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Talcid® Kautabletten
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  • PZN / EAN
    02530498 / 4150025304983Produktkennzeichnung
  • Darreichung
    Kautabletten
  • Marke
    Talcid Kautabletten
  • Hersteller
    Bayer Vital GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 500 mg Hydrotalcit

Hilfsstoffe

  • Mannitol
  • Maisstärke
  • Magnesium stearat
  • Saccharin natrium
  • Aromastoffe, natürlich, naturidentisch
  • Bananen-Aroma
  • Pfefferminz-Aroma, mentholhaltig

Weitere Produktinformationen

Indikation

  • Mittel zur Bindung überschüssiger Magensäure (Antazidum).
  • Zur symptomatischen Behandlung von Erkrankungen, bei denen Magensäure gebunden werden soll:
    • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni)
    • Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
  • Bei Verdacht auf ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle eines Nachweises - eine anerkannte antibakterielle Kombinationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Anwendung einer derartigen Therapie auch die Ulkuskrankheit ausheilt.

Dosierung

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
      • Bei Bedarf mehrmals täglich zwischen den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen 1 - 2 Kautabletten (entsprechend 500 - 1.000 mg Hydrotalcit) einnehmen.
      • Die Tagesdosis sollte 12 Kautabletten (entsprechend 6.000 mg Hydrotalcit) nicht überschreiten.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Das Arzneimittel soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Art und Schwere sowie dem Verlauf der Erkrankung.
    • Bleiben die Beschwerden unter der Behandlung länger als 2 Wochen bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Vergiftungen sind aufgrund der geringen Resorption von Aluminium und Magnesium unwahrscheinlich.
    • Bei Überdosierung kann es zu Änderungen des Stuhlverhaltens wie Stuhlerweichung und Zunahme der Stuhlhäufigkeit kommen.
    • Therapeutische Maßnahmen sind hier im Allgemeinen nicht erforderlich.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie - z. B. aufgrund des Auftretens von Nebenwirkungen - eigenmächtig die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Die Kautabletten sind gut zu kauen und werden anschließend mit etwas Flüssigkeit hinuntergespült.
  • Hinweis
    • Die Einnahme anderer Arzneimittel sollte grundsätzlich 1 - 2 Stunden vor oder nach der Einnahme des Präparates erfolgen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Magen-Darm-Trakt
      • Bei hoher Dosierung kann es zu Verstopfung, breiigem Stuhl, erhöhter Stuhlfrequenz, Erbrechen und Durchfall kommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter der Behandlung mit dem Arzneimittel Durchfälle bekommen. In der Regel wird eine Verminderung der Dosis die Beschwerden bessern.
    • Blut
      • Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Medikamenten wie diesem Arzneimittel einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serum-Aluminiumspiegel verursachen. Bei ungenügender Nierenleistung (Niereninsuffizienz) und bei langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe und zur Phosphatverarmung kommen.
      • Deshalb sollten bei ungenügender Nierenleistung und langfristiger Einnahme die Aluminiumspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
    • Immunsystem
      • Allergische Reaktionen auf Hydrotalcit oder auf einen der sonstigen Bestandteile sind möglich.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Aufnahme und damit auch die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln kann durch dieses Arzneimittel vermindert werden. Besonders wichtig ist dies bei bestimmten Antibiotika (z. B. Tetracyclinen und Chinolonderivaten wie Ciprofloxacin, Ofloxacin und Norfloxacin) und bei Arzneimitteln, die die Herzkraft steigern (herzwirksame Glycoside), sowie bei H2-Rezeptorblockern gegen Sodbrennen, Cumarin-Abkömmlingen zur Blutverdünnung, Natriumfluorid oder Chenodesoxycholaten u. a. zur Behandlung von Gallensteinen.
    • Auch ist auf eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit von Medikamenten, die mit dem Urin ausgeschieden werden, wie z. B. Salicylat oder Chinidin, zu achten.
    • Deswegen sollte die Einnahme anderer Arzneimittel grundsätzlich 1 - 2 Stunden vor oder nach der Einnahme des Präparats erfolgen
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels und säurehaltigen Getränken (z. B. Obstsäfte, Wein) führt zu einer unerwünschten Steigerung der Aluminiumaufnahme aus dem Darm. Auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können.

