5€ Neukunden-Rabatt9
Ihr Code: neu2016
  • Produkt in den Warenkorb legen
  • Code im Warenkorb einlösen
  • 5 € weniger bezahlen

Kostenlose Hotline: 0800 - 200 800 300 aus dem dt. Fest-/Mobilnetz, Mo. - Sa. 8 - 20 Uhr

Euphylong 200 Retardkapseln

Euphylong 200 Retardkapseln
PZN: 00559397
Menge: 100 St
Darreichung: Retard-Kapseln
Marke:
Hersteller: AstraZeneca GmbH
€ 15,89 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

sofort lieferbar
Für dieses Produkt ist ein
Rezept notwendig:
  • Freiumschlag ausdrucken
  • Rezept in Umschlag stecken
  • ggf. Bestellschein ergänzen
  • Umschlag abschicken
  • Produkt/e erhalten
Rezept einsenden

Produktdetails 

/ Pflichtangaben

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 200 mg Theophyllin
Indikation/Anwendung
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Asthma (Bronchospasmolytikum).
  • Es wird angewendet zur Behandlung und Verhütung von Atemnotzuständen aufgrund von Verengung der Atemwege (Bronchokonstriktion) bei Patienten mit persistierendem (anhaltendem) Asthma bronchiale oder mittel- bis schwergradiger obstruktiver (einengender) Atemwegserkrankung (z. B. chronische Bronchitis und Lungenemphysem).
  • Das Arzneimittel sollte nicht als Mittel der ersten Wahl zur Behandlung von Asthma bei Kindern angewendet werden.
  • Hinweis:
    • Es wird empfohlen, die Dauertherapie dieser Erkrankungen mit Theophyllin in Kombination mit anderen Arzneimitteln, die die Bronchien erweitern und entzündungshemmend wirken (z. B. langwirksamen ß-Sympathomimetika und Glukokortikoiden), durchzuführen.
    • Arzneimittel mit verzögerter Theophyllin-Freisetzung, wie dieses Präparat, sind nicht zur Akutbehandlung des Status asthmaticus (schwerer Anfall von Asthma bronchiale), des Asthmaanfalls oder der akuten Bronchospastik (Anfall von Atemnot infolge Bronchialverkrampfung) bestimmt.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Das Arzneimittel ist individuell nach Wirkung zu dosieren.
  • Dabei ist zu berücksichtigen:
    • Die Dosierung sollte möglichst anhand des Theophyllin-Plasmaspiegels (Theophyllinmenge im Blut) ermittelt werden (anzustrebender Bereich: 8 - 20 µg/ml). Kontrollen des Theophyllin-Serumspiegels sind insbesondere auch bei reduzierter Wirksamkeit oder dem Auftreten unerwünschter Wirkungen angezeigt.
    • Zur Bestimmung der Anfangsdosis ist eine Vorbehandlung mit Theophyllin oder seinen Verbindungen hinsichtlich einer Dosisminderung zu berücksichtigen.
    • Für die Ermittlung der Dosis ist als Körpergewicht das Normalgewicht einzusetzen, da Theophyllin nicht vom Fettgewebe aufgenommen wird. Dies ist insbesondere zu beachten, wenn Sie stark übergewichtig sind.
    • Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 6 Monaten nicht angewendet werden.
    • Das Präparat sollte bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden. Es stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung, die bei Kindern unter 6 Jahren besser geeignet sind.
  • Für Erwachsene beträgt die tägliche Erhaltungsdosis von Theophyllin ca. 11 - 13 mg je kg Körpergewicht.
  • Wenn Sie ein Raucher sind, benötigen Sie im Vergleich zu nichtrauchenden Erwachsenen eine höhere körpergewichtsbezogene Theophyllin-Dosis infolge eines vermehrten Abbaus von Theophyllin. Im Gegensatz hierzu ist bei älteren Patienten (ab dem 60. Lebensjahr) die Theophyllin-Ausscheidung verlangsamt.
  • Bei Rauchern, die das Rauchen einstellen, sollte wegen des Anstiegs des Theophyllin-Blutspiegels vorsichtig dosiert werden.
  • Bei Patienten mit Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz), schwerem Sauerstoffmangel, eingeschränkter Leberfunktion, Lungenentzündung, Virusinfektion (insbesondere Grippe), im höheren Lebensalter sowie bei der Behandlung mit bestimmten anderen Medikamenten ist die Theophyllin-Ausscheidung sehr häufig verlangsamt. Bei höhergradigen Nierenfunktionsstörungen kann es zu einer Anhäufung (Kumulation) von Theophyllin-Stoffwechselprodukten kommen. Solche Patienten benötigen daher geringere Dosen und Steigerungen müssen mit besonderer Vorsicht erfolgen. Weiterhin ist über eine reduzierte Theophyllin-Ausscheidung nach Tuberkulose- und Grippe-Schutzimpfungen berichtet worden, so dass bei gleichzeitiger Behandlung ebenfalls eine Dosisminderung erforderlich sein könnte.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • Empfohlenes Dosierungsschema:
