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KALYDECO 150 mg Filmtabletten

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KALYDECO 150 mg Filmtabletten
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  • PZN / EAN
    14281439 / 0351167121603
  • Darreichung
    Filmtabletten
  • Marke
    Kalydeco
  • Hersteller
    Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH

Produktdetails & Pflichtangaben

verschreibungspflichtiges Arzneimittel
Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe

  • 150 mg Ivacaftor

Hilfsstoffe

  • Magnesium stearat
  • Croscarmellose natrium
  • Carnaubawachs
  • Siliciumdioxid, hochdisperses
  • Cellulose, mikrokristalline
  • Hypromellose acetatsuccinat
  • Drucktinte, schwarz, propylenglycolhaltig
  • Natriumdodecylsulfat
  • 167.2 mg Lactose-1-Wasser
  • Macrogol 3350
  • Poly(vinylalkohol)
  • Titandioxid
  • Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz
  • Talkum
Weitere Produktinformationen
Indikation:
  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ivacaftor. Ivacaftor wirkt auf der Ebene des Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulators (CFTR), eines Proteins, das an der Zelloberfläche einen Kanal bildet, welcher die Bewegung kleinster Teilchen wie Chlorid-Ionen in die Zelle bzw. aus der Zelle ermöglicht. Durch Erbgutveränderungen (Mutationen), welche das CFTR-Gen (siehe unten) betreffen, sind die Bewegungen der Chlorid-Ionen bei Patienten mit zystischer Fibrose (CF, Mukoviszidose) vermindert. Ivacaftor ermöglicht eine häufigere Öffnung von bestimmten abnormen CFTR-Proteinen. Dadurch werden die Bewegungen der Chlorid Ionen in die Zelle bzw. aus der Zelle verbessert.
  • Die Tabletten werden angewendet
    • als Monotherapie zur Behandlung Patienten ab 6 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 25 kg mit zystischer Fibrose (CF, Mukoviszidose), die eine R117H-CFTR-Mutation oder eine der folgenden Gating-Mutationen im CFTR-Gen aufweisen: G551D, G1244E, G1349D, G178R, G551S, S1251N, S1255P, S549N oder S549R.
    • in Kombination mit Tezacaftor/Ivacaftor-Tabletten zur Behandlung von Patienten ab 6 Jahren mit CF, die zwei F508del-Mutationen im CFTR-Gen aufweisen (homozygot für die F508delMutation) oder eine F508del-Mutation und bestimmte andere Zweitmutationen haben, die zu einen geringeren Menge von CFTR-Protein und/oder zu einem Funktionsverlust des CFTRProteins führen (heterozygot für die F508del-Mutation mit einer Restfunktions(RF)-Mutation). Wenn Ihnen das Arzneimittel in Kombination mit Tezacaftor/Ivacaftor verordnet wurde, lesen Sie die Packungsbeilage von letzterem. Sie enthält wichtige Informationen über die Einnahme dieser beiden Arzneimittel.
    • in Kombination mit Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor-Tabletten zur Behandlung von Patienten ab 6 Jahren mit CF, die mindestens eine F508del-Mutation im CFTR-Gen haben. Wenn Ihnen Kalydeco verordnet wurde und Sie es zusammen mit Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor einnehmen sollen, lesen Sie die Packungsbeilage von letzterem. Sie enthält wichtige Informationen darüber, wie diese beiden Arzneimittel einzunehmen sind.
Dosierung:
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierungsempfehlungen
    • Ivacaftor als Monotherapie
      • 6 Jahre und älter, > / = 25kg
        • Morgens: 1 Tablette 150 mg Ivacaftor
        • Abends: 1 Tablette 150 mg Ivacaftor
    • Ivacaftor in Kombination mit Tezacaftor/ Ivacaftor
      • 6Jahre bis unter 12 Jahre, < 30 kg
        • Morgens:1 Tablette 50 mg Tezacaftor/ 75 mg Ivacaftor
        • Abends: 1 Tablette 75 mg Ivacaftor
      • 6 Jahre bis unter 12 Jahre, > / = 30 kg
