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VINCRISTINSULFAT Teva 1 mg/ml Inj.-Lsg. Dsfl.

VINCRISTINSULFAT Teva 1 mg/ml Inj.-Lsg. Dsfl.
PZN: 05505911
Menge: 1 ml
Darreichung: Durchstechflaschen
Marke:
Hersteller: Teva GmbH
€ 24,42 19

inkl. MwSt. und Versand

(2.442,00 € / 100 ml)
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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 0.89 mg Vincristin
  • 1 mg Vincristin sulfat
Indikation/Anwendung
  • Vincristinsulfat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als antimitotische Zytostatika bezeichnet werden. Diese Arzneimittel hemmen das Wachstum von Krebszellen.
  • Vincristinsulfat wird üblicherweise zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet zur Behandlung:
    • der akuten lymphatischen Leukämie, ein schnell wachsender Tumor, bei dem der Körper eine große Anzahl an unreifen weißen Blutzellen produziert
    • der Non-Hodgkin-Lymphomen, einer Tumorerkrankung der Lymphknoten, die nicht auf die Hodgkin-Krankheit zurückzuführen ist
    • von Tumoren der Lunge (kleinzelliges Bronchialkarzinom)
    • von Rhabdomyosarkomen, einer bestimmten Art von Muskeltumoren
    • des Ewing-Sarkoms, einer bestimmten Art von Knochentumoren
    • von Hämatomen (innere Blutungen) mit verminderter Plättchenzahl (idiopathische thrombozytopenische Purpura)
    • von Tumoren des Nebennierenmarks (ein Teil der Nebenniere)
    • des primitiven neuroektodermalen Tumors, ein Tumor eines bestimmten Teils des Nervensystems
    • des Wilms-Tumors, eine Art Nierentumor
    • von Brustkrebs, der sich auf andere Körperteile ausgebreitet hat
    • des multiplen Myeloms, ein Tumor der Zellen des Immunsystems
    • des Retinoblastoms, einer bestimmten Art von Augentumoren.
Dosierung
  • Richten Sie sich genau nach den Anweisungen Ihres Arztes, wenn Sie das Arzneimittel erhalten. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Die empfohlene Dosis ist
    • Erwachsene
      • Die übliche Dosis für Erwachsene ist 1,4 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche (höchstens 2 mg) einmal wöchentlich.
    • Kinder
      • Bei Kindern ist die übliche Dosis 1,5 - 2,0 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche eimal wöchentlich. Bei Kindern, die 10 kg oder weniger wiegen, ist die Angangsdosis 0,05 mg pro Kilogramm Körpergewicht einmal wöchentlich.
    • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
      • Wenn Ihre Leber nicht einwandfrei arbeitet, wird der Arzt Ihre Dosis, wenn erforderlich, anpassen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie besorgt sind, zu viele Vincristin erhalten zu haben, wenden Sie dich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Wenn zu viel angewendet wurde, können die beschriebenen Nebenwirkungen stärker auftreten und eventuell schwerwiegende Folgenhaben.
    • Es gibt keine wirksame Behandlung für eine Vincristin Überdosierung. Im Falle einer Überdosierung wird Ihr Arzt Sie unterstützend behandeln und sorgfältig überwachen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Ihr Arzt entscheidet, wann Sie dieses Arzneimittel bekommen. Wenn Sie vermuten, dass eine Gabe ausgelassen wurde, wenden Sie sich bitte so bald wie möglich an Ihren Arzt.
Art und Weise
  • Vincristin darf nur in eine Vene gegeben werden (intravenös).
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Die folgenden Nebenwirkungen können ungefähr in den angegebenen Häufigkeiten auftreten:
    • Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)
    • Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100)
    • Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000)
    • Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000)
    • Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
  • Immunsystem
    • Selten
      • Überempfindlichkeitsreaktion mit starkem Blutdruckabfall, Blässe, Unruhe, schwachem schnellem Puls, feuchtkalte Haut und Bewusstseinseintrübung (Anaphylaxie), Hautausschlag und Flüssigkeitsansammlung.
  • Blut
    • Häufig
      • Vorübergehender Anstieg der Plättchenzahl. Möglich sind Kopfschmerzen, Schwindel, kribbelnde Hände, Finger oder Füße, eine bläuliche Verfärbung der Nase, blaue Flecken oder Zahnfleischbluten.
