Informieren Sie Ihre Ärztin oder Apothekerin, Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor Kurzem angewendet haben. Hierzu zählen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und pflanzliche Präparate.
Opipramol Heumann 50 mg kann mit folgenden Wirkstoffen Wechselwirkungen hervorrufen:
MAO-Hemmer zur Behandlung depressiver Erkrankungen (Kombination kontraindiziert).
Fluoxetin zur Behandlung von Depressionen.
Fluvoxamin zur Behandlung von Depressionen.
Buprenorphin zur Behandlung starker Schmerzen bzw. Opioidabhängigkeit.
Propranolol zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder zur Migräneprophylaxe
Haloperidol zur Behandlung psychischer Erkrankungen.
Risperidon zur Behandlung psychischer Erkrankungen.
Erythromycin zur Behandlung bakterieller Infektionen.
Cimetidin zur Behandlung von Magenbeschwerden beziehungsweise Säure-bedingten Erkrankungen.
Imidazol-Antimykotika zur Behandlung von Pilzinfektionen.
und Weitere.
Bitte berücksichtigen Sie außerdem die folgenden Hinweise:
Alkohol:
Die Kombination mit Alkohol kann zu Benommenheit führen. Während der Behandlung sollte Alkohol vermieden werden.
Beruhigend wirkende Arzneimittel:
Bei gleichzeitiger Anwendung von Neuroleptika, Hypnotika, Tranquilizern, bestimmten Schmerzmitteln, Schlafmitteln oder anderen zentral wirksamen Arzneimitteln können die dämpfenden Wirkungen verstärkt werden.
Arzneimittel mit Einfluss auf den Herzrhythmus:
Die gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern können, sollte vermieden werden.
Arzneimittel, die einen Kaliummangel verursachen:
Die gleichzeitige Anwendung sollte vermieden werden, da das Risiko für Herzrhythmusstörungen steigen kann.
Schwangerschaft und Stillzeit:
In der Schwangerschaft soll Opipramol, insbesondere während der ersten drei Monate, nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt angewendet werden. Während der Stillzeit soll Opipramol nicht angewendet werden, da der Wirkstoff in geringen Mengen in die Muttermilch übertritt. Ist eine Behandlung erforderlich, sollte abgestillt werden. Hinweise zu einer erforderlichen Verhütungsmethode enthält die Packungsbeilage nicht.
Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage (Stand Februar 2024). Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.