Shop Apotheke

Ibu-Lysin AL 400 mg Filmtabletten bei akuten Schmerzen

Abbildung ähnlich
Ihr Preis
Ersparnis
10 St
0,34 € / 1 St.
€ 3,39
-32%
AVP/UVP€ 4,97
Verfügbar
Kostenloser ab 19 €

In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN / EAN
    18021244 / 4150180212444
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei Kopf-, Regel-, Zahnschmerzen und Fieber, mit Lysin – schneller Wirkeintritt, entzündungshemmende Wirkung, in Form einer Filmtablette
Herz-Form mit Text: Aus Liebe zu genialen Preisen. Akute Schmerzen? Ibu-Lysin AL 400 mg Filmtabletten.
Porträt einer lächelnden Frau am Strand. Sie blickt in die Kamera.

Zur Behandlung von Schmerzen und Fieber

  • Mit dem bewährten Wirkstoff Ibuprofen
  • Schnellerer Wirkeintritt durch Lysin
  • Wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend
  • Bei Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Zahnschmerzen und Fieber
  • Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren*

*ab 40kg Körpergewicht

Schnelle Hilfe bei akuten Schmerzen
Akute Kopfschmerzen, Regel- oder Zahnschmerzen stellen im Allgemeinen keine besorgniserregenden gesundheitlichen Probleme dar. Die Beschwerden sind jedoch unangenehm und können die Leistungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigen. Dementsprechend wünschen sich Betroffene ein Medikament, das rasch für Linderung sorgt.

Zur symptomatischen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen haben sich Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ibuprofen bewährt. Der Inhaltsstoff wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern gleichzeitig auch entzündungshemmend und fiebersenkend. IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN enthalten zusätzlich Lysinat. Durch diese Kombination kann der Wirkstoff Ibuprofen vom Körper besser aufgenommen werden und somit schneller seine positiven Eigenschaften entfalten.

IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN sind frei von Laktose, Gluten und tierischen Bestandteilen. Die ovalen Filmtabletten sind leicht zu schlucken und für die kurzfristige Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren* geeignet.

Bewährter Wirkstoff, beschleunigter Wirkeintritt
Ibuprofen ist einer der am häufigsten verordneten Wirkstoffe zur Behandlung leichter bis mittelstarker akuter Schmerzen. Er gehört zur Gruppe der Cyclooxygenase- Hemmer. Diese hemmen die Bildung körpereigener Botenstoffe, sogenannte Prostaglandine, die an der Schmerzübertragung und Entstehung von Entzündungen beteiligt sind. Dadurch wirkt der Arzneistoff schmerzlindernd und entzündungshemmend.

IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN enthalten zusätzlich den Wirkbeschleuniger Lysin. Die körperverwandte Aminosäure kann schnell vom Körper aufgenommen werden. Der Wirkeintritt kann somit bereits nach 15 Minuten eintreten.

ANWENDUNGSEMPFEHLUNG:
Soweit ärztlich nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren und ab einem Körpergewicht von 40 kg bei akuten Schmerzen und/oder Fieber 1 Filmtablette IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN unzerkaut mit einem Glas Wasser ein. Bei Bedarf kann die Einnahme von 1 Tablette nach mindestens 6 Stunden wiederholt werden, die maximale Tagesdosis von 3 Tabletten (1.200 mg) darf nicht überschritten werden.

IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN ist nur zur kurzfristigen Anwendung bestimmt. Sollten sich die Beschwerden nach 3 Tagen nicht gebessert haben oder sogar noch verschlimmern, ist ärztlicher Rat einzuholen.

Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kinder unter 12 Jahren und Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht bestimmt.

Frau mit Kopfschmerzen, Hände an den Schläfen, Augen geschlossen.

Akute Kopfschmerzen
Stress im Job, zu wenig Schlaf, übermäßiger Konsum von Alkohol und Zigaretten oder Wetterfühligkeit – es gibt viele Ursachen, die pochende oder ziehende Kopfschmerzen auslösen und die Bewältigung alltäglicher Aufgaben erschweren können. Mit IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN lassen sich die lästigen Beschwerden lindern. Die Wirkung kann schon nach 15 Minuten eintreten.

Frau liegt auf Sofa, Hand an der Stirn, Gesichtsausdruck deutet auf Schmerz hin.

Bei fiebrigen Erkältungen
Grippale Infekte gehen oftmals neben typischen Erkältungssymptomen auch mit Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber einher. Der Wirkstoff Ibuprofen verfügt nicht nur über schmerzlindernde Eigenschaften, sondern
wirkt zugleich entzündungshemmend und fiebersenkend. Damit sind IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN auch zur ergänzenden Behandlung bei fiebrigen Erkältungskrankheiten geeignet. Mann kühlt Frau mit einem Tuch am Strand, Frau hält sich den Kopf.