      • Je nach Lebensalter sind folgende Erhaltungsdosen zu empfehlen:
        • Kinder 6 - 8 Jahre
          • Körpergewicht in kg*: 20 - 25
          • tägliche Dosis Theophyllin in mg/kg Körpergewicht: 24
        • Kinder 8 - 12 Jahre
          • Körpergewicht in kg*: 25 - 40
          • tägliche Dosis Theophyllin in mg/kg Körpergewicht: 20
        • Jugendliche 12 - 16 Jahre
          • Körpergewicht in kg*: 40 - 60
          • tägliche Dosis Theophyllin in mg/kg Körpergewicht: 18
        • Erwachsene
          • Nichtraucher
            • Körpergewicht in kg*: 50 - 70
            • tägliche Dosis Theophyllin in mg/kg Körpergewicht: 11 - 13
          • Raucher
            • Körpergewicht in kg*: 50 - 70
            • tägliche Dosis Theophyllin in mg/kg Körpergewicht: 18
        • * bei adipösen Patienten ist hier das Normalgewicht einzusetzen.
    • Wird von einem nicht retardierten auf ein retardiertes Theophyllin-Präparat gewechselt, so ist zu beachten, dass die angegebene Tagesdosis evtl. reduziert werden kann. Wenn von einem Präparat mit verzögerter Theophyllinfreisetzung (retardiertes Theophyllin) auf ein anderes, z. B. von einem anderen Hersteller gewechselt wird, sollte der Theophyllin-Serumspiegel (Theophyllinmenge im Blut) kontrolliert werden. Dies ist ebenfalls bei der Verabreichung von hohen Dosen empfehlenswert.
    • Sollte es zu Überdosierungserscheinungen kommen, sollte nach Anordnung des Arztes je nach Schweregrad die nächste Dosis ausgelassen oder um 50 % vermindert werden. In jedem Falle sollten Sie den behandelnden Arzt zur Überprüfung der Behandlung aufsuchen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel stets nur in Absprache und auf Anraten des Arztes ein.
    • Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung und wird vom behandelnden Arzt bestimmt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Überdosierung treten bei Theophyllin-Blutspiegeln bis zu 20 µg/ml in der Regel die bekannten Theophyllin-Nebenwirkungen (u. a. Magen-Darm-Beschwerden, zentralnervöse Erregbarkeit, Herzrhythmusstörungen) mit gesteigerter Intensität auf.
    • Übersteigt der Theophyllin-Blutspiegel 25 µg/ml, können schwerwiegende Funktionsstörungen des Herzens oder des Gehirns, z. B. Krampfanfälle oder schwere Herzrhythmusstörungen sowie Herz-Kreislauf-Versagen auftreten. Solche Reaktionen können auch ohne die Vorboten leichterer Nebenwirkungen auftreten. Bei einer Vergiftung mit einem Theophyllinpräparat mit verzögerter Wirkstofffreisetzung können die Zeichen einer Vergiftung verzögert auftreten.
    • Bei erhöhter individueller Theophyllin-Empfindlichkeit sind schwerere Überdosierungserscheinungen auch schon unterhalb der genannten Blutspiegel-Konzentration möglich.
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung informieren Sie bitte sofort einen Arzt. Dieser sollte, je nachdem, wie lange die Einnahme zurückliegt, folgende Maßnahmen ergreifen:
      • Die folgenden Passagen enthalten Hinweise an den behandelnden Arzt
        • Bei leichten Überdosierungserscheinungen:
          • Das Arzneimittel sollte abgesetzt und der Theophyllin-Serumspiegel bestimmt werden. Bei Wiederaufnahme der Behandlung sollte die Dosis entsprechend vermindert werden.
        • Therapie aller Theophyllinvergiftungen:
          • Bis zu 2 Stunden nach Einnahme kann eine Magenspülung sinnvoll sein. Zur weiteren Giftentfernung sollte wiederholt Aktivkohle, ggf. in Kombination mit einem schnell wirksamen Abführmittel (z. B. Glaubersalz) verabreicht werden.
          • Bei zentralnervösen Reaktionen (z. B. Unruhe und Krämpfen):
            • Diazepam i.v., 0,1 - 0,3 mg/kg KG, bis zu 15 mg.
          • Bei vitaler Bedrohung:
            • Überwachung lebenswichtiger Funktionen,
            • Freihalten der Atemwege (Intubation),
            • Zufuhr von Sauerstoff,