Gegenanzeigen

  • Das Präparat darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Hydrotalcit, Menthol, Cineol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Sollten Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Falls Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, haben Sie bei langfristiger Einnahme hoher Dosen von Hydrotalcit ein erhöhtes Risiko für eine vermehrte Anreicherung von Magnesium und Aluminium im Blut. Eine vermehrte Anreicherung von Aluminium kann langfristig zu schmerzhafter Knochenerweichung (Osteomalazie) oder krankhaften, nichtentzündlichen Hirnveränderungen (Enzephalopathie) führen. Daher dürfen Sie bei eingeschränkter Nierenfunktion das Arzneimittel nur bei regelmäßiger Kontrolle des Serumspiegels von Magnesium und Aluminium durch einen Arzt verwenden. Ein Aluminiumspiegel von 40 µg/l sollte dabei nicht überschritten werden.
  • Falls bei Ihnen z. B. aufgrund einer phosphatarmen Ernährung ein Phosphatmangel (Hypophosphatämie) besteht oder Sie unter krankhafter Muskelschwäche oder -ermüdbarkeit (Myasthenia gravis) leiden, sollten Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Berichte über schädliche Wirkungen von Hydrotalcit während der Schwangerschaft und in der Stillperiode sind nicht bekannt geworden. Es liegen jedoch keine spezifischen Untersuchungen an Kindern vor, deren Mütter Hydrotalcit in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen haben.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache und kurzfristig eingenommen werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden. Ein Risiko für das Neugeborene ist allerdings nicht anzunehmen, da nur sehr geringe Mengen vom Kind aufgenommen werden.
  • Stillzeit
    • Im Allgemeinen gehen Aluminiumverbindungen in die Muttermilch über. Zum Übergang von Hydrotalcit in die Muttermilch liegen jedoch keine Untersuchungen vor.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • Wenn die Funktion Ihrer Nieren eingeschränkt ist, Sie an Alzheimer oder anderen Formen der Demenz leiden oder sich phosphatarm ernähren, sollten Sie eine lang andauernde Einnahme hoher Dosen von diesem Arzneimittel vermeiden.
      • Länger anhaltende und wiederkehrende Magenbeschwerden können Zeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, wie z. B. ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür. Eine Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte daher ohne ärztliche Untersuchung nicht länger als 14 Tage dauern.
      • Bei Patienten mit Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür sollte eine Untersuchung auf das Magenbakterium H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte antibakterielle Therapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Anwendung einer derartigen Therapie auch die Ulkuskrankheit ausheilt.
      • Bei Auftreten von Teerstuhl, Blutbeimengungen im Stuhl oder Erbrechen von Blut ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen, da diese ebenfalls Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein können.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel soll nicht zur Behandlung von Kindern unter 12 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Fragen und Antworten
Produktbewertungen

Fragen und Antworten zu Talcid® Kautabletten

Beantwortet von unseren Experten, bestehend aus Apothekern/Apothekerinnen und pharmazeutisch-technischen Assistenten/Assistentinnen.

Wie nimmt man die Talcid Kautabletten ein?

Frage von Stephan B.

Sie nehmen die Talcid Kautabletten immer so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker empfohlen hat, beziehungsweise wie es in der jeweils gültigen Packungsbeilage beschrieben wird.

In der Packungsbeilage (Stand September 2014) wird die folgende Dosierung empfohlen:

  • 1 - 2 Kautabletten bei Bedarf zerkauen
  • Die tägliche Dosis sollte 12 Kautabletten nicht überschreiten
  • Sollten Sie andere Arzneimittel einnehmen, halten Sie bitte einen Einnahmeabstand von mindestens zwei Stunden ein.
  • Sollte Ihr Sodbrennen oder Ihre säurebedingten Magenbeschwerden trotz der Anwendung von Talcid länger als zwei Wochen andauern, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung die jeweils gültige Gebrauchsanweisung.

Beantwortet durch das PTA-Team von SHOP APOTHEKE

Was sind Talcid Kautabletten?

Frage von Lennard F.

