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Clindamycin AL 300 mg

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  • PZN / EAN
    07558159 / 4150075581594
  • Darreichung
    Hartkapseln
  • Marke
    Clindamycin
  • Hersteller
    ALIUD Pharma GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe

  • Clindamycin hydrochlorid

Hilfsstoffe

  • Eisen(II,III)-oxid
  • Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz
  • Maisstärke, vorverkleistert
  • Magnesium stearat (pflanzlich)
  • Gelatine
  • 149.28 mg Lactose-1-Wasser
  • Titandioxid
  • Indigocarmin
  • Talkum
  • Das Arzneimittel ist ein Antibiotikum.
  • Das Präparat wird angewendet bei akuten und chronischen bakteriellen Infektionen (Erkrankungen durch Ansteckung) durch Clindamycin-empfindliche Erreger, wie:
    • Infektionen der Knochen und Gelenke.
    • Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs.
    • Infektionen des Zahn- und Kieferbereichs.
    • Infektionen der tiefen Atemwege.
    • Infektionen des Becken- und Bauchraumes.
    • Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane.
    • Infektionen der Haut und Weichteile.
    • Scharlach.
  • Bei schweren Krankheitsbildern sollte einleitend eine Behandlung mit Clindamycin-haltigen Arzneimitteln vorgenommen werden, die langsam in ein Blutgefäß verabreicht werden (Infusionen).
Gegenanzeigen
  • das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Clindamycin, Lincomycin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat.
    • Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!
      • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre
        • In Abhängigkeit von Ort und Schweregrad der Infektion nehmen Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre täglich 0,6 - 1,8 g Clindamycin ein. Die tägliche Einnahmemenge wird auf 3 - 4 Einzeleinnahmen verteilt.
        • Für die höheren Einnahmemengen stehen auch Arzneimittel mit einem höheren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
      • Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren
        • In Abhängigkeit von Ort und Schweregrad der Infektion erhalten Kinder im Alter über 4 Wochen bis 14 Jahre täglich 8 - 25 mg Clindamycin pro Kilogramm Körpergewicht.
        • Dies entspricht beispielhaft den folgenden Einnahmemengen:
          • 20 kg Körpergewicht: 450 mg Clindamycin pro Tag
          • 30 kg Körpergewicht: 600 - 750 mg Clindamycin pro Tag
          • 40 kg Körpergewicht: 600 - 900 mg Clindamycin pro Tag
          • 50 kg Körpergewicht: 600 - 1200 mg Clindamycin pro Tag
        • Die tägliche Einnahmemenge wird auf 3 - 4 Einzeleinnahmen verteilt. In der Regel sind 4 Einzeleinnahmen zu bevorzugen.
        • Für niedrigere Einnahmemengen stehen Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
      • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
        • Eine Dosisreduktion ist aber bei leichter bis mäßig schwerer Einschränkung der Nierenfunktion nicht erforderlich.
        • Es sollte jedoch bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (starke Einschränkung der Nierenfunktion) oder Anurie (fehlende Harnausscheidung) eine Überwachung der Plasmaspiegel (Blutkonzentration von Clindamycin) erfolgen.
        • Entsprechend den Ergebnissen dieser Maßnahme kann eine Dosisverminderung oder alternativ ein verlängertes Dosierungsintervall von 8 oder sogar von 12 Stunden erforderlich sein.
      • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
        • Bei Patienten mit mittelschweren bis schweren Lebererkrankungen ist eine Dosisreduktion in der Regel nicht erforderlich, wenn das Arzneimittel alle 8 Stunden gegeben wird. Es sollte aber bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (stark eingeschränkter Leberfunktion) eine Überwachung der Plasmaspiegel (Blutkonzentration von Clindamycin) erfolgen. Entsprechend den Ergebnissen dieser Maßnahme kann eine Dosisverminderung notwendig werden oder eine Verlängerung des Dosierungsintervalls.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Grunderkrankung und dem Krankheitsverlauf. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen müssen.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Auch wenn bis jetzt keine Überdosierungserscheinungen beobachtet wurden, sollten Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren, wenn Sie mehr eingenommen haben, als Sie sollten. Nehmen Sie die Faltschachtel mit zu Ihrem Arzt. Gegebenenfalls ist eine Magenspülung angezeigt. Ein spezifisches Gegenmittel ist nicht bekannt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • In der Regel führt eine einmalig vergessene Einnahme zu keinen Symptomen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Beachten Sie aber bitte, dass das Arzneimittel nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelmäßig eingenommen wird!

