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Singulair Mini 4 mg Granulat

Singulair Mini 4 mg Granulat
PZN: 01999744
Menge: 28 St
Darreichung: Granulat
Marke:
Hersteller: MSD Sharp & Dohme GmbH
€ 32,97 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 4 mg Montelukast
  • 4.15 mg Montelukast natrium
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, das die Anbindung von bestimmten entzündungsfördernden Botenstoffen (Leukotrienen) blockiert. Leukotriene verursachen Verengungen und Schwellungen der Atemwege in den Lungen. Indem das Arzneimittel die Leukotriene hemmt, lindert es Beschwerden bei Asthma und trägt dazu bei, die Erkrankung unter Kontrolle zu bekommen.
  • Der Arzt hat Ihrem Kind das Arzneimittel verordnet, um Asthmabeschwerden am Tag und in der Nacht vorzubeugen.
    • Das Arzneimittel wird bei Kindern im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren angewendet, deren Asthmabeschwerden mit der bisherigen Behandlung nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden können und die eine medikamentöse Zusatzbehandlung benötigen.
    • Das Arzneimittel kann bei Kindern von 2 bis 5 Jahren auch anstelle von kortisonhaltigen Inhalationen (inhalativen Kortikoiden) unter folgenden Voraussetzungen angewendet werden:
      • wenn in letzter Zeit keine schwerwiegenden Asthmaanfälle aufgetreten sind, die mit Kortisontabletten behandelt werden mussten.
      • wenn die Kinder nicht imstande sind, Kortikosteroide zu inhalieren.
    • Das Arzneimittel trägt bei Kindern ab 2 Jahren auch zur Vorbeugung einer Verengung der Atemwege bei, die durch körperliche Belastung ausgelöst wird.
  • Ihr Arzt wird die Anwendung des Präparates nach den Asthmasymptomen und dem Schweregrad des Asthmas bei Ihrem Kind bestimmen.
Dosierung
  • Dieses Arzneimittel sollte Ihrem Kind nur unter Aufsicht eines Erwachsenen verabreicht werden.
    • Geben Sie das Arzneimittel Ihrem Kind jeden Abend.
    • Geben Sie Ihrem Kind das Arzneimittel auch, wenn Ihr Kind keine Beschwerden mehr hat.
    • Unterbrechen Sie die Behandlung nicht, wenn ein akuter Asthmaanfall auftritt.
    • Geben Sie Ihrem Kind das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes. Bitte fragen Sie bei dem Arzt Ihres Kindes oder einem Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Zum Einnehmen.
  • Dosierung für Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 5 Jahren:
    • Ein Beutelinhalt täglich am Abend zum Einnehmen.
    • Wenn Ihr Kind das Arzneimittel einnimmt, sollte es keine anderen Arzneimittel mit demselben Wirkstoff (Montelukast) einnehmen.
    • Für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 2 Jahren steht das Granulat zur Verfügung.
    • Für Kinder im Alter von 2 - 5 Jahren stehen Kautabletten und alternativ das Granulat zur Verfügung.
    • Das Granulat wird für Kinder unter 6 Monaten nicht empfohlen.

 

  • Wenn Ihr Kind eine größere Menge erhalten hat, als es sollte:
    • Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt und fragen Sie ihn um Rat.
    • In den meisten Berichten zu Überdosierungen wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die Beschwerden, die am häufigsten bei Überdosierungen mit demselben Wirkstoff bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen auftraten, waren Bauchschmerzen, Schläfrigkeit, Durst, Kopfschmerzen, Erbrechen und übermäßige körperliche Aktivität.

