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Cefpodoxim-ratiopharm® 40 mg/5 ml

  • AVP/UVP1
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  • 50 ml
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Arzt Service

In folgenden Packungsgrößen erhältlich

  • PZN
    09124689Produktkennzeichnung
  • Darreichung
    Pulver zur Herstellung einer Susp. zum Einnehmen
  • Hersteller
    ratiopharm GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 52.18 mg Cefpodoxim proxetil

Hilfsstoffe

  • Cellulose, mikrokristalline
  • Carmellose natrium
  • Siliciumdioxid
  • Maisstärke
  • 10 mg Natriumbenzoat
  • 20 mg Aspartam
  • Eisen(III)-oxidhydrat, gelb
  • 2500 mg Saccharose
  • Citronensäure
  • Hyprolose
  • Bananen-Aroma
  • Propylenglycol

Weitere Produktinformationen

Indikation/Anwendung

  • Das Präparat ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine. Es bekämpft bestimmte Infektionen im Körper, indem es bestimmte Krankheitserreger (Bakterien) zerstört.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Cefpodoxim-empfindliche Erreger verursacht werden, bei Kindern ab einem Alter von 4 Wochen bis 12 Jahre.
  • Dies sind insbesondere:
    • Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich:
      • Infektionen der Mandeln (Tonsillitis)
      • des Rachens (Pharyngitis)
      • der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und
      • akute Mittelohrentzündung (Otitis media)
    • Infektionen der unteren Atemwege:
      • Lungenentzündung (Pneumonie und Bronchopneumonie)
      • Akuter Schub einer chronischen Bronchitis
    • Unkomplizierte Infektionen der Harnwege
    • Infektionen der Haut und Weichteile
  • Das Präparat ist besonders geeignet für die Behandlung von Säuglingen, Klein- und Schulkinder bis zum Alter von 12 Jahren.

Dosierung

  • Geben Sie Ihrem Kind dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit dem Arzt ein. Fragen Sie beim Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Die empfohlene Dosis beträgt für Kinder ab einem Alter von 4 Wochen bis 12 Jahre (unter 25 kg Körpergewicht) 5 - 12 mg / kg Körpergewicht / Tag, verabreicht als 2 Einzelgaben in ca. 12-stündigen Abständen.
    • Bei Kindern ab 25 kg Körpergewicht beträgt die Normaldosis im Allgemeinen 8 mg / kg Körpergewicht / Tag verabreicht als 2 Einzelgaben, bis zu der normalen Tageshöchstdosis von 2-mal 100 mg Cefpodoxim.
    • Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Neugeborenen bis zu einem Alter von 4 Wochen ist nicht erwiesen.
  • Richtwerte für eine durchschnittliche Tagesdosis von 8 mg / kg Körpergewicht:
    • Körpergewicht: 5 kg
      • Cefpodoxim-Dosis in mg: 2-mal täglich 20 mg
      • Cefpodoxim-Dosis in ml: 2-mal täglich 2,5 ml
    • Körpergewicht: 10 kg
      • Cefpodoxim-Dosis in mg: 2-mal täglich 40 mg
      • Cefpodoxim-Dosis in ml: 2-mal täglich 5 ml
    • Körpergewicht: 15 kg
      • Cefpodoxim-Dosis in mg: 2-mal täglich 60 mg
      • Cefpodoxim-Dosis in ml: 2-mal täglich 7,5 ml
    • Körpergewicht: 20 kg
      • Cefpodoxim-Dosis in mg: 2-mal täglich 80 mg
      • Cefpodoxim-Dosis in ml: 2-mal täglich 10 ml
    • Körpergewicht: ab 25 kg
      • Cefpodoxim-Dosis in mg: 2-mal täglich 100 mg
      • Cefpodoxim-Dosis in ml: 2-mal täglich 12,5 ml
  • Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion
    • Säuglinge bis zu einem Alter von 3 Monaten mit Niereninsuffizienz sollten das Präparat nicht erhalten.
    • Kinder mit einer Kreatinin-Clearance unter 40 bis 10 ml / min / 1,73 m2 erhalten eine Einzeldosis der üblichen Dosierung alle 24 Stunden. Dies entspricht der Hälfte der normalen Tagesdosis.
    • Kinder mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml / min / 1,73 m2 erhalten eine Einzeldosis der üblichen Dosierung alle 48 Stunden. Dies entspricht 1/4 der normalen Tagesdosis.
    • Hämodialyse-Patienten erhalten eine Einzeldosis der üblichen Dosierung nach jeder Dialyse. Dies entspricht 1/2 der normalen Tagesdosis nach jeder Dialyse.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 5 - 10 Tage. Bitte befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes und brechen Sie die Therapie nicht vorzeitig ab, um Rückfälle zu vermeiden.
    • Bei der Behandlung von Infektionen durch die Bakterienart Streptococcus pyogenes ist aus Vorsorglichkeit eine Therapiedauer von mindestens 10 Tagen angezeigt, um Spätkomplikationen wie dem rheumatischen Fieber oder einer schweren Nierenerkrankung, der Glomerulonephritis vorzubeugen.

