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PREZISTA 800 mg

Abbildung ähnlich
PZN: 09915126
Menge: 30 St
Darreichung: Filmtabletten
Marke:
Hersteller: JANSSEN-CILAG GmbH
Alternative Packungsgrößen:

30 St

90 St

€ 854,74 19

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Weitere Produktinformationen

Wirkstoffe
  • 800 mg Darunavir
  • 867.29 mg Darunavir-Ethanol (1:1)
Indikation/Anwendung
  • Was ist das Arzneimittel?
    • Das Präparat enthält den Wirkstoff Darunavir. Es ist ein antiretrovirales Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen mit dem menschlichen Immunschwächevirus (HIV). Es gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Proteasehemmer. Die Wirkung beruht auf einer Verringerung der Anzahl der HI-Viren in Ihrem Körper. Dies stärkt Ihr Immunsystem und vermindert das Risiko von Erkrankungen, die mit einer HIV-Infektion zusammenhängen.
  • Wofür wird es angewendet?
    • Es wird zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern (ab 12 Jahren und mit mindestens 40 kg Körpergewicht) angewendet, die mit HIV infiziert sind und
      • die bisher keine antiretroviralen Arzneimittel angewendet haben.
      • bei bestimmten Patienten, die bereits antiretrovirale Arzneimittel angewendet haben (Ihr Arzt wird dies ermitteln).
  • Das Präparat muss in Kombination mit einer geringen Dosis von Ritonavir und anderen Anti-HIV-Arzneimitteln eingenommen werden. Ihr Arzt wird mit Ihnen besprechen, welche Arzneimittel-Kombination für Sie am besten geeignet ist.
Dosierung
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal getroffenen Absprache ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Auch wenn Sie sich besser fühlen, beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und Ritonavir nicht, ohne vorher darüber mit Ihrem Arzt zu sprechen.
  • Nach dem Beginn der Therapie darf ohne Anweisung des Arztes die Dosis oder Darreichungsform nicht verändert oder die Therapie abgebrochen werden.
  • Die 800 mg Tabletten dürfen nur angewendet werden, um eine Dosierung von 800 mg einmal täglich zu erreichen.
  • Dosis für Erwachsene, die bisher keine antiretroviralen Arzneimittel eingenommen haben (Ihr Arzt wird dies ermitteln)
    • Die übliche Dosis von Darunavir ist 800 mg (2 Tabletten, die 400 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 800 mg Darunavir enthält) einmal täglich. Sie müssen Darunavir jeden Tag und immer zusammen mit 100 mg Ritonavir und mit einer Mahlzeit einnehmen. Darunavir kann ohne Ritonavir und eine Mahlzeit nicht richtig wirken. Sie müssen eine Mahlzeit oder einen Snack innerhalb von 30 Minuten, bevor Sie Darunavir und Ritonavir einnehmen zu sich nehmen. Die Art der Mahlzeit ist dabei unwichtig. Auch wenn Sie sich besser fühlen, dürfen Sie nicht aufhören, Darunavir und Ritonavir einzunehmen, ohne mit Ihrem Arzt gesprochen zu haben.
  • Dosis für Erwachsene, die bereits antiretrovirale Arzneimittel erhalten haben (Ihr Arzt wird dies ermitteln)
    • Die Dosis ist entweder:
      • 800 mg Darunavir (2 Tabletten, die je 400 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 800 mg Darunavir enthält) zusammen mit 100 mg Ritonavir einmal täglich
    • ODER
      • 600 mg Darunavir (2 Tabletten, die je 300 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 600 mg Darunavir enthält) zusammen mit 100 mg Ritonavir zweimal täglich.
    • Besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, welche Dosis für Sie die richtige ist.
  • Dosis für Kinder ab 12 Jahre, die mehr als 40 kg wiegen und bisher keine antiretroviralen Arzneimittel eingenommen haben (der Arzt Ihres Kindes wird dies ermitteln)
    • Die übliche Dosis beträgt 800 mg Darunavir (2 Tabletten, die je 400 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 800 mg Darunavir enthält) zusammen mit 100 mg Ritonavir einmal täglich.
