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Akineton Retard

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Akineton Retard
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  • PZN
    07202327Produktkennzeichnung
  • Darreichung
    Retard-Tabletten
  • Hersteller
    kohlpharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 4 mg Biperiden hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • 252 mg Lactose-1-Wasser
  • Maisstärke
  • Povidon K30
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Wasser, gereinigtes
  • Carnaubawachs
  • Hyprolose
  • Macrogol 400
  • Macrogol 6000
  • Docusat natrium
  • Titandioxid
  • Talkum
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Das Präparat ist ein sogenanntes „Anticholinergikum", ein Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit
  • Es beeinflusst Erkrankungen, die durch eine Störung der Erregungsübertragung zwischen den Nerven und der Muskulatur hervorgerufen werden. Dadurch kann es zu Störungen im Bewegungsablauf (z. B. Probleme beim Gehen und Zittern der Hände) kommen.
  • Hierzu zählen die Parkinson-Krankheit und durch bestimmte Arzneimittel (insbesondere Neuroleptika - Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen) ausgelöste Beschwerden.

Dosierung

  • Dieses Arzneimittel muss individuell dosiert werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Behandlung sollte mit der niedrigsten möglichen Dosis begonnen und dann bis zu der für Sie günstigsten Dosis gesteigert werden.
  • Die Behandlung mit Biperidenhydrochlorid erfolgt in der Regel einschleichend. Dafür stehen andere Darreichungsformen zur Verfügung.
  • Im Allgemeinen werden Sie zunächst auf 2 mg Tabletten eingestellt, um den individuellen täglichen Bedarf an diesem Präparat zu ermitteln.
  • Vor einer Umstellung auf Retardtabletten muss zunächst die für Sie günstigste Dosis von Ihrem Arzt ermittelt werden, abhängig vom therapeutischen Effekt und den Nebenwirkungen.
  • Die empfohlene Dosis beträgt:
    • Anwendung bei Erwachsenen
      • Parkinson-Krankheit:
        • Die durchschnittliche Tagesdosis beträgt 1 - 2 Retardtabletten (entsprechend 4 - 8 mg Biperidenhydrochlorid).
        • Die Tageshöchstdosis beträgt 3 Retardtabletten (entsprechend 12 mg Biperidenhydrochlorid) und darf nicht überschritten werden.
      • Medikamentös bedingte Bewegungsstörungen („extrapyramidale Symptome"):
        • Zur Behandlung medikamentös bedingter Bewegungsstörungen wird begleitend zum Neuroleptikum (Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen und Erregungszuständen) 1 Retardtablette täglich (entsprechend 4 mg Biperidenhydrochlorid) eingenommen.
        • Die benötigte Dosis kann je nach Stärke der Beschwerden, variieren. Ihr Arzt wird Ihren individuellen Bedarf ermitteln. Sollte dieser niedriger oder höher als 4 mg Biperidenhydrochlorid (= 1 Retardtablette) pro Tag sein, stehen zur Behandlung 2 mg Tabletten zur Verfügung.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (bis 18 Jahre)
      • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (bis 18 Jahre) wird nicht empfohlen, da die Erfahrungen in dieser Altersgruppe begrenzt sind.
    • Anwendung bei älteren Patienten
      • Eine vorsichtige Dosierung ist erforderlich. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung wählen.
    • Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
      • Die Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion wird nicht empfohlen, da keine pharmakokinetischen Daten vorliegen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt. Sie kann von einer kurzfristigen Gabe (z. B. bei medikamentös bedingten Bewegungsstörungen) bis zu einer Dauermedikation (z. B. bei Parkinson-Krankheit) reichen.
    • Außer beim Auftreten lebensgefährlicher Komplikationen ist ein plötzliches Absetzen des Arzneimittels zu vermeiden.
    • Das Absetzen einer Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte schrittweise erfolgen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie unverzüglich einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus, da es sich um einen Notfall handeln kann. Beschwerden einer Überdosierung sind weite, träge Pupillen, Trockenheit der Schleimhäute, Gesichtsröte, Erhöhung der Herztätigkeit, Störung der Entleerung des Darmes oder der Harnblase, erhöhte Temperatur, Erregung, Bewusstseinsstörung, Verwirrtheitszustände und Wahnvorstellungen. Bei schweren Vergiftungen besteht das Risiko eines Kreislaufversagens und eines Atemstillstandes.
    • Weitere Informationen für medizinisches Fachpersonal finden Sie in der Gebrauchsinformation.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung mit der verordneten Dosis fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Keinesfalls dürfen Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel eigenmächtig beenden (siehe auch Dauer der Anwendung).
    • Sprechen Sie auf jeden Fall vorher mit Ihrem Arzt, z. B. wenn Nebenwirkungen oder Änderungen in Ihrem Krankheitsbild auftreten.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Bei Einnahme einer Retardtablette pro Tag sollte diese am Morgen eingenommen werden.
