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Effortil®

-29%2
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(1)
PZN: 03194795
Menge: 15 ml
Darreichung: Lösung
Marke:
Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
Alternative Packungsgrößen:
AVP / UVP1: € 7,02 € 4,98 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

(33,20 € / 100 ml)
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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel Effortil®

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 7.5 mg Etilefrin hydrochlorid
  • 6.24 mg Etilefrin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Blutdruck steigerndes Arzneimittel.
  • Das Präparat angewendet bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck (Hypotonie), die bei Änderung der Körperlage (z. B. beim Aufstehen vom Liegen oder Sitzen) mit Beschwerden wie Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, Schweißausbruch, Flimmern oder Schwarzwerden vor den Augen sowie mit einem deutlichen Blutdruckabfall ohne einen Anstieg der Herzschlagrate einhergehen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
      • Für Erwachsene und Kinder über 6 Jahren:
        • 3- mal täglich 10 - 20 Tropfen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 15 - 30 mg Etilefrinhydrochlorid.
      • Für Kinder zwischen 2 und 6 Jahren:
        • 3- mal täglich 5 - 10 Tropfen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 7,5 - 15 mg Etilefrinhydrochlorid.
      • Für Kinder unter 2 Jahren:
        • 3- mal täglich 2 - 5 Tropfen. Dies entspricht einer Tagesdosis von 3 - 7,5 mg Etilefrinhydrochlorid.
  • Nehmen Sie das Präparat vorzugsweise vor dem Essen mit einem Glas Flüssigkeit ein.
  • Bei Kindern empfiehlt sich die Gabe in einem Teelöffel Saft oder gesüßtem Tee.
  • Das Präparat sollte nicht am späten Nachmittag oder Abend eingenommen werden, da ihre anregende Wirkung das Einschlafen erschweren kann.
  • Die Notwendigkeit der Einnahme des Präparates sollte regelmäßig überprüft werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Präparates zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei einer Überdosierung des Präparates können folgende Vergiftungserscheinungen auftreten:
      • Starke Beschleunigung der Herzschlagrate (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen, überschießender Blutdruckanstieg (eventuell mit Kopfschmerzen), Schweißausbruch, Erregung, Übelkeit, Erbrechen.
    • Bei Säuglingen und Kleinkindern kann eine Überdosierung zu einer Dämpfung der Atmung (zentrale Atemdepression) und tiefer Bewusstlosigkeit (Koma) führen.
    • Bitte informieren Sie dann sofort einen Arzt. Er wird über die Notwendigkeit der Entfernung des Arzneimittels aus dem Magen-Darm-Trakt und der Gabe von medizinischer Kohle entscheiden. In schweren Fällen kann eine intensivmedizinische Überwachung und Behandlung notwendig werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Präparates vergessen haben
    • Nehmen Sie zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt die normale Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Einnahme auszugleichen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Präparates abbrechen
    • Bei Unterbrechen oder vorzeitigem Absetzen der Behandlung ist mit dem Wiederauftreten der Beschwerden zu rechnen.
Art und Weise
  • Nehmen Sie das Präparat vorzugsweise vor dem Essen mit einem Glas Flüssigkeit ein.
  • Bei Kindern empfiehlt sich die Gabe in einem Teelöffel Saft oder gesüßtem Tee.
  • Das Arzneimittel sollte nicht am späten Nachmittag oder Abend eingenommen werden, da ihre anregende Wirkung das Einschlafen erschweren kann.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Folgende Nebenwirkungen können auftreten:
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit (allergische Reaktion)
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Gelegentlich: Angstzustände
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Häufig: Kopfschmerzen
      • Gelegentlich: Unruhe, Schlaflosigkeit, Muskelzittern (Tremor), Schwindel
    • Herzerkrankungen
      • Gelegentlich: Herzklopfen (Palpitationen), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Herzrhythmusstörungen mit Extraschlägen (ventrikuläre Herzrhythmusstörungen)
      • Häufigkeit nicht bekannt: Druckgefühl über dem Herzen (pektanginöse Beschwerden), Blutdruckanstieg (evtl. mit Kopfschmerzen)
    • Magen-Darm-Trakt
      • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden
      • Gelegentlich Übelkeit
    • Allgemeine Erkrankungen
      • Häufigkeit nicht bekannt: Vermehrte Schweißbildung
  • Maßnahmen, wenn Sie von Nebenwirkungen betroffen sind
    • Beim Auftreten von Nebenwirkungen sollten Sie das Präparat nicht nochmals einnehmen und Ihren Arzt um Rat fragen.
    • Falls eine Überempfindlichkeitsreaktion auftreten sollte, nehmen Sie das Präparat nicht nochmals ein und benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt, damit er je nach Schweregrad gegebenenfalls über erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Arzneimittel, die die Wirkung des Präparates beeinflussen können:
    • Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgruppen
      • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung:
        • Reserpin, Guanethidin
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Bestimmte Arzneimittel zur Blutdruckerhöhung:
        • Mineralocorticoide
