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Cephalexin-ratiopharm® 1000 mg

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  • PZN / EAN
    03574210 / 4150035742102
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    ratiopharm GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • 1051.86 mg Cefalexin-1-Wasser

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Hypromellose
  • Carboxymethylstärke, Natrium Typ A
  • Saccharin natrium
  • 0.5 mg Pfefferminzöl
  • 120 mg Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 6000
  • Povidon
  • Titandioxid
  • Talkum
  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum (Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen) aus der Gruppe der Cephalosporine.
  • Es wird angewendet bei leichten bis mittelschweren Infektionen, die durch Cefalexin-empfindliche Erreger verursacht werden:
    • Infektionen der oberen und tiefen Atemwege
    • Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
    • Infektionen der Nieren und ableitenden Harnwege
    • Infektionen der Geschlechtsorgane
    • Infektionen der Haut und Weichteilgewebe
    • Infektionen der Knochen und Gelenke
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch sind gegen Cefalexin, andere Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels.
    • wenn bei Ihnen früher einmal eine plötzlich einsetzende und/oder schwere allergische Reaktion auf Penicillin oder ein anderes Betalaktam-Antibiotikum aufgetreten ist.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
      • 3 x 1 Filmtablette 8-stündlich, entsprechend 3.000 mg/Tag, bis 4 x 1 Filmtablette 6-stündlich, entsprechend 4.000 mg/Tag.
    • Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
      • Zur Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion liegen keine Daten vor.

 