Auf Reisen
Im langersehnten Urlaub sind akute Schmerzen besonders lästig. Zudem kann es in der fremden Umgebung schwierig sein, ein passendes Arzneimittel zu bekommen. Aufgrund des breiten Wirkspektrums gehören IBU-LYSIN AL 400 MG FILMTABLETTEN in jede Reiseapotheke. Das Präparat wirkt schnell und kann bis zu sechs Stunden gegen Schmerzen und Fieber wirken.

Wirkstoffe

  • 683.47 mg Ibuprofen DL-lysin

Hilfsstoffe

  • Copovidon
  • Crospovidon
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Macrogol 4000
  • Poly(vinylalkohol)
  • Titandioxid
  • Talkum
Indikation
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die nicht-steroidale Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) genannt werden. Diese Arzneimittel wirken, indem Sie die Symptome Schmerzen und Fieber lindern.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen und/oder Fieber.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 40 kg Körpergewicht (ab 12 Jahren).
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR).
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen).
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit allergischen Reaktionen (wie zum Beispiel Asthma, Bronchospasmus, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria) nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen NSAR reagiert haben.
    • wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung oder einer schweren Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
    • wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben.
    • bei schwererer Dehydratation (verursacht z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
    • während der letzten drei Monate der Schwangerschaft.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Gebrauchsinformation beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die niedrigste wirksame Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z.B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht (ab 12 Jahren)
      • Die Anfangsdosis beträgt 1 Tablette (400 mg). Bei Bedarf kann die Einnahme von 1 Tablette alle 6 Stunden wiederholt werden. Überschreiten Sie nicht 3 Tabletten (1.200 mg) innerhalb von 24 Stunden.
      • Das Arzneimittel ist nicht zur Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren oder bei Jugendlichen unter 40 kg Körpergewicht bestimmt.
      • Dieses Arzneimittel ist nur zur kurzzeitigen Anwendung bestimmt.
      • Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
      • Wenn bei Jugendlichen (ab 12 Jahren) die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
      • Wenn Sie eine leichte bis mittelschwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben oder älter sind, wird Ihr Arzt Ihnen die korrekte einzunehmende Dosis mitteilen, die die niedrigste mögliche Dosis sein wird.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Falls Sie mehr Ibu-Lysin eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen. Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Magen-Darm-Blutungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrtheit und Augenzittern (Nystagmus) oder seltener Durchfall umfassen.
    • Darüber hinaus wurde bei hohen Dosen über Schwindel, verschwommenes Sehen, niedrigen Blutdruck, Erregung, Bewusstseinstrübung, Bewusstlosigkeit, Koma, erhöhte Kaliumwerte im Blut, verlängerte Prothrombinzeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, blaurote Verfärbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Verschlechterung des Asthma bei Asthmatikern, Benommenheit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühl, Blut im Urin, niedrige Kaliumspiegel im Blut, Frieren und Atemprobleme berichtet.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die nachstehende Auflistung von Nebenwirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, einschließlich solcher unter hochdosierter Langzeittherapie bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzfristige Anwendung von Tagesdosen von bis zu 1.200 mg Ibuprofen bei oralen Darreichungsformen und maximal 1.800 mg bei Zäpfchen.
  • Bei den folgenden Nebenwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig sind und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
  • Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), Durchbrüche (Perforationen) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Entzündungen der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung (Gastritis) beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig von der Höhe der Dosis und der Anwendungsdauer.
  • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit einer NSAR-Behandlung berichtet.
  • Besonders schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn bei Ihnen schwere allgemeine allergische Reaktionen (Überempfindlichkeitsreaktionen) auftreten, eine sehr seltene Nebenwirkung (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen). Diese können sich äußern als:
      • Anschwellen von Gesicht (Gesichtsödem), Zunge oder Rachen (Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege),
      • Atemnot,
      • schneller Herzschlag,
      • Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichem Schock.
