Immer wieder hört man, wie wichtig gesunder und ausreichender Schlaf für das Immunsystem, die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie für das Wohlbefinden allgemein ist. Doch wie zeigt sich gesunder Schlaf und was kann dabei helfen?
Gesunder Schlaf vollzieht sich in Schlafphasen von etwa 90 Minuten Dauer, die sich 4- bis 5-mal pro Nacht wiederholen. Die einzelnen Schlafphasen bestehen aus einer Tiefschlafphase, auch Non-REM-Schlaf genannt, und der REM-Phase. Diese entspricht der Traumphase, in der sich die Augen unter geschlossenen Lidern heftig bewegen, woher sich auch die Bezeichnung REM (rapid eye movement) ableitet. Während der wichtigen Tiefschlafphasen regenerieren sich die Körper- und Nervenzellen, und es finden Wachstumsvorgänge statt. Während der REM-Phasen wird tagsüber Erlebtes verarbeitet, und es bilden sich zahlreiche neue Nervenverbindungen, die Synapsen.
Die abendlich hereinbrechende Dunkelheit sorgt normalerweise für eine Hormonumstellung. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol werden abgebaut und das zentrale Nervensystem wandelt das Glückshormon Serotonin zum Schlafhormon Melatonin um. Dies sorgt dafür, dass wir müde werden. Durch einen stressigen Tagesablauf, helle Beleuchtung am Abend und Schwierigkeiten damit, abzuschalten, funktioniert die Hormonumstellung nicht mehr so, wie sie sollte. Oder wie wäre es mit einem Seitenschläferkissen?
Die Einschlafphase kann neben einer Abdunklung des Raumes auch durch die direkte Zuführung von Melatonin in Form von Sprays oder Tropfen unterstützt werden. Auch natürliche Pflanzenextrakte wie ätherische Lavendelöle können sich positiv auf den Ablauf der einzelnen Schlafphasen auswirken.