            • bei Bedarf i.v. Volumensubstitution mit Plasmaexpandern,
            • Kontrolle und evtl. Korrektur des Wasser- und Elektrolythaushalts,
            • Hämoperfusion (s. u.).
          • Bei bedrohlichen Herzrhythmusstörungen:
            • i.v. Gabe von Propranolol bei Nicht-Asthmatikern (1 mg bei Erwachsenen, 0,02 mg/kg KG bei Kindern). Diese Dosis kann alle 5 - 10 Minuten bis zur Rhythmus-Normalisierung oder bis zur Höchstdosis von 0,1 mg/kg wiederholt werden.
            • Vorsicht:
              • Propranolol kann bei Asthmatikern schwere Bronchospasmen auslösen. Bei Asthma-Patienten sollte Verapamil gegeben werden.
              • Bei besonders schweren Vergiftungen kann eine Entgiftung durch Hämoperfusion/Hämodialyse (Blutwäsche) erreicht werden.
              • Die weitere Behandlung einer Vergiftung mit Theophyllin richtet sich nach dem Ausmaß, dem Verlauf sowie den Krankheitszeichen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt und führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bei einer Unterbrechung oder plötzlichen Beendigung der Einnahme (Absetzen) informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da die Gefahr einer unzureichenden Behandlung Ihrer Erkrankung besteht.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Art und Weise
  • Zum Einnehmen
  • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Mahlzeiten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit ein.
  • Sollten Sie beim Schlucken der Hartkapsel Schwierigkeiten haben, so können Sie diese öffnen und den Inhalt unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.
  • Zu Beginn der Behandlung sollte die Einnahme möglichst am Abend kurz vor dem Schlafengehen erfolgen und langsam über 2 - 3 Tage gesteigert werden.
  • Anschließend sollten Sie die Tagesdosis aufgeteilt auf morgens zum Frühstück und abends vor dem Schlafengehen einnehmen.
  • Sowohl eine Erhöhung als auch eine Verminderung der Dosis soll stets nur auf Anraten des Arztes erfolgen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Herzerkrankungen
      • Sehr häufig: Beschleunigter bzw. unregelmäßiger Herzschlag, Herzklopfen (Palpitationen), Blutdruckabfall.
    • Verdauungstrakt
      • Sehr häufig: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
      • Nicht bekannt: Anregung der Magensäureproduktion.
      • Infolge einer verringerten Spannung des unteren Speiseröhrenschließmuskels (Tonusminderung im unteren Ösophagussphinkter) kann ein bestehender Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (gastroösophagealer Reflux, Sodbrennen) in der Nacht verstärkt werden.
    • Immunsystem
      • Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Theophyllin (u. a. Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, Bronchospasmen) einschließlich schwerer allergischer (anaphylaktischer) Reaktionen.
    • Stoffwechsel, Ernährungsstörungen und Elektrolyte
      • Sehr häufig: Veränderungen der Blutsalze (Serumelektrolyte), insbesondere verminderter Kalium-Gehalt des Blutes (Hypokaliämie), Anstieg von Calcium, Harnsäure (Hyperurikämie) sowie des Blutzuckers (Hyperglykämie).
    • Nervensystem
      • Sehr häufig: Kopfschmerzen, Erregungszustände, Gliederzittern, Unruhe, Schlaflosigkeit, Schwindel.
      • Nicht bekannt: Krampfanfälle.
    • Nieren und ableitende Harnwege
      • Sehr häufig: Verstärkte Harnausscheidung (Diurese), Anstieg von Kreatinin.
      • Ausgeprägtere Nebenwirkungen können bei Überempfindlichkeit oder einer Überdosierung (Theophyllin-Blutspiegel über 20 µg/ml) auftreten.
      • Vor allem bei erhöhten Theophyllin-Blutspiegeln (Theophyllinmenge im Blut) von mehr als 25 µg/ml können Zeichen einer Vergiftung wie Krampfanfälle, plötzlicher Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen (ventrikuläre Arrhythmien), Herz-Kreislaufversagen, Zerfall der Skelettmuskulatur (Rhabdomyolyse) und schwere Magen-Darm-Erscheinungen (u. a. gastrointestinale Blutungen) auftreten.
  • Besondere Hinweise
