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Nephrotrans®

-21%2
Abbildung ähnlich
PZN: 03511770
Menge: 100 St
Darreichung: Kapseln magensaftresistent
Marke:
Hersteller: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
Alternative Packungsgrößen:

100 St

-21%2

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-26%2
AVP / UVP1: € 27,60 € 21,76 19

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Produktdetails 

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  1. Beipackzettel Nephrotrans®

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 500 mg Natriumhydrogencarbonat
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Azidosetherapeutikum zur Korrektur der metabolischen Azidose.
  • Anwendungsgebiete
    • Zur Behandlung der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose) und zur Erhaltungsbehandlung gegen erneutes Auftreten der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes bei chronischer Minderleistung der Nieren (chronische Niereninsuffizienz).
  • Hinweis: Patienten mit einem Blut-pH unter 7,2 bedürfen der Korrektur der Übersäuerung (Azidose) durch Infusion.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die Dosierung richtet sich stets nach dem Schweregrad der stoffwechselbedingten Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose).
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • 6 - 9 Weichkapseln pro Tag, entsprechend 3 - 4,5 g Natriumhydrogencarbonat pro Tag.

 

  • Dauer der Anwendung
    • So lange eine bestehende metabolische Azidose eine Verordnung von Nephrotrans durch einen Arzt erfordert. Das Präparat darf nicht unkontrolliert über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Überdosierung von Natriumhydrogencarbonat kann zu einer Alkalose des Blutes mit Symptomen wie Muskelschwäche, Abgeschlagenheit, flacher Atmung führen. Bitte wenden Sie sich zur Einleitung von Gegenmaßnahmen und zur Dosiseinstellung sofort an Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern fahren Sie in diesem Fall mit der vorgeschriebenen Einnahme fort. Informieren Sie aber darüber bitte Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte informieren Sie darüber Ihren Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Weichkapseln sollten unzerkaut evtl. mit etwas Flüssigkeit über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten eingenommen werden.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Es können gastrointestinale Symptome wie Blähungen und Bauchschmerzen auftreten.
    • Ein lang anhaltender Gebrauch des Arzneimittels kann die Bildung von Calcium- oder Magnesiumphoshpatsteinen in der Niere begünstigen.
    • Bei Dosisüberschreitung ist eine muskuläre Übererregbarkeit durch erniedrigtes Calcium (hypokalzämische Tetanie) möglich. Bei vorbestehenden Störungen des Magen-Darm-Traktes, z.B. Durchfällen, ist eine Verstärkung dieser Störungen möglich.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Über die Erhöhung des pH-Wertes im Magen und Darm kann die Resorption und Ausscheidung von schwachen Säuren und Basen beeinflusst werden. Dieses gilt z.B. für Sympathomimetika, Anticholinergika, trizyklische Antidepressiva, Barbiturate, H2-Antagonisten, Captopril, Chinidin.
    • Funktionelle Wechselwirkungen sind mit Gluko- und Mineralkortikoiden, Androgenen und Diuretika, die die Kaliumausscheidung erhöhen, möglich. Auf eine mögliche Beeinflussung der Löslichkeit von Medikamenten, die mit dem Harn eliminiert werden (z.B. Ciprofloxacin), ist zu achten.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Es wurden keine Untersuchungen zu Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und Getränken durchgeführt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumhydrogencarbonat oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • bei stoffwechselbedingtem Basenüberschuss (metabolische Alkalose).
    • bei erniedrigtem Serumkalium (Hypokaliämie).
    • bei erhöhtem Serumnatrium (Hypernatriämie).
    • bei natriumarmer Diät.
    • von Kindern unter 14 Jahren.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen keine Erfahrungen mit der Einnahme des Präparates vor. Obwohl bei entsprechender Indikation keine Einwände gegen die Einnahme von Natriumhydrogencarbonat (Wirkstoff des Präparates) bestehen, sollte während der Schwangerschaft und der Stillzeit eine Einnahme des Arzneimittels nur nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • bei abgeschwächter Atmung (Hypoventilation).
    • bei erniedrigtem Calciumgehalt des Blutes (Hypokalzämie).
    • bei erhöhtem Salzgehalt des Blutes (hyperosmolare Zustände).
  • Der Natriumgehalt (137 mg Natrium = 6 mval pro Weichkapsel) sollte vor allem bei Langzeitbehandlung berücksichtigt werden; gegebenenfalls ist eine kochsalzarme bzw. streng kochsalzarme Diät einzuhalten, um der weiteren Erhöhung eines bestehenden Bluthochdrucks entgegenzuwirken.
  • Die Wirkung des Arzneimittels ist anfangs und vor allem bei höheren Dosen in mindestens 1 - 2 wöchigem Abstand zu kontrollieren (z.B. pH-Messung, Standardbicarbonat, Alkalireserve). Ebenso sind die Plasmaelektrolyte, vor allem Natrium, Kalium und Calcium regelmäßig zu kontrollieren. Je nach dem Ergebnis dieser Kontrollen ist die jeweilige weitere Dosierung festzulegen. Auch unter Dauermedikation sind diese Kontrollen regelmäßig durchzuführen. Je nach dem Ergebnis dieser Kontrollen ist die jeweilige weitere Dosierung festzulegen. Eine evtl. Überalkalisierung kann durch eine Dosisverminderung korrigiert werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Das Präparat hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Statistik zu Nephrotrans®

Geschlecht

Durchschnittliches Geschlecht der Käufer von Nephrotrans® von MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG:

  • männlich
  • weiblich
Alter

Durchschnittliches Alter der Käufer:

60 Jahre
Altersverteilung

Die Käufer von Nephrotrans® von MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG verteilen sich auf die angegebenen Altersklassen wie folgt:

0% 18-29
0% 30-49
0% 50-59
100% 60+
Kaufmenge

Durchschnittliches Anzahl von Nephrotrans® von MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG, die pro Kauf im Warenkorb lagen:

Stückzahl

1

Die Stückzahl stimmt nicht immer mit der abgegebenen Menge überein, da wir aus pharmazeutischen Gründen auch Stückzahlen kürzen

Produktbewertungen zu Nephrotrans®

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