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Ebastel 10 mg Filmtabletten

Abbildung ähnlich
PZN: 02249643
Menge: 100 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Almirall Hermal GmbH
Alternative Packungsgrößen:
€ 41,96 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 10 mg Ebastin
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von allergischen Erscheinungen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur:
    • Behandlung der Beschwerden bei saisonalem und ganzjährigem Schnupfen (allergischer Rhinitis) mit oder ohne allergischer Bindehautentzündung,
    • Besserung von Juckreiz und zur Verringerung der Quaddelneubildung bei Nesselsucht (Urtikaria).
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
    • bei allergischem Schnupfen (Rhinitis):
      • Kinder ab 12 Jahre und Erwachsene:
        • 1 Filmtablette (10 mg Ebastin) einmal täglich.
      • Bei starker Ausprägung sowie bei ganzjährigem allergischen Schnupfen (Rhinitis) kann die Dosis auf 2 Filmtabletten (20 mg Ebastin) einmal täglich erhöht werden.
    • bei Nesselsucht (Urtikaria):
      • Erwachsene über 18 Jahre:
        • 1 Filmtablette (10 mg Ebastin) einmal täglich.
    • bei eingeschränkter Nierenfunktion:
      • Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.
    • bei eingeschränkter Leberfunktion:
      • Bei Patienten mit leichter bis mäßig eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich.
      • Bei Patienten mit schwer eingeschränkter Leberfunktion sollte eine Dosis von 10 mg Ebastin nicht überschritten werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt.
    • Zur Anwendung des Präparates liegen klinische Anwendungserfahrungen bis zur Dauer von einem Jahr vor.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Es gibt kein spezielles Gegenmittel für den Wirkstoff Ebastin.
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Ebastel benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen (Überwachung der lebenswichtigen Körperfunktionen einschließlich EKG-Monitoring mit QT-Intervall-Beurteilung für mindestens 24 Stunden, symptomatische Behandlung, Magenspülung) entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Sofern Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, müssen Sie damit rechnen, dass sich bald wieder die typischen Anzeichen Ihrer Erkrankung einstellen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die das Arzneimittel bitte unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein. Das Präparat kann zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden im Rahmen von klinischen Studien und Post-Marketing Erfahrungen erhoben:
    • Selten (bei mehr als 1 von 10.000 Patienten, aber bei weniger als 1 von 1.000 Patienten)
      • Schläfrigkeit
      • Schwindel
    • Sehr selten (bei weniger als 1 von 10.000 Patienten)
      • Allgemeine Nervosität, Schlaflosigkeit
      • Schwindel, Empfindungsstörungen, Kopfschmerz
      • Herzrasen, Pulsbeschleunigung
      • Erbrechen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsprobleme
      • Erhöhte leberbezogene Blutwerte
      • Nesselsucht, Ausschlag, entzündliche Hautreaktionen
      • Menstruationsbeschwerden
      • Ödem (Wassereinlagerung im Gewebe), Erschöpfung
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
    • Die gleichzeitige Gabe von Ebastin (Wirkstoff des Präparates) und Erythromycin (Antibiotikum) oder Ketoconazol oder Itraconazol (Wirkstoffe zur Behandlung von Pilzinfektionen) kann zu erhöhten Ebastin-Blutspiegeln führen. Verglichen mit der alleinigen Gabe von Ketoconazol oder Erythromycin kann dabei das EKG stärker verändert sein (Anstieg der QTc-Intervallverlängerung um etwa 10 msec).
    • Die gleichzeitige Gabe von Ebastin (Wirkstoff des Präparates) und Rifampicin (Wirkstoff zur Behandlung von Tuberkulose) kann die Blutspiegel von Ebastin erniedrigen und dadurch den antihistaminischen Effekt verringern.
    • Es wurden keine Wechselwirkungen beobachtet zwischen dem Präparat und
      • Theophyllin (Wirkstoff zur Behandlung von z.B. Asthma),
      • Warfarin (Wirkstoff zur Hemmung der Blutgerinnung),
      • Cimetidin (Wirkstoff zur Behandlung von z.B. Magengeschwüren),
      • Diazepam (Wirkstoff zur Behandlung von Angst- und Spannungszuständen) oder
      • Alkohol.
  • Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Wird das Präparat zusammen mit Nahrungsmitteln eingenommen, kommt es zu einem Konzentrationsanstieg des wirksamen Abbauprodukts von Ebastin (Carebastin) im Blut. Die klinische Wirksamkeit wird jedoch dadurch nicht beeinflusst.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ebastin oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme von dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen derzeit beim Menschen keine Erfahrungen über die Sicherheit für das ungeborene Kind vor. Deshalb sollten Sie das Präparat während der Schwangerschaft nur einnehmen, wenn nach Einschätzung Ihres Arztes der erwartete Nutzen das mögliche Risiko überwiegt.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen das Präparat in der Stillzeit nicht einnehmen, da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat einnehmen.
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
      • bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Antibiotika (Makrolide wie z.B. Erythromycin), von Arzneistoffen gegen Pilzinfektionen (Azolantimykotika wie z.B. Ketoconazol oder Itraconazol) oder gegen Tuberkulose (wie Rifampicin)
      • bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen (Leberinsuffizienz).
  • Kinder
    • Bei Jugendlichen unter 18 Jahren sollte bei Nesselsucht (Urtikaria) vorläufig auf die Anwendung des Arzneimittels verzichtet werden, da zurzeit nur wenig Erfahrungen bei dieser Altersgruppe bzw. keine Erfahrungen bei Kindern unter 12 Jahren vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Die meisten mit dem Präparat behandelten Patienten können Auto fahren oder andere Tätigkeiten ausüben, die ein gutes Reaktionsvermögen erfordern. In der empfohlenen täglichen Dosierung beeinflusst das Präparat nicht die Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Wie bei jedem Arzneimittel wird empfohlen, dass Sie auch nach der Einnahme des Präparates Ihre individuellen Reaktionen überprüfen, bevor Sie Auto fahren oder komplizierte Tätigkeiten ausüben: Schläfrigkeit und Schwindel können auftreten.

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