  • Bei Dosierung mit zwei Retardtabletten täglich wird Ihr Arzt individuell für Sie entscheiden, ob die Einnahme von
    • a) einer Retardtablette morgens und einer Retardtablette abends oder
    • b) zwei Retardtabletten morgens
  • zu einem besseren Behandlungsergebnis führt.
  • Falls in Ausnahmefällen drei Retardtabletten täglich eingenommen werden müssen, so sollte eine Einzeldosis von zwei Retardtabletten (entsprechend 8 mg Biperidenhydrochlorid) nicht überschritten werden.
  • Die Retardtabletten sind mit ausreichend Flüssigkeit unzerkaut und ohne zu teilen während oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
  • Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt lassen sich durch die Einnahme unmittelbar nach den Mahlzeiten vermindern.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Eine zentral erregende Wirkung ist häufig bei Patienten mit Hirnleistungsstörungen und kann zu einer Dosisverminderung zwingen.
  • Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Bei höheren Dosen Unruhe, Agitiertheit, Angst, Verwirrtheit, Sinnestäuschungen (delirante Syndrome und Halluzinationen), Schlaflosigkeit.
      • Beeinflussung der Schlafphasen.
      • Müdigkeit, Schwindelgefühl und Gedächtnisstörungen.
      • Pulsbeschleunigung (Herzklopfen).
      • Mundtrockenheit (Eine ausgeprägte Mundtrockenheit lässt sich durch häufiges Trinken kleiner Flüssigkeitsmengen oder durch Kauen von zuckerfreiem Kaugummi bessern).
      • Magenbeschwerden.
      • Übelkeit.
      • Muskelzuckungen.
      • Benommenheit.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Überempfindlichkeitsreaktionen.
      • Nervosität, unnatürlich gehobene Stimmung (Euphorie).
      • Kopfschmerzen, unwillkürliche Bewegungsstörungen.
      • Störungen der Bewegungskoordination und Sprachstörungen.
      • Erhöhte Krampfbereitschaft und Krampfanfälle.
      • Sehstörungen.
      • Pupillenerweiterung mit Lichtempfindlichkeit.
      • Das Auftreten eines grünen Stars (Engwinkelglaukoms) ist möglich. Der Augeninnendruck sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Verlangsamung der Herztätigkeit.
      • Verstopfung.
      • Verminderung der Schweißabsonderung.
      • Allergische Hautausschläge.
      • Störungen der Harnentleerung, insbesondere bei Patienten mit Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata-Adenom).
      • Harnverhaltung (beim Auftreten einer Harnverhaltung muss sofort ein Arzt informiert werden, da eine Verringerung der Dosis oder die Gabe eines Gegenmittels (Carbachol) erforderlich sein können).
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Schwellung bzw. Entzündung der Speicheldrüsen.
  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Das Sicherheitsprofil bei Kindern und Jugendlichen ist ähnlich dem bei Erwachsenen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die gleichzeitige Einnahme dieses Arzneimittels und anderen auf das Nervensystem wirkenden Arzneimitteln (z. B. Psychopharmaka, Mittel gegen Allergien [Antihistaminika], Antiparkinsonmittel und krampflösenden Arzneimitteln [Spasmolytika]) kann zu einer Verstärkung der Nebenwirkungen führen.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Chinidin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) kann es zur Verstärkung der Herz-Kreislauf-Wirkungen kommen.
    • Levodopa (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit) und gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels können unwillkürliche Bewegungen (Dyskinesien) verstärken. Besondere Bewegungsstörungen (tanzähnliche Bewegungen) wurden bei gleichzeitiger Anwendung von Biperiden und Levodopa/Carbidopa-Arzneimitteln bei Patienten mit der Parkinson-Krankheit beobachtet.
    • Durch Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen) ausgelöste unwillkürliche Bewegungen vor allem im Hand-, Fuß- und Gesichtbereich wie z. B. Schmatz- und Kaubewegungen können durch Akineton verstärkt werden. In diesen Fällen informieren Sie Ihren Arzt. Er wird Sie über die weiterführende Behandlung beraten.
    • Die Wirkung von Metoclopramid (Arzneimittel zur Behandlung von Übelkeit oder anderen Magen-Darm-Störungen) und Arzneimitteln mit ähnlicher Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt wird durch Anticholinergika wie dieses abgeschwächt.
    • Biperidenhydrochlorid kann die Nebenwirkungen von Pethidin (starkes Schmerzmittel) auf das Nervensystem verstärken.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Die Wirkungen von Alkohol können bei gleichzeitiger Anwendung von Biperidenhydrochlorid verstärkt werden. Trinken Sie daher während der Behandlung mit dem Arzneimittel keinen Alkohol.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Biperidenhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • bei unbehandeltem grünen Star (Engwinkelglaukom),
    • bei mechanischen Verengungen (Stenosen) im Magen-Darm-Trakt,
    • bei Erweiterung des Dickdarms (Megakolon),
    • bei Darmverschluss (Ileus).