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Arzneimittel zur Behandlung von seelischen Verstimmungen und neurologischen Erkrankungen (z. B. Parkinson-Krankheit):
        • trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Arzneimittel, die die Wirkung des sympathischen Nervensystems nachahmen (Sympathomimetika), wie z. B. Arzneimittel zur Behandlung von Atemwegsverengungen
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Schilddrüsenhormone
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien:
        • Antihistaminika
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Arzneimittel zur Behandlung von Kreislaufstörungen, Migräne, Spannungskopfschmerzen:
        • Dihydroergotamin
        • mögliche Wirkung: Wirkungsverstärkung von Etilefrinhydrochlorid (unerwünschter Blutdruckanstieg)
      • Krampflösende Arzneimittel:
        • Atropin (z. B. vor Narkosen oder bei Harnblasenbeschwerden)
        • mögliche Wirkung: Anstieg der Herzschlagrate
      • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung:
        • Alpha- bzw. Beta Rezeptorenblocker
        • mögliche Wirkung: Blutdruckabfall bzw. -anstieg mit verlangsamter Herzschlagrate (Bradykardie)
  • Arzneimittel, deren Wirkung durch das Präparat beeinflusst werden kann:
    • Wirkstoffe bzw. Wirkstoffgruppen
      • Arzneimittel zur Behandlung einer Zuckerkrankheit (Antidiabetika)
        • mögliche Wirkung: Blutzuckersenkung wird vermindert
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche (herzwirksame Glykoside): z. B. Digitalis
        • mögliche Wirkung: mögliches Auftreten von Herzrhythmusstörungen
      • Narkosemittel zur Inhalation: halogenierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Halothan
        • mögliche Wirkung: mögliches Auftreten von Herzrhythmusstörungen
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Etilefrinhydrochlorid, Natriumdisulfit, Methyl(4-hydroxybenzoat) oder Propyl(4-hydroxybenzoat) sind
    • bei Kreislaufregulationsstörungen mit erniedrigtem Blutdruck, wenn Blutdruck und Herzschlagrate im Stehtest ansteigen (hypertone Reaktion)
    • bei Bluthochdruck (Hypertonie)
    • bei Entgleisung einer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose)
    • bei einer Geschwulst der Nebenniere (Phäochromozytom)
    • bei einer Erhöhung des Augeninnendrucks (Engwinkelglaukom)
    • bei Entleerungsstörungen der Harnblase mit Restharnbildung, insbesondere bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom)
    • bei einer Verhärtung der Blutgefäße (sklerotische Gefäßveränderungen)
    • bei starker Verengung der Herzkranzgefäße mit Sauerstoffmangel am Herzen (koronare Herzkrankheit)
    • bei unzureichender Pumpfunktion des Herzens (dekompensierte Herzinsuffizienz)
    • bei Herzrhythmusstörungen in Verbindung mit stark beschleunigter Herzschlagrate (tachykarde Herzrhythmusstörungen)
    • bei einer Verengung an den Herzklappen (Herzklappenstenose) oder einer Verengung der großen Arterien
    • bei einer speziellen Erkrankung des Herzmuskels, die mit übermäßigem und einengendem Wachstum des Herzmuskels einhergeht (hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie)
    • in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft
    • während der Stillzeit
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Das Präparat darf in den ersten 3 Monaten einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
    • Ab dem 4. Schwangerschaftsmonat ist eine Einnahme möglich, wenn der behandelnde Arzt dies befürwortet.
  • Stillzeit
    • Während der Stillzeit darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden, da ein Übertritt in die Muttermilch nicht auszuschließen ist und bei Säuglingen keine Erfahrungen vorliegen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Präparates ist erforderlich bei
    • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • erhöhtem Calciumgehalt des Blutes (Hyperkalzämie)
    • erniedrigtem Kaliumgehalt des Blutes (Hypokaliämie)
    • schweren Funktionsstörungen der Niere
    • einer bestimmten Herzerkrankung infolge einer Lungenerkrankung (Cor pulmonale)
    • Herzrhythmusstörungen
    • schweren Erkrankungen, die das Herz und die Blutgefäße betreffen
  • In diesen Fällen sollten Sie sich von Ihrem Arzt beraten und untersuchen lassen, ehe Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen.
  • Hinweis:
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.
    • Bitte beachten Sie, dass Nebenwirkungen auftreten können, die das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen theoretisch beeinträchtigen könnten.

Statistik zu Effortil®

Geschlecht

Durchschnittliches Geschlecht der Käufer von Effortil® von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG:

  • männlich
  • weiblich
Alter

Durchschnittliches Alter der Käufer:

48 Jahre
Altersverteilung

Die Käufer von Effortil® von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG verteilen sich auf die angegebenen Altersklassen wie folgt:

29% 18-29
0% 30-49
33% 50-59
38% 60+
Kaufmenge

Durchschnittliches Anzahl von Effortil® von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG, die pro Kauf im Warenkorb lagen:

Stückzahl

2

Die Stückzahl stimmt nicht immer mit der abgegebenen Menge überein, da wir aus pharmazeutischen Gründen auch Stückzahlen kürzen

Produktbewertungen zu Effortil®

  • 31.07.2012
Beste Hilfe, wenn der Kreislauf im Keller ist

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