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Allegro Filmtabletten

Allegro Filmtabletten
PZN: 02645876
Menge: 3 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: BERLIN-CHEMIE AG
Alternative Packungsgrößen:
€ 28,83 19

inkl. MwSt. und Versand

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2.5 mg Frovatriptan
  • 3.9 mg Frovatriptan succinat-1-Wasser
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält Frovatriptan, ein Mittel zur Behandlung der Migräne aus der Klasse der sogenannten Triptane [selektive 5-Hydroxytryptamin-(5HT1)-Rezeptor-Agonisten].
  • Das Arzneimittel ist ein Arzneimittel für die Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneattacken mit oder ohne Aura (einem vorübergehenden ungewöhnlichen Empfinden vor der Migräne, das von Person zu Person unterschiedlich ausgeprägt ist und beispielsweise das Sehen, den Geschmack oder das Hören betreffen kann).
  • Das Arzneimittel darf nicht zur Prophylaxe einer Migräneattacke angewendet werden.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls die erste Dosis keine Linderung der Migränekopfschmerzen bewirkt, dürfen Sie während desselben Migräneanfalls keine zweite Dosis einnehmen. Bei späteren Migräneanfällen können Sie das Arzneimittel wieder verwenden.
  • Wenn Sie nach Einnahme der ersten Dosis eine Linderung feststellen, jedoch innerhalb von 24 Stunden erneut Kopfschmerzen auftreten, können Sie eine zweite Dosis einnehmen, vorausgesetzt, es sind mindestens 2 Stunden seit der Einnahme der ersten Dosis vergangen.
  • Überschreiten Sie nicht die maximale Dosis von 5 mg Frovatriptan (2 Filmtabletten) innerhalb von 24 Stunden.
  • Bei einem Übergebrauch (wiederholte Einnahme über mehrere hintereinander folgende Tage) des Arzneimittels, was einem nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch dieses Arzneimittels entspricht, kann es zu vermehrten Nebenwirkungen und zu einem chronischen täglichen Kopfschmerz kommen, der eine Unterbrechung der Therapie erfordert. Befragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie häufige Attacken haben oder täglicher Kopfschmerz auftritt, denn Sie könnten an einem Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz leiden.
  • Das Arzneimittel ist nicht für Patienten unter 18 Jahren bestimmt.
  • Aufgrund begrenzter Daten zur Anwendung bei Patienten über 65 Jahren wird die Einnahme des Arzneimittels von Patienten dieser Altersgruppe nicht empfohlen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich eine Überdosis dieses Arzneimittels genommen haben, benachrichtigen Sie Ihren behandelnden Arzt oder Apotheker unverzüglich oder stellen Sie sich der Notfallaufnahme des nächst erreichbaren Krankenhauses vor.
    • Denken Sie daran, übrig gebliebene Filmtabletten mitzunehmen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen
    • Es sind keine Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels beenden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie das Arzneimittel so früh wie möglich nach Einsetzen des Migränekopfschmerzes ein.
  • Nehmen Sie eine Filmtablette unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Ein Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, zum Teil intensiv und in den Halsbereich ausstrahlend, kann innerhalb von Minuten nach der Einnahme des Arzneimittels auftreten. Wenn Sie das bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt und nehmen Sie keine weitere Dosis dieses Arzneimittels ein.
  • Die Nebenwirkungen, die in den klinischen Studien mit dem Arzneimittel berichtet wurden, waren vorübergehend, im Allgemeinen leicht bis mäßig ausgeprägt und verschwanden von selbst. Einige dieser Symptome können auch durch die Migräne selbst hervorgerufen sein.