    • Sie sollten umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn es bei Ihnen zu einer Infektion mit Symptomen wie z.B.: Fieber und starke Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands oder Fieber mit lokalen Infektionssymptomen wie Entzündung im Hals/Rachen/Mund oder Harnwegsproblemen kommt. Ibuprofen kann eine Abnahme der Anzahl bestimmter weißer
      Blutkörperchen [Agranulozytose, eine sehr seltene Nebenwirkung (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)] mit verminderter Widerstandskraft gegen Infektionen hervorrufen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über Ihr Arzneimittel informieren.
    • rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
    • großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom),
    • roter, schuppiger, großflächiger Ausschlag mit Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose).
    • Beenden Sie die Einnahme, wenn bei Ihnen stärkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, blutiger Stuhl und/oder eine Schwarzfärbung des Stuhls auftreten, und informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
    • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie) oder eingeschränkte Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung (Nierenversagen) einhergehen kann [sehr seltene Nebenwirkung (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)]. Verminderung der Harnausscheidung, Flüssigkeitsansammlungen im Körper (Ödeme) und allgemeines Unwohlsein können Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
    • Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird.
    • Falls eines der angegebenen Symptome auftritt oder sich verschlimmert, müssen Sie die Einnahme beenden und umgehend Ihren Arzt aufsuchen.
  • Weitere Nebenwirkungen:
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Magen-Darm-Beschwerden, z.B. Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Blutarmut (Anämie) verursachen können.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
      • Sehstörungen. In diesem Fall müssen Sie die Einnahme beenden und Ihren Arzt informieren.
      • Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptische Ulzera), unter Umständen mit Blutung und Durchbruch (Loch in der Wand des Verdauungstrakts), manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten; Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis (Entzündung des Dickdarms) oder Morbus Crohn,
      • Magenschleimhautentzündung (Gastritis),
      • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautjucken sowie Asthmaanfälle (möglicherweise mit Blutdruckabfall).
      • In diesen Fällen müssen Sie umgehend einen Arzt informieren und die Einnahme beenden.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
      • Ohrensausen (Tinnitus),
      • Hörverlust,
      • Nierengewebsschädigungen (Papillennekrosen), erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
      • Störungen der Blutzellbildung, wie Abnahme der Menge roter Blutkörperchen oder des Hämoglobins (Anämie), der weißen Blutkörperchen (Leukopenie) oder der Blutplättchen (Thrombozytopenie) sowie andere Bluterkrankungen (Panzytopenie, Agranulozytose, Eosinophilie, Störungen der Blutgerinnung (Koagulopathie), Neutropenie, aplastische Anämie oder hämolytische Anämie). Die ersten Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen sein.
      • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasziitis) ist in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika, zu denen auch dieses Präparat gehört) beschrieben worden.
        • Wenn während der Anwendung Anzeichen einer Infektion (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie daher unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen. Ihr Arzt wird prüfen, ob Sie eine Antibiotikum-Therapie benötigen.
      • Symptome einer aseptischen Meningitis (einer nicht durch eine Infektion verursachten Hirnhautentzündung), wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung, wurden während der Anwendung mit Ibuprofen beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunkrankheiten (systemischem Lupus erythematodes, Mischkollagenose) leiden.
      • niedrige Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie),
      • niedrige Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie),
      • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt,
      • Bluthochdruck (Hypertonie),
      • Gefäßentzündung (Vaskulitis),
      • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) oder der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), Verengung des Darms (diaphragmaartige Strikturen im Darm),
      • psychotische Reaktionen, Wahnvorstellungen (Halluzinationen), Verwirrtheit, Depression und Angst,
      • Asthma, Atemnot (Dyspnoe), Bronchospasmus,
      • Gelbfärbung der Augen und/oder der Haut (Gelbsucht), Leberfunktionsstörung, Leberschäden insbesondere bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis),
      • Haarausfall (Alopezie), rote oder lilafarbene Flecken auf der Haut (Purpura) oder Lichtempfindlichkeitsreaktionen (ausgelöst durch Sonnenlicht).
      • In Ausnahmefällen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
      • Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis),
      • Kribbeln und Ameisenlaufen (Parästhesie) und Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis),