 

  • Wenn Sie vergessen haben, Ihrem Kind das Arzneimittel zu geben:
    • Geben Sie Ihrem Kind das Arzneimittel wie verordnet. Wenn Sie die Gabe des Granulats vergessen haben, setzen Sie bitte die Behandlung wie gewohnt mit einem Beutel einmal täglich fort.
    • Geben Sie Ihrem Kind keinesfalls eine doppelte Dosis, um die versäumte Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie vorhaben, die Behandlung Ihres Kindes abzubrechen:
    • Bedenken Sie dabei, dass das Arzneimittel die Asthmabeschwerden Ihres Kindes nur dann wirksam lindern kann, wenn es fortlaufend angewendet wird. Daher sollte das Arzneimittel unbedingt so lange angewendet werden, wie es vom Arzt verordnet wurde.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie einen Arzt oder einen Apotheker.
Art und Weise
  • Den Beutel erst direkt vor Gabe öffnen.
  • Das Granulat ist nicht zum Auflösen in Flüssigkeit geeignet; jedoch kann Ihr Kind nach der Gabe des Granulats etwas trinken oder gestillt werden.
  • Geben Sie das Granulat Ihrem Kind mit einem Löffel kalter bis lauwarmer weicher Nahrung (wie beispielsweise Apfelmus, Eiscreme, Karotten oder Reis). Vermischen Sie dazu das Granulat mit einem Löffel kalter bis lauwarmer weicher oder breiiger Nahrung. Achten Sie darauf, dass die ganze Dosis mit der Nahrung vermischt wird.
  • oder: Geben Sie das Granulat Ihrem Kind direkt in den Mund
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind den ganzen Beutelinhalt innerhalb von 15 Minuten erhält.
  • Das Granulat kann unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme anderer Nahrungsmittel eingenommen werden.
  • ACHTUNG: Das mit Nahrung vermischte Granulat nie für späteren Gebrauch aufbewahren (Verlust der Wirkung).
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.
  • In klinischen Studien mit dem Arzneimittel wurden folgende Nebenwirkungen, die auf die Behandlung mit dem Arzneimittel zurückgeführt wurden, häufig berichtet (bei weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten):
    • Durchfall
    • übermäßige körperliche Aktivität
    • Asthma
    • schuppende und juckende Haut
    • Hautausschlag
  • Zusätzlich wurden folgende Nebenwirkungen in klinischen Studien mit 10 mg Filmtabletten, 5 mg Kautabletten oder 4 mg Kautabletten berichtet:
    • Bauchschmerzen
    • Kopfschmerzen
    • Durst
  • Diese Nebenwirkungen waren gewöhnlich nicht stark ausgeprägt und traten häufiger bei den Patienten, die das Arzneimittel erhielten, als bei den Patienten, die Placebo (Scheinmedikament) erhielten, auf.
  • Den Häufigkeiten zu den unten aufgeführten Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig (betrifft mehr als 1 Behandelten von 10)
    • Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000)
  • Zusätzlich wurde Folgendes nach Markteinführung des Wirkstoffes berichtet:
    • Infektion der oberen Atemwege (sehr häufig)
    • erhöhte Blutungsneigung (selten)
    • allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens, wodurch Atemnot oder Schluckbeschwerden entstehen können (gelegentlich)
    • Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen wie verändertes Träumen einschließlich Alpträume, Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, Reizbarkeit, Angstgefühle, Ruhelosigkeit, Erregbarkeit einschließlich aggressiven oder feindseligen Verhaltens, Depression (gelegentlich), Zittern, Aufmerksamkeitsstörung, eingeschränktes Erinnerungsvermögen (selten), Halluzinationen, Desorientierung, Lebensmüdigkeit und entsprechendes Verhalten (sehr selten)
    • Schwindel, Benommenheit, Kribbeln und Taubheitsgefühl, Krampfanfälle (gelegentlich)
    • Herzklopfen (selten)
    • Nasenbluten (gelegentlich)
    • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen (häufig), trockener Mund, Verdauungsstörungen (gelegentlich)
    • erhöhte Leberwerte/Leberentzündung (Hepatitis) (sehr selten)
    • Ausschlag (häufig); Bluterguss, Juckreiz, Nesselausschlag (gelegentlich); empfindliche rote Knoten unter der Haut - meist an den Schienbeinen (Erythema nodosum); schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme), die ohne Vorwarnung auftreten können (sehr selten)
    • Gelenk- oder Muskelschmerz, Muskelkrämpfe (gelegentlich)
    • Fieber (häufig), Schwäche/Müdigkeit, Unwohlsein, Schwellungen (gelegentlich)
  • In sehr seltenen Fällen kann es bei Patienten mit Asthma während der Behandlung mit dem Wirkstoff Montelukast zu einer Kombination von Beschwerden wie grippeartiges Befinden, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen, Verschlechterung der Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag (Churg-Strauss-Syndrom) kommen. Sie müssen sich umgehend an den Arzt Ihres Kindes wenden, wenn bei Ihrem Kind eine oder mehrere dieser Beschwerden auftreten.