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden häufig beobachtet (geschätzte Häufigkeit: bei mehr als 1 Person von 100, aber weniger als 1 Person von 10):
    • Übelkeit (mit Krankheitsgefühl), Mundtrockenheit, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen
    • Ermüdung, Brustbeschwerden (Schwere-, Druck- oder Engegefühl in der Brust)
    • Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Kribbeln/„Ameisenlaufen" (Parästhesien) meistens in den Armen und Beinen, verringertes oder verändertes Berührungsempfinden, extreme Schläfrigkeit
    • Hitzewallungen mit Hautrötung
    • Engegefühl im Hals
    • Sehstörungen
    • vermehrtes Schwitzen
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden gelegentlich beobachtet (geschätzte Häufigkeit: bei mehr als 1 Person von 1.000, aber weniger als 1 Person von 100):
    • Geschmacksstörungen, Zittern, Konzentrationsschwäche, Lethargie, gesteigertes Berührungsempfinden, Schläfrigkeit, unwillkürliche Muskelkontraktionen
    • Durchfall, Schluckbeschwerden, Blähungen im Magen oder Darm, Magenbeschwerden, Blähbauch
    • Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag, hoher Blutdruck, Brustschmerzen (starkes Enge- oder Druckgefühl in der Brust)
    • Wärmegefühl, erhöhte Temperaturempfindlichkeit, Schmerzen, Schwäche, Durst, Trägheit, gesteigerter Antrieb, allgemeines Unwohlsein, Schwindel (Vertigo)
    • Angst, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, Nervosität, Erregtheit, Depression, Störung des Persönlichkeitsgefühls (Depersonalisation)
    • Kältegefühl in Händen und Füßen
    • Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Hals-/Kehlkopfschmerzen
    • Muskelsteifheit, Muskel- und Knochenschmerzen, Schmerzen in Händen und Füßen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
    • Augenschmerzen, Augenreizungen, schmerzhafte Lichtüberempfindlichkeit
    • Juckreiz
    • Ohrgeräusche (Tinnitus), Ohrenschmerzen
    • Wasserverlust (Dehydratation)
    • häufiges Wasserlassen, Produktion großer Harnmengen
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden selten beobachtet (geschätzte Häufigkeit: bei mehr als 1 Person von 10.000, aber weniger als 1 Person von 1.000):
    • Muskelverspannung, schlaffe Muskeln, verlangsamte Reflexe (Hyporeflexie), Bewegungsstörungen
    • Verstopfung, Aufstoßen, Sodbrennen (Refluxkrankheit), Reizdarmsyndrom, Lippenbläschen, Lippenschmerzen, Speiseröhrenkrampf, Mundschleimhautbläschen, Magen- oder Zwöffingerdarmgeschwür, Schmerzen der Speicheldrüsen, Entzündung der Mundschleimhaut, Zahnschmerzen
    • Fieber
    • Erinnerungsverlust, abnorme Träume, Persönlichkeitsstörung
    • Nasenbluten, Schluckauf, übermäßige Atmung (Hyperventilation), Atemerkrankung, Rachenreizung
    • Nachtblindheit
    • Hautrötungen, Gänsehaut, violettfarbene Punkte oder Flecken auf Haut und Schleimhäuten des Körpers, Nesselsucht
    • langsamer Herzschlag
    • Ohrbeschwerden, Ohrstörungen, Juckreiz im Ohrbereich, Geräuschüberempfindlichkeit
    • erhöhte Werte von Bilirubin (einer in der Leber gebildeten Substanz) im Blut, erniedrigte Calciumwerte im Blut, Veränderungen bei der Urinuntersuchung
    • niedriger Blutzucker
    • häufiges nächtliches Wasserlassen, Nierenschmerzen
    • selbst zugefügte Verletzung (z. B. Bisse oder Prellungen)
    • geschwollene Lymphknoten
    • Schmerzen bzw. erhöhte Empfindlichkeit der Brust
  • Es liegen Berichte über allergische Reaktionen gegen das Arzneimittel vor, die Hautausschlag und bisweilen schwerwiegende allergische Ganzkörperreaktionen (anaphylaktischer Schock) mit möglichen plötzlichen Atemschwierigkeiten, erhöhtem Puls und Herzklopfen umfassen. Wenn Sie diese Beschwerden haben, rufen Sie sofort einen Arzt zu Hilfe.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht zur gleichen Zeit mit bestimmten anderen Arzneimitteln, die für die Behandlung der Migräne eingesetzt werden, einnehmen:
      • insbesondere mit Ergotamin oder ergotaminverwandten Wirkstoffen (einschließlich Methysergid); zwischen dem Absetzen eines dieser Arzneimittel und der Einnahme des Arzneimittels sollte ein Abstand von mindestens 24 Stunden eingehalten werden. Ebenso sollten nach der Einnahme des Arzneimittels diese Arzneimittel innerhalb der nächsten 24 Stunden nicht angewendet werden.
