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Adrenalin 1:1000 InfectoPharm

Adrenalin 1:1000 InfectoPharm
PZN: 09517006
Menge: 10X1 ml
Darreichung: Injektionslösung
Marke:
Hersteller: INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
€ 21,04 19

inkl. MwSt. und Versand

(210,40 € / 100 ml)
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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 1 mg Epinephrin
  • 1.82 mg Epinephrin hydrogentartrat
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittel enthält Epinephrin, auch Adrenalin genannt, das als natürlich vorkommendes sog. Stresshormon eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels, Steigerung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz, Erweiterung der Bronchien und Pupillen bewirkt. Als Arzneimittel wird Epinephrin zur Wiederbelebung bei Herzstillstand und beim anaphylaktischen Schock (selten vorkommende, schwerste, lebensbedrohliche Form einer Allergie vom Soforttyp) eingesetzt.
  • Die Anwendungsgebiete sind:
    • Behandlung des Herz-Kreislauf-Stillstandes (kardiopulmonale Reanimation)
    • Behandlung akuter schwerer anaphylaktischer Reaktionen (Schock, schwere Atemnot, Bewusstseinstrübung)
    • Gefäßverengender Zusatz zu Arzneimitteln zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetika)
    • Lokale Anwendung zur Gefäßverengung (z. B. bei Blutungen), nicht jedoch bei chirurgischen Eingriffen am Auge oder am verletzten Ohr bzw. vor einem chirurgischen Eingriff am Ohr.
Dosierung
  • Das Arzneimittel wird im Allgemeinen durch einen Arzt angewendet. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenden Sie dieses Arzneimittel entsprechend den nachfolgenden Dosierungsempfehlungen an.
    • Behandlung des Herz-Kreislauf-Stillstandes (kardiopulmonale Reanimation)
      • Das Arzneimittel wird vor der Anwendung auf das Zehnfache verdünnt.
      • Von der 0,01 %igen Lösung (Verdünnungsverhältnis 1:10 000) erhalten
        • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren (ab 50 kg Körpergewicht):
          • 5 bis 10 ml (entsprechend 0,5 bis 1 mg Epinephrin) in Abhängigkeit von der Wirkung langsam intravenös
        • Säuglinge und Kinder bis zu 14 Jahren (bis 50 kg Körpergewicht):
          • 0,1 ml/kg Körpergewicht (KG) (entsprechend 0,01 mg Epinephrin/kg KG) in Abhängigkeit von der Wirkung langsam intravenös.
      • Falls erforderlich, kann nach Entscheidung des Arztes die Behandlung alle 3 bis 5 Minuten wiederholt werden.
      • Gelingt es nicht, in kurzer Zeit einen venösen Zugang herzustellen, dann kann das Arzneimittel in Ausnahmefällen beim intubierten Patienten auch tief endotracheal (in die Luftröhre) instilliert werden; hierfür sind jedoch höhere Dosen erforderlich: 2 bis 3 ml, verdünnt auf ca. 10 ml (= 2 bis 3 mg Epinephrin).
    • Behandlung akuter schwerer anaphylaktischer Reaktionen
      • Nach Verdünnung auf 1:10 000 (= 0,01%ige Lösung) erhalten
        • Erwachsene, Jugendliche und Kinder (ab 10 kg Körpergewicht):
          • eine langsame intravenöse Gabe unter Puls- und Blutdruckkontrolle in Abhängigkeit von der Wirkung, beginnend mit 1 ml (entsprechend 0,1 mg Epinephrin) (Cave Herzrhythmusstörungen!)
        • Kinder (bis 10 kg Körpergewicht): eine langsame intravenöse Gabe
          • unter Puls- und Blutdruckkontrolle in Abhängigkeit von der Wirkung, beginnend mit 0,1 ml/kg Körpergewicht (KG) (entsprechend 0,01 mg Epinephrin/kg KG) (Cave Herzrhythmusstörungen!).
      • Falls erforderlich, kann nach Entscheidung des Arztes die Injektion jeweils mit der gleichen Dosis nach einigen Minuten bis zur Stabilisierung des Kreislaufs wiederholt werden.
