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ENDOFALK Classic Pulver Btl.

-22%2
ENDOFALK Classic Pulver Btl.
PZN: 00003889
Menge: 72 St
Darreichung: Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
Marke:
Hersteller: Dr. Falk Pharma GmbH
AVP / UVP1: € 164,71 € 129,23 19

inkl. MwSt. und Versand

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Menge:

Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel ENDOFALK Classic Pulver Btl.

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 2.5 mmol/l Kalium-Ion
  • 1400 mg Natriumchlorid
  • 715 mg Natriumhydrogencarbonat
  • 185 mg Kaliumchlorid
  • 52500 mg Macrogol 3350
  • 26.5 mmol/l Chlorid
  • 8.5 mmol/l Hydrogencarbonat-Ion
  • 32.5 mmol/l Natrium-Ion
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein weißes Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen mit abführender Wirkung.
  • Das Präparat wird zur Darmreinigung zur Vorbereitung einer Darmspiegelung angewendet.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Zur vollständigen Darmreinigung müssen Sie 3 oder maximal 4 Liter des Arzneimittels einnehmen. 1 Beutel entspricht ½ l Lösung.
  • Trinken Sie die Lösung in Portionen von 200-300 ml pro 10 Minuten, bis Sie feststellen, dass der Ausfluss aus dem After klar ist.
  • Die Einnahme erfolgt über einen Zeitraum von ca. 4 Stunden, im Allgemeinen am Tag der Untersuchung. Sie können die gesamte erforderliche Menge auch am Vorabend einnehmen, oder einen Teil am Vorabend und die restliche Menge am Morgen des Untersuchungstages trinken

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel ist zur Einmalanwendung vor einer geplanten Darmuntersuchung bestimmt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Durchfall bzw. wässriger Stuhlgang ist das Ziel einer Behandlung mit dem Präparat. Wenn Sie allerdings wesentlich mehr des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten, treten schwere Durchfallsymptome auf.
    • Sie sollten in diesem Fall reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen und auf alle Fälle Ihren Arzt um Rat fragen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben
    • Wenn Sie die empfohlene Trinkmenge deutlich unterschreiten, wird Ihr Darm möglicherweise nicht gründlich entleert. Die Untersuchung kann dann nicht wie geplant durchgeführt werden. Halten Sie sich daher bitte an die Dosierungsempfehlung Ihres Arztes bzw. an die Empfehlung dieser Information.

 

  • Wenn Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen
    • Wenn Sie die Einnahme des Präparates unterbrechen oder vorzeitig beenden, wird Ihr Darm möglicherweise nicht gründlich entleert. Die Untersuchung kann dann nicht wie geplant durchgeführt werden.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Trinken Sie die Lösung in Portionen von 200-300 ml pro 10 Minuten, bis Sie feststellen, dass der Ausfluss aus dem After klar ist.
  • Die Einnahme erfolgt über einen Zeitraum von ca. 4 Stunden, im Allgemeinen am Tag der Untersuchung. Sie können die gesamte erforderliche Menge auch am Vorabend einnehmen, oder einen Teil am Vorabend und die restliche Menge am Morgen des Untersuchungstages trinken.
  • Zubereitung der Lösung
    • Bereiten Sie die Lösung vor Gebrauch bitte frisch zu. Der Inhalt eines Beutels wird in einem halben Liter lauwarmem Wasser aufgelöst. Stellen Sie auf diese Weise 3-4 Liter Lösung her. Da 1 Beutel der Lösung ½ Liter Lösung entspricht, benötigen Sie für die Herstellung von 3-4 Litern Lösung 6 bis 8 Beutel. Die gebrauchsfertige Lösung können Sie nach der Zubereitung zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen. Die gekühlte Lösung ist angenehmer zu trinken.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind
    • Alle Arzneimittel können allergische Reaktionen hervorrufen. Schwere allergische Reaktionen sind jedoch sehr selten. Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf:
      • Allergischer Hautausschlag
      • Kreislaufbeschwerden
      • Atemnot
      • Schweißausbrüche mit Übelkeit
  • Folgende Nebenwirkungen wurden außerdem beobachtet:
    • Sehr häufig auftretende Nebenwirkungen (betreffen mehr als 1 von 10 Behandelten):
      • Übelkeit, Völlegefühl und Blähungen
    • Häufig auftretende Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten):
      • Erbrechen, Magenkrämpfe und eine Reizung des Darmausgangs
      • Diese Erscheinungen sind zum größten Teil auf das Trinken der relativ großen Flüssigkeitsmenge innerhalb kurzer Zeit zurückzuführen. Beim Auftreten von Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sollte die Anwendung des Präparates vorübergehend verlangsamt oder eingestellt werden, bis die Symptome abklingen.
    • Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten):
      • Allgemeines Unwohlsein und Schlaflosigkeit
    • Sehr selten auftretende Nebenwirkungen (betreffen weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle):
      • Unregelmäßiger oder zu schneller Herzschlag (Herzrhythmusstörungen, Tachykardien) und Wasseransammlung in der Lunge (Lungenödem).
      • Abfall der Blutwerte von Kalzium, Kalium und Natrium mit fassbaren Krankheitszeichen.
      • Neurologische Erscheinungen, die als Folge eines gestörten Elektrolythaushaltes im Blut von leichten Orientierungsstörungen bis hin zu allgemeinen Krampfanfällen reichen können.
      • Nesselsucht (Urtikaria), Nasenausfluss, Schnupfen (Rhinorrhoe) oder akute Hautentzündungen (Dermatitis), die vermutlich allergischer Natur sind, anaphylaktischer Schock.
    • Hinweis
      • In der Literatur sind 2 Fälle beschrieben, in denen es als Folge des Erbrechens nach der Einnahme von macrogolhaltigen Darmspüllösungen zum sogenannten Mallory-Weiss-Syndrom (Erbrechen mit nachfolgender Blutung durch Einriss der Speiseröhre) kam.
  • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
    • Beim Auftreten von Bauchschmerzen oder anderen Magen-Darm-Beschwerden sollten Sie das Arzneimittel vorübergehend langsamer trinken oder die Einnahme aussetzen, bis diese Erscheinungen abklingen. Halten Sie in diesem Fall Rücksprache mit Ihrem Arzt.