      • insbesondere mit anderen Triptanen (5HT1-Agonisten, wie Sumatriptan, Almotriptan, Eletriptan, Naratriptan, Rizatriptan oder Zolmitriptan).
    • Wenn nicht anders von Ihrem Arzt verordnet, sollen Sie dieses Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Monoaminoxidase(MAO)-Hemmern einnehmen. Diese werden zur Behandlung von Depressionen eingesetzt (Phenelzin, Isocarboxazid, Tranylcypromin, Moclobemid).
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie orale Kontrazeptiva („Pille") oder selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin, Sertralin) einnehmen.
    • Es wird empfohlen, das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit Johanniskraut (Hypericum perforatum) einzunehmen.
    • Die gleichzeitige Einnahme des Arzneimittels mit den oben genannten Arzneimitteln (insbesondere Monoaminooxidase-Hemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer und Johanniskraut) kann das Risiko für die Entstehung eines Serotonin-Syndroms erhöhen (Dieses Syndrom äußert sich in Form von z. B. Schüttelfrost, Schwitzen, Unruhe, Zittern, abrupte Muskelkontraktionen, Übelkeit, Fieber, Verwirrtheit).
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie das Arzneimittel zusammen mit anderen Arzneimitteln nehmen dürfen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Das Arzneimittel kann zu einer Mahlzeit aber auch auf nüchternen Magen eingenommen werden, jedoch immer mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegenüber Frovatriptan oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind,
    • wenn Sie einen Herzinfarkt erlitten haben oder an bestimmten Herzkreislauferkrankungen leiden oder litten, wie Angina pectoris (charakterisiert durch ein schmerzendes Engegefühl in der Brust, das in den linken Arm ausstrahlen kann), oder Durchblutungsstörungen der Beine oder Arme (insbesondere in den Fingern und Zehen),
    • wenn Sie einen Schlaganfall oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA, vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns) gehabt haben,
    • wenn Sie schweren oder mittelschweren Bluthochdruck haben oder wenn Ihr Blutdruck nicht ausreichend unter Kontrolle gehalten werden kann,
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben,
    • in Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln, die ebenfalls für die Behandlung der Migräne eingesetzt werden [Ergotamin oder ergotaminverwandte Wirkstoffe (einschließlich Methysergid) oder andere Triptane (5-Hydroxytryptamin-(5HT1)-Agonisten)].
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Fragen Sie vor der Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft oder der Stillzeit nicht eingenommen werden, es sei denn, Ihr Arzt verordnet es Ihnen.
    • In jedem Fall dürfen Sie nach Einnahme des Arzneimittels für 24 Stunden nicht stillen, und die innerhalb dieser Zeit abgepumpte Milch sollte nicht verwendet werden.
Patientenhinweise
  • Die Diagnose einer Migräne muss durch Ihren behandelnden Arzt eindeutig gestellt worden sein.
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße haben, und auch, wenn Sie starker - Raucher sind oder sich einer Nikotinsubstitutionstherapie unterziehen
    • Sie eine Frau in den Wechseljahren (nach der Menopause) oder ein Mann älter als 40 Jahre sind.
  • In jedem dieser Fälle, fragen Sie Ihren Arzt vor der Einnahme des Arzneimittels um Rat.
  • In sehr seltenen Fällen kann es nach der Einnahme von Triptanen, auch bei Patienten ohne bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung, zu Symptomen wie Engegefühl und Schmerzen im Brustraum kommen. Wenn Sie dies bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt und nehmen Sie keine weitere Filmtablette ein.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Sowohl die Migräne als auch die Behandlung mit dem Arzneimittel können Schläfrigkeit verursachen. Wenn Sie davon betroffen sind, kann das Führen eines Fahrzeugs oder das Bedienen von Maschinen gefährlich sein und sollte vermieden werden.

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