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel solange einnehmen, wie Ihr Arzt es Ihnen verschrieben hat. Setzen Sie bitte keinesfalls das Arzneimittel ohne Rückfrage ab. Bei Nebenwirkungen wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen, welche Gegenmaßnahmen es hierfür gibt und ob andere Arzneimittel für die Behandlung in Frage kommen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei folgenden Nebenwirkungen suchen Sie sofort ärztlichen Rat:
    • schwere allergische Reaktionen wie
      • (hohes) Fieber
      • Gelenkschmerzen
      • Anschwellen der Kehle, Augenlider, Lippen oder Gesicht
    • schwere Hautreaktionen wie schwere Hautausschläge, die die Augen, Mund, Hals und Genitalien betreffen können.
    • schwerer Durchfall oder Blut im Durchfall.
  • Wenn Sie eine der aufgeführten schweren allergischen Reaktionen haben, beenden Sie sofort die Einnahme des Medikamentes und suchen Sie umgehend Ihren Arzt oder das nächste Krankenhaus auf.
  • Informieren Sie Ihren Arzt unverzüglich, wenn bei Ihnen folgendes auftritt:
    • Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen in Beinen, Knöcheln oder Füßen führen, Kurzatmigkeit oder Übelkeit.
  • Weitere mögliche Nebenwirkungen
    • Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Bauchschmerzen,
      • Übelkeit,
      • Erbrechen,
      • Durchfall.
        • Diese Beschwerden sind meist leichter Natur und klingen häufig während der Behandlung oder nach Absetzen, ab.
    • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Leichte, vorübergehende Erhöhung von Labormesswerten, die bestimmte Leberfunktionen anzeigen,
      • Pseudomembranöse Kolitis (siehe Anfang dieses Abschnittes).
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Blockade der Übertragung von Nervenreizen auf den Muskel,
      • masernähnlicher Hautausschlag, fleckiger oder pickeliger (makulopapulärer) Ausschlag und Nesselsucht.
    • Sehr selten ((kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • vorübergehende Entzündung der Leber mit gallenbedingter Gelbsucht,
      • Gelenkentzündung.
    • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
      • Schwindel,
      • abnorme krankhafte Schläfrigkeit
      • Kopfschmerzen,
      • Geschmacksstörung
      • Reizung oder Entzündungen der Speiseröhre und der Mundschleimhaut,
      • Entzündungen der Scheide (Ausfluss)
      • vorübergehende Auswirkungen auf das Blutbild, die toxischer und allergischer Art sein können und sich in Form von Verminderung verschiedener weißer Blutkörperchen bzw. der Blutplättchen zeigen
      • schwere Hautreaktionen mit entzündlichen roten Flecken und Blasenbildung der Haut, Mund, Augen und Genitalien (siehe Anfang dieses Abschnitts), Schwellungen vorwiegend im Gesicht und Rachen, Arzneimittelfieber
      • schwere allergische (anaphylaktische) Reaktion (siehe Anfang dieses Abschnittes)
      • Clindamycin kann eine schwerwiegende oder lebensbedrohliche allergische Reaktion verursachen, die sich auf Ihre Haut oder auf andere Körperteile wie Leber oder auf Blutzellen auswirken kann. Sie können bei einer derartigen Reaktion einen Hautausschlag bekommen oder auch nicht. Die allergische Reaktion kann zu Ihrer Krankenhauseinweisung oder zu einem Abbruch der Clindamycin-Behandlung führen. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Symptome haben:
        • Hautausschlag,
        • Juckreeiz,
        • Fieber,
        • Drüsenschwellungen, die nicht wieder weggehen,
        • Schwellung Ihrer Lippe und Zunge,
        • gelbliche Färbung Ihrer Haut oder des Weißen in den Augen,
        • ungewöhnliche blaue Flecken der Haut oder Blutungen,
        • starke Müdigkeit oder Schwäche,
        • unerwartete Muskelschmerzen,
        • häufige Infektionen.
      • Diese Symptome können die ersten Anzeichen einer schwerwiegenden Reaktion sein. Sie sollten von einem Arzt untersucht werden, um zu entscheiden, ob Sie das Präparat weiterhin einnehmen können.
        • Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht)
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Patientenhinweise
Clindamycin AL 300 mg
Bitte schützen Sie das Arzneimittel vor hohen Temperaturen und direkter Sonneneinstrahlung.
Clindamycin AL 300 mg
Von einer Anwendung in der Stillzeit wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen bei:
      • eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion
      • Störungen der neuromuskulären Übertragung (z. B. Myasthenia gravis: Krankhafte Muskelschwäche; Parkinson-Krankheit: Sog. Schüttellähmung)
      • Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (z. B. frühere Entzündungen des Dickdarms).
      • allergischer Reaktion oder Asthma - auch in der Vergangenheit.
    • Treten während oder in den ersten Wochen nach der Behandlung schwere anhaltende Durchfälle auf, suchen Sie sofort Ihren behandelnden Arzt auf. In diesem Fall ist an eine pseudomembranöse Enterokolitis (schwere Darmerkrankung) zu denken. Diese durch eine Antibiotika-Behandlung ausgelöste Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige und angemessene Behandlung. Wenden Sie keine Medikamente gegen Durchfall an, die die Darmbewegung hemmen.
    • Es können akute Nierenerkrankungen auftreten. Bitte informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, die Sie aktuell einnehmen, und über bestehende Nierenprobleme. Wenn Sie eine verminderte Harnausscheidung, Wassereinlagerungen mit Schwellungen in Beinen, Knöcheln oder Füßen, Kurzatmigkeit oder Übelkeit feststellen, sollten Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt wenden.
    • Eine Clindamycin-Behandlung ist u. U. eine mögliche Behandlungsalternative bei Penicillin-Allergie (Penicillin-Überempfindlichkeit). Eine Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin ist nicht bekannt und aufgrund der Strukturunterschiede der Substanzen auch nicht zu erwarten.
    • Es gibt jedoch in Einzelfällen Informationen über Anaphylaxie (Überempfindlichkeit) auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie. Dies sollte bei einer Clindamycin-Behandlung von Patienten mit Penicillin- Allergie beachtet werden.
    • Bei längerer Behandlung wird Ihr Arzt Ihre Leber- und Nierenfunktion kontrollieren.
    • Langfristige und wiederholte Einnahme des Arzneimittels kann auf Haut und Schleimhäuten sowohl zu einer Ansteckung mit Erregern führen, gegen die das Präparat unwirksam ist, als auch zu einer Besiedlung mit Sprosspilzen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Clindamycin hat einen geringen oder mäßigen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige unerwünschte Nebenwirkungen (z. B. Schwindel, Schläfrigkeit) können einen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit nehmen und somit die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Sind Sie schwanger oder vermuten Sie, schwanger zu sein? Auch wenn nicht bekannt ist, das Clindamycin das ungeborene Kind schädigt, wird es schwangeren Frauen nur gegeben, wenn dies unbedingt notwendig ist.
  • Stillzeit
    • Stillen Sie? Dieses Arzneimittel darf stillenden Müttern nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung gegeben werden. Dies liegt daran, dass Clindamycin in die Muttermilch übertritt. Beim gestillten Säugling sind Sensibilisierungen (Erzeugung einer Überempfindlichkeit), Durchfälle und Sprosspilzbesiedlung der Schleimhäute nicht auszuschließen.
  • Das Arzneimittel wird mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • In einigen Fällen können andere Medikamente die Wirkung des Arzneimittels beeinflussen.
    • Dies kann eintreten, wenn Sie das Präparat zusammen mit foldenden Medikamenten einnehmen:
      • Erythromycin-haltige Arzneimittel, da hierbei eine gegenseitige Wirkungsverminderung nicht auszuschließen ist.
      • Lincomycin-haltige Arzneimittel: es besteht eine Kreuzresistenz der Erreger gegenüber Clindamycin, dem Wirkstoff des Arzneimittels
      • Muskelrelaxanzien (Arzneimittel zur Muskelerschlaffung) (z. B. Ether, Tubocurarin, Pancuroniumhalogenid).
      • Durch seine neuromuskulärblockierenden Eigenschaften kann das Präparat den Effekt dieser Arzneimittel verstärken. Hierdurch können bei Operationen unerwartete, lebensbedrohliche Zwischenfälle auftreten.
      • hormonelle Verhütungsmittel („Anti-Baby-Pille"): Die Sicherheit der Verhütungsmittel ist bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels in Frage gestellt. Daher sollten während der Behandlung mit dem Arzneimittel andere empfängnisverhütende Maßnahmen zusätzlich angewendet werden.
      • Warfarin und gleichartige Medikamente zur Blutverdünnung: Die Wahrscheinlichkeit von Blutungen kann erhöht sein. Regelmäßige Blutuntersuchungen können erforderlich sein, um die Blutgerinnung zu überprüfen.

