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MONTELUKAST JUTA 10 mg

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außer Handel

  • PZN
    03690867Pharmazentralnummer
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Hersteller
    Juta Pharma GmbH / Q-Pharm AG

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Das Arzneimittel ist ein Leukotrien-Rezeptor-Antagonist, der Stoffe hemmt, die als Leukotriene bezeichnet werden. Leukotriene verursachen neben Verengungen und Schwellungen der Atemwege der Lungen auch andere Symptome. Indem das Arzneimittel die Leukotriene hemmt, lindert es Beschwerden bei Asthma, trägt zur Asthmakontrolle bei und lindert allergische Symptome bei Heuschnupfen (auch als saisonale, d. h. jahreszeitlich bedingte, allergische Rhinitis bezeichnet).
  • Ihr Arzt hat Ihnen das Arzneimittel zur Behandlung Ihres Asthmas verordnet, wobei Asthmasymptomen am Tag und in der Nacht vorgebeugt wird.
    • Das Arzneimittel wird bei Patienten ab 15 Jahren angewendet, deren Asthma mit der bisherigen Behandlung nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden kann und die eine Zusatzbehandlung benötigen.
    • Das Präparat trägt auch zur Vorbeugung der Verengung der Atemwege bei, die durch körperliche Belastung ausgelöst wird.
    • Bei Asthmapatienten, bei denen das Arzneimittel bei Asthma angezeigt ist, kann mit dem Arzneimittel auch eine Linderung der Beschwerden der saisonalen allergischen Rhinitis erreicht werden.
  • Ihr Arzt wird die Anwendung des Arzneimittels nach Ihren Asthmasymptomen und dem Schweregrad Ihres Asthmas bestimmen.
  • Was ist Asthma?
    • Asthma ist eine chronische Erkrankung.
    • Asthma besitzt u. a. folgende Merkmale:
      • Atembeschwerden durch verengte Atemwege. Diese Verengung wird als Reaktion auf verschiedene Bedingungen schlechter oder besser.
      • Empfindliche Atemwege, die auf vieles reagieren, z. B. auf Zigarettenrauch, Pollen, kalte Luft oder körperliche Betätigung.
      • Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute der Atemwege.
    • Asthmasymptome umfassen: Husten, Giemen, Engegefühl im Brustkorb.
  • Was sind jahreszeitlich bedingte Allergien?
    • Jahreszeitlich bedingte Allergien (auch bekannt als Heuschnupfen oder saisonale allergische Rhinitis) sind allergische Reaktionen, die oft durch in der Luft vorhandene Pollen von Bäumen, Gräsern und Kräutern verursacht werden. Die Symptome jahreszeitlich bedingter Allergien können sein: verstopfte oder laufende, juckende Nase, Niesen, wässrige, geschwollene, rote juckende Augen.

Dosierung

  • Nehmen Sie nur eine Filmtablette einmal täglich ein, wie vom Arzt verordnet.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel auch ein, wenn Sie keine Symptome oder einen akuten Asthmaanfall haben.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der mit Ihrem Arzt getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene beträgt:
    • Eine 10 mg Filmtablette einmal täglich am Abend.

 

