In der Liebe möchte man spontan sein und vor allen Dingen entspannt bleiben, deshalb ist die Wahl des richtigen Verhütungsmittels von großer Bedeutung. Wer zum Beispiel Probleme mit der täglichen Einnahme der Pille hat, der kann auf viele unterschiedliche Ansätze der Verhütung zurückgreifen. Wir haben Ihnen hier einmal die wichtigsten Methoden auf einen Blick zusammengestellt.

Hormonstäbchen

Das 4 Zentimeter und 2 Millimeter breite Kunststoffstäbchen ist vor allem für die Frauen sinnvoll, die östrogenhaltige Präparate nicht vertragen. Das Stäbchen enthält Gestagen und hemmt den Eisprung. Das Hormonstäbchen wird unter die Hautoberfläche implantiert und muss erst nach 3 Jahren ausgetauscht werden.

Dreimonatsspritze

Auch die Dreimonatsspritze enthält Gestagen und hemmt den Eisprung über einen Zeitraum von drei Monaten. Das in der Spritze enthaltene Hormon kann unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, die so lange andauern wie die Wirkung der Spritze anhält. Das Medikament kann dann nicht mehr „entfernt“ werden. Sprechen Sie also unbedingt mit Ihrem Arzt, ob diese Methode für Sie geeignet ist.

Verhütungsring

Der Verhütungsring ist ein rund fünf Zentimeter breiter und vier Millimeter dicker
Kunststoffring, der Östrogen und Gestagen enthält. Der Ring eignet sich also für Frauen, die keine Probleme mit den enthaltenden Hormonen haben, jedoch nicht tägliche an die Einnahme denken wollen. Der Ring wird von der Frau selbst eingeführt und nach 21 Tagen wieder entfernt.
Es folgt eine Woche Pause, in der eine Monatsblutung eintritt.

Kupferkette und Kupferspirale

Hierbei werden kleine Stäbchen beziehungsweise Röhrchen in die Gebärmutter eingesetzt.
Durch das Kupfer, das ständig in kleinsten Mengen abgegeben wird, werden Samenzellen auf dem Weg in die Eileiter in ihrer Fähigkeit zur Befruchtung gehemmt. Die Kupferspirale wird während der Regelblutung von Ihrem Arzt eingesetzt und kann drei bis 5 Jahre in der Gebärmutter bleiben. Bei dieser Methode ist eventuell mit einer stärkeren Monatsblutung zu rechnen.

Verhütungspflaster

Das Verhütungspflaster ist ein ca. 4 x 4 cm kleines Pflaster, das die gleichen Hormone wie eine Kombinationspille – also Östrogen und Gestagen – enthält. Das Pflaster verhindert den Eisprung und somit eine Schwangerschaft. Das Verhütungspflaster wird am ersten Tag der Regel aufgeklebt und nach einer Woche gewechselt. Nach drei Wochen folgt eine pflasterlose Woche, in der die Monatsblutung einsetzt.

Diaphragma

Das Diaphragma gehört zu den sogenannten Barrieremethoden und verhindert durch den Verschluss des Muttermundes das Eindringen der Spermien in die Gebärmutter. Das Diaphragma wird einige Stunden vor dem Geschlechtsverkehr in die Vagina eingeführt und einige Stunden danach wieder entfernt. Ein Diaphragma oder auch eine Portiokappe schützen zwar vor einer Schwangerschaft, nicht aber vor sexuell übertragbaren Krankheiten, wie oft falsch gedacht wird.

Kondome

Der Klassiker unter den Verhütungsmitteln ist und bleibt das Kondom. Denn das kann wenn richtig angewandt, nicht nur eine Schwangerschaft verhindern, sondern schützt auch vor übertragbaren Krankheiten.

Verhütungscomputer

Die Verhütung mit einem Computer, z. B. Persona Monitor, ist ohne Nebenwirkungen und beinhaltet auch keine Einnahme von Medikamenten. Persona verhütet in dem es den Hormon-Level im Urin der Frau misst und damit die Zyklustage identifiziert, an denen bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft besteht.