        • Morgens: 1 Tablette 100 mg Tezacaftor/ 150 mg Ivacaftor
        • Abends: 1 Tablette 150 mg Ivacaftor
      • 12 Jahre und älter
        • Morgens:1 Tablette 100 mg Tezacaftor/ 150 mg Ivacaftor
        • Abends: 1 Tablette 150 mg Ivacaftor
    • Ivacaftor in Kombination mit Ivacaftor/ Tezacaftor/ Elexacaftor
      • 6 Jahre bis unter 12 Jahre, < 30 kg
        • Morgens: Zwei Tabletten Ivacaftor 37,5 mg/Tezacaftor 25 mg/Elexacaftor 50 mg
        • Abends: Eine Tablette 75 mg
      • 6 Jahre bis unter 12 Jahre, > / = 30 kg
        • Morgens: Zwei Tabletten Ivacaftor 75 mg/Tezacaftor 50 mg/Elexacaftor 100 mg
        • Abends: Eine Tablette 150 mg
      • 12 Jahre und älter
        • Morgens: 2 Tabletten 75 mg Ivacaftor/ 50 mg Tezacaftor/ 100 mg Elexacaftor
        • Abends: 1 Tablette 150 mg Ivacavtor
  • Sie müssen alle anderen Arzneimittel, die Sie verwenden, weiterhin verwenden, es sei denn, Ihr Arzt sagt Ihnen, dass Sie die Anwendung beenden dürfen.
  • Wenn Sie mittelschwere oder schwere Leberprobleme haben, muss Ihr Arzt die Dosis Ihrer Tabletten eventuell reduzieren, weil Ihre Leber das Arzneimittel nicht so schnell abbauen kann, wie bei Personen, die eine normale Leberfunktion haben.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Es kann bei Ihnen zu Nebenwirkungen kommen, einschließlich der in Kategorie "Nebenwirkungen" genannten. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker und fragen Sie diesen um Rat.
    • Sie sollten Ihr Arzneimittel und die Packungsbeilage möglichst dabei haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Holen Sie die vergessene Einnahme nach, wenn seither weniger als 6 Stunden vergangen sind.
    • Andernfalls warten Sie bis zu Ihrer nächsten planmäßigen Einnahme wie üblich.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Nehmen Sie das Präparat so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen empfiehlt. Setzen Sie es nicht ohne ärztliche Anweisung ab.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Art und Weise:
  • Nehmen Sie die Morgen- und Abenddosis im Abstand von etwa 12 Stunden zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit ein.
  • Anwendung bei Kindern
    • Dieses Arzneimittel ist zum Einnehmen.
    • Die Tablette ist im Ganzen zu schlucken. Sie darf nicht zerteilt, zerkaut oder aufgelöst werden. Nehmen Sie die Tabletten zusammen mit fetthaltigen Nahrungsmitteln ein.
  • Fetthaltige Mahlzeiten oder Zwischenmahlzeiten sind u.a. solche, die mit Butter, Öl oder Eiern zubereitet werden. Beispiele für weitere fetthaltige Nahrungsmittel sind:
    • Käse, Vollmilchprodukte, Joghurt, Schokolade
    • Fleisch, öliger Fisch
    • Avocados, Hummus, Sojaprodukte (Tofu)
    • Nüsse, fetthaltige Snackriegel oder Getränke
Nebenwirkungen:
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Schwerwiegende Nebenwirkungen
    • Magen- oder Bauchschmerzen und erhöhte Leberenzymwerte im Blut.
    • Anzeichen für mögliche Leberprobleme
      • Ein Anstieg der Leberenzyme im Blut kommt bei Patienten mit CF häufig vor und wurde auch bei Patienten berichtet, die Kalydeco allein oder in Kombination mit Tezacaftor/Ivacaftor oder Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor einnehmen.
      • Bei Patienten, die Kalydeco in Kombination mit Ivacaftor/Tezacaftor/Elexacaftor einnehmen, wurde über Leberschädigung und eine Verschlechterung der Leberfunktion bei bereits bestehender schwerer Lebererkrankung berichtet. Die Verschlechterung der Leberfunktion kann schwerwiegend sein und möglicherweise eine Lebertransplantation erfordern.
    • Folgende Anzeichen können auf Leberprobleme hindeuten:
      • Schmerzen oder Beschwerden im rechten Oberbauch
      • Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes
      • Appetitlosigkeit
      • Übelkeit oder Erbrechen
      • Dunkel gefärbter Urin
    • Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn irgendeines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Infektion der oberen Atemwege (Erkältung), einschließlich Halsschmerzen und verstopfte Nase
    • Kopfschmerzen
    • Schwindel
    • Durchfall
    • Magen- oder Bauchschmerzen
    • Veränderungen der Art der im Schleim vorkommenden Bakterien
    • Erhöhte Leberenzyme (ein Anzeichen für eine Leberbelastung)
    • Hautausschlag
  • Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Laufende Nase
    • Ohrenschmerzen, Beschwerden im Ohr
    • Ohrgeräusche
    • Rötung im Inneren des Ohres
    • Innenohrstörungen (Schwindelgefühl oder Drehschwindel)
    • Verstopfte Nasennebenhöhlen
    • Rötung des Rachen
    • Gutartige Knoten in der Brust
    • Übelkeit
    • Grippe
    • Niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie)
    • Abnormale Atmung (Kurzatmigkeit oder Atemnot)
    • Blähungen
    • Pickel (Akne)
    • Hautjucken
    • Erhöhter Kreatinphosphokinase-Wert bei Blutuntersuchungen (Anzeichen für Muskelabbau)
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • Verstopfte Ohren
    • Entzündung der Brustdrüse
    • Vergrößerung der Brust bei Männern
    • Veränderungen der Brustwarzen, schmerzende Brustwarzen
    • Keuchatmung
    • Erhöhter Blutdruck
  • Zusätzliche Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen
    • Die bei Kindern und Jugendlichen beobachteten Nebenwirkungen sind ähnlich wie die Nebenwirkungen bei Erwachsenen. Erhöhte Leberenzymwerte im Blut treten bei kleinen Kindern jedoch häufiger auf.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen:
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Bestimmte Arzneimittel können die Wirkung des Präparats beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere dann, wenn Sie eines der unten genannten Arzneimittel einnehmen. Ihr Arzt wird möglicherweise Ihre Dosis anpassen oder zusätzliche Kontrollen durchführen.
      • Antimykotika (zur Behandlung von Pilzinfektionen). Dazu gehören Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Posaconazol und Voriconazol;
      • Antibiotika (zur Behandlung bakterieller Infektionen). Dazu gehören Clarithromycin, Erythromycin, Rifabutin, Rifampicin und Telithromycin;
      • Antiepileptika (zur Behandlung epileptischer Anfälle oder Krampfanfälle). Dazu gehören Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin;
      • Pflanzliche Arzneimittel, wie z. B. Johanniskraut (Hypericum perforatum);
      • Immunsuppressiva (die nach einer Organtransplantation angewendet werden). Dazu gehören Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus und Tacrolimus;
      • Herzglykoside (zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen). Dazu gehört Digoxin.
      • Antikoagulantien (zur Verhinderung der Entstehung von Blutgerinnseln). Dazu gehört Warfarin.
      • Antidiabetika (zur Behandlung eines Diabetes mellitus). Dazu gehören Glimepirid und Glipizid.
      • Antihypertensiva (zur Senkung des erhöhten Blutdrucks). Dazu gehört Verapamil.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Während der Behandlung ist auf Nahrungsmittel und Getränke, die Grapefruit enthalten, zu verzichten, da sie die Nebenwirkungen erhöhen können, indem sie die Menge von Ivacaftor im Körper erhöhen können.
Gegenanzeigen:
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ivacaftor oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Schwangerschaft und Stillzeit:
