Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Sulfasalazin HEXAL® 500 mg vorkommen?
Frage von Lias H.Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.
Sulfasalazin HEXAL® 500 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:
- Ampicillin zur Behandlung bakterieller Infektionen
- Neomycin zur Behandlung bakterieller Infektionen
- Rifamycin zur Behandlung bakterieller Infektionen
- Ethambutol zur Behandlung von Tuberkulose
- Digoxin zur Behandlung von Herzkrankheiten
- Phenprocoumon zur Hemmung der Blutgerinnung: verstärkte Wirkung möglich, engmaschige Kontrolle erforderlich.
- Methotrexat zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen und bestimmter Krebserkrankungen
- Azathioprin zur Unterdrückung des Immunsystems
- Ciclosporin zur Unterdrückung des Immunsystems
- Sulfonylharnstoffe zur Behandlung des Diabetes mellitus
Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:
Alkohol: Während der Behandlung sollte möglichst kein Alkohol konsumiert werden.
Eisenpräparate: Eisen kann die Aufnahme und damit die Wirkung von Sulfasalazin vermindern.
Calcium: Bei gleichzeitiger Anwendung von calciumhaltigen Lebens- oder Nahrungsergänzungsmitteln kann die Aufnahme von Sulfasalazin verzögert werden.
Folsäure: Sulfasalazin kann die Aufnahme von Folsäure hemmen und zu einem Folsäuremangel beitragen.
Schwangerschaft und Stillzeit: In Schwangerschaft und Stillzeit darf die Anwendung des Arzneimittels nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt erfolgen.
Die Behandlung kann zu einem Folsäuremangel führen. Daher wird Frauen im gebärfähigen Alter sowie während der ersten drei Schwangerschaftsmonate eine ergänzende Folsäuregabe empfohlen. Sulfasalazin und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Besondere Vorsicht ist bei Frühgeborenen oder Säuglingen mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel erforderlich.
Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand April 2023). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.





