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Ibu-Lysin AL 400 mg Filmtabletten bei akuten Schmerzen

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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    18021244 / 4150180212444
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Kopf-, Regel-, Zahnschmerzen und Fieber, mit Lysin – schneller Wirkeintritt, entzündungshemmende Wirkung, in Form einer Filmtablette
Herz-Form mit Text: Aus Liebe zu genialen Preisen. Akute Schmerzen? Ibu-Lysin AL 400 mg Filmtabletten.
Porträt einer lächelnden Frau am Strand. Sie blickt in die Kamera.

Zur Behandlung von Schmerzen und Fieber

  • Mit dem bewährten Wirkstoff Ibuprofen
  • Schnellerer Wirkeintritt durch Lysin
  • Wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend
  • Bei Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Zahnschmerzen und Fieber
  • Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren*

*ab 40kg Körpergewicht

Schnelle Hilfe bei akuten Schmerzen
Akute Kopfschmerzen, Regel- oder Zahnschmerzen stellen im Allgemeinen keine besorgniserregenden gesundheitlichen Probleme dar. Die Beschwerden sind jedoch unangenehm und können die Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen. Dementsprechend wünschen sich Betroffene ein Medikament, das rasch für Linderung sorgt.

Zur symptomatischen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen haben sich Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen bewährt. Der Inhaltsstoff wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern gleichzeitig auch entzündungshemmend und fiebersenkend. IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN enthalten zusätzlich Lysinat. Durch diese Kombination kann der Wirkstoff Ibuprofen vom Körper besser aufgenommen werden und somit schneller seine positiven Eigenschaften entfalten.

IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN sind frei von Laktose, Gluten und tierischen Bestandteilen. Die ovalen Filmtabletten sind leicht zu schlucken und für die kurzfristige Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren* geeignet.

Bewährter Wirkstoff, beschleunigter Wirkeintritt
Ibuprofen ist einer der am häufigsten verordneten Wirkstoffe zur Behandlung leichter bis mittelstarker akuter Schmerzen. Er gehört zur Gruppe der Cyclooxygenase- Hemmer. Diese hemmen die Bildung körpereigener Botenstoffe, sogenannte Prostaglandine, die an der Schmerzübertragung und Entstehung von Entzündungen beteiligt sind. Dadurch wirkt der Arzneistoff schmerzlindernd und entzündungshemmend.

IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN enthalten zusätzlich den Wirkbeschleuniger Lysin. Die körperverwandte Aminosäure kann schnell vom Körper aufgenommen werden. Der Wirkeintritt kann somit bereits nach 15 Minuten eintreten.

ANWENDUNGSEMPFEHLUNG:
Soweit ärztlich nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren und ab einem Körpergewicht von 40 kg bei akuten Schmerzen und/oder Fieber 1 Filmtablette IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Bei Bedarf kann die Einnahme von 1 Tablette nach mindestens 6 Stunden wiederholt werden, die maximale Tagesdosis von 3 Tabletten (1.200 mg) darf nicht überschritten werden.

IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN ist nur zur kurzfristigen Anwendung bestimmt. Sollten sich die Beschwerden nach 3 Tagen nicht gebessert haben oder sogar noch verschlimmern, ist ärztlicher Rat einzuholen.

Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kinder unter 12 Jahren und Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht bestimmt.

Frau mit Kopfschmerzen, Hände an den Schläfen, Augen geschlossen.

Akute Kopfschmerzen
Stress im Job, zu wenig Schlaf, übermäßiger Konsum von Alkohol und Zigaretten oder Wetterfühligkeit – es gibt viele Ursachen, die pochende oder ziehende Kopfschmerzen auslösen und die Bewältigung alltäglicher Aufgaben erschweren können. Mit IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN lassen sich die lästigen Beschwerden lindern. Die Wirkung kann schon nach 15 Minuten eintreten.

Frau liegt auf Sofa, Hand an der Stirn, Gesichtsausdruck deutet auf Schmerz hin.

Bei fiebrigen Erkältungen
Grippale Infekte gehen oftmals neben typischen Erkältungssymptomen auch mit Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber einher. Der Wirkstoff Ibuprofen verfügt nicht nur über schmerzlindernde Eigenschaften, sondern
wirkt zugleich entzündungshemmend und fiebersenkend. Damit sind IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN auch zur ergänzenden Behandlung bei fiebrigen Erkältungskrankheiten geeignet. Mann kühlt Frau mit einem Tuch am Strand, Frau hält sich den Kopf.

Auf Reisen
Im langersehnten Urlaub sind akute Schmerzen besonders lästig. Zudem kann es in der fremden Umgebung schwierig sein, ein passendes Arzneimittel zu bekommen. Aufgrund des breiten Wirkspektrums gehören IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN in jede Reiseapotheke. Das Präparat wirkt schnell und kann bis zu sechs Stunden gegen Schmerzen und Fieber wirken.

