann die Blutspiegel von Mitteln gegen Anfallsleiden (Antikonvulsiva, z. B. Phenytoin, Phenobarbital, Primidon) senken und dadurch u. U. die Krampfbereitschaft erhöhen.
    • Bei Gabe hoher Dosen kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich das Arzneimittel und gleichzeitig verabreichte Hemmstoffe der Folsäure (Folsäureantagonisten) wie z. B. bestimmte Arzneistoffe gegen bakterielle Infektionen oder Malaria (Trimethoprim, Proguanil, Pyrimethamin) und Methotrexat (Wirkstoff u. a. zur Behandlung von Tumoren) gegenseitig in ihrer Wirkung hemmen.
    • Die gleichzeitige Gabe von Folsäure und Fluorouracil bzw. oralen Fluoropyrimidinen (z. B. Capecitabin) (Arzneistoffe zur Behandlung von Krebs) kann zu einer Wirkungsverstärkung und damit zu einer Erhöhung der zellschädigenden Wirkung von Fluorouracil bzw. oralen Fluoropyrimidinen (z. B. Capecitabin) führen. Dies kann sich z. B. in schweren Durchfällen äußern.
    • Chloramphenicol (Wirkstoff zur Behandlung von Infektionen) kann das Ansprechen auf die Behandlung mit dem Arzneimittel verhindern und sollte deshalb nicht an Patienten mit schweren Folsäuremangelerscheinungen verabreicht werden.

Folsäure AL 5 mg Tabletten bei Folsäuremangel

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