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme aller Arzneimittel Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung des Arzneimittels in der Schwangerschaft vor.
    • Daher soll das Präparat in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung durch Ihren Arzt eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff des Arzneimittels kann die Milchbildung hemmen. Es ist auch anzunehmen, dass das Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Daher soll das Präparat während der Stillzeit nicht angewendet oder abgestillt werden.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Die Wirkung des Arzneimittels auf die Zeugungs- und Gebärfähigkeit des Menschen ist nicht bekannt.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, bei
      • Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) mit Restharnbildung,
      • Harnverhaltung, Blasenentleerungsstörungen,
      • Erkrankungen, die zu Beschleunigung des Herzschlags, Herzrasen (Tachykardien) führen können,
      • Myasthenia gravis (eine schwere Form von Muskelschwäche),
      • Schwangerschaft und Stillzeit (siehe Abschnitt 2., Schwangerschaft und Stillzeit),
      • Patienten mit erhöhter Krampfbereitschaft.
    • Bei bestehenden Blasenentleerungsstörungen sollten Sie vor der Anwendung des Arzneimittels Ihre Blase entleeren.
    • Sie sollten Ihren Augeninnendruck regelmäßig durch den Augenarzt kontrollieren lassen.
    • Bei Einnahme des Arzneimittels können Gedächtnisstörungen auftreten.
    • Missbrauch und Abhängigkeitsentwicklung von Biperiden sind vereinzelt beobachtet worden. Dies könnte mit der gelegentlich beobachteten Stimmungsaufhellung und unnatürlich gehobenen Stimmungslage in Zusammenhang stehen.
    • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
      • Die Erfahrungen mit diesem Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre sind begrenzt.
      • Eine Anwendung in dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
    • Ältere Patienten
      • Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei älteren Patienten erhöht. Wenn Sie an bestimmten Hirnleistungsstörungen leiden, wird Ihr Arzt die für Sie richtige Dosierung wählen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei Einnahme des Arzneimittels kann es zu Nebenwirkungen, wie z. B. Müdigkeit, Schwindel und Benommenheit kommen. Eine Verstärkung dieser Nebenwirkungen ist durch Alkohol und bestimmte Arzneimittel, die auf das Nervensystem wirken (Anticholinergika, zentral wirkende Arzneimittel) möglich.
    • Dies sollten Sie beim Führen eines Fahrzeuges, Bedienen von Maschinen oder sonstigen gefahrvollen Tätigkeiten berücksichtigen und vorab mit Ihrem Arzt abklären.

Fragen und Antworten zu Akineton Retard

Beantwortet von unseren Experten, bestehend aus Apothekern/Apothekerinnen und pharmazeutisch-technischen Assistenten/Assistentinnen.

Wie wirken die Akineton Retard Tabletten?

Frage von Mahir G.

Akineton Retard Tabletten sind ein Anticholinergikum, das den Wirkstoff Biperidenhydrochlorid enthält.  

Biperidenhydrochlorid blockiert bestimmte Bindungsstellen der Zelle, an die normalerweise der Botenstoff Acetylcholin angreift. Dieser Botenstoff führt zu einer Reaktion der Muskulatur. Ist die Bindungsstelle durch Biperiden besetzt, kann Acetylcholin nicht daran binden und keinen Effekt auslösen.  

Diese Wirkung ist erwünscht, wenn zu viel Acetylcholin vorhanden ist und zu Zittern und unkontrollierten Bewegungen führt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Sie an der Krankheit Parkinson leiden oder die Symptome durch bestimmte andere Medikamente hervorgerufen werden. 

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage von Akineton 2 mg Tabletten durch. 

Beantwortet durch das PTA-Team von SHOP APOTHEKE

Wie sind die Akineton Retard Tabletten einzunehmen?

Frage von Henning N.

Nehmen Sie Akineton Retard Tabletten immer genau so ein, wie Ihr behandelnder Arzt es Ihnen verschrieben hat. Sollten Sie Ihre Dosierung vergessen haben, wenden Sie sich bitte an die Arztpraxis, da das Arzneimittel individuell dosiert wird und eine korrekte Einnahme sehr wichtig ist.

Je nach zu Grunde liegender Ursache Ihrer Beschwerden gibt es unterschiedliche Dosierungen von Akineton Retard Tabletten, deshalb ist es wichtig, den Einnahmeplan genau einzuhalten. Üblicherweise werden 1 bis 2 Tabletten pro Tag eingenommen. Bei der Einnahme von einer Retard Tablette wird diese morgens eingenommen. Bei der Einnahme von 2 Tabletten täglich entscheidet der Arzt, ob die eine Tablette am Morgen und die andere abends eingenommen wird.

Die Tabletten werden jeweils nach oder während einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.

Die Tabletten dürfen auf keinen Fall geteilt werden.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung die vollständigen Angaben zur Anwendung in der jeweils beiliegenden Packungsbeilage durch. Sollten Sie Fragen zur Anwendung dieses verschreibungspflichtigen Arzneimittels haben, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

Beantwortet durch das PTA-Team von SHOP APOTHEKE

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.