    • Gelegentlich
      • Hemmung der Knochenmarksfunktion, veränderte Blutzusammensetzung, z. B. Anämie (Gefühl von Schwäche, Erschöpfung und/oder allgemeinen Unwohlsein), Mangel an weißen Blutkörperchen (verbunden mit einer erhöhten Infektanfälligkeit) und Mangel an Blutplättchen (Neigung zu blauen Flecken und Blutungen).
  • Nervensystem
    • Häufig
      • Periphere Neuropathie, die eine Schädigung des peripheren Nervensystems (PNS), den Nerven, die elektrische Signale von Gehirn und Rückenmark zum übrigen Teil des Körpers und zurück leiten, zur Folge hat. Dies kann die Bewegung, die Empfindung und die Körperfunktionen betreffen. Es können sich Beschwerden zeigen wie Störungen der Sinneswahrnehmung, Kitzeln, Jucken oder Kribbeln ohne Ursache, Nervenschmerzen (u. a. im Unterkiefer oder in den Hoden), Bewegungsschwierigkeiten, Verlust bestimmter Reflexe (tiefe Sehnenreflexe), Lähmung oder Schwäche der Fußmuskulatur (Fallfuß), Muskelschwäche, Koordinationsschwierigkeiten (z. B. Laufen wie im betrunkenen Zustand) und Lähmung.
      • Die Gehirnnerven können beeinträchtigt sein, was zu einer Lähmung bestimmter Muskeln, Schwäche der Kehlkopfmuskulatur, Heiserkeit, Stimmbandlähmung, Schwäche der äußeren Augenmuskeln, herabhängendes Lid (Ptose), Doppeltsehen, Störungen der Augennerven, Störungen der Nerven außerhalb des Auges, (vorübergehende) Blindheit führen kann.
    • Gelegentlich
      • Krampfanfälle, oft mit Bluthochdruck. Bei Kindern wurde vereinzelt über Krampfanfälle mit anschließender Bewusstlosigkeit berichtet.
      • Bewusstseinsveränderungen und seelische Veränderungen wie Depression, Unruhe, Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, schwere seelische Erkrankung, bei der die Kontrolle über Verhalten und Handlung gestört ist (Psychose), Wahrnehmung nicht vorhandener Dinge (Halluzinationen).
    • Nicht bekannt
      • In der weißen Substanz des Gehirns auftretende Krankheit (Leukoenzephalopahtie). Die Symptome umfassen psychische Störungen und Krämpfe.
  • Herz
    • Gelegentlich
      • Bei einigen Patienten, die mit Vincristin in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Krebs behandelt wurden und die früher in der Herzgegend bestrahlt worden waren, traten Erkrankungen der Blutgefäße des Herzens und Herzinfarkte auf.
    • Selten
      • Hoher Blutdruck oder niedriger Blutdruck.
  • Atemwege
    • Häufig
      • Plötzlich auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot infolge einer Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus), besonders bei gleichzeitiger Anwendung mit Mitomycin C.
  • Magen-Darm-Trakt
    • Häufig
      • Verstopfung, Bauchschmerzen, plötzlicher kolikater Bauchscherz auf Grund einer Verkrampfung u. a. des Darms und des Gallensystems (Organe und Gänge [Gallengänge, Gallenblase und zugehörige Strukturen], die an der Herstellung und dem Transport von Galle beteiligt sind), Übelkeit, Erbrechen.
    • Gelegentlich
      • Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, Durchfall, verminderte Darmfunktion auf Grund einer Lähmung (paralytischer Illeus, bei dem der Darm seine Tätigkeit einstellt und keine Peristaltik mehr stattfindet), insbesondere bei jüngeren Kindern.
    • Selten
      • Entzündung der Mundschleimhaut, Absterben von Gewebe im Dünndarm und/oder Schäden in der Darmwand.
    • Sehr selten
      • Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).
  • Leber und Galle
    • Selten
      • Venenverschlusskrankheit der Leber, besonders bei Kindern.
  • Haut
    • Sehr häufig
      • Haarausfall (Haarwuchs setzt nach Beendigung der Behandlung wieder ein).
  • Ohren und Gleichgewichtsorgan
    • Gelegentlich
      • Taubheit.
  • Nieren und Harnwege
    • Ältere Patienten, die zusätzlich Arzneimittel anwenden, die zu einer verringerten Blasenentleerung führen (Harnverhaltung), dürfen diese Arzneimittel nicht mehr anwenden, sobald sie Vincristin verabreicht bekommen haben.
    • Gelegentlich
      • Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung (schmerzhaftes, häufiges oder erschwertes Wasserlassen). Vorliegen hoher Spiegel bestimmter Abbauprodukte (Harnsäure) im Blut (Hyperurikämie).
