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Allergie: Wenn das Immunsystem verrückt spielt

Eine Allergie bezeichnet eine starke Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und eigentlich harmlose Umweltstoffe (Allergene). Allergische Reaktionen werden demnach nur von außerhalb kommende Stoffe ausgelöst. Eine Allergie ist nicht zu verwechseln mit einer Intoleranz, obwohl die verursachten Symptome Ähnlichkeiten aufweisen können. Beides sind jedoch Unverträglichkeiten oder Überempfindlichkeitsreaktionen. Die Diagnose Allergie kann nur ein Arzt fällen, in Zusammenhang mit verschiedenen Allergietests (z.B. Pricktest) und den auftretenden Symptomen. Bei den Auslösern einer Allergie handelt es sich häufig um Proteine oder Polypeptide. Diese Allergene werden vom Körper als fremde Substanzen identifiziert und lösen eine bestimmt Immunantwort aus. Diese können unterschiedlich eingeteilt werden:
  1. Inhalationsallergene (Pollenallergie, Hausstaubmilbenallergie, Tierhaarallergie)
  2. Kontaktallergene (Hautallergie)
  3. Injektions- und Ingestionsallergene (Wespenallergie und Nahrungsmittelallergie)
  4. Systemische Reaktionen (unabhängig der Aufnahme)
Zu den häufigsten Allergien gehören Heuschnupfen, Tierhaar- und Hausstauballergien. Hinzu kommen Kreuzallergien. Hier treten allergische Reaktionen bei Substanzen auf, deren Struktur teilweise identisch ist. So bekannt etwa bei Gräserpollen und Tomaten. Allergiker haben die Gefahr, dass sie auf beides allergisch reagieren, obwohl sie nur gegen eine Substanz allergisch sind.

Ursache

Die Ursachen, für die Entstehung von Allergien, sind noch nicht ganz klar. Es besteht die Annahme, dass Umweltfaktoren und die Genetik eine Rolle dabei spielen. In den letzten Jahrzehnten nahmen allergische Erkrankungen in der Bevölkerung immer mehr zu, jedoch sind die Ursachen dafür nicht eindeutig erforscht.

Symptome

Die Symptome von Allergien sind sehr unterschiedlich:
  • juckende und gerötete Haut
  • geschwollene und juckende Augen
  • Schnupfen
  • Asthma
  • bis hin zu einem anaphylaktischen Schock
Das Auftreten der Symptome kann ganz schwach, aber auch sehr schwerwiegend und manchmal sogar lebensbedrohlich, sein. Bei einigen Allergien treten die Symptome über das ganze Jahr (z. B. bei Hausstaubmilben) und bei anderen nur saisonbedingt auf (z. B. Pollenallergie).

Behandlung

Ist der Auslöser einer Allergie identifiziert worden, ist die einfachste Form deren Vermeidung. Bei Reaktionen gegen Nahrungsmitteln ist dies einfacher umzusetzen als bei Hausstaubmilben. So können verschiedene Medikamente wie Augentropfen, Nasensprays oder Cremes mit Antihistaminen oder Cortison Abhilfe schaffen. Tabletten, auch Antiallergika genannt, helfen bei einfach bis mittelschweren allergischen Reaktionen. Eine Hyposensibilisierung, auch Immuntherapie, gegen eine Allergie dauert in der Regel mehrere Jahre.
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Allergie & Asthma

Immer mehr Menschen leiden unter den Symptomen einer Allergie: Bei den einen sind Pollen die Auslöser, bei den anderen vielleicht Nahrungsmittel, Hausstaub oder Tierhaare. Wir können auf viele unterschiedliche Dinge allergisch reagieren und genau so vielfältig sind auch die Symptome, wie zum Beispiel eine laufende Nase, juckende Augen, Hautausschläge oder sogar Magen-Darm-Beschwerden. In unserem Allergie-Special finden Sie viele Mittel, die Ihnen das Leben mit einer Allergie erleichtern.