  • Wenden Sie sich an einen Arzt oder Apotheker, wenn Sie mehr über Nebenwirkungen wissen wollen oder wenn Ihr Kind ungewöhnliche Beschwerden entwickelt, eine der aufgeführten Nebenwirkungen andauert oder sich verschlechtert oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise des Arzneimittels beeinflussen oder das Arzneimittel kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen.
    • Bitte informieren Sie den behandelnden Arzt oder einen Apotheker, über alle Arzneimittel einschließlich pflanzlicher und homöopathischer Mittel, die Ihr Kind erhält bzw. vor kurzem erhalten hat, auch wenn sie nicht verschreibungspflichtig sind.
    • Teilen Sie dem behandelnden Arzt mit, wenn Ihr Kind eines der folgenden Arzneimittel erhält:
      • Phenobarbital (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
      • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen)
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Granulat kann unabhängig vom Zeitpunkt der Aufnahme anderer Nahrungsmittel gegeben werden.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht gegeben werden, wenn Ihr Kind
    • überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Montelukast oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels ist.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Dieser Abschnitt trifft auf dieses Arzneimittel nicht zu, da es für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren bestimmt ist. Die folgenden Informationen sind jedoch für den Wirkstoff, Montelukast, von Bedeutung.
  • Anwendung während der Schwangerschaft
    • Frauen, die schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten ihren Arzt um Rat fragen, bevor sie das Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird nach sorgfältiger Abwägung die Entscheidung treffen, ob eine Einnahme des Arzneimittels in der Schwangerschaft möglich ist.
  • Anwendung während der Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übertritt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie das Präparat einnehmen.
Patientenhinweise
  • Was müssen Sie vor der Behandlung mit dem Arzneimittel beachten?
    • Informieren Sie den behandelnden Arzt über alle Erkrankungen sowie über alle Allergien, die Ihr Kind momentan hat oder schon einmal hatte.
  • Besondere Vorsicht bei der Behandlung ist erforderlich:
    • Wenn die Asthmabeschwerden oder die Atmung Ihres Kindes sich verschlechtern, wenden Sie sich bitte sofort an den behandelnden Arzt.
    • Das Arzneimittel ist nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle vorgesehen. Bei einem Asthmaanfall befolgen Sie bitte die Anweisungen des behandelnden Arztes für solche Situationen. Führen Sie immer die Notfallmedikation Ihres Kindes zur Inhalation für Asthmaanfälle mit sich.
    • Es ist wichtig, dass Ihr Kind alle Asthmamedikamente erhält, die der behandelnde Arzt verordnet hat. Das Arzneimittel sollte nicht als Ersatz für andere Asthmamedikamente angewendet werden, die der behandelnde Arzt Ihrem Kind verordnet hat.
    • Wenn Ihr Kind mit Asthmamedikamenten behandelt wird, sollte Ihnen bekannt sein, dass bei Auftreten einer Kombination verschiedener Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden muss. Zu diesen Beschwerden zählen zum Beispiel grippeartige Erkrankung, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Armen oder Beinen, Verschlimmerung von Beschwerden an der Lunge und/oder Hautausschlag.
    • Ihr Kind darf den Wirkstoff Acetylsalicylsäure oder bestimmte andere Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (sogenannte nicht steroidale Antirheumatika [NSAR]) nicht einnehmen, wenn bekannt ist, dass sich das Asthma Ihres Kindes dadurch verschlechtert.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Dieser Abschnitt ist für dieses Arzneimittel nicht von Bedeutung, da es für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren vorgesehen ist. Die folgende Information ist jedoch für den Wirkstoff, Montelukast, wichtig:
    • Es ist nicht zu erwarten, dass das Präparat die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Jedoch sind individuell verschiedene Reaktionen auf Arzneimittel möglich. Einige sehr selten unter diesem Arzneimittel berichtete Nebenwirkungen (wie Schwindel und Benommenheit) können bei manchen Patienten die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

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