    • Selten
      • Unangepasste Freisetzung von antidiuretischem Hormon (ADH) mit folgenden Anzeichen: niedriger Blutdruck, Flüssigkeitsmangel, abnorme Spiegel von Stickstoffverbindungen (möglich sind Mundtrockenheit, Verwirrtheit, Erschöpfung), Flüssigkeitsansammlung mit der Folge von Schwellung und Natriummangel (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion [SIADH]).
    • Sehr selten
      • Inkontinenz
  • Geschlechtsorgane
    • Dauerhafte Unfruchtbarkeit ist bei männlichen Patienten häufiger als bei weiblichen Patienten.
    • Häufig
      • Fehlende Samenzellen, Nervenschmerzen in den Hoden.
    • Gelegentlich
      • Dauerhaftes Ausbleiben der Regelblutung.
  • Sonstiges
    • Behandlungsbedingte Tumore. Bei einigen Patienten die eine Kombinationsbehandlung von Krebs erhielten, trat nach der Behandlung eine andere Krebsart auf.
    • Häufig
      • Reizung an der Injektionsstelle.
    • Gelegentlich
      • Schmerzen und Entzündung der Venen und des Unterhautbindegewebes während der Injektion in die Vene, Fieber.
    • Selten
      • Kopfschmerzen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Vorsicht: Die folgenden Hinweise gelten auch für Arzneimittel, die Sie momentan anwenden oder in den letzten Wochen angewendet haben oder die Sie möglicherweise in den Wochen nach Ihrer Behandlung anwenden werden.
    • Die in diesem Abschnitt erwähnten Arzneimittel sind Ihnen vielleicht unter einem anderen Namen bekannt, der oft der Markenname des Präparates ist. In diesem Abschnitt wird nur der Name des Wirkstoffs oder der Wirkstoffgruppe, zu der das Arzneimittel gehört, genannt - nicht der Markenname. Sehen Sie sorgfältig auf der Verpackung oder in der Packungsbeilage aller Arzneimittel, die Sie einnehmen/anwenden, nach wie der Wirkstoff heißt.
    • Wenn Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, können sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung und/oder ihren Nebenwirkungen beeinflussen. Dies bezeichnet man als eine Wechselwirkung.
    • Eine Wechselwirkung kann auftreten, wenn dieses Arzneimittel zusammen angewendet wird mit:
      • bestimmten Arzneimitteln, die Leberenzyme blockieren, z. B. Ritonavir (zur Behandlung von HIV), Nelfinavir (zur Behandlung von HIV), Ketoconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Itraconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen), Erythromycin (zur Behandlung von Infektionen) und Nefazodon (zur Behandlung von Depressionen):
        • eine gleichzeitige Anwendung mit Vincristin kann zu einer vorzeitigen Verschlechterung und/oder höherem Schweregrad von Muskelkrankheiten führen.
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie, z. B. (Fos)phenytoin:
        • durch Vincristin kann die im Blut vorhandene Menge an Phenytoin abnehmen.
      • bestimmte Arzneimittel, die das Nervensystem schädigen können, z. B. Isoniazid (ein Wirkstoff zur Behandlung von Tuberkulose), L-Asparaginase (ein Wirkstoff zur Behandlung von Blutkrebs) und Cyclosporin A (ein Wirkstoff, der das Immunsystem unterdrückt):
        • diese Wirkstoffe können möglicherweise die schädlichen Wirkungen von Vincristin auf das Nervensystem verstärken
      • Impfstoffe:
        • Vincristin unterdrückt das körpereigene Immunsystem und beeinflusst möglicherweise die Fahrigkeit des Körpers, auf den Impfstoff zu reagieren.
      • Digoxin (ein Wirkstoff zur Behandlung von Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen):
        • Vincristin kann die Wirkung von Digoxin abschwächen.
      • Mitomycin C (ein Wirkstoff zur Behandlung von bestimmten Tumorformen):
        • gleichzeitige Anwendung kann Atemprobleme verursachen.
      • Strahlentherapie:
        • eine Strahlentherapie kann die Nebenwirkungen von Vincristin auf das Nervensystem verstärken.
      • Ciclosporin, Tacrolimus:
        • bei gleichzeitiger Anwendung kann Ihr Immunsystem den Körper möglicherweise nicht mehr vor Krankheiten schützen (Immunsuppresion); es besteht die Gefahr, dass bestimmte Zellen sich vermehren (Lymphoprofliferation).
