Schätzen Sie Ihr Gewicht richtig ein? Der Body-Mass-Index, kurz BMI genannt, ist eine schnelle und einfache Methode, das eigene Körpergewicht einzuordnen. Geben Sie Ihre Körpergröße und Ihr Gewicht in unseren BMI Rechner ein und Ihr BMI wird Ihnen direkt angezeigt.
| BMI | Bedeutung |
|---|---|
| Bis 18,5 | Untergewicht |
| 18,5 bis 25 | Normalgewicht |
| 25 bis 30 | Übergewicht |
| Ab 30 | Fettleibigkeit (Adipositas) |
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Formel zur Bewertung des Körperwichtes in Relation zur Körpergröße eines Menschen. Der Body-Mass-Index ist ein Richtwert, mit dem man feststellen kann, ob Gewicht und Körpergröße in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen.
Der BMI errechnet sich nach folgender Formel: Körpergewicht (in Kilogramm) geteilt durch Körpergröße (in Metern) zum Quadrat.
Wenn Sie z. B. 1,70 Meter groß und 75 kg schwer sind, würden Sie mit folgender Formel Ihren BMI Wert berechnen:
1,70 x 1,70 = 2,89
75 : 2,89 = 25,9…
Der BMI unseres Rechenbeispiels liegt dann aufgerundet bei 26. Anhand einer Interpretationstabelle können Sie dann feststellen, ob Sie untergewichtig, übergewichtig oder adipös sind oder ob Ihr Körpergewicht im Bereich des Normalgewichtes liegt.
Um Ihren BMI berechnen zu können, geben Sie einfach Ihr Gewicht (in kg) und Ihre Körpergröße (in cm) in die entsprechenden Felder ein. Klicken Sie dann auf "BMI Berechnen".
Mithilfe des Body-Mass-Index (oder BMI) kann eine Person anhand der Körpergröße und des Körpergewichts das eigene Gewicht auf einer Skala (Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Fettleibigkeit) einordnen. Auf diese Weise ist es leichter, mögliche Gesundheitsrisiken aufgrund des eigenen Körpergewichtes einzuschätzen. Die Formel bleibt gleich, unabhängig davon, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.
Die BMI-Berechnung bei Männern basiert auf genau derselben Formel wie bei Frauen. Allerdings kann die Körperzusammensetzung von Männern die Interpretation des Ergebnisses beeinflussen. Männer verfügen in der Regel über eine größere Muskelmasse, was manchmal zu einem höheren BMI führen kann, ohne dass ein übermäßiger Fettanteil vorliegt.
So bedeutet bei einem sehr sportlichen oder muskulösen Mann ein leicht über dem Normalwert liegender BMI nicht unbedingt ein Gesundheitsproblem. Die BMI-Berechnung für Männer bleibt daher ein grundlegender Indikator, der unter Berücksichtigung des Lebensstils und des Körperbaus zu analysieren ist.
Nach der BMI-Berechnung fällt das Ergebnis bei Erwachsenen in eine der folgenden Kategorien:
BMI unter 18,5: Untergewicht
BMI zwischen 18,5 und 24,9: als normal geltendes Körpergewicht
BMI zwischen 25 und 29,9: Übergewicht
BMI von 30 oder mehr: Adipositas (verschiedene Grade)
Diese Grenzwerte sind durch internationale Referenzwerte definiert und ermöglichen eine standardisierte Auswertung. Die Interpretation muss jedoch je nach Alter, Geschlecht, körperlicher Aktivität und allgemeinem Gesundheitszustand differenziert erfolgen.
Um das Gewicht noch besser einschätzen zu können, muss neben Gewicht und Körpergröße auch das Alter berücksichtigt werden. Unser Normalgewicht verschiebt sich nämlich mit dem Älterwerden, denn ca. ab 40 Jahren verändert sich unser Stoffwechsel. Das führt leider häufig ganz automatisch zu einer Gewichtszunahme. Auch wenn der BMI nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterscheidet, ist er erst einmal eine einfache Methode, das eigene Körpergewicht einzuordnen. Neben dem BMI ist aber auch der Bauchumfang nützlich, um eine Gesundheitsgefährdung durch Übergewicht besser einschätzen zu können.
Es ist allgemein bekannt, dass das Gewicht die Gesundheit beeinflusst, unabhängig davon, ob es sich um Über- oder Untergewicht handelt. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, den BMI regelmäßig zu überwachen.
Ein übermäßig magerer Zustand kann zu gesundheitlichen Problemen führen, sowohl auf körperlicher Ebene (Herzprobleme, Mangelerscheinungen, Frösteln, Muskelprobleme, Haarausfall etc.) als auch auf psychologischer Ebene (Depressionen, schlechter Schlaf, Traurigkeit etc.). Ein zu niedriger BMI kann verschiedene Ursachen haben, z.B. Unterernährung, Schilddrüsenstörungen oder auch Erkrankungen des Verdauungstrakts oder der Psyche.
Adipositas ist ein Überschuss an Fett im Körper. Die chronische Erkrankung steht häufig in Zusammenhang mit einer hohen Kalorienaufnahme und mangelnder Bewegung. Vor allem aber begünstigt Fettleibigkeit das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Cholesterin, Bluthochdruck, Diabetes oder auch bestimmte Krebsarten.
Wenn Sie übergewichtig oder untergewichtig sind, ist es wichtig, dass Sie mit Ihrem behandelnden Arzt darüber sprechen, um die Ursachen zu ermitteln.