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Blemaren®N Brausetabletten

-33%2
Abbildung ähnlich
PZN: 04078045
Menge: 50 St
Darreichung: Brausetabletten
Marke:
Hersteller: Aristo Pharma GmbH
Alternative Packungsgrößen:

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Blemaren®N Brausetabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 380 mg Kalium-Ion
  • 967.5 mg Kaliumhydrogencarbonat
  • 835.5 mg Natrium citrat
  • 1197 mg Citronensäure, wasserfreie
  • 220 mg Natrium-Ion
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein Urologikum.
  • Es dient:
    • der Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinleiden mit oder ohne gleichzeitig vorliegenden Kalziumsteinen
    • der Metaphylaxe (nachgehenden Fürsorge) bei Kalziumsteinen (Vorbeugung einer Neubildung und/oder Verhinderung der Größenzunahme von verbliebenen Fragmenten)
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Für die Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinleiden gilt:
      • Der pH-Wert des frischen Harns ist für die Verhinderung einer Wiedererkrankung (Rezidivprophylaxe oder Metaphylaxe) in den Bereich von 6,2-6,8 einzustellen.
      • Die dafür notwendige Tagesdosis kann bei jedem Patienten unterschiedlich sein. In der Regel ist dabei eine Tagesdosis von 3 Brausetabletten, aufgeteilt in drei gleiche Einzelgaben über den Tag, angezeigt.
      • Unterschreiten die Tagesprofile des Harn-pH den pH-Wert 6,2, so ist die Dosierung entsprechend zu erhöhen. Eine derartige Korrektur sollte vorzugsweise durch Erhöhung der abendlichen Dosis auf 2 Brausetabletten, in Ausnahmefällen auf 3 Brausetabletten, erfolgen.
      • Bei Überschreitung des pH-Wertes von 6,8 ist die Dosis zu reduzieren. Eine derartige Korrektur sollte ebenfalls vorzugsweise mit der abendlichen Dosis erfolgen.
      • Für die chemische Auflösung von Harnsäuresteinen (Chemolitholyse) ist der pH-Wert des frischen Harns in einen Bereich von 7,0-7,2 einzustellen.
    • Für die Metaphylaxe von Kalziumsteinen und zur Alkalisierung des Harns bei Harnsäuresteinleiden mit gleichzeitig vorliegenden Kalziumsteinen gilt:
      • Es ist ein pH-Bereich des frischen Harns von 6,8-7,4 einzustellen. Zum Erreichen dieses pH-Bereiches ist eine individuelle Dosierung erforderlich, in der Regel 3 Brausetabletten. Die Dosis zur Einstellung kann ggf. erhöht werden, wobei 5 Brausetabeletten meist ausreichend sind.
      • Eine Tagesdosis von 3 Brausetabletten kann als Einmalgabe abends oder in drei gleichen Einzelgaben über den Tag eingenommen werden. Bei einer etwaigen höheren Dosis empfiehlt sich die Verteilung auf drei Einzelgaben mit jeweils einer Brausetablette früh und mittags und 2-3 Brausetabletten abends.
  • Entsprechend den Anweisungen des Arztes ist das Arzneimittel wirkungsbezogen zu dosieren, d.h. es ist diejenige individuelle Dosierung zu ermitteln, die den Harn in den jeweils optimalen pH-Bereich bringt.
  • Die Wirkungskontrolle erfolgt in der Regel dreimal täglich durch Messung des pH-Wertes im Harn.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

 

  • Dauer der Anwendung:
    • In Abhängigkeit von der Steingröße sind zur Steinauflösung Behandlungszeiten von vier Wochen bis zu sechs Monaten notwendig.
    • Die Anwendungsdauer ist in jedem Fall vom behandelnden Arzt zu bestimmen.
    • In der Rezidivprophylaxe hat sich eine individuell festgelegte Intervalltherapie bewährt.

 

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine unerwünschte Beeinflussung stoffwechselphysiologischer Parameter ist auch bei höherer als der empfohlenen Dosierung bei ausreichender Nierenfunktion nicht zu erwarten, da die Ausscheidung eines Basenüberschusses durch die Niere einen natürlichen Regulationsmechanismus zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts darstellt.
    • Eine eventuelle Überdosierung kann jederzeit durch Kontrolle desHarn-pH-Bereiches erkannt und durch Dosisverringerung korrigiert werden. Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.

 

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Bitte setzen Sie die Einnahme zum vorgegebenen Zeitpunkt entsprechend den Anweisungen Ihres Arztes fort.

 

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte halten Sie die vom Arzt vorgegebene Therapiedauer ein, da sonst ein vollständiger Behandlungserfolg nicht zu gewährleisten ist.
Art und Weise
  • Die Brausetablette wird in einem Glas Wasser aufgelöst und unmittelbar nach dem Auflösen getrunken.
  • Dazu bitte leicht umrühren.
  • Eine leichte Trübung ist möglich und geringe unlösliche Bestandteile können sich an der Oberfläche absetzen.


Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde
    gelegt:
    • sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • mögliche Nebenwirkungen
    • Häufig treten unter der Einnahme leichte Magen-Darm-Beschwerden (Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen und leichter Durchfall) auf.
    • Falls erforderlich, ist eine Behandlung der Symptome z.B. mit Antiemetika bzw. Antacida möglich.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Eine Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut vermindert die Wirkung von Herzglykosiden (Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Herzrhythmusstörungen bzw. der Herzmuskelschwäche). Eine Erniedrigung des Kaliumspiegels im Blut verstärkt die (unerwünschte) Wirkung von Herzglykosiden zur Auslösung von Herzrhythmusstörungen.
    • Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika (Arzneimittel zur Erhöhung der Harnausscheidung, wie Triamteren, Spironolacton und Amilorid), ACE-Hemmer und Sartane (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche), nichtsteroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika (Mittel zur Behandlung von Rheuma und Schmerzen) vermindern die Kaliumausscheidung durch die Nieren, was zu einer erhöhten Kaliumkonzentration im Blut führen kann.
    • Eine gleichzeitige Gabe von citrat- und aluminiumhaltigen Substanzen kann zu einer erhöhten Aluminiumresorption führen. Daher sollte bei erforderlicher Einnahme solcher Präparate eine zeitversetzte Verabreichung von mindestens zwei Stunden erfolgen.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
    • Die Harnsteinbildung wird in hohem Maße von der Ernährung beeinflusst. Daher können extreme Essgewohnheiten die Harnzusammensetzung ungünstig beeinflussen und eine Steinbildung provozieren.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob gegebenenfalls bei Ihnen eine Ernährungsumstellung (z.B. Einschränkung des Verzehrs von tierischem Eiweiß) erforderlich ist.
    • Zur Unterstützung der Wirkung des Arzneimittels sollten Sie während der Behandlung die Salzzufuhr zu reduzieren.
    • Eine tägliche Trinkmenge von ca. 2-3 l in Form von Tee, Fruchtsäften oder alkalisierenden Mineralwässern ist notwendig, um durch eine ausreichende Harnmenge das Steinrisiko zu verringern.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen/angewendet werden:
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Citronensäure, Natriumcitrat, Kaliumhydrogencarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile der Brausetabletten sind.
    • wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben
    • wenn Sie an Harnwegsinfekten mit harnstoffspaltenden Bakterien (Gefahr der Struvitsteinbildung) leiden
    • wenn Sie unter metabolischer Alkalose leiden
    • wenn Sie an einer seltenen Erbkrankheit mit erhöhtem Kaliumspiegel (Adynamia episodica hereditaria) leiden
    • Kinder unter 12 Jahren sind von der Behandlung auszuschließen, da keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft und Stillzeit
    • Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft und in der Stillperiode sind nicht bekannt.
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
    • Vor der ersten Behandlung mit dem Präparat muss eine ausreichende Nierenfunktion sichergestellt sein und erhöhte Elektrolytspiegel im Serum ausgeschlossen werden können. Bei Verdacht auf renal-tubuläre Acidose (RTA) ist zusätzlich der Säure-Basen-Status zu kontrollieren.
    • Wenn Sie an Zuständen leiden, die das Auftreten von Harnsteinen begünstigen können (z.B. Adenome der Nebenschilddrüse, Malignome bei Harnsäuresteinen), sollten diese primär einer kausalen Therapie zugeführt werden.
    • Während der Behandlung sollten regelmäßige Kontrollen der Harn- und Blutwerte durchgeführt werden. Besonderes Augenmerk sollte auf den Säure-Basen-Status gelegt werden.
    • Zur Unterstützung der Wirkung des Arzneimittels sollten Sie während der Behandlung die Salzzufuhr reduzieren.
    • Eine tägliche Trinkmenge von ca. 2-3 l in Form von Tee, Fruchtsäften oder alkalisierenden Mineralwässern ist notwendig, um durch eine ausreichende Harnmenge das Steinrisiko zu verringern.
    • Wenn Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung leiden, dürfen Sie das Arzneimittel nur mit Vorsicht anwenden.

 

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Das Arzneimittel hat keinen Einfluss auf das Reaktionsvermögen.

Statistik zu Blemaren®N Brausetabletten

Geschlecht

Durchschnittliches Geschlecht der Käufer von Blemaren®N Brausetabletten von Aristo Pharma GmbH:

  • männlich
  • weiblich
Alter

Durchschnittliches Alter der Käufer:

56 Jahre
Altersverteilung

Die Käufer von Blemaren®N Brausetabletten von Aristo Pharma GmbH verteilen sich auf die angegebenen Altersklassen wie folgt:

0% 18-29
0% 30-49
80% 50-59
20% 60+
Kaufmenge

Durchschnittliches Anzahl von Blemaren®N Brausetabletten von Aristo Pharma GmbH, die pro Kauf im Warenkorb lagen:

Stückzahl

2

Die Stückzahl stimmt nicht immer mit der abgegebenen Menge überein, da wir aus pharmazeutischen Gründen auch Stückzahlen kürzen

Produktbewertungen zu Blemaren®N Brausetabletten

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