      • Nierenfunktionsstörung.
      • Die Haut wird lichtempfindlich.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Wenn Sie eine Infektion haben - siehe unten unter „Infektionen".
    • Entzündungshemmende Arzneimittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
    • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie:
      • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA") hatten.
      • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
      • Magen-Darm-Erkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben oder gehabt haben, da sich Ihr Zustand verschlimmern kann.
      • systemischen Lupus erythematodes (SLE, eine Autoimmunerkrankung, manchmal auch als Lupus bekannt) oder Mischkollagenose (Autoimmunerkrankung, die das Bindegewebe befällt) haben.
      • bestimmte angeborene Blutbildungsstörungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie) haben.
      • an einer leichten bis mittelschweren Leber- oder Nierenfunktionsstörung leiden.
      • sich gerade einem größeren chirurgischen Eingriff unterzogen haben.
      • allergisch gegen andere Stoffe sind.
      • an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemwegserkrankungen leiden, da bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen können sich äußern als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), rasch auftretende Schwellung (Quincke-Ödem) oder Nesselsucht.
    • Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung von Ibu-Lysin mit anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR) einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer) sollte vermieden werden.
      • Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre und Durchbruch (Perforation):
        • Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre und Durchbrüche, auch mit tödlichem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
        • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Behandlung mit niedrig- dosierter Acetylsalicylsäure oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B. mit Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen - insbesondere, wenn Sie älter sind - sollten Sie sich bei jeglichen ungewöhnlichen Symptomen im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) an einen Arzt wenden, insbesondere am Anfang der Behandlung.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. Kortikosteroide, Antikoagulanzien (Blutverdünner, wie z.B. Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Antidepressiva) oder Blutplättchenaggregationshemmer wie Acetylsalicylsäure.
        • Wenn es bei Ihnen zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung mit Ibuprofen abzubrechen.
        • Bronchospasmus kann bei Patienten mit Bronchialasthma oder allergischen Erkrankungen auftreten.
        • Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
    • Schwere Hautreaktionen
      • Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurde über schwere Hautreaktionen, einschließlich exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), berichtet. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die in Kategorie "Nebenwirkungen" beschrieben werden.
      • Während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) sollte eine Anwendung vermieden werden.
    • Infektionen
      • Das Arzneimittel kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch das Präparat eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.
    • Sonstige Warnhinweise
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Arzneimittels muss die Behandlung abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Maßnahmen sind vom medizinischen Fachpersonal einzuleiten.
      • Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
      • Bei länger dauernder Anwendung ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Wenn Sie Schmerzmittel über eine längere Zeit anwenden, kann das Kopfschmerzen verursachen, die nicht mit noch mehr Schmerzmitteln zu behandeln sind. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie der Meinung sind, dass das auf Sie zutrifft.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Arzneimittel, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist unter körperlicher Belastung einhergehend mit Salzverlust und Flüssigkeitsmangel möglicherweise erhöht. Es sollte daher vermieden werden.
      • Das Risiko eines Nierenversagens ist bei dehydrierten (ausgetrockneten) Patienten, älteren Patienten und jenen, die Diuretika (Wassertabletten) und ACE-Hemmer einnehmen, erhöht.
      • Falls es bei Ihnen zu Sehstörungen kommt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
      • Bei der Anwendung von Ibuprofen wurde über Anzeichen einer allergischen Reaktion, einschließlich Atemprobleme, Schwellung des Gesichts- und Halsbereichs (Angioödem) und Schmerzen im Brustkorb berichtet. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.
    • Ältere Patienten
      • Ältere Patienten sollten wissen, dass Sie ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, insbesondere für Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, haben, die tödlich sein können.
    • Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Jugendlichen.

