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Midro Abführ Tabletten

-25%2
Abbildung ähnlich
PZN: 07142097
Menge: 100 St
Darreichung: Tabletten
Marke: Midro
Hersteller: Midro Lörrach GmbH
AVP / UVP1: € 3,55 € 2,68 19

inkl. MwSt. zzgl. Versand

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Produktdetails 

/ Pflichtangaben
  1. Beipackzettel Midro Abführ Tabletten
  2. Wichtige Hinweise zu Midro Abführ Tabletten

Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 7 mg Sennosid B
  • Sennesfrüchte Tinnevelly, gepulvert 250-318 mg
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel ist ein pflanzliches, stimulierendes Abführmittel.
  • Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation). Bei einer Verstopfung, die länger als eine Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.
Dosierung
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
      • Erwachsene und Kinder über 12 Jahren: 1 mal täglich werden 1- 4 Tabletten mit Flüssigkeit nach dem Abendessen eingenommen. Die höchste tägliche Aufnahme darf nicht mehr als 30 mg Hydroxyanthracenderivate betragen. Das entspricht 4 Tabletten.
      • Die individuell richtige Dosierung ist diejenige, die erforderlich ist, um einen weichgeformten Stuhl zu erhalten. Da das Arzneimittel bereits in geringer Menge wirkt, ist z. B. mit 1 Tablette zu beginnen. Die Dosierung kann individuell bis zu einer Höchstmenge von 4 Tabletten (= 28 mg Hydroxyanthracenderivate) gesteigert werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel sollte nicht länger als eine Woche und nicht in höheren Dosen (mehr als 4 Tabletten pro Tag) eingenommen werden. Normalerweise ist es ausreichend, das Arzneimittel zwei- bis dreimal pro Woche einzunehmen.
    • Bei einer Verstopfung, die länger als 1 Woche andauert, ist ein Arzt aufzusuchen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Es können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit der Folge von Wasser- und Salzverlusten auftreten. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zufuhr von Flüssigkeit und Salzen, Überwachung des Elektrolytspiegels, insbesondere des Kaliumspiegels) gegebenenfalls erforderlich sind. Dies ist bei älteren Patienten besonders wichtig.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
    • Nehmen Sie bitte nicht die doppelte Dosis ein. Setzen Sie bitte beim nächsten Mal die Einnahme des Arzneimittels mit der oben angegebenen Dosierung fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Das Arzneimittel wird am besten abends mit reichlich Flüssigkeit (1 Glas Wasser) eingenommen. Die Wirkung tritt nach ca. 8 - 12 Stunden ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten müssen.
    • Sehr selten kann es zu krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden kommen. In diesen Fällen ist eine Verminderung der Dosis erforderlich.
    • Sehr selten können Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Juckreiz, Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag, entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper (sog. lokales oder generalisiertes Exanthem) auftreten. Im Laufe der Behandlung kann eine harmlose Rotfärbung des Harns auftreten.
    • Bei lang dauerndem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Missbrauch) kann es zu Störungen des Wasser- und Salzhaushaltes kommen.
    • Auftretende Durchfälle können insbesondere zu Kaliumverlusten führen. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von den Herzmuskel stärkenden Arzneimitteln (Herzglykosiden), die Harnausscheidung steigernden Arzneimitteln (Diuretika) und Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroiden).
    • Bei lang dauerndem Gebrauch kann es zur Ausscheidung von Eiweiß und Blut im Urin kommen. Weiterhin kann eine Verfärbung der Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli) auftreten, die sich nach Absetzen des Präparates in der Regel zurückbildet.
    • Angaben über die Häufigkeit des Auftretens der Nebenwirkungen können nicht gemacht werden.
    • Welche Gegenmaßnahmen sind bei Nebenwirkungen zu ergreifen?
      • Falls Nebenwirkungen auftreten, ist eine Verminderung der Dosis oder gegebenenfalls ein Absetzen des Arzneimittels erforderlich.
      • Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) muss das Arzneimittel abgesetzt und Ihr Arzt aufgesucht werden, damit er diese gegebenenfalls behandeln kann.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die hier nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Wechselwirkungen
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei chronischem Gebrauch/Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) möglich. Die Kaliumverluste können durch die gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Diuretika), von Cortison und Cortison-ähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) oder Süßholzwurzel verstärkt werden.
  • Bitte beachten Sie, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden:
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Zubereitungen aus Sennesfrüchten oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • bei Darmverschluss
    • bei Blinddarmentzündung
    • bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
    • bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache
    • bei schwerem Flüssigkeitsmangel mit Wasser- und Elektrolytverlusten.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wegen unzureichender toxikologischer Untersuchungen sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Patientenhinweise
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittel ist erforderlich:
    • Eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme die Darmtätigkeit anregender (stimulierender) Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen.
    • Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate (z. B. Leinsamen, Flohsamen) nicht zu beheben ist. Bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei Einnahme des Arzneimittels ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch häufiges Wechseln der Vorlage vermieden werden.
    • Kinder:
      • Das Arzneimittel wird für Kinder unter 12 Jahren nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind bisher nicht bekannt.

Statistik zu Midro Abführ Tabletten

Geschlecht

Durchschnittliches Geschlecht der Käufer von Midro Abführ Tabletten von Midro Lörrach GmbH:

  • männlich
  • weiblich
Alter

Durchschnittliches Alter der Käufer:

55 Jahre
Altersverteilung

Die Käufer von Midro Abführ Tabletten von Midro Lörrach GmbH verteilen sich auf die angegebenen Altersklassen wie folgt:

0% 18-29
0% 30-49
100% 50-59
0% 60+
Kaufmenge

Durchschnittliches Anzahl von Midro Abführ Tabletten von Midro Lörrach GmbH, die pro Kauf im Warenkorb lagen:

Stückzahl

2

Die Stückzahl stimmt nicht immer mit der abgegebenen Menge überein, da wir aus pharmazeutischen Gründen auch Stückzahlen kürzen

Produktbewertungen zu Midro Abführ Tabletten

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