    • Zusatz zu Lokalanästhetika (wie Lidocainhydrochlorid)
      • Zur Verlängerung der lokalanästhetischen Wirkung in Verdünnungen wie 1:100 000 zur zahnärztlichen Anwendung oder 1:200 000 zur Infiltrationsanästhesie.
    • Lokale Blutstillung
      • Zur Blutstillung bei lokalen, schwer beherrschbaren Blutungen wird mit einem Watte- oder Gazetupfer tamponiert. Der Tupfer sollte mit nicht mehr als 10 Tropfen der auf das Zehnfache verdünnten Lösung (maximal 0,05 mg Epinephrin) getränkt werden. Bei sehr starkem Nasenbluten wird bis zum Sistieren der Blutung ein mit der zehnfach verdünnten Lösung getränkter Gazestreifen eingelegt.
      • Bei Blutungen der Harnröhre werden einige Milliliter der zehnfach verdünnten Lösung (1:10 000) instilliert.
      • Bei Blasenblutungen und vor operativen Eingriffen verwendet man 100 bis 150 ml der 1:10 000 bis 1:50 000 verdünnten Lösung zur Spülung.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Die Dauer der Behandlung und die Anzahl der Injektionen werden entsprechend der akuten klinischen Situation individuell vom Arzt festgelegt.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Die Zeichen einer Überdosierung lassen sich unterschiedlichen Symptomkomplexen zuordnen:
    • Zentrale Symptome
      • Angstgefühl, Beklemmung, nervöse Unruhe, Erregungszustände, Zittern, Verwirrung, Reizbarkeit, ggf. Übelkeit und Erbrechen
    • Herz-Kreislauf-Symptome
      • Vasokonstriktion mit Hypertonie bis zu zerebralen Blutungen und Lungenödem, blasse bis blassgraue, kalte, schlecht durchblutete Haut, Reflexbradykardie, Kreislaufzentralisierung, Tachykardie, Arrhythmie, Kammerflimmern, Herzstillstand, pektanginöse Beschwerden, Palpitationen, Atemnot, Atemlähmung, Hypotonie mit Schwindelgefühl, Ohnmacht
    • Bei Nekrosen (Gewebsuntergang) des Herzmuskels: Zeichen einer Herzleistungsschwäche und unter Umständen Rhythmusstörungen.
      • Lokale Symptome
      • Zunächst weiß verfärbte Hautbezirke entlang der Infusionsvene, später ausgedehnte tiefgreifende Hautnekrosen
    • Es sind die folgenden Gegenmaßnahmen erforderlich:
      • Horizontallagerung des Patienten zur Kreislaufentlastung
      • Vitalfunktionen sichern, ggf. Sauerstoffbeatmung
      • bei einem akuten und bedrohlichen Blutdruckabfall unverzüglich Flachlagerung des Patienten mit Hochlagerung der Beine
      • bei einem akuten und bedrohlichen Blutdruckanstieg vorsichtige Infusion eines vasodilatatorisch wirkenden Arzneimittels oder von Nitroprussid- Natrium oder Glyceroltrinitrat
      • bei paravasaler Gewebsschädigung: Infusion unterbrechen bzw. durch zentralvenösen Katheter weiterführen. Infiltration mit einem vasodilatatorisch wirkenden Präparat in Hyaluronidase (Herstellerinformation beachten).

 

  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Die Injektionslösung ist nur zur einmaligen Entnahme vorgesehen. Die Anwendung muss unmittelbar nach Öffnung der Ampulle erfolgen. Nicht verbrauchte Reste sind zu verwerfen.
  • Das Arzneimittel kann nach Verdünnung auf 1:10 000 intravenös injiziert, lokal appliziert oder in besonderen Fällen endotracheal instilliert werden. Die Art der Anwendung ist vom Anwendungsgebiet abhängig.
  • Herstellung der 0,01%igen Lösung:
    • 1 ml Epinephrin wird mit 9 ml isotonischer Natriumchlorid-Lösung verdünnt (entsprechend 0,1 mg Epinephrin/ml).
    • Die unverdünnte Injektionslösung darf nicht intravasal appliziert werden.
  • Hinweise zu Inkompatibilitäten
    • Inkompatibilitäten (z. B. in Mischspritzen, Infusionszusatz) bestehen mit sämtlichen Oxidationsmitteln, Schwermetallionen sowie basisch reagierenden Stoffen.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Ob und wieweit es zu unerwünschten Effekten kommt, hängt von der Epinephrin-Dosis und der individuellen Empfindlichkeit des Patienten ab. So können die nachfolgend genannten Wirkungen bzw. Nebenwirkungen sowohl bei systemischer als auch bei lokaler Anwendung auftreten.
  • Stoffwechsel und Ernährung
    • Erhöhung des Blutzuckers (Hyperglykämie), metabolische Azidose (Abfall des pH-Wertes im Blut), Erniedrigung der Kaliumkonzentration im Blut (Hypokaliämie, Erniedrigung der Magnesiumkonzentration im Blut (Hypomagnesiämie).
  • Psyche
    • Unruhe, Nervosität, Angst, Sinnestäuschungen (Halluzinationen), psychotische Zustände.
  • Nervensystem
    • Schwindel, Kopfschmerzen, Zittern, zerebrale Krampfanfälle, Unsicherheitsgefühl.
  • Auge
    • Pupillenerweiterung.
  • Herz
    • Verminderte Herzdurchblutung (myokardiale Ischämie), Schädigung des Herzmuskels (Myokardschädigung), stressbedingte Herzmuskelerkrankung (Stress-Kardiomyopathie), erhöhte Herzschlagfolge (Tachykardie), Extrasystolen und andere Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern und Herzstillstand, Herzklopfen, Herzschmerzen (Angina pectoris), Krampf der Herzkranzgefäße (Koronararterienspasmus).
  • Gefäße
    • In vielen Stromgebieten Engstellung der Blutgefäße (Vasokonstriktion), insbesondere im Bereich der Haut, Schleimhäute und der Nieren, Kältegefühl in den Gliedmaßen, Blutdruckanstieg, unter Umständen mit Gefahr von Hirnblutungen.
  • Atemwege und Lunge
    • Atemnot (Dyspnoe), Lungenödem.
  • Magen-Darm-Trakt
    • Vermehrter Speichelfluss, Übelkeit, Erbrechen.
  • Haut
    • Blässe, Schwitzen
  • Bewegungsapparat
    • Muskelkrämpfe
  • Nieren und Harnwege
    • Verminderte oder fehlende Harnausscheidung (Oligurie bzw. Anurie), Blasenentleerungsstörungen (Miktionsschwierigkeiten).
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Schwäche, Gewebsuntergang aufgrund einer Mangeldurchblutung (ischämische Nekrosen) im Anwendungsgebiet (z. B. an der Haut), insbesondere bei para- oder perivasaler Gabe (neben bzw. in der Umgebung eines Gefäßes).
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Aufgrund sonstiger möglicher Bestandteile kann es, insbesondere bei Bronchialasthmatikern, sehr selten zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, die sich als Erbrechen, Durchfall, keuchende Atmung, akuter Asthmaanfall, Bewusstseinsstörungen oder Schock äußern können. Diese Reaktionen können individuell sehr unterschiedlich verlaufen und auch zu lebensbedrohlichen Zuständen führen. Diesen Epinephrin-(Adrenalin)-Nebenwirkungen kann durch die Verabreichung eines Alpha-Sympathikolytikums oder der Gabe eines gefäßerweiternden Mittels (peripherer Vasodilatator, z. B. Nitroprussid- Natrium) entgegengewirkt werden.
  • Besonderer Hinweis
    • Aufgrund sonstiger möglicher Bestandteile kann es, insbesondere bei Bronchialasthmatikern, sehr selten zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen, die sich als Erbrechen, Durchfall, keuchende Atmung, akuter Asthmaanfall, Bewusstseinsstörungen oder Schock äußern können. Diese Reaktionen können individuell sehr unterschiedlich verlaufen und auch zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/ angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Gabe von Enfluran, Isofluran, Halothan oder anderen Inhalationsnarkotika (Narkosemittel), die das Herz gegen die Wirkung von Katecholaminen wie Epinephrin sensibilisieren, können tachykarde Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern auftreten. Wird
      das Arzneimittel in solchen Fällen als Zusatz zu einem Lokalanästhetikum (Mittel zur örtlichen Betäubung) oder zur Blutstillung eingesetzt, so sind bestimmte Epinephrin-Höchstdosen zu beachten (siehe Produktinformationen der Anästhetika). Ebenso ist bei Gabe von Präparaten, die das Herz für Arrhythmien sensibilisieren können, wie z. B. Digitalis-Präparate, und solchen, die zu einer Hypokaliämie führen können, wie z. B. Diuretika, mit einer gesteigerten Bereitschaft zu Herzrhythmusstörungen zu rechnen.
    • Ein additiver Effekt tritt bei gleichzeitiger Therapie mit anderen Sympathomimetika wie z. B. Orciprenalin auf.
    • Die sympathomimetische Wirkung von Epinephrin kann bei gleichzeitiger Gabe von Mitteln gegen Depressionen (z. B. Hemmstoffen der Monoaminooxidase und der Catechol-O-Methyl-Transferase, tri- und tetrazyklischen Antidepressiva), Levodopa, Oxytocin, Ornipressin, Carbazochrom, Parasympatholytika (z. B. Atropin), Guanethidin, Reserpin, Theophyllin (Asthmamittel), Levothyroxin-Natrium (Schilddrüsenhormon), einigen Antihistaminika - wie insbesondere Chlorphenamin, Tripelenamin und Diphenhydramin - sowie Alkohol verstärkt werden.
    • Alpha-Rezeptorenblocker (z. B. Phenoxybenzamin) und Phenothiazine können die blutdrucksteigernde Wirkung, Beta-Rezeptorenblocker die kardialen und bronchodilatatorischen Wirkungen von Epinephrin aufheben. Vor allem die Gabe von nichtselektiven Beta-Rezeptorenblockern (z. B. Propranolol) kann eine Blutdruckanstiegkrise (hypertensive Krise) mit langsamer Herzschlagfolge (Bradykardie) bis hin zum Herzstillstand auslösen.
    • Durch die Anwendung des Arzneimittels kann die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Antidiabetika) abgeschwächt werden, da Epinephrin zu einer Hemmung der Insulinfreisetzung in der Bauchspeicheldrüse führen kann.
    • Die Gabe zusammen mit Lokalanästhetika (Mittel zur örtlichen Betäubung) kann die lokalanästhetische Wirkung verstärken und verlängern.
    • Wegen der Möglichkeit unerwünschter Wechselwirkungen kann es notwendig sein, auf die Gabe von Epinephrin zu verzichten, Epinephrin in reduzierter Dosis einzusetzen, die Dosis der Interaktionspartner zu verringern oder diese (rechtzeitig!) vor Anwendung abzusetzen.
    • Besonderer Hinweis
      • Natriummetabisulfit ist eine sehr reaktionsfähige Verbindung. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass mit dem Präparat zusammen verabreichtes Thiamin (Vitamin B1) abgebaut wird.
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf systemisch nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Epinephrinhydrogentartrat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei Bluthochdruck (Hypertonie)
    • bei schwerer Schilddrüsenüberfunktion (Thyreotoxikose)
    • bei Geschwülsten des Nebennierenmarks oder anderer Teile des chromaffinen Gewebes (Phäochromozytom)
    • bei Herzkranzgefäß-(Koronar-) und Herzmuskelerkrankungen
    • bei Verengung und Verhärtung der Blutgefäße (sklerotische Gefäßveränderungen)
    • bei Vergrößerung der rechten Herzkammer (Cor pulmonale)
    • bei schweren Nierenfunktionsstörungen
    • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) mit Restharnbildung
    • bei anfallsweiser Herzschlagbeschleunigung (paroxysmale Tachykardie)
    • bei sehr schnellem unregelmäßigem Herzschlag (hochfrequente absolute Arrhythmie)
    • bei erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom).
  • Unter ärztlicher Verantwortung kann die Anwendung von Epinephrin zur systemischen Notfalltherapie sowie bei schweren anaphylaktischen Reaktionen im Einzelfall in lebensbedrohlichen Situationen auch bei einer aufgeführten Gegenanzeigen gerechtfertigt sein.
  • Das Arzneimittel darf lokal nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Epinephrinhydrogentartrat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • zur Injektion mit einem Lokalanästhetikum im Endstrombereich, wie Finger- und Zehenendglieder, Nase, Kinn, Ohrmuschel, Penis
    • bei erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom)
    • bei anfallsweiser Herzschlagbeschleunigung (paroxysmale Tachykardie)
    • bei sehr schnellem unregelmäßigem Herzschlag (hochfrequente absolute Arrhythmie).
  • Das Arzneimittel darf nicht intraarteriell angewendet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • In der Schwangerschaft darf Epinephrin nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung, in der niedrigst-möglichen Dosierung und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden.
    • Der Wirkstoff Epinephrin ist plazentagängig. Wirkungen auf das ungeborene Kind (Fetus) sind wegen der begrenzten Anwendungszeit und der kurzen Halbwertszeit nicht bekannt geworden. Unter Umständen kann es jedoch zu einer verminderten Plazentadurchblutung kommen. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass es auch zu Wehen (Uteruskontraktionen) und der Engstellung von Blutgefäßen der Gebärmutter (uterine Vasokonstriktion) kommen kann. Mit wehenhemmender Wirkung ist zu rechnen.
  • Stillzeit
    • Epinephrin geht in die Muttermilch über. Da Epinephrin über den Magen- Darm-Trakt jedoch nur in geringem Maße aufgenommen und zudem schnell abgebaut wird, braucht nicht abgestillt werden.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
      • bei unausgeglichener diabetischer Stoffwechsellage
      • bei erhöhten Kalzium-Blutwerten (Hyperkalzämie)
      • bei erniedrigten Kalium-Blutwerten (Hypokaliämie) bei Patienten mit erhöhtem Sympathikotonus
      • bei Patienten, die gleichzeitig mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Wahrscheinlichkeit oder Schwere von Epinephrin-Nebenwirkungen erhöhen können
      • bei Azidose (krankhafte Abnahme des pH-Werts im Blut und damit Ansteigen des Säuregehalts).
    • Die Anwendung darf in diesen Fällen nur in der niedrigst-möglichen Dosierung unter sorgfältiger Überwachung erfolgen.
    • Lokal darf das Arzneimittel nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiko, in der niedrigst-möglichen Dosierung und unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden bei:
      • Bluthochdruck
      • Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Herzschlagfolge (tachykarde Rhythmusstörungen)
      • Schildrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
      • Phäochromozytom (seltener katecholaminproduzierender Tumor)
      • Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder des Herzmuskels oder Herzinfarkt
      • schwerer Arterienverkalkung (insbesondere Arteriosklerose der Hirngefäße)
      • Vergrößerung des rechten Herzens (Cor pulmonale), chronischen Lungenerkrankungen oder Mitralklappenverengung
      • schweren Nierenfunktionsstörungen
      • Vergrößerung der Prostata (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung.
    • Das Arzneimittel sollte nur unter Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses zusammen mit anderen Sympathomimetika gegeben werden.
    • Kinder
      • Das Arzneimittel darf bei Kindern und Kleinkindern nur mit besonderer Vorsicht in der niedrigst möglichen Dosierung unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden.
    • Ältere Menschen
      • Das Arzneimittel darf bei älteren Menschen nur mit besonderer Vorsicht in der niedrigst-möglichen Dosierung unter sorgfältiger Überwachung angewendet werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Sehleistung und somit das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.

 

  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
    • Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.

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