Wirkstoffe

  • 683.47 mg Ibuprofen DL-lysin

Hilfsstoffe

  • Copovidon
  • Crospovidon
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Macrogol 4000
  • Poly(vinylalkohol)
  • Titandioxid
  • Talkum
Indikation
  • Dieses Arzneimittel enthält Ibuprofen-DL-Lysin (1:1), das Lysinsalz von Ibuprofen. Ibuprofen gehört zur Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (kurz auch als NSAR bezeichnet), die durch ihre Wirkung Schmerzen lindern und Fieber senken.
  • Dieses Arzneimittel wird angewendet für die symptomatische Behandlung von:
    • leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Regelschmerzen und Zahnschmerzen
    • Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit Erkältung.
  • Wenn Sie sich bei der Behandlung von Fieber nach 3 Tagen und bei einer Schmerzbehandlung nach 4 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen vergleichbaren Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal an Kurzatmigkeit, Asthma, Nasenschleimhautschwellungen, Schwellung oder einem Nesselausschlag gelitten haben.
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen).
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR.
    • wenn Sie eine schwere Nieren- oder Leberfunktionseinschränkung haben oder an einer schweren Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
    • wenn Sie an Störungen der Blutgerinnung leiden.
    • bei ungeklärten Blutbildstörungen.
    • bei starker Dehydrierung (hervorgerufen z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
    • wenn Sie sich in den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten befinden.
    • Wenn Sie niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie gleichzeitig niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (in einer Dosierung von mehr als 75 mg) einnehmen. Wenn Sie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (bis zu 75 mg) behandelt werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • bei Kindern und Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht (unter 12 Jahren und jünger).
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene sowie Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht (ab einem Alter von 12 Jahren)
      • Nach Bedarf ist 1 Tablette (400 mg Ibuprofen) zusammen mit Wasser alle 6 Stunden einzunehmen. Die Einnahme darf nicht häufiger als alle 6 Stunden erfolgen. Innerhalb von 24 Stunden dürfen nicht mehr als 3 Tabletten (1200 mg Ibuprofen) eingenommen werden.
  • Die Tabletten sind nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Nehmen Sie stets die niedrigste mögliche Dosierung für den kürzesten möglichen Zeitraum, um Ihre Symptome zu behandeln.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich Ihre Symptome verschlimmern oder wenn Sie die Tabletten zur Behandlung von Fieber länger als 3 Tage bzw. zur Behandlung von Schmerzen länger als 4 Tage benötigen.
  • Wenn bei Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz der nächstgelegenen Klinik auf. Bringen Sie die Tablettenschachtel und die Packungsbeilage mit. Anzeichen für eine Überdosis können sein: Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall, Ohrgeräusche, Kopfschmerzen, Magendarmblutungen, Schwindel, Benommenheit, Verwirrtheit, Desorientiertheit und in seltenen Fällen Bewusstlosigkeit.
    • Falls Sie mehr Ibu-Lysin eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
    • Die Symptome können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Trotzdem können bei Ihnen die für NSAR bekannten Nebenwirkungen (siehe unten) auftreten. Falls dies der Fall ist oder wenn Sie Bedenken haben, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und sprechen Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt. Bei älteren Menschen, die dieses Arzneimittel einnehmen, können häufiger Probleme in Verbindung mit Nebenwirkungen auftreten.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig
      • kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Häufig
      • kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
    • Gelegentlich
      • kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • Selten
      • kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
    • Sehr selten
      • kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • Nicht bekannt
      • Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe, wenn Sie an sich Folgendes bemerken:
    • Anzeichen einer Magen-Darm-Blutung wie starke Bauchschmerzen, Schwarzfärbung des Stuhls/Teerstuhl, Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie Kaffeesatz aussehen.
    • Anzeichen einer sehr seltenen aber schwerwiegenden allergischen Reaktion wie Verschlimmerung von Asthma oder Kurzatmigkeit, Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, Atemnot, Herzrasen, Blutdruckabfall bis hin zum Schock. Diese Reaktionen können bereits nach der erstmaligen Einnahme dieses Arzneimittels auftreten.
    • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschläge, die die ganze Körperoberfläche bedecken, sich schälende, Blasen werfende oder schuppige Haut.
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen die folgenden Nebenwirkungen auftreten, wenn diese sich verschlimmern oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
    • Häufig:
      • Magendarmbeschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Verdauungsstörungen, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und geringe Blutverluste über Magen und/oder Darm, die in Ausnahmefällen zu einer Anämie führen können.
    • Gelegentlich:
      • Magen- oder Darmgeschwüre, die bisweilen bluten oder durchbrechen können, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürsbildung (ulzerative Stomatitis), Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis), Verschlechterung von Colitis oder Morbus Crohn
      • Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
      • Sehstörungen
      • Allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Juckreiz und Asthmaanfälle. Sie müssen die Einnahme des Präparates beenden und unverzüglich Ihren Arzt informieren.
    • Selten:
      • Tinnitus (Ohrengeräusche)
      • Nierenschädigung (papilläre Nekrose) und erhöhte Harnsäurekonzentrationen im Blut
    • Sehr selten:
      • Schwellung (Ödem), Bluthochdruck (Hypertonie) und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) wurden in Zusammenhang mit einer NSAR-Therapie berichtet.
      • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) oder der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Ausbildung membranartiger Verengungen in Dünn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
      • Während einer Windpocken (Varicella)-Infektion wurden schwerwiegende Infektionen der Haut sowie Weichteilkomplikationen beobachtet.
      • Verminderung der Harnausscheidung und Wassereinlagerungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion); Schwellung (Ödem) und trüber Urin (nephrotisches Syndrom); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die zu akuter Niereninsuffizienz führen kann. Wenn eines der oben genannte Symptome oder allgemeines Unwohlsein bei Ihnen auftritt, beenden Sie die Einnahme und konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da dies erste Anzeichen für eine Nierenschädigung oder Nierenversagen sein können.
      • Störungen der Blutbildung. Erste Anzeichen dafür sind Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Geschwürsbildung im Mund, grippeartige Symptome, schwere Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen Fällen müssen Sie die Therapie unverzüglich beenden und einen Arzt konsultieren. Selbstbehandlungen mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Mitteln (Antipyretika) müssen unterlassen werden.
      • Psychotische Reaktionen und Depressionen
      • Es wurde eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) im Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter Schmerzmittel (NSAR) beschrieben. Wenn während der Anwendung Zeichen einer Infektion auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Es muss dann untersucht werden, ob eine antiinfektiöse/antibiotische Behandlung angezeigt ist
      • Bluthochdruck, Herzklopfen, Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
      • Leberfunktionsstörung, Leberschädigung, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Entzündung der Leber (Hepatitis)
      • Unter der Anwendung von Ibuprofen wurden die Symptome einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintrübung beobachtet. Patienten mit Autoimmunstörungen (SLE, Mischkollagenose) können mit höherer Wahrscheinlichkeit betroffen sein. Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn diese Symptome auftreten.
      • Schwere Formen von Hautreaktionen wie Hautausschläge mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
      • Schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen.
      • Verschlechterung von Asthma, Bronchospasmen (Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur), Atemnot.
    • Nicht bekannt:
      • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).
    • Arzneimittel wie dieses sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • wenn Sie an schwerwiegenden Hautreaktionen wie einer exfoliativen Dermatitis, einem Stevens-Johnson-Syndrom und einer toxischen epidermalen Nekrolyse leiden. Die Anwendung von Ibuprofen sollte bei ersten Anzeichen eines Hautausschlages bzw. von Schleimhautläsionen oder sonstigen Zeichen allergischer Reaktionen unverzüglich beendet werden.
      • wenn Sie eine bestimmte angeborene Blutbildungsstörung haben (z.B. akute intermittierende Porphyrie).
      • wenn Sie schon älter sind, weil dann das Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere Magenprobleme erhöht sein kann.
      • wenn Sie Asthmatiker/-in sind oder früher asthmatische Anfälle hatten oder an Allergien leiden, da möglicherweise Kurzatmigkeit (Atemnot) auftreten kann.
      • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung leiden, da dann ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen können sich in Form von Asthmaanfällen (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht (Urtikaria) äußern.
      • wenn Sie eine Windpockeninfektion (Varicella-Infektion) haben, wird empfohlen, die Anwendung von Ibuprofen zu vermeiden.
      • wenn Ihre Leber- oder Nierenfunktion eingeschränkt ist.
      • wenn Sie gerade eine größeren operativen Eingriff hinter sich haben.
      • wenn Sie an Magen- und Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden.
      • wenn Sie einen systemischen Lupus erythematodes (SLE) oder eine Mischkollagenose haben, d.h. Erkrankungen, die das Immunsystem betreffen. Diese rufen Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und andere körperliche Probleme hervor.
      • wenn Sie schon einmal Herzprobleme, Bluthochdruck oder einen Schlaganfall hatten bzw. dafür prädisponiert sind. Arzneimittel wie dieses können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall ("Myokardinfarkt") oder Schlaganfall verbunden sein. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (3 Tage für die Behandlung von Fieber und 4 Tage für die Behandlung von Schmerzen). Wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (zum Beispiel wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
    • Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer (maximal 4 Tage). Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
      • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengteroder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA") hatten.
      • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Bei länger dauernder Einnahme von Ibuprofen ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion und des Blutbildes erforderlich.
    • Die Anwendung zusammen mit NSAR, einschließlich Cyclooxygenase-2-spezifischen Hemmern, erhöht das Risiko für Nebenwirkungen und sollte vermieden werden.
    • Das Risiko von Nebenwirkungen lässt sich durch die Anwendung der niedrigsten wirksamen Dosis über einen möglichst kurzen Zeitraum minimieren.
    • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zur dauerhaften Nierenschädigung führen. Dieses Risiko kann unter körperlicher Belastung im Zusammenhang mit Salzverlust und Austrocknung erhöht sein. Daher sollte es vermieden werden.
    • Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerzen durch Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
    • Fragen Sie einen Arzt vor der Einnahme von Ibuprofen, wenn oben genannte Umstände auf Sie zutreffen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Jugendlichen (Altersbereich: >/=12 Jahre bis < 18 Jahre).