    • Bei den ersten Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion darf das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, damit er über den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche weitere Maßnahmen entscheiden kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Verstärkte Wirkung von Theophyllin bei gleichzeitiger Behandlung mit bzw. Einnahme von:
      • anderen xanthinhaltigen Arzneimitteln,
      • ß-Sympathomimetika (Arzneimittel zur Stimulation des autonomen Nervensystems),
      • Coffein-haltigen Getränken wie z. B. Kaffee, Tee, Coca-Cola, Mate, Guaraná, Energy-Drinks,
      • oralen Kontrazeptiva ("Pille"),
      • bestimmten Antibiotika (z. B. Makrolidantibiotika wie Erythromycin oder Troleandomycin, Clarithromycin, Josamycin, Spiramycin),
      • Chinolonen und Fluorochinolonen (Antibiotika des Typus Gyrasehemmer: besonders Ciprofloxacin, Enoxacin, Pefloxacin; s. Hinweis unten*),
      • Imipenem (Antibiotikum; besonders Nebenwirkungen wie Krämpfe sind zu erwarten),
      • Isonicotinsäurehydrazid (Antibiotikum),
      • Thiabendazol (Fungizid und Wurmmittel),
      • Calcium-Antagonisten (Herz-Kreislaufmedikamente wie z. B. Verapamil, Diltiazem),
      • Propranolol, Propafenon, Mexiletin, Ticlopidin (Herz-Kreislaufmedikamente),
      • Cimetidin, Ranitidin (Mittel zur Dämpfung der Magensaftproduktion),
      • Allopurinol, Febuxostat (Arzneistoffe zur Behandlung von Gicht),
      • Fluvoxamin, Viloxazin (unter anderem Antidepressiva),
      • a-Interferon, Peginterferon a (Immunsystem-stimulierende Mittel),
      • Rofecoxib (Antirheumatikum),
      • Pentoxifyllin (Arzneimittel gegen Durchblutungsstörungen),
      • Disulfiram (Arzneistoff zur Entwöhnung bei Alkoholabhängigkeit),
      • Phenylpropanolamin (Appetitzügler),
      • Zafirlukast, Zileuton (Arzneistoffe zur Behandlung von Asthma),
      • Grippe- und Tuberkuloseimpfung (Influenza- und BCG-Impfung),
      • Idrocilamid (Mittel zur Behandlung schmerzhafter Muskelkontrakturen),
      • Aciclovir (Mittel zur Behandlung von bestimmten Infektionskrankheiten),
      • Etintidin.
    • Bei gleichzeitiger Behandlung mit einem dieser Arzneimittel sollte der Theophyllin-Spiegel kontrolliert und gegebenenfalls eine Dosisanpassung durchgeführt werden. Dies gilt auch nach Absetzen eines dieser Medikamente.
    • * Bei paralleler Behandlung mit Ciprofloxacin ist die Theophyllin-Dosis auf maximal 60 %, bei Anwendung von Enoxacin auf maximal 30 % und bei Anwendung von Grepafloxacin oder Clinafloxacin auf 50 % der empfohlenen Dosis zu reduzieren.
    • Auch andere Chinolone (z. B. Pefloxacin, Pipemidsäure) können die Wirkung von Theophyllin-Arzneimitteln verstärken. Es wird daher dringend empfohlen, bei gleichzeitiger Behandlung mit Chinolonen therapiebegleitende engmaschige Theophyllin-Konzentrationsbestimmungen durchzuführen.
    • Verminderte Wirksamkeit von Theophyllin mit evtl. erforderlicher Anhebung der Theophyllin-Dosis bei gleichzeitiger Einnahme von:
      • Barbituraten wie z. B. Phenobarbital, Pentobarbital und Primidon,
      • Carbamazepin (Mittel gegen z. B. Epilepsie),
      • Phenytoin und Phosphenytoin,
      • Rifampicin und Rifapentin (antibakterielle Antibiotika),
      • Sulfinpyrazon (entzündungshemmendes und blutverdünnendes Arzneimittel),
      • Ritonavir (Arzneimittel unter anderem zur Behandlung von HIV-Infektionen),
      • Aminoglutethimid,
      • bei Hypericin-haltigen Arzneimitteln (Johanniskraut),
      • bei Rauchern.
    • Abschwächung der Wirkung durch Theophyllin bei gleichzeitiger Einnahme von:
      • Lithiumcarbonat,
      • ß-Rezeptorenblockern,
      • Adenosin,
      • Benzodiazepinen.
    • Theophyllin verstärkt die harntreibende Wirkung von Diuretika wie z. B. Furosemid (Mittel zur Ausschwemmung von Wasser aus dem menschlichen Körper).
    • Die Anwendung von Halothan kann bei Patienten, die dieses Arzneimittel erhalten, zu schweren Herzrhythmusstörungen führen.
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
    • Aufgrund der vielfältigen Wechselwirkungen von Theophyllin sind Serumspiegelkontrollen bei längerfristiger Einnahme mit anderen Medikamenten allgemein ratsam.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Kaffee wirkt verstärkend auf die Wirkung von Theophyllin. Rauchen steigert den Theophyllin-Abbau und schwächt somit die Wirkung ab. Die Einnahme zusammen mit Alkohol kann das Reaktionsvermögen zusätzlich beeinträchtigen.