  • Dauer der Anwendung
    • In der Regel nehmen Sie die Filmtabletten 7- (10) Tage lang ein, mindestens jedoch noch 2 - 3 Tage nach Abklingen der Krankheitserscheinungen.
    • Falls bei nachgewiesener Empfindlichkeit Infektionen mit Beta-hämolysierenden Streptokokken behandelt werden, muss dies mindestens 10 Tage lang erfolgen, um Spätschäden (z. B. rheumatisches Fieber oder Glomerulonephritis [Entzündung im Bereich der Nieren]) vorzubeugen.
    • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Obwohl Berichte über Vergiftungsfälle mit Cefalexin bisher nicht vorliegen, sollten Sie einen Arzt verständigen. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Holen Sie bitte die Einnahme zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach. Wenn Sie mehrere Einnahmen vergessen haben, sollten Sie sich Ihrem Arzt zur Kontrolle vorstellen, damit eine mögliche Verschlechterung der Erkrankung rechtzeitig festgestellt werden kann.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden, besteht die Gefahr, dass die Infektion wieder auftritt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Daten zur Häufigkeit der Nebenwirkungen liegen nicht vor.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
    • Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
    • Pseudomembranöse Enterokolitis
      • Treten während oder in den ersten Wochen nach Behandlung schwere, anhaltende Durchfälle auf, so ist an eine schwere Darmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis) zu denken. Diese durch eine Antibiotika-Behandlung ausgelöste Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein. Informieren Sie umgehend einen Arzt. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die die Darmbewegung hemmen.
    • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen)
      • Bei den ersten Anzeichen einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion (Schweißausbruch, Übelkeit, bläuliche Verfärbung der Haut oder Schleimhaut) sowie bei schwerwiegenden, sehr vielgestaltigen, entzündlichen, nässenden Rötungen der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom) und blasiger Abhebung der Oberhaut (Lyell-Syndrom) sollten Sie umgehend einen Arzt benachrichtigen.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Infektionen
      • Langfristige und/oder wiederholte Anwendung kann zu weiteren Infektionen und Besiedelung mit resistenten Bakterien oder Pilzen führen, wie z. B. Scheidenentzündungen (teilweise verursacht durch Hefepilzinfektionen)
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Veränderung der Zahl weißer Blutkörperchen (z. B. Eosinophilie, Leukopenie, Neutropenie) und der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • Allergische Hautreaktion in Form von Hautausschlag, Juckreiz und Schwellungen (Quincke-Ödem)
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Verwirrtheitszustände
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
      • Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Blähungen
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Anstieg von Transaminasen (SGOT, SGPT) im Serum, vorübergehende Entzündung der Leber (Hepatitis) und cholestatische Gelbsucht
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
        • Ein von Fieber begleiteter roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen bei Behandlungsbeginn (akute generalisierte exanthematische Pustulose). Beenden Sie die Anwendung von Cephalexin, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Akute Entzündung der Niere (interstitielle Nephritis)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind. Sie
Patientenhinweise
Cephalexin-ratiopharm® 1000 mg
Diese Tablette ist nicht teilbar.
Cephalexin-ratiopharm® 1000 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
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Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmanahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • falls Sie nach der Einnahme von Cefalexin oder anderen Antibiotika schon einmal einen schweren Hautausschlag oder Hautabschuppungen, Blasenbildung und/oder wunde Stellen im Mund hatten.
      • wenn bei Ihnen sonstige Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Penicillin oder andere Betalaktame bekannt sind, da Sie dann möglicherweise auch auf Cephalexin allergisch reagieren (Parallelallergie)
      • wenn bei Ihnen bereits einmal ausgeprägte Allergien oder Asthma aufgetreten sind. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, da in diesem Fall eher mit allergischen Reaktionen zu rechnen ist.
      • wenn Sie unter schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall leiden. In diesem Fall kann die Wirksamkeit dieses oder anderer eingenommener Arzneimittel (wie z. B. der „Pille" zur Empfängnisverhütung) beeinträchtigt sein.
      • wenn bei Ihnen Harn- und Blutuntersuchungen durchgeführt werden. Bitte informieren Sie Ihren Arzt vor diesen Untersuchungen über die Einnahme von Cephalexin, da bei speziellen Untersuchungen Störungen auftreten können.
    • Im Zusammenhang mit der Anwendung von Cefalexin wurde die akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP) berichtet. AGEP tritt bei Behandlungsbeginn als roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen begleitet von Fieber auf. Am häufigsten betroffen sind Hautfalten, Rumpf und obere Extremitäten. Das höchste Risiko für das Auftreten dieser schwerwiegenden Hautreaktion besteht innerhalb der ersten Behandlungswoche. Wenn Sie einen schweren Hautausschlag oder ein anderes dieser Hautsymptome entwickeln, beenden Sie die Einnahme von Cephalexin und setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt in Verbindung oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
    • Kinder
      • Dieses Arzneimittel ist für die Anwendung bei Kindern bis 12 Jahren nicht geeignet.
    • Ältere Menschen
      • Für ältere Menschen gelten keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen.
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt ist. Er wird evtl. die Dosis anpassen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Bitte beachten Sie, dass Nebenwirkungen wie Schwindel oder Müdigkeit auftreten können.
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf Schädigungen des ungeborenen Kindes ergeben. Auch Untersuchungen am Tier haben keine fruchtschädigende Wirkung erkennen lassen. Dennoch sollten Sie das Arzneimittel während der Schwangerschaft (besonders in den ersten 3 Monaten) nur einnehmen, wenn nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiko durch den behandelnden Arzt die Notwendigkeit und Vertretbarkeit einer solchen Behandlung festgestellt wurde.
  • Stillzeit
    • In der Stillzeit sollte das Arzneimittel nur bei einer besonderen Behandlungsnotwendigkeit eingenommen werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch übergehen kann. Beim gestillten Säugling kann sich dann eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ausbilden, und er kann an Durchfällen oder einer Pilzbesiedelung (Sprosspilze) der Schleimhäute erkranken.
  • Nehmen Sie die Filmtabletten mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) ein. Patienten mit einem empfindlichen Magen sollten die Filmtabletten nach dem Essen einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Antibiotika
      • Das Arzneimittel sollte möglichst nicht mit Arzneimitteln kombiniert werden, die das Bakterienwachstum hemmen (z. B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfonamide oder Tetrazykline), da die Wirkung vermindert werden kann.
    • Probenecid
      • Die zusätzliche Gabe von Probenecid (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht) hemmt die Ausscheidung von Cefalexin, den Wirkstoff dieses Arzneimittels, durch die Niere und führt dadurch zu höheren und länger anhaltenden Cefalexin-Blutspiegeln.
    • Einfluss auf Labortests
      • Bestimmte Methoden zur Harnzuckerbestimmung (nicht-enzymatische Tests) können ein falsch positives Ergebnis ergeben. Daher ist der Harnzucker unter der Therapie mit dem Arzneimittel enzymatisch zu bestimmen. Unter Behandlung kann in seltenen Fällen der Coombs-Test (Nachweis bestimmter Antikörper) falsch-positiv ausfallen.
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