 

  • Wenn Ihr Kind eine größere Menge eingenommen hat, als es sollte
    • Erkenntnisse über signifikante Überdosierungen beim Menschen liegen nicht vor. In wenigen Fällen sind bei Erwachsenen Überdosierungen bis zur Tagesdosis von 1.000 mg Cefpodoxim berichtet worden. Die beobachteten
      Nebenwirkungen waren die gleichen, die auch bei empfohlener Dosierung bekannt sind.
    • Bei Überdosierung nehmen Sie mit Ihrem Arzt Kontakt auf. Er wird, falls erforderlich, der Symptomatik entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Cefpodoxim ist dialysabel.

 

  • Wenn zu wenig eingenommen wurde oder wenn die Einnahme vergessen wurde
    • Wurde eine Einnahme vergessen oder versehentlich zu wenig der verordneten Dosis verabreicht, kann Ihr Kind die versäumte Dosis nachholen, solange der reguläre Einnahmetermin um nicht mehr als ca. 6 Stunden überschritten wurde. Ansonsten setzen Sie die Therapie Ihres Kindes mit der verordneten Dosis zu den üblichen Einnahmezeitpunkten fort.
    • Geben Sie Ihrem Kind nicht die doppelte Menge, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Eine Unterbrechung oder vorzeitige Beendigung der Behandlung gefährden den Therapieerfolg oder können zu Rückfällen führen, deren Behandlung dann erschwert sein kann. Bitte halten Sie sich an die Empfehlungen Ihres Arztes.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker.