 

  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Falls Sie kurz vor oder während der Einnahme des Präparates andere Arzneimittel einnehmen, können diese bei der Darmspülung möglicherweise mit ausgeschwemmt werden bzw. nicht zur Wirkung gelangen. Wenn Sie diese anderen Arzneimittel aber unbedingt einnehmen müssen, fragen Sie Ihren Arzt vorher nach einer Ausweichmöglichkeit.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Sie sollten 2 bis 3 Stunden vor dem Trinken des Präparates sowie bis zum Zeitpunkt nach der Untersuchung keine feste Nahrung zu sich nehmen.
    • Sie dürfen dem Präparat keine anderen Lösungen oder Zusätze (insbesondere keinen Zucker oder mit dem Arzneimittel nicht verträgliche Aromastoffe) zusetzen, da dies u.a. eine Veränderung der Elektrolytzusammensetzung in Ihrem Blut zur Folge haben kann. Außerdem kann es beim Abbau der zugefügten Stoffe durch Darmbakterien zur Entwicklung explosiver Gasgemische im Darm kommen.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber einem der wirksamen Bestandteile, anderen Macrogolen oder einem der sonstigen Bestandteile sind.
    • wenn bei Ihnen ein Darmverschluss oder Verdacht auf Darmverschluss, Verengungen oder Durchbrüche im Magen-Darm-Bereich oder die Gefahr von Durchbrüchen im Magen-Darm-Bereich bestehen.
    • wenn Sie an Entleerungsstörungen des Magens oder an einer schweren, hochentzündlichen Form einer Dickdarmentzündung sowie einer dadurch bedingten schweren, krankhaften Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megakolon) leiden.
    • wenn Sie einen gestörten Schluck- und Würgereflex haben, oder an allgemeiner Schwäche leiden.
  • Patienten mit Bewusstseinsstörungen und Patienten mit Neigung zum Verschlucken bzw. zum Einatmen von Flüssigkeiten sollte das Präparat nicht verabreicht werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung in der Schwangerschaft vor.
  • Falls Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt vor der Anwendung des Arzneimittels eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vornehmen.
  • Falls dies notwendig ist, können Sie das Präparat auch in der Stillzeit einnehmen.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht ist bei Anwendung des Arzneimittels erforderlich,
    • falls Sie an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden. Sie sollten vor Einnahme des Arzneimittels Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.
    • falls bei Ihnen eine Entzündung der Speiseröhre auf Grund von Rückfluss von Magensäure (Refluxösophagitis) oder bestimmte Herzrhythmusstörungen (S-A-Block oder Sick-Sinus-Syndrom) vorliegen. Sie sollten das Arzneimittel dann erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
    • falls Sie ein älterer oder geschwächter Patient sind. In diesem Fall sollte Ihr Salz- (Elektrolyt-) und Flüssigkeitshaushalt sorgfältig überwacht werden.
    • Falls Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion, eine schwere Herzschwäche oder eine Lebererkrankung haben oder an schwerem Wassermangel leiden, sollten Sie das Präparat nicht anwenden, da in diesen Fällen die Sicherheit der Anwendung nicht ausreichend belegt ist.
  • Kinder
    • Zur Anwendung bei Kindern liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Das Arzneimittel sollte deshalb bei Kindern nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

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