Der regelmäßige Gang in die Sauna kann unser Immunsystem stärken und so vor Erkältungen schützen. Damit der Saunagang aber wirklich zu einer gesunden Sache wird, sollten Sie einige Regeln beachten. In diesem Artikel haben wir Ihnen einmal die wichtigsten Fakten zum Thema Saunieren zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen und Schwitzen!

Nehmen Sie sich Zeit und bereiten Sie sich vor

Wer in der Sauna entspannen möchte, der braucht vor allen Dingen eins: Zeit! Planen Sie also mindestens zwei Stunden für Ihren Saunabesuch ein. Vermeiden Sie vor Ihrem Saunagang schweres fettiges Essen, denn das könnte den Kreislauf zusätzlich belasten. Am besten eignet sich vor dem Saunabesuch eine leichte Mahlzeit, denn ganz leer sollte der Magen auch nicht sein. Versorgen Sie sich außerdem mit genügend Flüssigkeit, am besten Mineralwasser.

Lassen Sie es in Sachen Hitze langsam angehen

Starten Sie mit einer Sauna, die nicht ganz so heiß ist (bis 70 Grad) und bleiben Sie nur so lange in der Kabine, wie Sie es aushalten. Wenn Sie sich unwohl fühlen, verlassen Sie die Sauna und quälen Sie sich nicht, bis die „vorgeschriebenen“ Minuten vergangen sind. Wer es gut aushält, der kann in den ersten zwei Saunagängen jeweils 8 Minuten schwitzen und später auf 15 Minuten verlängern. Denken Sie daran, dass es weiter oben heißer ist als auf einer der unteren Sitzbänke. Drei Saunagänge in zwei Stunden sind für den Anfang ausreichend.

Nach dem Schwitzen: Sauerstoff & kalte Güsse

Nach jedem Saunagang sollten Sie Ihren Körper erst einmal mit Sauerstoff versorgen. Am besten machen Sie einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft. Keinesfalls sollten Sie direkt nach der Sauna in ein kaltes Tauchbecken springen, das belastet den Kreislauf enorm. Güsse sollten immer zum Herzen hin erfolgen, also von den Fußgelenken, rechts beginnend, die Beine entlang zum Rumpf und von den Handgelenken zu den Schultern. Danach folgt eine kalte Dusche oder der Gang in ein Eisbecken.

Zwischen den Saunagängen: Ruhe!

Nach der richtigen Abkühlung folgt eine Ruhephase. Planen Sie dafür zwischen den Saunagängen jeweils 15 bis 30 Minuten ein. Entweder entspannen Sie in einem Ruheraum oder Sie nehmen ein warmes Fußbad an einem dafür vorgesehenen Becken. Das schützt vor Nachwitzen, da es die Blutgefäße wieder weitet.

Ausreichend trinken

Wer schwitzt, der verliert Flüssigkeit: Trinken Sie also ausreichend um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Am besten eignet sich Mineralwasser oder auch Saftschorlen. Alkohol ist in der Sauna ein No-Go, da er den Kreislauf zusätzlich belastet.

Nicht erkältet in die Sauna

Bei einer akuten Erkältung ist die Sauna keine gute Idee, da die Hitze den angeschlagenen Körper zu sehr belasten würde. Auch Menschen mit Kreislauferkrankungen sollten die Sauna nur nach Rücksprache mit dem Arzt besuchen. Für Personen mit Bluthochdruck, Herzproblemen, Lungen- oder Hauterkrankungen kann der Saunabesuch auch ungeeignet sein. Wer sich nicht sicher ist, sollte auf jeden Fall mit einem Arzt sprechen. Wichtig für alle Saunagänger: Halten Sie sich an die Regeln und hören Sie immer auf die Signale Ihres Körpers.

Bringen Sie Abwechslung in Ihren Saunagang

Wer zu Hause eine eigene Sauna hat, kann sich mit verschiedenen Aufgüssen seinen Saunagang nach Lust und Laune anpassen: Minze wirkt zum Beispiel belebend während fruchtige Variationen wie Granatapfel zur Entspannung beitragen. Wenn Sie verschiedene Aufgüsse ausprobieren wollen, bieten wir passende Sets an.

Richtig schwitzen ist gut für die Gesundheit

Wer regelmäßig in die Sauna geht, kann sich über einige positive Effekte freuen: Durch das Schwitzen werden Giftstoffe aus dem Körper abtransportiert, der Körper wird gereinigt und entschlackt. Darüber hinaus wird der Stoffwechsel angeregt und das körpereigene Immunsystem gestärkt. Auf Dauer lernt der Körper immer besser, sich auf die wechselnden Hitze-Kälte-Reize einzustellen: wir schwitzen schneller und das Herz-Kreislauf-System kann dadurch positiv beeinflusst und trainiert werden.