5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

Aggrenox Retardkapseln

Aggrenox Retardkapseln
PZN: 02200950
Menge: 50 St
Darreichung: Retard-Kapseln
Marke:
Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Alternative Packungsgrößen:

50 St

100 St

€ 49,04 19

inkl. MwSt. und Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Aggrenox Retardkapseln

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 25 mg Acetylsalicylsäure
  • 200 mg Dipyridamol (retardiert)
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist eine Kombination von sogenannten Thrombozytenaggregationshemmern.
  • Medikamente dieser Wirkstoffgruppe greifen in die Funktion der Blutplättchen (Thrombozyten) ein und hindern diese daran zu verklumpen und Blutgerinnsel zu bilden. Der Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung des Gehirns, an der häufig die Bildung von Blutgerinnseln beteiligt ist. Deshalb können Thrombozytenaggregationshemmer Schlaganfälle verhindern.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Vorbeugung von weiteren Schlaganfällen und deren Vorläuferstadien (transitorische ischämische Attacken - TIA) bei Patienten, die zuvor einen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke erlitten haben - Sekundärprävention.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Damit die vorbeugende Wirkung erhalten bleibt, müssen Sie das Arzneimittel täglich, so lange wie Ihr Arzt es verordnet, einnehmen. Das Arzneimittel ist zur längerfristigen Behandlung vorgesehen.

 

  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene tägliche Dosis 2 x 1 Retardkapsel.

 

  • Alternative Behandlungsweise bei unerträglichen Kopfschmerzen
    • Im Falle unerträglicher Kopfschmerzen zu Behandlungsbeginn kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt. Ihr Arzt darf die Behandlung auf eine Kapsel vor dem Zu-Bett-Gehen und niedrig dosierte Acetylsalicylsäure (ASS) am Morgen ändern. Weil es zu dieser Behandlungsweise keine Daten zum Rezidivrisiko gibt und die Kopfschmerzproblematik mit fortgesetzter Behandlung abnimmt, sollten die Patienten sobald wie möglich zur normalen Behandlungsweise zurück kehren, gewöhnlich innerhalb einer Woche.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Sollten Sie versehentlich zu viele Retardkapseln eingenommen haben, müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Wenn kein Arzt erreichbar ist, müssen Sie sich zur Notaufnahme des nächsten Krankenhauses begeben. Auch wenn Sie keine Beschwerden spüren, müssen Sie bei einer Überdosierung ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
    • Akute Überdosierungen führen wahrscheinlich anfänglich zu Dipyridamol-bedingten Kreislauferscheinungen, denen ebenso dosisabhängige Symptome einer Acetylsalicylsäurevergiftung folgen.
    • Infolge einer Dipyridamolüberdosierung können folgende Symptome auftreten: Wärmegefühl, Gesichtsröte (Flush), Schweißausbruch, Pulsbeschleunigung, Unruhe, Schwäche- und Schwindelgefühl, Blutdruckabfall und Herzschmerzen (pektanginöse Beschwerden).
      Symptome bei leichteren Graden einer akuten Acetylsalicylsäurevergiftung sind: vertiefte und/oder beschleunigte Atmung, Ohrensausen, Übelkeit, Erbrechen, Beeinträchtigung von Sehen und Hören, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheitszustände, danach evtl. Bewusstseinstrübung, Verminderung der Blutzuckerwerte, Hautausschläge sowie Magen-Darm-Blutungen, Magenschmerzen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. wie vom Arzt verordnet, fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.
Art und Weise
  • Die Retardkapseln sollten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit mit oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden, wobei im Allgemeinen die Einnahme jeweils morgens und abends erfolgen sollte.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems
    • Häufig: Anämie (Blutarmut)
    • Selten: Verminderung der Blutplättchen im Blut (Thrombozytopenie), Eisenmangelanämie aufgrund verborgender Magen-Darm-Blutverluste
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Nesselsucht, schwere Krämpfe der Bronchialmuskulatur, Atemnot, Haut- und Schleimhautschwellungen (Angioödem); diese Reaktionen können auch direkt nach Einnahme auftreten.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Sehr häufig: Kopfschmerzen*, Schwindel*
    • Häufig: Blutungen im Kopf oder Gehirn (1,0 %), Migräneartige Kopfschmerzen* (insbesondere bei Therapiebeginn)
  • Augenerkrankungen
    • Gelegentlich: Blutungen am Auge (0,2 %)
  • Herzerkrankungen
    • Häufig: Verschlechterung der Beschwerden der koronaren Herzkrankheit, Synkope (Ohnmachtsanfälle) (1 - 2 %)
    • Gelegentlich: beschleunigter Herzschlag
  • Gefäßerkrankungen
    • Gelegentlich: Hitzewallungen, niedriger Blutdruck
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums
    • Häufig: Nasenbluten
  • Magen-Darm-Erkrankungen
    • Sehr häufig: Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Bauchschmerzen, Übelkeit*, Durchfall*
    • Häufig: Erbrechen*, Magen-Darm-Blutungen, auch schwerer Art
    • Gelegentlich: Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
    • Selten: Sonderform der Magenschleimhautentzündung (erosive Gastritis)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Häufigkeit nicht bekannt: Hautblutungen wie z. B. Blutergüsse oder unregelmäßige flächenhafte Hauteinblutungen (Ecchymosen)
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Häufig: Muskelschmerzen*
  • Untersuchungen
    • Häufigkeit nicht bekannt: Verlängerung der Blutungszeit
  • Verletzungen, Vergiftungen und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
    • Häufigkeit nicht bekannt: Verstärkte Blutung nach Operationen oder sonstigen Eingriffen, verstärkte Blutungen während der Operation.