      • GM-CSF und G-CSF (Wirkstoffe, die nach einer Chemotherapie das Wachstum von Blutzellen anregen):
        • gleichzeitige Anwendung kann eine Nervenkrankheit (Neuropathie) verursachen.
      • Dactinimycin:
        • bei Patienten mit Nierentumor (Wilms-Tumor) wurde über schwere Nierenschäden berichten.
      • Bleomycin:
        • diese Kombination kann eine Krankheit verursachen, bei der der Blutfluss zu den entfernteren Körperteilen, z. B. Finger, Zehen, Nase, Ohren, bei Temperaturveränderungen oder Stress gestört ist (Raynaud-Syndrom).
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittels einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden, wenn
    • Sie allergisch gegen Vincristinsulfat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • Sie an einer Nerven- und Muskelkrankheit, wie z. B. dem Charcot-Marie-Tooth-Syndrom, leiden
    • Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist
    • Sie an Verstopfung leiden oder ein Risiko für einen Darmverschluss (Ileus) vorliegt, besonders bei Kindern
    • Sie eine Strahlentherapie der Leber erhalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft
    • Die Behandlung mit Vincristin wird während einer Schwangerschaft nicht empfohlen.
    • Männer und Frauen müssen während der Behandlung und 6 Monate nach Beendigung der Behandlung Maßnahmen zur Empfängnisverhütung anwenden.
    • Wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten oder sich ein Kind wünschen, müssen Sie sich sofort an Ihren Arzt wenden.
    • Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Vincristinsulfat während der Schwangerschaft vor, die eine Einschätzung der möglichen schädlichen Auswirkungen erlauben. In tierexperimentellen Studien erwies sich dieses Arzneimittel als schädlich
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie nicht, solange Sie mit dem Arzneimittel behandelt werden.
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Vincristin kann sich dauerhaft ungünstig auf die Fruchtbarkeit auswirken. Daher wird männlichen Patienten geraten, sowohl während der Behandlung als auch bis 6 Monate nach der Behandlung kein Kind zu zeugen und sich vor der Behandlung über eine Spermakonservierung beraten zu lassen.
    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vincristinsulfat darf nur uner der strengen Aufsicht eines Arztes angewendet werden, der in der Behandlung mit Zytostatika (Arzneimittel zur Behandlung von Krebs) erfahren ist.
    • Vincristinsulfat darf nur über eine Vene (intravenös) und auf keinem anderen Weg verabreicht werden. Eine andere Anwendungsart kann zum Tod führen.
    • Sie müssen darauf achten, Vincristinsulfat nicht in die Augen zu bekommen. Wenn es doch zum Augenkontakt gejommen ist müssen Sie die Augen sofort mit reichlich Wasser spülen un wenn eine Reizung besthend bleib, Ihren Arzt um Rat fragen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Warnhinweise für Sie gelten könnten oder in der Vergangenheit für Sie galt:
      • wenn Sie an Krankheiten des Nervensystems leiden
      • wenn ihre Leber nicht einwandfrei arbeitet
      • wenn Sie irgendwelche Arzneimittel anwenden, die schädlich für das Nerensystem sein können. Ihr Arzt wird Sie dann während der Behandlung sorgfältig überwachen.
      • wenn Sie durch die Behandlung eine Verstopfung bekommen. Ihr Arzt wird etwas zur Vorbeugung von Verstopfung unternehmen, z. B. Ihre Ernährung ändern oder Ihnen Arzneimittel zur Verbesserung der Darmbewegung geben (Abführmittel, insbesondere Lactulose)
      • wenn Sie an Erkrankungen des Herzens wie z. B. ischämische Herzerkrankungen (Zirkulationsstörungen des Blutkreislaufs) leiden
      • wenn Sie eine Infektion entwickeln. Informieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt.
      • wenn sie sexuell aktiv sind. Während der Behandlung und 6 Monate nach Beendigung der Behandlung müssen sowohl Sie selbst als auch Ihr Partner/Ihre Partnerin Verhütungsmittel anwenden, damit keine Schwangerschaft eintritt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fährigkeit zum Bedinen von Maschinen
    • Die Behandlung mit dem Arzneimittel kann manchmal zu Nebenwirkungen am Nervensystem führen, z. B. in Form von verminderten Reflexen, Muskelschwäche und Sehstörungen. Wenn Sie diese Nebenwirkungen bemerken, dürfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges setzen oder irgendwelche Maschinen bedienen, die Ihre Aufmerksamkeit verlangen.

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