 

  • Verkehrsfähigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzzeitiger und bestimmungsgemäßer Anwendung hat das Arzneimittel keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Da jedoch bei der Anwendung in höheren Dosen zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall die Reaktionsfähigkeit verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme bei der Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Sie sollten dieses Arzneimittel während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einen so kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie das Arzneimittel ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
  • Stillzeit
    • Nur kleine Mengen von Ibuprofen gehen in die Muttermilch über.
    • Das Arzneimittel kann während der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und es über die kürzest mögliche Zeit angewendet wird.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fortpflanzungsfähigkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Das Arzneimittel ist zum Einnehmen.
  • Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, wird empfohlen, das Präparat während der Mahlzeiten einzunehmen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Dieses Präparat kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
      • Digoxin, Phenytoin und Lithium: Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-Lysin und Digoxin (zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (zur Behandlung von Krampfanfällen/Epilepsie) oder Lithium (zur Behandlung von z.B. Depression) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxinund der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 3 oder 4 Tage) im Allgemeinen nicht erforderlich.
      • Antikoagulanzien (Arzneimittel, die das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin): NSAR können die Wirkungen von Antikoagulanzien wie z.B. Warfarin verstärken.
      • Diuretika (Wassertabletten) und blutdrucksenkende Arzneimittel: Ibu-Lysin kann die Wirkung von entwässernden Arzneimitteln (Diuretika) und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Antihypertonika, z.B. ACE-Hemmer, Betablocker und Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten) abschwächen. Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-Lysin und kaliumsparenden Diuretika (bestimmte Art von Wassertabletten) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
      • Arzneimittel, die hohen Bluthochdruck senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan): Ibu-Lysin kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann außerdem das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
      • Colestyramin (Arzneimittel zur Senkung des Cholesterinspiegels) kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Ibu-Lysin die Aufnahme von Ibuprofen im Magen-Darm-Trakt verringern. Die klinische Bedeutung ist jedoch nicht bekannt.
      • andere Schmerzmittel: Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-Lysin mit anderen entzündungshemmenden und schmerzstillenden Arzneimitteln aus der NSAR-Gruppe einschließlich COX-2-Hemmern (z.B. Celecoxib), kann das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und -Blutungen erhöhen.
      • Blutplättchenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
      • Methotrexat: Die Anwendung von Ibu-Lysin innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen oder Rheuma) kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner Nebenwirkungen führen.
      • Ciclosporin und Tacrolimus: Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass Immunsuppressiva wie Ciclosporin und Tacrolimus die Nieren schädigen können.
      • Probenecid oder Sulfinpyrazon: Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon enthalten (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht), können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit Verstärkung seiner Nebenwirkungen kommen.
      • Sulfonylharnstoffe: Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibu-Lysin und Sulfonylharnstoffen (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes) wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
      • Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Hämarthrosen (Einblutungen in Gelenke) und Blutergüsse (Hämatome) bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten, die gleichzeitig Zidovudin (ein gegen Viren gerichtetes Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen) und Ibuprofen anwenden.
      • Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein, wenn als Chinolone bezeichnete Antibiotika, wie z.B. Ciprofloxacin, gleichzeitig mit Ibuprofen eingenommen werden.
      • Aminoglykoside: Die gleichzeitige Anwendung von Ibu-Lysin mit Aminoglykosiden (eine Gruppe von Antibiotika) kann die Ausscheidung der Aminoglykoside verringern.
      • Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmer) zur Behandlung von Pilzinfektionen: Die Wirkung von Ibuprofen kann verstärkt werden. Eine Verringerung der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, insbesondere, wenn hochdosiertes Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol angewendet wird.
      • Ginkgo biloba (ein pflanzliches Arzneimittel) kann das Risiko von Blutungen im Zusammenhang mit NSAR erhöhen.
      • Mifepriston: Die gleichzeitige Anwendung von Mifepriston mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Arzneimitteln aus der NSAR-Gruppe (z.B. Ibuprofen) kann die Wirkung von Mifepriston abschwächen.
      • Ritonavir: Eine gleichzeitige Anwendung mit Ritonavir (ein gegen Viren gerichtetes Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen) kann die Plasmakonzentrationen von Schmerzmitteln der NSAR-Gruppe erhöhen.
      • Alkohol, Bisphosphonate und Pentoxifyllin: Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen mit Alkohol, Bisphosphonaten (Arzneimittel zur Anwendung bei Osteoporose) oder Pentoxifyllin (Arzneimittel zur Behandlung peripherer arterieller Durchblutungsstörungen) kann Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt sowie das Risiko von Blutungen und Geschwüren erhöhen.
      • Baclofen (ein Muskrelaxans) aufgrund erhöhter Baclofen-Toxizität.
      • Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen (Glukokortikoide) aufgrund des erhöhten Risikos für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
      • Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibu-Lysin zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Alkohol kann Nebenwirkungen von Ibu-Lysin, insbesondere solche, die das zentrale Nervensystem und den Magen-Darm-Trakt betreffen, verstärken. Trinken Sie während der Anwendung von Ibu-Lysin keinen Alkohol.

1 Kundenbewertung zu Ibu-Lysin AL 400 mg Filmtabletten bei akuten Schmerzen

5von 5 Sternen
  • 1
  • 0
  • 0
  • 0
  • 0

Bewertungen filtern:

Für jede von Ihnen verfasste Bewertung mit mehr als 50 Wörtern (= Premiumbewertung) erhalten Sie einen Gutschein für Ihren nächsten Einkauf!

Mehr Informationen zu Premiumbewertungen.

  • Hilft bei diversen Schmerzen

    von Ralf S. am 22.11.2025

    Mir hilft es bei Zahn-oder Rückenschmerzen ohne Nebenwirkungen. Die Tages - Höchstdosis sollte nicht überschritten werden.

Zur Prüfung der Echtheit

Es werden alle Kundenbewertungen veröffentlicht, die den hier erläuterten Kriterien entsprechen, unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ sind. Für die Verifizierung der (Premium-) Bewertungen erfolgt keine Überprüfung der Echtheit von Kundenbewertungen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Hilfe unter "Fragen zu Kundenbewertungen" und dann unter "So überprüfen wir Kundenbewertungen".