  • Ratiopharm
  • Aspirin
  • Voltaren
  • Dhu-schuessler-salze
  • 1a-pharma
  • Bepanthen
  • Wick
  • Elmex
  • Umckaloabo
  • Doppelherz
  • Canesten
  • Wobenzym
  • Regaine
  • Tromcardin
  • Iberogast
  • Otriven
  • Nasic
  • Almased
  • Hansaplast
  • Prospan
  • Babix
  • Grippostad
  • Buscopan
  • Kytta
  • Formoline
  • Abtei
  • Thermacare
  • Orthomol
  • Vitasprint
  • Eunova
  • Fenistil
  • Nicorette
  • Thomapyrin
  • Kadefungin
  • Dolormin
  • Durex
  • Soventol
  • Neo-angin
  • Vivdrin

Kundenbewertungen

  • Fenistil® Kühl Roll-on thumbnail

    Fenistil® Kühl Roll-on

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    von Ute D, am 21.10.2021

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    Fenistil® Gel

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    Fenistil-Gel benutze ich schon seit mehr als 45 Jahre. Damals waren meine Kinder noch klein, da durfte dieses Allheilmittel in unserer Hausa...

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Allergie: Wenn das Immunsystem verrückt spielt

Eine Allergie bezeichnet eine starke Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und eigentlich harmlose Umweltstoffe (Allergene). Allergische Reaktionen werden demnach nur von außerhalb kommende Stoffe ausgelöst. Eine Allergie ist nicht zu verwechseln mit einer Intoleranz, obwohl die verursachten Symptome Ähnlichkeiten aufweisen können. Beides sind jedoch Unverträglichkeiten oder Überempfindlichkeitsreaktionen. Die Diagnose Allergie kann nur ein Arzt fällen, in Zusammenhang mit verschiedenen Allergietests (z.B. Pricktest) und den auftretenden Symptomen. Bei den Auslösern einer Allergie handelt es sich häufig um Proteine oder Polypeptide. Diese Allergene werden vom Körper als fremde Substanzen identifiziert und lösen eine bestimmt Immunantwort aus. Diese können unterschiedlich eingeteilt werden:
  1. Inhalationsallergene (Pollenallergie, Hausstaubmilbenallergie, Tierhaarallergie)
  2. Kontaktallergene (Hautallergie)
  3. Injektions- und Ingestionsallergene (Wespenallergie und Nahrungsmittelallergie)
  4. Systemische Reaktionen (unabhängig der Aufnahme)
Zu den häufigsten Allergien gehören Heuschnupfen, Tierhaar- und Hausstauballergien. Hinzu kommen Kreuzallergien. Hier treten allergische Reaktionen bei Substanzen auf, deren Struktur teilweise identisch ist. So bekannt etwa bei Gräserpollen und Tomaten. Allergiker haben die Gefahr, dass sie auf beides allergisch reagieren, obwohl sie nur gegen eine Substanz allergisch sind.

Ursache

Die Ursachen, für die Entstehung von Allergien, sind noch nicht ganz klar. Es besteht die Annahme, dass Umweltfaktoren und die Genetik eine Rolle dabei spielen. In den letzten Jahrzehnten nahmen allergische Erkrankungen in der Bevölkerung immer mehr zu, jedoch sind die Ursachen dafür nicht eindeutig erforscht.

Symptome

Die Symptome von Allergien sind sehr unterschiedlich:
  • juckende und gerötete Haut
  • geschwollene und juckende Augen
  • Schnupfen
  • Asthma
  • bis hin zu einem anaphylaktischen Schock
Das Auftreten der Symptome kann ganz schwach, aber auch sehr schwerwiegend und manchmal sogar lebensbedrohlich, sein. Bei einigen Allergien treten die Symptome über das ganze Jahr (z. B. bei Hausstaubmilben) und bei anderen nur saisonbedingt auf (z. B. Pollenallergie).

Behandlung

Ist der Auslöser einer Allergie identifiziert worden, ist die einfachste Form deren Vermeidung. Bei Reaktionen gegen Nahrungsmitteln ist dies einfacher umzusetzen als bei Hausstaubmilben. So können verschiedene Medikamente wie Augentropfen, Nasensprays oder Cremes mit Antihistaminen oder Cortison Abhilfe schaffen. Tabletten, auch Antiallergika genannt, helfen bei einfach bis mittelschweren allergischen Reaktionen. Eine Hyposensibilisierung, auch Immuntherapie, gegen eine Allergie dauert in der Regel mehrere Jahre.