    • Eine gleichzeitige Nahrungsaufnahme beeinflusst die Wirkung des Arzneimittels nicht.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Theophyllin oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind,
    • wenn Sie einen frischen Herzinfarkt haben,
    • wenn Sie an akuten Herzrhythmusstörungen mit gesteigerter Herzschlagfolge (tachykarde Arrhythmien) leiden,
    • bei Kindern unter 6 Monaten.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Zu einer Anwendung von Theophyllin während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate liegen bislang keine ausreichenden Erfahrungen vor, daher sollte eine Einnahme von Theophyllin während dieser Zeit vermieden werden.
    • Während des zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittels sollte Theophyllin nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden, da es in den Blutkreislauf des Ungeborenen übergeht und dort Arzneimittelwirkungen zeigen kann.
    • Wird eine Patientin am Ende der Schwangerschaft mit Theophyllin behandelt, kann es zur Wehenhemmung kommen. Neugeborene, deren Mütter vor der Geburt mit Theophyllin behandelt wurden, müssen sorgfältig auf Arzneimittelwirkungen überwacht werden.
  • Stillzeit
    • Theophyllin geht in die Muttermilch über. Aus diesem Grund ist die therapeutische Theophyllin-Dosis bei einer stillenden Frau so niedrig wie möglich zu halten. Das Stillen sollte möglichst unmittelbar vor der Gabe des Arzneimittels erfolgen. Das gestillte Kind muss sorgfältig auf ein mögliches Auftreten von Theophyllin-Wirkungen (Anstieg der Herzfrequenz, Erbrechen, Erregbarkeit) hin überwacht werden. Sollten höhere therapeutische Dosen notwendig sein, muss abgestillt werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • wenn Sie an einer instabilen Angina pectoris (Erkrankung der Herzkranzgefäße) leiden,
    • wenn Sie eine Neigung zu Herzrhythmusstörungen mit gesteigerter Herzschlagfolge (tachykarde Arrhythmien) haben,
    • wenn Sie an schwerem Bluthochdruck leiden,
    • wenn Sie an einer hypertrophen obstruktiven Kardiomyopathie (chronische Herzmuskelerkrankung) leiden,
    • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) haben,
    • wenn Sie ein epileptisches Anfallsleiden haben,
    • wenn Sie ein Magen- und/oder Zwölffingerdarmgeschwür haben,
    • wenn Sie an Porphyrie (bestimmte Stoffwechselstörung) leiden,
    • wenn Sie eine Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben,
    • wenn bei Ihnen eine Elektrokrampftherapie durchgeführt wird, da Theophyllin die Krampfanfälle verlängern kann.
  • Wenn die Dosierung Theophyllin von keine ausreichende Wirkung zeigt und falls Nebenwirkungen auftreten, sollte die Serumkonzentration von Theophyllin von Ihrem Arzt überwacht werden.
  • Wenn bei Ihnen Fieber auftritt, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er wird die Dosis gegebenenfalls verringern.
  • Falls diese Angaben auf Sie zutreffen oder früher einmal zutrafen, befragen Sie vor der Einnahme des Arzneimittels bitte Ihren Arzt.
  • Kinder
    • Das Arzneimittel darf bei Kindern unter 6 Monaten nicht angewendet werden.
    • Es sollte bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden. Es stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung, die bei Kindern unter 6 Jahren besser geeignet sind.
  • Ältere Menschen
    • Die Anwendung von Theophyllin bei alten und/oder schwerkranken Patienten ist mit einer erhöhten Gefahr der Überdosierung verbunden und soll daher durch Blutspiegelkontrollen überwacht werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen soweit verändern, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen sowie zum Arbeiten in größerer Höhe oder ohne festen Halt beeinträchtigt wird.
    • Dies gilt in verstärktem Maße, wenn das Arzenimittel zusammen mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können, eingenommen wird.

Ihre letzten Aktivitäten

Angesehene Produkte