Wie wäre es jetzt mit einem Frühjahrsputz für den Körper? Kaffee, Alkohol, Nikotin und zu viel Essen können unseren Körper belasten – wir fühlen uns müde und schlapp. Hier können Detox-Kuren kleine Wunder bewirken. Lesen Sie in diesem Blog-Beitrag, wie Sie Ihren Körper von belastenden Stoffen befreien können und welche Arten von Detox-Kuren es gibt.

Detox – was heißt das überhaupt?

Detox kommt vom lateinischen Wort Detoxifikation und bedeutet nichts anders als Entgiften. Während einer Detox-Kur sollen Darm, Nieren, Leber, Galle, das Lymphsystem und die Haut von Toxinen, also Giftstoffen, befreit und gereinigt werden. Üblicherweise verzichtet man bei einer Detox-Kur für einen gewissen Zeitraum auf Weißmehl und einfache Zucker sowie Genussmittel, wie Kaffee, Nikotin und Alkohol. Auch tierische Lebensmittel wie zum Beispiel Fleisch, Käse oder Milch sollten gemieden werden. Stattdessen gibt es reichlich gutes Gemüse oder Obst – entweder als Saft, Smoothie oder Gemüsebrühe.

Smoothies zum Entgiften.

Bei einer Smoothie-Kur wird die Nahrung, wie der Name schon sagt, durch Smoothies ersetzt. Die gesunden Power-Drinks regen den Stoffwechsel an und helfen den Magen-Darm-Trakt zu entlasten. Positiver Nebeneffekt: das ein oder andere Kilo purzelt ganz von alleine. Besonders gut eignen sich dafür grüne Smoothies, denn diese enthalten im Vergleich zu Obst-Smoothies weniger Fruchtzucker und können mit vielen Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen punkten. Die gesunden Stoffe werden in flüssiger Form konsumiert, so ist der Körper weniger mit der Verdauung beschäftigt und die Inhaltsstoffe können einfacher verwertet werden. Giftstoffe, die sich mit der Zeit angesammelt haben, werden ausgeschieden.

Saftkur: Trinken Sie sich fit.

Bei einer Saftkur werden frische Zutaten, wie Obst und Gemüse zu Säften verarbeitet. Das kann man entweder ganz einfach selber mit einem Entsafter machen oder auf fertige Saftkuren oder Säfte, zum Beispiel aus der Apotheke, zurückgreifen. Auch bei der Saftkur werden die Mahlzeiten durch die selbst gemachten Säfte ersetzt. Beim Saftfasten wird in der Regel 4 bis 6 Mal am Tag zwischen 250 ml und 400 ml Saft getrunken. Neben einigen Früchten, kommen hier auch bestimmte Gemüsesorten, wie zum Beispiel Karotte, Kohl, Spinat, Sellerie, Pastinake oder Rote Beete zum Einsatz. Auch während einer Saftkur wird ganz oder fast ganz auf feste Nahrung verzichtet. Tipp: Geben Sie immer zwei Tropfen Öl zum Saft, denn manche Vitamine sind fettlöslich. Wer eine Saftkur ausprobieren möchte, sollte sich zuvor gründlich darüber informieren und das Vorhaben eventuell mit dem Arzt besprechen.