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzfristigem Gebrauch und in der angegebenen Dosierung hat dieses Arzneimittel keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen und Maschinen zu bedienen.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie während der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden. Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft an. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme in den ersten 6 Schwangerschaftsmonaten beginnen.
  • Stillzeit
    • Dieses Arzneimittel darf in der Stillzeit für maximal 3 Tage (zur Behandlung von Fieber) bzw. maximal 4 Tage (zur Behandlung von Schmerzen) angewendet werden, da nur geringe Mengen dieses Arzneimittels in die Muttermilch übergehen.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAID), die die Gebärfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach dem Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Nach Bedarf ist 1 Tablette (400 mg Ibuprofen) zusammen mit Wasser alle 6 Stunden einzunehmen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet habenoder beabsichtigen andere Arzneimittel einznehmen/anzuwenden.
    • Ihren Arzt oder Apotheker sollten Sie insbesondere dann informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden:
      • Acetylsalicylsäure oder andere NSAR (Entzündungshemmer und Schmerzmittel)
        • da diese das Risiko für Geschwüre im Magendarmtrakt oder Blutungen erhöhen können
      • Digoxin (gegen Herzschwäche)
        • da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann
      • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonhaltige Substanzen enthalten)
        • da dies das Risiko für Geschwüre im Magendarmtrakt oder Blutungen erhöhen kann
      • Thrombozytenaggregationshemmer
        • da dies das Risiko für Blutungen erhöhen kann
      • Acetylsalicylsäure (niedrige Dosis)
        • da die blutverdünnende Wirkung eingeschränkt sein kann
      • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (wie Warfarin)
        • da Ibuprofen die Wirkungen dieser Arzneimittel verstärken kann
      • Phenytoin (bei Epilepsie)
        • da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann
      • selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer (Arzneimittel gegen Depressionen)
        • da diese das Risiko von Blutungen im Magendarmtrakt erhöhen können
      • Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung manisch-depressiver Erkrankungen und von Depressionen)
        • da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann
      • Probenecid und Sulfinpyrazone (Arzneimittel gegen Gicht)
        • da die Ausscheidung von Ibuprofen dadurch verzögert werden kann
      • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und zur Entwässerung
        • da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel herabsetzen kann und das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein kann
      • Kaliumsparende Mittel zur Entwässerung (bestimmte Diuretika)
        • da dies zu erhöhten Kaliumspiegeln im Blut führen könnte
      • Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebs oder Rheuma)
        • da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann
      • Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung oder Abschwächung der Immunreaktion)
        • da es zu einer Nierenschädigung kommen kann
      • Zidovudin (ein Arzneimittel für die Behandlung von HIV / AIDS)
        • da die Einnahme von Ibuprofen zu einem erhöhten Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) oder für Blutergüsse bei HIV-positiven Hämophilie-Kranken („Blutern") führen kann.
      • Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes)
        • da es möglicherweise zu Wechselwirkungen kommen kann
      • Chinolon-Antibiotika
        • da sich das Risiko für Krampfanfälle dadurch erhöhen kann
    • Ibuprofen kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan).
    • Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Patienten mit empfindlichem Magen sollten Ibuprofen zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen. Manche Nebenwirkungen, besonders den Magendarmtrakt betreffende, treten mit größerer Wahrscheinlichkeit auf, wenn gleichzeitig Alkohol konsumiert wird.

1 Kundenbewertung27 zu Ibu-Lysin AL 400 mg Filmtabletten bei akuten Schmerzen

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  • 27

    Hilft bei diversen Schmerzen

    von Ralf S. am 22.11.2025

    Mir hilft es bei Zahn-oder Rückenschmerzen ohne Nebenwirkungen. Die Tages - Höchstdosis sollte nicht überschritten werden.

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