Talcid ist ein Mittel, das Sie gegen Ihr Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden anwenden können. Solche Beschwerden können durch zu viel Süßes, stark gewürztes Essen, Saures, Stress und Alkohol ausgelöst werden. Ihr Magen produziert durch diese Belastung zu viel Magensäure. Diese Säure fließt zurück in die Speiseröhre reizt dort das empfindliche Gewebe. Deshalb spüren Sie das Sodbrennen unangenehm.

Die Kautabletten können Sie auch unterwegs einfach ohne Wasser einnehmen, da sie nur zerkaut werden.

Jede Kautablette enthält 500 Milligramm Hydrotalcid. Sie nehmen bei Bedarf 1 bis 2 Kautabletten ein. Pro Tag dürfen Sie jedoch nicht mehr als 12 Kautabletten einnehmen.

Die Kautabletten schmecken nach Pfefferminze.

Sollten Ihre Beschwerden sehr intensiv sein oder häufig auftreten, suchen Sie bitte unbedingt Ihren Arzt auf.

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage.

Beantwortet durch das PTA-Team von SHOP APOTHEKE

Was ist besser Talcid oder Maaloxan?

Frage von Mats R.

Beide Mittel werden bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden angewendet. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Ihrer Wirkstoffe und Wirkweise:

Talcid enthält den Wirkstoff Hydrotalcid.

  • Hydrotalcid wirkt minutenschnell und optimiert den pH-Wert im Magen, so dass die Magensäure weniger sauer und reizend ist. (Magensäurebindend)
  • Zusätzlich wird der natürliche Schutzmechanismus der Schleimhaut aktiviert und der Selbstschutz des Magens gestärkt.

Maaloxan enthält die Wirkstoffkombination bestehend aus Magnesiumhydroxid und Algeldrat:

  • Akuthilfe: Magnesiumhydroxid bindet überschüssige Magensäure und lindert dadurch den brennenden Schmerz.
  • Algeldrat legt sich wie ein Schutzfilm auf die Magenschleimhaut und unterstützt die Selbstheilung.

Bitte befragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, welches Mittel für Ihre Beschwerden empfehlenswert ist.

Beantwortet durch das PTA-Team von SHOP APOTHEKE

289 Produktbewertungen zu Talcid® Kautabletten

4,9
von 5 Sternen
  • 5 von 5
    264Produktbewertungen
  • 4 von 5
    23Produktbewertungen
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    1Produktbewertungen
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    0Produktbewertungen
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    1Produktbewertungen

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  • Hilft sofort

    von Angelika R. am 28.04.2022

    Talcid Kautabletten helfen umgehend. Eine Tablette ganz langsam im Mund zergehen lassen und schon ist Sodbrennen und Co verschwunden. Überall habe ich diese Tabletten in Reichweite. Auch mein Mann benutzt Talcid sehr erfolgreich. Diese Tabletten gehören in jede Handtasche einer Frau. Ich kann Talcid Kautabletten nur wärmstens empfehlen. Helfen ganz bestimmt!!

  • Schnelle Wirkung bei Säure und Völlegefühl

    von Anne R. am 14.11.2021

    Talcid Kautabletten sind sehr wirksam bei saurem Aufstoßen und Völlegefühl. Die Einnahme ist problemlos, mit und ohne Wasser, einfach zerkauen. Die Wirkung setzt nach wenigen Minuten ein. Ich fühle mich danach wieder gut. Ich nehme Talcid schon seit vielen Jahren und verspüre keine Nebenwirkungen. Der Preis ist okey. Kann Talcid bestens empfehlen

  • Talcid sichere Wirkung

    von Roswitha G. am 06.11.2021

    nehme Talcid abends vor dem Schlaf ein (zerkaue, lutsche), komme sehr gut über die Nacht

  • wirkt schnell

    von Gerlinde I. am 16.10.2021

    Bei Sodbrennen zerkaue ich eine Tablette und schlucke den Brei runter. Das Sodbrennen geht sehr schnell weg und wenn nicht, zerkaue ich eine zweite Tablette.

  • kautabletten

    von wilfriede v. am 04.10.2021

    Nehme diese bei Bedarf.