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In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN
    08141246
  • Darreichung
    Tabletten
  • Hersteller
    Bayer Vital GmbH GB Pharma

Produktdetails & Pflichtangaben

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Bei instabiler Angina pectoris, akutem Herzinfarkt und zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes
Weitere Produktinformationen
Set enthält
  • 2x ASPIRIN® N 100 mg 98 St

Aspirin® protect 100 mg magensaftresistente Tabletten

Wirkstoff:
Acetylsalicylsäure

Was ist Aspirin® protect 100 mg und wofür wird es angewendet?
Aspirin protect 100 mg hemmt u. a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).

Aspirin protect 100 mg wird angewendet:

  • bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen) – als Teil der Standardtherapie
  • bei akutem Herzinfarkt – als Teil der Standardtherapie
  • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe)
  • nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z. B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA])
  • zur Vorbeugung von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorisch ischämische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien (z. B. vorübergehende Lähmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vorübergehender Sehverlust) aufgetreten sind
  • beim Kawasaki-Syndrom (eine seltene, akut fieberhafte Erkrankung im Kindesalter, die unter anderem Haut und Lymphknoten befällt): zur Entzündungshemmung während der Fieber-Phase
  • beim Kawasaki-Syndrom: zur Vorbeugung gegen Blutgerinnsel bei Wandveränderungen der Herzkranzgefäße (prophylaktische Thrombozytenaggregationshemmung bei koronararteriellen Aneurysmen)

Hinweis: Aspirin protect 100 mg eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen.

Wie ist Aspirin® protect 100 mg einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis:

Bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen)
Es wird eine Tagesdosis von 1 magensaftresistenten Tablette Aspirin protect 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.

Bei akutem Herzinfarkt
Es wird eine Tagesdosis von 1 magensaftresistenten Tablette Aspirin protect 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.

Zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe)
Es wird eine Tagesdosis von 3 magensaftresistenten Tabletten Aspirin protect 100 mg (entsprechend 300 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.

Nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgefäßen (nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen; z. B. nach ACVB; bei PTCA)
Es wird eine Tagesdosis von 1 magensaftresistenten Tablette Aspirin protect 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.

Der günstigste Zeitpunkt für den Beginn der Behandlung mit Aspirin protect 100 mg nach aortokoronarem Venen-Bypass (ACVB) scheint 24 Stunden nach der Operation zu sein.

Zur Vorbeugung von vorübergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind
Es wird eine Tagesdosis von 1 magensaftresistenten Tablette Aspirin protect 100 mg (entsprechend 100 mg Acetylsalicylsäure pro Tag) empfohlen.

Beim Kawasaki-Syndrom

  • während der Fieber-Phase sollte die Behandlung initial mit Acetylsalicylsäure in einer Dosierung von 80-100 mg/kg Körpergewicht/Tag, verteilt auf 4 Einzeldosen, kombiniert mit Immunglobulinen, begonnen werden.
  • zur Vorbeugung gegen Blutgerinnsel bei Wandveränderungen der Herzkranzgefäße (prophylaktische Thrombozytenaggregationshemmung bei koronararteriellen Aneurysmen) sollte die Behandlung später (ca. ab der 2. – 3. Krankheitswoche) mit Acetylsalicylsäure in einer Dosierung von 3 - 5 mg/kg Körpergewicht/Tag fortgesetzt werden.

Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut möglichst mindestens 30 Minuten vor der Mahlzeit mit reichlich Wasser ein.

Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die 1. Tablette zerbissen oder zerkaut werden.

Dauer der Anwendung
Aspirin protect 100 mg ist zur längerfristigen Anwendung vorgesehen. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

Wenn Sie eine größere Menge von Aspirin protect 100 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Schwindel und Ohrklingen können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit Aspirin protect 100 mg benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung / Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

Wenn Sie die Einnahme von Aspirin protect 100 mg vergessen haben
Wenn Sie zu wenig Aspirin protect 100 mg genommen oder eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht etwa die doppelte Menge ein, sondern führen Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

Wenn Sie die Einnahme von Aspirin protect 100 mg abbrechen
Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Aspirin protect 100 mg nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Zusammensetzung:
Der Wirkstoff ist: Acetylsalicylsäure.
1 magensaftresistente Tablette enthält 100 mg Acetylsalicylsäure (Ph.Eur.).

Die sonstigen Bestandteile sind:
Maisstärke, Cellulosepulver, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer 1:1-Dispersion 30%, Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Triethylcitrat.