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Es könnte besser sein, die Anwendung während der Schwangerschaft zu vermeiden, wenn es möglich ist, und Ihr Arzt wird Ihnen helfen zu entscheiden, was für Sie und Ihr Kind am besten ist.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob das Arzneimittel beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird. Wenn Sie beabsichtigen, zu stillen, fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob es für Sie empfehlenswert ist, entweder das Stillen zu beenden oder die Ivacaftor-Therapie abzubrechen. Dabei wird Ihr Arzt den Nutzen des Stillens für das Kind und den Nutzen der Therapie für Sie gegeneinander abwägen.
Patientenhinweise:
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben oder in der Vergangenheit hatten. Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Dosis anpassen.
    • Bei manchen Personen, die dieses Arzneimittel (als Monotherapie oder im Rahmen einer Kombinationsbehandlung mit Tezacaftor/ Ivacaftor oder Ivacaftor/ Tezacaftor/ Elexacaftor) erhalten haben, kam es zu erhöhten Leberenzymwerten im Blut. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn es bei Ihnen zu einem der folgenden Symptome kommt, da diese Anzeichen von Leberproblemen sein können:
      • Schmerzen oder Beschwerden im rechten Oberbauch
      • Gelbfärbung der Haut oder des Augenweißes
      • Appetitlosigkeit
      • Übelkeit oder Erbrechen
      • Dunkler Urin
    • Ihr Arzt wird Ihre Leber vor und während der Behandlung anhand bestimmter Blutuntersuchungen kontrollieren, insbesondere im ersten Jahr und speziell dann, wenn Ihre Blutuntersuchungen in der Vergangenheit erhöhte Leberenzymwerte aufgezeigt haben.
    • Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben oder in der Vergangenheit hatten.
    • Dieses Präparat (allein oder in Kombination mit Tezacaftor/ Ivacaftor oder Ivacaftor/ Tezacaftor/ Elexacaftor) wird nicht empfohlen, wenn Sie sich einer Organtransplantation unterzogen haben.
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie hormonelle Verhütungsmittel anwenden - zum Beispiel, wenn Sie als Frau die Pille einnehmen. Das kann bedeuten, dass Sie während der Einnahme des Arzneimittels in Kombination mit Ivacaftor/ Tezacaftor/ Elexacaftor leichter einen Hautausschlag bekommen.
    • Bei einigen Kindern und Jugendlichen, die mit diesem Präparat behandelt wurden (als Monotherapie oder im Rahmen einer Kombinationsbehandlung mit Tezacaftor/ Ivacaftor oder Ivacaftor/ Tezacaftor/ Elexacaftor), wurden Anomalien der Augenlinse (Linsentrübung; Katarakt) festgestellt, die jedoch keine Auswirkungen auf das Sehvermögen hatten. Ihr Arzt kann u. U. vor Therapiebeginn und während der Therapie einige Augenuntersuchungen durchführen.
    • Das Präparat (als Monotherapie oder im Rahmen einer Kombinationsbehandlung mit Tezacaftor/ Ivacaftor oder Ivacaftor /Tezacaftor/ Elexacaftor) darf nur verwendet werden, wenn Sie eine der in Kategorie "Indikation" aufgeführten Mutationen im CFTR-Gen haben.
    • Kinder und Jugendliche
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht bei Kindern unter 4 Monaten an, da nicht bekannt ist, ob Ivacaftor bei diesen Kindern sicher und wirksam ist.
      • Wenden Sie dieses Arzneimittel bei Kindern unter 6 Jahren nicht in Kombination mit Tezacaftor/ Ivacaftor oder bei Kindern unter 12 Jahren nicht in Kombination mit Ivacaftor/ Tezacaftor/ Elexacaftor an, da nicht bekannt ist, ob die Kombinationsbehandlung bei ihnen sicher und wirksam ist.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Präparat kann Schwindel hervorrufen. Führen Sie kein Fahrzeug, fahren Sie nicht Fahrrad und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich schwindlig fühlen.