Art und Weise

  • Zubereitung:
    • Vor der Einnahme muss aus dem Pulver eine gebrauchsfertige flüssige Suspension (Saft) hergestellt werden.
      • Dazu schütteln Sie die Flasche kräftig, um evtl. am Boden haftendes Pulver zu lösen.
      • Geben Sie die vorgeschriebene Menge Leitungswasser in die Flasche. Verwenden Sie kaltes Wasser.
      • Schütteln Sie die Flasche gut, bis auf dem Flaschengrund keine Pulverreste mehr zu erkennen sind.
      • Die Zubereitung ist nun gebrauchsfertig.
    • Bewahren Sie diese Zubereitung verschlossen im Kühlschrank auf.
      • Schütteln Sie sie gut vor jedem Gebrauch.
  • Der Saft sollte mit einer Mahlzeit eingenommen werden, da dann der Wirkstoff am besten vom Körper aufgenommen wird.
  • Der Saft sollte im Abstand von etwa 12 Stunden, z. B. jeweils morgens und abends, eingenommen werden. Eine Ausnahme bilden Kinder mit eingeschränkter Nierenfunktion.
  • Schütteln Sie die Zubereitung vor jedem Gebrauch gut.
  • Zum Abmessen der Dosis und zur Einnahme dieses Arzneimittels verwenden Sie bitte die beiliegende Dosierhilfe.
  • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie einen Rat für das richtige Abmessen des Arzneimittels benötigen.
  • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Gebrauchsinformation.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten müssen.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Ihr Kind betroffen ist:
  • Wenn Sie eine der nachfolgend genannten Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie das Präparat nicht weiter bei Ihrem Kind an und suchen mit Ihrem Kind möglichst umgehend einen Arzt auf.
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Insbesondere bei längerem Gebrauch des Präparates kann es zu einer Vermehrung nicht empfindlicher Mikroorganismen wie z. B. Hefepilzen (Candida) kommen. Dies äußert sich z. B. in Entzündungen der Mund- und Scheidenschleimhaut und sollte entsprechend behandelt werden.
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade - z. B. Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Kehlkopf, Atemnot bis zum lebensbedrohlichen Schock.
      • Blasenbildende Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom).
      • Pseudomembranöse Enterocolitis. Sollten während oder nach der Therapie schwere oder sogar blutige Durchfälle auftreten, setzen Sie bitte das Arzneimittel ab, und suchen Sie bitte unverzüglich den Arzt auf, der eine entsprechende Therapie einleiten wird. Keinesfalls sollten Sie sich selbst bzw. Ihr Kind mit Mitteln, die den Darm ruhigstellen, behandeln.
      • Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
      • Akute Leberentzündung (Hepatitis)
      • Akutes Nierenversagen (Niereninsuffizienz)
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Störungen in Form von Magendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen oder Durchfall (blutige Durchfälle können als Zeichen einer Enterocolitis auftreten - siehe oben).
      • Appetitlosigkeit
    • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Allergische Reaktionen, wie z. B. Hautrötung, Hautausschlag, Nesselsucht, kleinfleckige Blutungen (Purpura) und Juckreiz.
      • Es wurde eine erhöhte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytose) beobachtet. Diese Veränderung bildet sich nach Beendigung der Therapie meist von selbst zurück.
      • Kopfschmerzen, Missempfindungen (Parästhesien), Schwindel
      • Ohrgeräusche (Tinnitus)
      • Anstieg von Leberenzymen (Transaminasen, alkalische Phosphatase) und/oder Bilirubin als Zeichen einer (z. B. cholestatischen) Leberzellschädigung
      • Schwächezustände wie Kraftlosigkeit (Asthenie), Ermüdung und Unwohlsein (Malaise)
    • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Veränderungen des roten Blutbildes (Anämie und hämolytische Anämie), des weißen Blutbildes (Leukopenie, Leukozytose, Neutropenie, Eosinophilie, Agranulozytose, Lymphozytose) und der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
      • Anstieg von harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin und Harnstoff) im Blut
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an den Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie den Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt/anwendet, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet hat oder beabsichtigt ist, dass es andere Arzneimittel einnimmt/anwendet.
    • Abschwächung der Wirkung:
      • Medikamente zur Abschwächung der Magensäure bzw. zur Hemmung der Säuresekretion (z. B. mineralische Antazida und H2-Rezeptorantagonisten) vermindern bei gleichzeitiger Einnahme die Aufnahme des Wirkstoffes des Saftes. Sie sollen daher in einem zeitlichen Abstand von 2 - 3 Stunden vor oder nach der Einnahme des Saftes eingenommen werden.
      • Das Präparat sollte möglichst nicht mit Bakterienwachstum-hemmenden Antibiotika (wie z. B. Chloramphenicol, Erythromycin, Sulfonamide oder Tetracycline) kombiniert werden, da die Wirkung von Cefpodoxim vermindert werden kann.
    • Beeinträchtigung der Nierenfunktion:
      • Hochdosierte Behandlungen mit Cephalosporinen sollten mit Vorsicht durchgeführt werden bei Kindern, die gleichzeitig stark wirkende Saluretika (z. B. Furosemid) oder möglicherweise nierenschädigende Präparate (z. B. Aminoglykosid-Antibiotika) erhalten, weil eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion durch solche Kombinationen nicht ausgeschlossen werden kann.
      • Klinische Erfahrungen zeigen allerdings, dass dieses mit Cefpodoxim in der empfohlenen Dosierung unwahrscheinlich ist.

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Ihr Kind allergisch gegen Cefpodoxim, andere Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels ist.
    • wenn bei Ihrem Kind schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bei einer früheren Behandlung mit Penicillinen und anderen Betalaktam-Antibiotika auftraten.
    • wenn Ihr Neugeborenes weniger als 28 Tage alt ist, da bisher keine Erfahrungen vorliegen.
    • wenn Ihr Säugling 4 Wochen bis 3 Monate alt ist und an einer Niereninsuffizienz leidet, da bisher keine Erfahrungen vorliegen.

Schwangerschaft und Stillzeit

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels den Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Cefpodoximproxetil bei Schwangeren vor. Durchgeführte Untersuchungen ergaben keinen Hinweis darauf, dass Cefpodoxim Missbildungen oder andere Schädigungen des ungeborenen Kindes bewirkt. Aufgrund der fehlenden Erfahrungen, sollte das Arzneimittel insbesondere in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft nur nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Beim mit Muttermilch ernährten Säugling kann es deshalb zu Durchfällen und zu einer Besiedlung des Darmes mit Sprosspilzen kommen, so dass das Stillen eventuell unterbrochen werden muss. Die Möglichkeit beim Kind eine Überempfindlichkeit hervorzurufen ist ebenfalls zu berücksichtigen. Das Präparat sollte daher in der Stillzeit nur nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit dem Arzt darüber, bevor Ihr Kind das Arzneimittel einnimmt,
      • wenn Ihr Kind vorher schon an ausgeprägten Allergien (z. B. Heuschnupfen) oder an Asthma litt.
      • wenn Ihr Kind an einer eingeschränkten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 40 ml / min / 1,73 m2) leidet oder ein Hämodialyse-Patient ist. In solchen Fällen muss der Arzt bestimmte Vorsichtsmaßnahmen treffen und die Zeitabstände zwischen den Einnahmen verlängern.
      • wenn Ihr Kind an Magen-Darmstörungen leidet, die mit Erbrechen und Durchfall einhergehen. In diesem Fall ist eine Einnahme von Cefpodoxim nicht angebracht, da eine ausreichende Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt nicht gewährleistet ist.
      • Der Saft ist für Kinder im Alter von 4 Wochen bis 12 Jahren geeignet. Für Jugendliche über 12 Jahre steht die Tablettenform zur Verfügung.
    • Allergische Reaktionen
      • Überempfindlichkeit und allergische Reaktionen (z. B. Hautausschlag) können schon nach der ersten Anwendung von Cefpodoxim auftreten. Schwere allergische Sofortreaktionen mit Gesichts-, Gefäß und Kehlkopfschwellungen (Ödeme) und Atemnot können sich sehr selten bis hin zum lebensbedrohlichen Schock (anaphylaktische/ anaphylaktoide Reaktionen) entwickeln. In diesen Fällen muss das Präparat sofort abgesetzt und eine ärztliche oder notärztliche Behandlung (z. B. Schocktherapie) begonnen werden.
    • Erbrechen und Durchfall
      • Dieses Arzneimittel kann zu Erbrechen und Durchfall führen, selbst mehrere Wochen nachdem die Behandlung beendet wurde. In diesem Fall kann die Wirksamkeit von Cefpodoxim und/oder anderer e ngenommener Arzneimittel (z. B. die empfängnisverhütende Wirkung der sogenannten „Pille") beeinträchtigt werden.
      • Fragen Sie hierzu bei Bedarf den Arzt oder Apotheker.
      • Bei starkem oder anhaltendem Durchfall oder wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind Blut oder Schleim im Stuhl hat, beenden Sie die Anwendung von Cefpodoxim sofort, da dies eine lebensbedrohliche Dickdarmentzündung sein kann. Geben Sie Ihrem Kind keine Arzneimittel, die die Darmbewegung anhalten oder verlangsamen, und wenden Sie sich an einen Arzt, der sofort eine entsprechende Behandlung einleiten wird.
    • Langzeitanwendung oder Verwendung hoher Dosen
      • Eine längerfristige und/oder wiederholte Anwendung von Cefpodoxim kann zu einer Neu- oder Zweitinfektion mit unempfindlichen (resistenten) Keimen oder Sprosspilzen führen.
      • Auf Zeichen einer möglichen Folgeinfektion mit solchen Erregern ist zu achten (Pilzbefall der Schleimhäute mit Rötung und weißlichen Belägen der Schleimhäute). Folgeinfektionen müssen entsprechend behandelt werden.
    • Einfluss auf Laboruntersuchungen
      • Der Coombs-Test und nicht-enzymatische Methoden zur Harnzuckerbestimmung können falsch-positiv ausfallen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Nach bisherigen Erfahrungen hat das Präparat im Allgemeinen keinen Einfluss auf Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Selten können allerdings Nebenwirkungen wie Blutdruckabfall oder Schwindelzustände zu Risiken bei der Ausübung der genannten Tätigkeiten führen.

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen nur gegen Vorlage eines Originalrezepts abgegeben werden. Bitte senden Sie uns Ihr Rezept am Ende Ihrer Bestellung per Post zu. Die Portokosten übernehmen selbstverständlich wir.

Was passiert eigentlich mit meinem Rezept?

Damit Sie einen Einblick in unsere tägliche Arbeit bekommen und sehen können, was alles mit Ihrem Original-Rezept geschieht, haben wir ein Video mit allen relevanten Informationen produziert.