  • Wenn Sie größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, und fragen Sie ihn um Rat.
    • In den meisten Berichten zu Überdosierungen wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die am häufigsten bei Überdosierungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen aufgetretenen Symptome waren Bauchschmerzen, Schläfrigkeit, Durst, Kopfschmerzen, Erbrechen und übermäßige körperliche Aktivität.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Sie sollten versuchen, das Arzneimittel wie verordnet einzunehmen. Haben Sie einmal Ihre Dosis vergessen, setzen Sie bitte die Behandlung wie gewohnt mit einer Filmtablette einmal täglich fort.
      Nehmen Sie keine doppelte Dosis, um die versäumte Dosis nachzuholen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
    • Das Arzneimittel kann Ihr Asthma nur dann wirksam lindern, wenn Sie es fortlaufend einnehmen. Daher sollten Sie das Arzneimittel unbedingt so lange einnehmen, wie es vom Arzt zur Asthmakontrolle verordnet wurde.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Zum Einnehmen.
  • Das Arzneimittel kann zusammen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, sollten Sie keine anderen Arzneimittel mit demselben Wirkstoff (Montelukast) einnehmen.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn bei Ihnen eine der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt:
    • Plötzliches Keuchen, Anschwellen der Lippen, Zunge und des Rachens oder des Körpers, Ausschlag, Bewusstlosigkeit oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion). Diese Nebenwirkung kommt gelegentlich (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten) vor.
    • Beschwerden wie grippeartiges Befinden, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen, Verschlechterung der Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag (Churg-Strauss-Syndrom) Diese Nebenwirkung ist sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10000 Behandelten).
  • Die folgenden Nebenwirkungen wurden ebenfalls im Zusammenhang mit Montelukast berichtet.
    • Sehr häufig: (betrifft mehr als 1 von 10 Behandelten)
      • Infektion der oberen Atemwege.
    • Häufig: (betrifft weniger 1 von 10 Behandelten)
      • Kopfschmerzen
      • Bauchschmerzen
      • Durst
      • Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
      • Ausschlag
      • Fieber
      • Asthma
      • Hyperaktivität
      • Gerötete, juckende Haut (Ekzem)
      • Erhöhung der Transaminasen im Blut.
    • Gelegentlich: (betrifft weniger als 1 von 100 Behandelten)
      • Anormale Träume, einschließlich Albträume, Schlafstörungen, Schlafwandeln, Reizbarkeit, Angstgefühle, Ruhelosigkeit, Erregbarkeit einschließlich aggressivem oder feindseligen Verhalten, Depression,
      • Schwindelgefühl, Schläfrigkeit, Kribbeln/Stechen, Taubheitsgefühl, epileptische Anfälle
      • Nasenbluten
      • Trockener Mund, veränderter Geschmack
      • Blaue Flecken, Juckreiz, Nesselsucht
      • Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe
      • Müdigkeit, Unwohlsein, Schwitzen
    • Selten: (betrifft weniger als 1 von 1000 Behandelten)
      • Erhöhte Blutungstendenz
      • Zittern
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • Hautschwellungen
    • Sehr selten: (betrifft weniger als 1 von 10000 Behandelten)
      • Halluzinationen, Verwirrung, Selbstmordgedanken und -versuche
      • Hepatitis (Leberentzündung), Leber-Probleme (hepatische eosinophile Infiltration)
      • Weiche rote Blasenbildung unter der Haut, meist auf dem Schienbein (Erythema nodosum), schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme), die ohne Vorwarnung auftreten können
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise des Arzneimittels beeinflussen oder das Arzneimittel kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Teilen Sie Ihrem Arzt vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Phenobarbital (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie).
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie).
      • Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen).
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Die Filmtabletten können zusammen mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Gegenanzeigen

  • Informieren Sie Ihren Arzt über alle Erkrankungen sowie über alle Allergien, die Sie momentan haben oder schon einmal hatten.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie allergisch gegen Montelukast oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, glauben, schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel in die Muttermilch übertritt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
      • Wenn Ihre Asthmasymptome oder Ihre Atmung sich verschlechtern, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt.
      • Die Filmtabletten zum Einnehmen sind nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle vorgesehen. Bei einem Asthmaanfall befolgen Sie bitte die Anweisungen des behandelnden Arztes für solche Situationen. Führen Sie immer Ihre Notfallmedikation zur Inhalation für Asthmaanfälle mit sich.
      • Es ist wichtig, dass Sie alle Asthmamedikamente anwenden, die der Arzt Ihnen verordnet hat. Das Arzneimittel sollte nicht als Ersatz für andere Asthmamedikamente eingenommen werden, die der Arzt Ihnen verordnet hat.
      • Als Patient, der mit Asthmamedikamenten behandelt wird, sollte Ihnen bekannt sein, dass bei Auftreten einer Kombination verschiedener Symptome wie grippeartiger Erkrankung, Kribbeln oder taubem Gefühl in Armen oder Beinen, Verschlechterung von Symptomen an der Lunge und/oder Ausschlag ein Arzt aufgesucht werden muss.
    • Sie dürfen Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder andere entzündungshemmende Arzneimittel (sog. nichtsteroidale Antirheumatika oder NSAR) nicht einnehmen, wenn Ihnen bekannt ist, dass sich Ihr Asthma dadurch verschlechtert.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel wird bei Kindern unter 2 Jahren nicht empfohlen.
      • Für Kinder im Alter zwischen 2 und 5 Jahren sind 4 mg Kautabletten vorgesehen.
      • Für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren sind 5 mg Kautabletten vorgesehen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Jedoch sind individuell verschiedene Reaktionen auf Arzneimittel möglich. Einige sehr selten unter dem Arzneimittel berichtete Nebenwirkungen (wie Schwindel und Benommenheit) können bei manchen Patienten die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.