Fragen und Antworten zu KALYDECO 150 mg Filmtabletten

Wie lange muss Kalydeco® 150mg eingenommen werden?

Frage von Raik Z.

Die Behandlungsdauer für Kalydeco® 150mg legt Ihr behandelnder Arzt je nach Erkrankung fest.

Im Allgemeinen wird das Medikament zur Langzeittherapie verwendet.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Wechselwirkungen können durch die Einnahme von Kalydeco® 150mg vorkommen?

Frage von Alisa V.

Sollten Sie neben Kalydeco® 150mg noch andere Medikamente verwenden, planen zu verwenden, oder verwendet haben, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem behandelnden Arzt, aber auch mit anderen Ärzten, die Ihnen etwas verordnen. Teilen Sie ihm auch mit, wenn es sich um selbst gekaufte Arzneimittel oder Nahrungsergänzungsmittel handelt.

Einige Arzneimittel/Wirkstoffe können die Wirkung von Kalydeco® 150mg beeinflussen.

Hierzu gehören:

• Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Voriconazol gegen Pilzinfektionen • Clarithromycin, Erythromycin, Rifampicin gegen bakterielle Infektionen • Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin gegen Krampfleiden (Epilepsie) • Johanniskraut gegen leichte Depressionen • Ciclosporin, Everolismus, Sirolismus, Tacrolismus zur Unterdrückung des Immunsystems • Digoxin gegen Herzerkrankungen • Warfarin zur Blutverdünnung • Glibenclamid, Glipizid zur Behandlung der Zuckerkrankheit • Verapamil zur Senkung des Blutdrucks

Zudem soll während der Therapie auf Speisen verzichtet werden, die Grapefruit enthalten.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Wann und in welcher Dosierung wird Kalydeco® 150mg eingenommen?

Frage von Merle D.

Bitte nehmen Sie Kalydeco® 150mg so ein, wie es Ihnen Ihr Arzt vorgibt. Bitte fragen Sie in der Arztpraxis nach, sollten Sie die vom Arzt verordnete Dosierung vergessen haben.

Die Empfohlene Dosierung eines Erwachsenen wird wie folgt angegeben:

• 2-mal täglich (morgens und abends) 1 Tablette

Die Tablette soll zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. Fettreiche Mahlzeiten sind z.B. Speisen, die Butter, Öl, Eier, Käse, Nüsse, Vollmilch oder Fleisch enthalten.

Auf Speisen oder Getränke, die Grapefruit enthalten soll während der Therapie verzichtet werden.

Die Tabletten dürfen nur im Ganzen und nicht zerdrückt, zerkaut oder zerbrochen eingenommen werden. Zwischen der morgendlichen und abendlichen Einnahme sollen 12 Stunden Abstand eingehalten werden.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.

Welche Nebenwirkungen können durch die Einnahme von Kalydeco® 150mg auftreten?

Frage von Mario L.

Arzneimittel wie Kalydeco® 150mg können, neben den erwünschten, auch unerwünschte Wirkungen auslösen.

Diese treten aber nicht bei jedem Patienten auf.

Anzeichen hierfür sind:

• Infektionen der oberen Atemwege • Kopfschmerzen, Schwindel • Durchfall, Bauchschmerzen • Ohrenschmerzen, Ohrgeräusche • Hautausschlag, Akne • Bakterien im Speichel • niedriger Blutzucker • anormale Atmung

Sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen in Sorge versetzen oder bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

Diese Angaben sind ein unvollständiger Auszug aus der aktuellen Packungsbeilage. Bitte lesen Sie diese sorgfältig durch.

Beantwortet durch unser Team aus Apothekern und PTAs. Falls Fragen offenbleiben sollten, lesen Sie bitte die Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder unserer pharmazeutischen Beratung.
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