      * bei längerer Anwendung meist rückläufig


  • Zusätzlich zu diesen für das Arzneimittel bekannten Nebenwirkungen sind bei den Einzelsubstanzen die folgenden Nebenwirkungen bekannt.
    • Nebenwirkungen bei Dipyridamol-Einzeltherapie waren wie folgt:
      • Nachweis von Dipyridamol in Gallensteinen
    • Nebenwirkungen bei ASS-Einzeltherapie waren wie folgt:
      • Erkrankungen des Blut - und Lymphsystems
        • Blutgerinnungsstörungen (auch disseminierte intravasale Gerinnung (DIC))
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Anaphylaktische (schwere allergische) Reaktionen (insbesondere bei Patienten mit Asthma bronchiale)
      • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
        • Verminderung der Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) (insbesondere bei Kindern), Erhöhung der Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie), Durstgefühl, Dehydratation (Austrocknung), Erhöhung der Kaliumspiegel, bestimmte Störungen des Säure-Basen-Haushalts des Körpers oder der Blutgase (metabolische Azidose, respiratorische Alkalose)
      • Psychiatrische Erkrankungen
        • Verwirrtheit
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • Starke Unruhe, Hirnödem (Hirnschwellung), Antriebslosigkeit, Krämpfe
      • Erkrankungen des Ohrs oder Labyrinths
        • Ohrgeräusche (Tinnitus), Taubheit
      • Herzerkrankungen
        • Herzrhythmusstörungen
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums
        • Atemnot, Zahnfleischbluten, Kehlkopfschwellung, Steigerung der Atmung, Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge), beschleunigte Atmung Funktionsstörungen der Gefäße Schock (vor allem bei Asthmatikern)
      • Magen-Darm-Erkrankungen
        • Durchbruch eines Magen - oder Zwölffingerdarmgeschwürs, Blut im Stuhl, Bluterbrechen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Mikroblutungen
      • Erkrankungen der Leber und der Galle
        • Hepatitis (Gelbsucht), Reye-Syndrom
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • Schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme)
      • Skelettmuskulatur -, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
        • Rhabdomyolyse (Auflösung von Muskelgewebe)
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen, Nierenerkrankungen (interstitielle Nephritis, Nierenpapillennekrose), Erhöhung der Eiweißausscheidung im Urin
      • Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
        • Verlängerung der Schwangerschaft, Geburtsverzögerung, für Schwangerschaftsdauer zu kleines Neugeborenes, Totgeburt, Blutungen vor und nach der Geburt
      • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
        • Fieber, Erniedrigung der Körpertemperatur
      • Untersuchungen
        • Abnormaler Leberfunktionstest, Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut mit der möglichen Folge eines Gichtanfalls, Verlängerung der Prothrombinzeit
      • Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen wie z. B. Blutungen im Gehirn, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Blutgerinnungshemmern berichtet worden, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können.

 

  • Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Das Arzneimittel sollte wegen der nachfolgend beschriebenen Wechselwirkungen nicht zusammen mit einem der genannten Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdrücklich die Anweisung gegeben hat.
      • Das Arzneimittel kann aufgrund seines Dipyridamolanteils:
        • die Blutspiegel und damit die Herz-Kreislauf-Wirkungen von Adenosin erhöhen; gegebenenfalls ist eine Anpassung der Adenosindosis erforderlich,
        • den Anticholinesterase-Effekt von Cholinesterasehemmern aufheben und dadurch möglicherweise eine Myasthenia gravis verstärken,
        • die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln verstärken.
      • Das Arzneimittel kann aufgrund des Acetylsalicylsäureanteils zur Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko der folgenden Arzneimittel führen:
        • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarin-Derivate und Heparin),
        • Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. Clopidogrel, Ticlopidin, ASS),
        • blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika, wie z. B. Sulfonylharnstoffe): der Blutzuckerspiegel kann sinken,
        • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen),
        • Valproinsäure und Phenytoin, Medikamente gegen Krampfanfälle (Epilepsie),
        • Bestimmte Antidepressiva (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI)) können das Blutungsrisiko erhöhen,
        • Arzneimittel, die Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison) oder bei Alkoholkonsum: Risiko für Magen-Darm-Geschwüre und - Blutungen ist erhöht,
        • Nicht-steroidale Antiphlogistika, Kortison oder Kortison-ähnliche Substanzen und bei chronischem Alkohol-Konsum: Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen ist erhöht,
        • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzkraft).
      • Acetylsalicylsäure kann die Wirkung folgender Substanzen vermindern:
        • spezieller Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (sogenannte Aldosteronantagonisten, z. B. Spironolacton und Canrenoat, sowie Schleifendiuretika, z. B. Furosemid),
        • blutdrucksenkender Arzneimittel (insbesondere ACE-Hemmer),
        • harnsäureausscheidender Arzneimittel gegen Gicht (z. B. Probenecid, Sulfinpyrazon).
      • Die herz- und gefäßschützenden Wirkungen von Acetylsalicylsäure können durch Ibuprofen, einem Entzündungs- und Rheumamittel, abgeschwächt werden. Bei anderen Entzündungs- und Rheumamitteln wurde diese Abschwächung nicht beobachtet.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Salicylaten oder einem der Bestandteile des Arzneimittels sind,
    • wenn Sie an Magen- oder Darmgeschwüren leiden,
    • wenn Sie eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung haben,
    • wenn Sie sich in den letzen 3 Monaten einer Schwangerschaft befinden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Das Arzneimittel sollte im 1. und 2. Schwangerschaftsdrittel nur auf ärztliche Anordnung gegeben werden, in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht angewendet werden.
    • Salicylate und Dipyridamol gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über, daher sollte das Arzneimittel während der Stillzeit nur auf ärztliche Anordnung gegeben werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie an schweren Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (koronarer Herzkrankheit, z.B. instabiler Angina pectoris oder vor kurzem durchgemachtem Myokardinfarkt) leiden,
    • wenn Sie eine Gefäßverengung im Bereich der Aortenklappen haben,
    • wenn Sie an Kreislaufschwankungen, z. B. bei ausgeprägter Herzmuskelschwäche, leiden,
    • wenn Sie einen Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel haben,
    • wenn Sie an Asthma bronchiale leiden,
    • wenn Sie an einer allergischen Nasenschleimhautentzündung oder Heuschnupfen leiden,
    • wenn Sie an chronischen Atemwegserkrankungen leiden (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen),
    • wenn Sie auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber,
    • wenn Sie Nasenpolypen haben,
    • wenn Sie überempfindlich sind gegen nicht-steroidale Antiphlogistika (einer speziellen Gruppe von Schmerz-, Entzündungs- und Rheumamitteln),
    • wenn Sie an chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden leiden,
    • wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden,
    • wenn Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden,
    • wenn Sie gleichzeitig mit einem gerinnungshemmenden Arzneimittel (z. B. Cumarin-Derivat, Heparin - mit Ausnahme einer niedrig dosierten Heparin-Behandlung) behandelt werden,
    • wenn Sie zusätzlich Medikamente einnehmen, die das Blutungsrisiko erhöhen können wie Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. Clopidogrel, Ticlopidin, ASS) oder selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI).
  • Wie auch bei anderen Thrombozytenaggregationshemmern sollten Sie das Arzneimittel aufgrund des Blutungsrisikos mit Vorsicht einsetzen, wenn Sie ein erhöhtes Blutungsrisiko haben. Sie sollten sorgfältig auf Blutungszeichen, einschließlich Zeichen verborgener Blutungen (z. B. Teerstuhl) achten und sofort Ihren Arzt benachrichtigen.
  • Kopfschmerzen oder migräneartige Kopfschmerzen, die insbesondere zu Therapiebeginn mit dem Arzneimittel auftreten können, dürfen Sie nicht mit ASS-haltigen Schmerzmitteln behandeln.
  • Die in dem Arzneimittel enthaltene Acetylsalicylsäure-Dosis wurde bisher nicht in klinischen Studien zur Vorbeugung weiterer Herzinfarkte (Sekundärprävention des Myokardinfarkts) untersucht.
  • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt/Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
  • Bei Patienten mit Myasthenia gravis kann eine Neueinstellung der Therapie während der Behandlung mit dem Arzneimittel erforderlich sein.
  • In seltenen Fällen wurde Dipyridamol in unterschiedlichem Ausmaß in Gallensteinen nachgewiesen.
    Es gibt keine Hinweise, dass Dipyridamol bei diesen Patienten der auslösende Faktor für die Bildung von Gallensteinen war.
  • Das Arzneimittel sollte 24 Stunden vor einer pharmakologischen Belastungsuntersuchung mit intravenösem Dipyridamol abgesetzt werden. Andernfalls, so zeigt die klinische Erfahrung, kann die Empfindlichkeit dieser Untersuchung zum Nachweis einer koronaren Herzerkrankung vermindert sein.
  • Kinder
    • Das Arzneimittel wird für Kinder aufgrund mangelnder Erfahrungen nicht empfohlen.
    • Es gibt eine mögliche Verbindung zwischen der Einnahme von ASS und dem Reye-Syndrom bei Kindern. Daher darf das Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen nicht eingesetzt werden, weil das Risiko für ein Reye-Syndrom besteht. Das Reye-Syndrom ist eine sehr seltene Erkrankung, die Gehirn und Leber befallen und tödlich verlaufen kann.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel zeigte in Untersuchungen an gesunden Menschen keine Beeinflussung des sicherheitsbedeutsamen Reaktionsvermögens. Es gibt somit keine Hinweise dafür, dass das Arzneimittel bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte