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Lamivudin Mylan Filmtabletten 300 mg

Abbildung ähnlich
PZN: 09927951
Menge: 30 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: Mylan dura GmbH
€ 227,80 19

inkl. MwSt. und Versand

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Produktdetails 

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 300 mg Lamivudin
Indikation/Anwendung
  • Das Arzneimittelwird zur Behandlung der HIV (humanes Immundefizienz-Virus)-Infektion bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt.
  • Lamivudin gehört zu einer Gruppe von antiviralen Arzneimitteln, auch bekannt als antiretrovirale Arzneimittel, die nukleosidanaloge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTIs) genannt werden.
  • Es kann Ihre HIV-Infektion nicht vollständig heilen; es senkt die Viruslast in Ihrem Körper und hält sie auf einem niedrigen Wert. Es steigert auch die CD4-Zellzahl in Ihrem Blut. CD4-Zellen sind eine Art von weißen Blutkörperchen, die wichtig für die Erhaltung eines gesunden Immunsystems zur Bekämpfung von Infektionen sind.
  • Nicht jeder spricht gleich auf die Behandlung mit Lamivudin an. Ihr Arzt wird die Wirksamkeit Ihrer Behandlung überwachen.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls Sie die Tabletten nicht schlucken können, können Sie diese auch zerkleinern, mit einer kleinen Menge an Nahrung oder Flüssigkeit vermischen und die gesamte Dosis unmittelbar danach einnehmen. Alternativ stehen möglicherweise andere Darreichungsformen des Arzneimittels zur Verfügung. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt.
  • Lamivudin hilft, Ihre Erkrankung unter Kontrolle zu halten. Es ist erforderlich, dass Sie das Arzneimittel regelmäßig jeden Tag einnehmen, um eine Verschlechterung Ihrer Erkrankung zu verhindern. Es können nach wie vor andere Infektionen oder Erkrankungen, die mit der HIV-Infektion in Zusammenhang stehen, auftreten.
  • Bleiben Sie in regelmäßigem Kontakt mit Ihrem Arzt und beenden Sie die Einnahme nicht, ohne vorher den Rat Ihres Arztes eingeholt zu haben.
  • Wie viel ist einzunehmen?
    • Die übliche Dosis für Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit einem Körpergewicht von mindestens 25 kg beträgt:
      • Eine Filmtablette Lamivudin 300mg einmal pro Tag.
  • Andere Darreichungsformen dieses Arzneimittels sind möglicherweise besser geeignet für Kinder und Patienten, dieeine niedrigere Dosis als gewöhnlich benötigen oder denen die Einnahme von Tabletten nicht möglich ist; fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren leiden, muss gegebenenfalls die Dosis geändert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt wenn Sie glauben, dass diese Bedingung bei Ihnen zutrifft

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Wenn Sie versehentlich zu viel eingenommen haben, ist es unwahrscheinlich, dass dies zu ernsteren Problemen führt. Jedoch sollten Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker sprechen, oder zu der nächsten Notfallaufnahme eines Krankenhauses Kontakt aufnehmen, um weitere Anweisungen zu erhalten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Wenn Sie die Einnahme einer Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese, sobald Sie daran denken, ein. Setzen Sie dann die Einnahme wie vorher fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise
  • Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Wasser ein. Lamivudin kann mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden.
  • Falls Sie die Tabletten nicht schlucken können, können Sie diese auch zerkleinern, mit einer kleinen Menge an Nahrung oder Flüssigkeit vermischen und die gesamte Dosis unmittelbar danach einnehmen. Alternativ stehen möglicherweise andere Darreichungsformen des Arzneimittels zur Verfügung. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Wenn Sie wegen einer HIV-Infektion behandelt werden, kann man nicht immer mit Sicherheit sagen, ob ein aufgetretenes Symptom eine durch Lamivudin oder durch andere gleichzeitig eingenommene Arzneimittel bedingte Nebenwirkung ist, oder durch die HIV-Erkrankung selbst verursacht wird. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes informieren.
  • Ebenso wie die für das Präparat aufgeführten Nebenwirkungen können sich andere Erkrankungen unter einer HIV-Kombinationstherapie entwickeln.
  • Es ist wichtig, dass Sie die nachfolgenden Informationen in dieser Gebrauchsinformation unter „Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIV-Kombinationstherapie" lesen.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf, wenn Sie eines der folgenden bemerken:
    • ein Anstieg der Anzahl von Infektionen, die Sie bekommen, die Fieber, starken Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Mundgeschwüre verursachen. Dies können Anzeichen dafür sein, dass Sie eine niedrige Anzahl von weißen Blutzellen im Blut haben (Neutropenie).
    • Unerklärliche blaue Flecken oder Blutungen, die länger als gewöhnlich dauern. Dies können Anzeichen einer Abnahme der Blutzellen, die für die Blutgerinnung wichtig sind (Thrombozytopenie), sein.
    • Schwellung des Gesichts, des Mundes, der Lippen, der Zunge oder der Kehle, die Atem- oder Schluckschwierigkeiten verursachen
    • Starke Magenschmerzen, die in Ihren Rücken ausstrahlen können. Dies können Anzeichen von Problemen mit Ihrer Bauchspeicheldrüse (Pankreas) sein.
    • Gelbfärbung Ihrer Haut oder Ihres Augenweiß, dunkler Urin, blasser Stuhl, Müdigkeit, Fieber, Übelkeit, Schwäche, Benommenheit und Bauchschmerzen. Dies können Anzeichen dafür sein, dass Sie schwerwiegende Leberprobleme haben.
    • Dunkel gefärbter Urin mit Muskelschwäche oder Müdigkeit. Dies können Anzeichen eines Zerfalls der Muskelzellen (Rhabdomyolyse) sein.
    • Müdigkeit, Schwäche, blasse Haut, Kurzatmigkeit. Dies können Anzeichen einer Erkrankung sein, bei der Sie keine roten Blutzellen mehr bilden (Aplasie der roten Blutkörperchen oder isolierte aplastische Anämie, PRCA).
    • Taubheit und Kribbeln (bekannt als Ameisenlaufen), brennender oder stechender Schmerz in den Füßen und Händen, der zu Verlust der Balance und Koordination führt. Dies können Anzeichen einer Nervenschädigung sein.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen schließen ein:
    • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Magenschmerzen
      • Durchfall
      • Kopfschmerzen
      • Gelenkschmerzen
      • Muskelschmerzen und -beschwerden
      • Husten
      • gereizte oder laufende Nase
      • Fieber (erhöhte Körpertemperatur)
      • Müdigkeit, Mangel an Energie
      • allgemeines Unwohlsein
      • Hautausschlag
      • Haarausfall (Alopezie)
      • Schlafstörungen (Insomnie)
    • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie)
      • ein Anstieg bestimmter Leberenzyme.
    • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Anstieg eines Enzyms namens Amylase, was in einer Blutuntersuchung gesehen werden kann
  • Andere mögliche Nebenwirkungen einer HIV-Kombinationstherapie:
    • Eine Kombinationstherapie mit dem Präparat kann andere Erkrankungen während der HIV-Behandlung hervorrufen.
  • Alte Infektionen können wieder aufflammen:
    • Personen mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) haben ein schwaches Immunsystem und können daher mit höherer Wahrscheinlichkeit schwere Infektionen entwickeln (opportunistische Infektionen). Wenn diese Personen mit der Behandlung beginnen, können alte versteckte Infektionen wieder aufflammen und Anzeichen und Symptome einer Entzündung verursachen. Diese Symptome werden wahrscheinlich durch die Verbesserung der körpereigenen Immunantwort verursacht, da der Körper versucht, diese Infektionen zu bekämpfen.
    • Wenn bei Ihnen irgendwelche Symptome einer Infektion unter der Behandlung mit Lamivudin auftreten:
      • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt. Nehmen Sie keine anderen Arzneimittel gegen die Infektion ohne Anweisung Ihres Arztes.
  • Ihre Körperform kann sich ändern:
    • Personen unter einer HIV-Kombinationstherapie können eine Veränderung ihrer Körperform durch eine veränderte Fettverteilung beobachten:
      • Verlust von Fett an Beinen, Armen und im Gesicht
      • zusätzliche Fettzunahme am Bauch (Bauchraum), an den Brüsten oder um innere Organe
      • Fettgeschwülste (auch Stiernacken genannt), die am Nacken auftreten können
    • Die Ursache dieser Veränderungen und ihre Langzeitauswirkungen auf Ihre Gesundheit sind derzeit nicht bekannt. Wenn Sie Veränderungen Ihrer Körperform bemerken, informieren Sie Ihren Arzt.
  • Eine Laktatazidose ist eine seltene aber schwerwiegende Nebenwirkung:
    • Einige Personen können unter der Behandlung mit Lamivudin oder anderen ähnlichen Arzneimitteln (NRTIs) eine Erkrankung entwickeln, die als Laktatazidose bezeichnet wird und gleichzeitig mit einer Lebervergrößerung auftritt.
    • Eine Laktatazidose wird durch eine Erhöhung der Milchsäure im Körper verursacht. Sie tritt selten auf; falls sie auftritt, entwickelt sie sich üblicherweise nach einigen Monaten der Behandlung. Sie kann lebensbedrohlich sein und zum Versagen innerer Organe führen. Eine Laktatazidose tritt mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Personen mit Lebererkrankungen oder bei Übergewichtigen (sehr starkes Übergewicht), besonders bei Frauen, auf.
    • Anzeichen einer Laktatazidose beinhalten:
      • tiefes, beschleunigtes Atmen, Atemschwierigkeiten
      • Schläfrigkeit
      • Taubheitsgefühl oder Schwäche in den Gliedmaßen
      • Übelkeit, Erbrechen
      • Bauchschmerzen.
    • Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung auf Anzeichen für eine Laktatazidose hin überwachen. Wenn Sie eines der oben aufgeführten Symptome an sich beobachten, oder ein anderes Sie beunruhigendes Symptom, suchen Sie schnellstmöglich Ihren Arzt auf.
  • Sie können Probleme mit Ihren Knochen haben:
    • Bei einigen Personen, die eine Kombinationsbehandlung gegen HIV erhalten, kann sich eine als Osteonekrose bezeichnete Knochenerkrankung entwickeln. Bei dieser Erkrankung können Teile des Knochengewebes infolge unzureichender Blutversorgung des Knochens absterben. Diese Erkrankung können Personen mit höherer Wahrscheinlichkeit bekommen:
      • wenn Sie eine Kombinationsbehandlung bereits über einen langen Zeitraum einnehmen
      • wenn Sie zusätzlich antientzündliche Arzneimittel, die Kortikosteroide genannt werden, einnehmen
      • wenn Sie Alkohol trinken
      • wenn Ihr Immunsystem sehr schwach ist
      • wenn Sie übergewichtig sind.
    • Anzeichen einer Osteonekrose können sein:
      • Gelenksteife
      • Gelenkbeschwerden und -schmerzen (insbesondere in Hüfte, Knie und Schulter)
      • Schwierigkeiten bei Bewegungen
  • Wenn Sie eines dieser Anzeichen bei sich bemerken, informieren Sie Ihren Arzt.
    • Andere, in Bluttests erkennbare Nebenwirkungen:
      • Eine HIV-Kombinationstherapie kann außerdem verursachen:
        • erhöhte Milchsäurewerte im Blut, die in seltenen Fällen zu einer Laktatazidose führen können
        • erhöhte Zucker- und Fettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) im Blut
        • Insulinresistenz (falls Sie zuckerkrank sind, müssen Sie gegebenenfalls Ihre Insulindosis ändern, um Ihren Blutzucker zu kontrollieren).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel oder andere nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Denken Sie daran, Ihren Arzt oder Apotheker zu informieren, wenn Sie mit der Einnahme eines neuen Arzneimittels beginnen, während Sie Lamivudin einnehmen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie mit einem der folgenden Arzneimittel behandelt werden:
      • andere Lamivudin-enthaltende Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung der HIV- oder Hepatitis-B-Infektion)
      • eine Gruppe von Arzneimitteln namens Cytidin-Analoga, die zur Behandlung von HIV angewendet werden, wie Emtricitabin
      • Cotrimoxazol (ein Antibiotikum, das zur Behandlung von Infektionen angewendet wird)
      • Cladribin (wird zur Behandlung von Blutkrebs (Leukämie) angewendet)
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Lamivudin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt wenn Sie glauben, dass diese Bedingung bei Ihnen zutrifft.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Schwangerschaft:
    • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Lamivudin und ähnliche Arzneimittel können Nebenwirkungen bei ungeborenen Kindern hervorrufen. Wenn Sie während der Einnahme des Arzneimittels schwanger werden, kann Ihr Kind zusätzlichen Kontrolluntersuchungen (einschließlich Blutuntersuchungen) unterzogen werden, um eine normale Entwicklung sicherzustellen.
    • Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft nukleosidanaloge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTIs) (Arzneimittel wie dieses Präparat) eingenommen haben, haben ein verringertes Risiko, mit HIV infiziert zu werden. Dieser Nutzen ist größer als das Risiko, Nebenwirkungen zu erleiden.
  • Stillzeit:
    • HIV-infizierte Frauen dürfen ihre Kinder nicht stillen, da die HIV-Infektion über die Muttermilch auf das Kind übertragen werden kann.
    • Eine kleine Menge der Inhaltsstoffe dieses Arzneimittels können ebenfalls in die Muttermilch übergehen.
    • Wenn Sie stillen, oder beabsichtigen zu stillen, sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt darüber.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Lamivudin einnehmen:
      • wenn Sie momentan mit Tenofovir und Abacavir oder Tenofovir und Didanosin (anderen NRTIs) gegen HIV behandelt werden
      • wenn Sie jemals eine Lebererkrankung hatten, einschließlich einer Hepatitis B oder C (falls Sie an einer Hepatitis-B-Infektion leiden, setzen Sie Lamivudin keinesfalls ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, da Sie einen Hepatitis-Rückfall erleiden könnten)
      • wenn Sie stark übergewichtig sind (insbesondere wenn Sie weiblichen Geschlechts sind)
      • wenn Sie Diabetiker sind und Insulin benötigen
      • wenn Sie an einer Erkrankung der Nieren leiden, muss gegebenenfalls die Dosis geändert werden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Bedingungen bei Ihnen zutrifft. In diesen Fällen können zusätzliche Kontrolluntersuchungen einschließlich Blutkontrollen bei Ihnen erforderlich sein, solange Sie Ihr Arzneimittel einnehmen.
    • Achten Sie auf wichtige Symptome.
      • Bei einigen Personen, die Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion einnehmen, können andere - auch schwerwiegende - Erkrankungen auftreten. Sie sollten wissen, auf welche wichtigen Anzeichen und Symptome Sie achtgeben müssen, während Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Schützen Sie andere Menschen.
      • Die HIV-Infektion wird durch Sexualkontakt mit einem Infizierten oder durch Übertragung von infiziertem Blut (z. B. durch gemeinsame Verwendung von Injektionsnadeln) verbreitet. Die Behandlung mit Lamivudin verhindert nicht, dass Sie eine HIV-Infektion auf andere Menschen übertragen können. Um andere Menschen vor einer Infektion mit HIV zu schützen:
        • verwenden Sie ein Kondom bei oralem oder penetrativem Geschlechtsverkehr
        • riskieren Sie keine Übertragung durch Blut -- teilen Sie z. B. keine Injektionsnadeln mit anderen.

 

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
    • Ein Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen ist unwahrscheinlich.

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