Fragen und Antworten zu Clindamycin AL 300 mg

Kann die Einnahme von Clindamycin AL 300 mg die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln (Anti-Baby-Pille) beeinträchtigen?

Frage von Kjell R.

Ja, in der Tat, die gleichzeitige Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln, z.B. die "Anti-Baby-Pille" zusammen mit Clindamycin AL 300 mg kann die verhütende Wirkung möglicherweise herabsetzen. Das bedeutet, dass die Pille in diesem Fall nicht mehr vollständig wirkt und eine Schwangerschaft eintreten könnte. Sollten Sie das Antibiotikum Clindamycin AL 300 mg verordnet bekommen haben, so sollten Sie bis zum nächsten Zyklus ein weiteres, mechanisches Verhütungsmittel anwenden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann soll man die Clindamycin AL 300 mg Kapseln einnehmen?

Frage von Nathan S.

Bitte wenden Sie die Clindamycin AL 300 mg Kapseln immer so an, wie Sie es mit Ihrem Arzt oder Apotheker abgesprochen haben. Ihr Arzt wird Ihnen dieses Arzneimittel nur dann verordnen, wenn er bei Ihnen eine bakterielle Infektion diagnostiziert hat, die durch dieses Arzneimittel behandelt werden kann.

Die verordnete tägliche Einnahmemenge wird auf 3 bis 4 Einzeleinnahmen verteilt. Vorteilhaft sind in der Regel 4 Einzeleinnahmen.

Die Dauer der Behandlung wird von Ihrem Arzt bestimmt. Nehmen Sie Clindamycin AL 300 mg Kapseln unbedingt über den gesamten verordneten Behandlungszeitraum hinweg ein, auch wenn Sie sich schon viel besser fühlen. Nur so kann die Infektion korrekt behandelt werden.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wofür wird Clindamycin AL 300 mg eingesetzt?

Frage von �mer C.

Clindamycin AL 300 mg ist ein Antibiotikum und wird zur Behandlung von akuten und chronischen bakteriellen Infektionen angewendet. Es wird nur dann angewendet, wenn die Erreger, die die Infektion ausgelöst haben Clindamycin-empfindlich sind.

Die folgenden Infektionen können von den Erregern ausgelöst werden:

  • Infektionen der Knochen und Gelenke
  • Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs
  • Infektionen des Zahn- und Kieferbereichs
  • Infektionen der tiefen Atemwege
  • Infektionen des Becken- und Bauchraumes
  • Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane
  • Infektionen der Haut und Weichteile

Ihr Arzt wird die Art der Infektion diagnostizieren und Ihnen zielgerichtet, dieses Arzneimittel verordnen.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig sämtliche Informationen in der Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie lange soll die Behandlung mit Clindamycin AL 300 mg dauern?

Frage von Marah F.

Die Behandlung mit Clindamycin AL 300 mg dauert immer genau so lange, wie es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Behandlungsdauer, die Ihnen der Arzt verschrieben hat, genau so einhalten. Setzen Sie das Medikament keinesfalls vorher ab, sonst kann es zu einem Wiederaufflammen der Erkrankung und zur generellen Unwirksamkeit des Medikamentes (Antibiotikaresistenz) kommen.

Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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