Hersteller:
Bayer Bitterfeld GmbH
Salegaster Chaussee 1
06803 Bitterfeld-Wolfen
Deutschland

Fragen und Antworten zu ASPIRIN® N 100 mg

Was sind die Nebenwirkungen von Aspirin® N 100 mg?

Frage von Milow D.

Wie bei jedem anderen Arzneimittel, können auch bei der Anwendung von Aspirin® N 100 mg Nebenwirkungen auftreten, die jedoch nicht bei jeder Anwenderin oder jedem Anwender vorkommen müssen.

Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten) Beschwerden im Verdauungstrakt: • Sodbrennen • Übelkeit • Erbrechen • Durchfälle • Bauchschmerzen • Mikroblutungen (minimale Blutungen aus kleinsten Gefäßen im Magen-Darm Bereich)

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.

Setzen Sie das Medikament nicht ohne Rücksprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ab.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Was ist Aspirin® N 100 mg?

Frage von Robin K.

Aspirin N 100 mg ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure und wird zur sogenannten Thrombozytenaggregationshemmung gegeben. Dies bedeutet, dass das Mittel verhindert, dass sich bestimmte Zellen (Thrombozyten) in der Blutbahn zusammenballen.

Aspirin N 100 wird angewendet bei: • Instabiler Angina pectoris (Schmerzen im Brustbereich) • Akutem Herzinfarkt • Zur Thrombozytenaggregationshemmung als Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes • Nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen (bsp. Bypass Operation) • Zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) • Zur Vorbeugung von Hirninfarkten (Schlaganfällen), nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind • Kawasaki-Syndrom

Aspirin N 100 mg eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen, da der Wirkstoffgehalt zu niedrig ist.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand März 2017). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Was ist die Wirkung von Aspirin N 100 mg?

Frage von Victoria A.

Der Wirkstoff in Aspirin N 100 mg ist Acetylsalicylsäure. Dieser Wirkstoff hemmt die Zusammenballung von bestimmten Blutbestandteilen, den sogenannten Thrombozyten. Dadurch kann das Blut besser durch die Adern fließen.

Bitte lesen Sie sich die vollständigen Informationen der jeweils aktuellen Packungsbeilage durch, bevor Sie mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Was sind die Inhaltsstoffe von Aspirin® N 100 mg?

Frage von Cedric R.

Eine Tablette enthält 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS).

Zudem sind die folgenden Bestandteile enthalten: • Maisstärke • Cellulosepulver

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Oktober 2014). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Ab welchem Alter soll man Aspirin® N 100 mg einnehmen?

Frage von Ricardo C.

Aspirin® N 100 mg wird üblicherweise bei Erwachsenen angewendet. Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure, der bei Kindern und Jugendlichen das Reye-Syndrom, eine Art Hirnautentzündung, auslösen kann. Deshalb darf Aspirin N 100 mg bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Wird Aspirin eingenommen und kommt es zu langanhaltendem Erbrechen, so kann dies ein Anzeichen des Reye-Syndroms sein. Das Reye-Syndrom tritt zwar selten auf, ist aber lebensbedrohlich und muss sofort von einem Arzt behandelt werden.

Zur Behandlungen speziellen Herzerkrankung im Kindesalter, dem Kawasaki-Syndrom, wird Ihr Kond möglicherweise mit diesem Arzneimittel behandelt.

Lesen Sie sich die Informationen in der jeweils aktuellen Packungsbeilage durch, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wie ist Aspirin® N 100 mg einzunehmen?

Frage von Elena R.

Bitte wenden Sie Aspirin® N 100 mg so an, wie es Ihnen Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verordnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Arztpraxis, sollten Sie die ärztlich verordnete Dosierung vergessen haben.

Die übliche Dosierung richtet sich nach den verschiedenen Anwendungsgebieten:

• Bei instabiler Angina Pectoris: 1-mal täglich 1 Tablette • Bei akutem Myokardinfarkt: 1-mal täglich 1 Tablette • Zur Reinfarktprophylaxe: 1-mal täglich 3 Tabletten • Nach arteriellen gefäßchirurgischen oder interventionellen Eingriffen: 1-mal täglich 1 Tablette • Zur Vorbeugung von transitorischen ischämischen Attacken (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorläuferstadien aufgetreten sind: 1-mal täglich 1 Tablette

Die Tablette sollte nach der Mahlzeit mit einem Glas Wasser eingenommen werden. Die Dauer der Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand März 2014). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

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