  • Dosis für Kinder ab 12 Jahre, die mehr als 40 kg wiegen und bereits antiretrovirale Arzneimittel erhalten haben (der Arzt Ihres Kindes wird dies ermitteln)
    • Die Dosis ist entweder:
      • 800 mg Darunavir (2 Tabletten, die je 400 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 800 mg Darunavir enthält) zusammen mit 100 mg Ritonavir einmal täglich
    • ODER
      • 600 mg Darunavir (2 Tabletten, die je 300 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 600 mg Darunavir enthält) zusammen mit 100 mg Ritonavir zweimal täglich.
    • Besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, welche Dosis für Sie die richtige ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie dies innerhalb von 12 Stunden bemerken, müssen Sie die Tabletten sofort einnehmen. Nehmen Sie die Tabletten immer zusammen mit Ritonavir und einer Mahlzeit ein. Wenn Sie dies erst nach 12 Stunden bemerken, dann lassen Sie diese Einnahme aus und nehmen Sie die nächste Dosis wie gewöhnlich ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Beenden Sie die Einnahme nicht, ohne vorher darüber mit Ihrem Arzt zu sprechen.
    • Durch die HIV-Therapie kann sich Ihr allgemeines Befinden verbessern. Brechen Sie die Behandlung nicht ab, auch wenn Sie sich schon besser fühlen. Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
Art und Weise
  • Hinweise für Erwachsene
    • Nehmen Sie eine 800 mg Tablette Darunavir einmal täglich, jeden Tag, zur gleichen Zeit ein.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer zusammen mit 100 mg Ritonavir ein.
    • Nehmen Sie es zusammen mit einer Mahlzeit ein.
      • Das Präparat kann ohne Ritonavir und eine Mahlzeit nicht richtig wirken. Sie müssen eine Mahlzeit oder einen Snack innerhalb von 30 Minuten, bevor Sie Darunavir und Ritonavir einnehmen, zu sich nehmen. Die Art der Mahlzeit ist dabei unwichtig.
    • Schlucken Sie die Tablette mit einem Getränk wie z. B. Wasser oder Milch.
    • Nehmen Sie Ihre anderen HIV-Arzneimittel, die in Kombination mit Darunavir und Ritonavir angewendet werden, wie von Ihrem Arzt verordnet ein.
    • Eine 100 Milligramm pro Milliliter Suspension zum Einnehmen wurde zur Anwendung bei Kindern entwickelt, kann aber in bestimmten Fällen auch bei Erwachsenen angewendet werden.
  • Hinweise für Kinder ab 12 Jahre, die mehr als 40 kg wiegen
    • Nehmen Sie 800 mg Darunavir (2 Tabletten, die je 400 mg Darunavir enthalten oder 1 Tablette, die 800 mg Darunavir enthält) einmal täglich, jeden Tag, zur gleichen Zeit ein.
    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer zusammen mit 100 mg Ritonavir ein.
    • Nehmen Sie es zusammen mit einer Mahlzeit ein.
      • Das Präparat kann ohne Ritonavir und eine Mahlzeit nicht richtig wirken. Sie müssen eine Mahlzeit oder einen Snack innerhalb von 30 Minuten, bevor Sie Darunavir und Ritonavir einnehmen, zu sich nehmen. Die Art der Mahlzeit ist dabei unwichtig
    • Schlucken Sie die Tablette mit einem Getränk wie z. B. Wasser oder Milch.
    • Nehmen Sie Ihre anderen HIV-Arzneimittel, die in Kombination mit Darunavir und Ritonavir angewendet werden, wie von Ihrem Arzt verordnet ein.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen entwickeln.
  • Es wurde über Leberprobleme berichtet, die gelegentlich schwerwiegend sein können. Vor Beginn der Therapie sollte Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen. Wenn Sie an einer chronischen Hepatitis-B- oder -C-Infektion leiden, sollte Ihr Arzt Blutuntersuchungen häufiger durchführen, da für Sie ein größeres Risiko für die Entwicklung von Leberproblemen besteht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Anzeichen und Symptome von Leberproblemen. Diese können einschließen: Gelbfärbung Ihrer Haut oder des Weißes Ihrer Augen, dunkler (wie Tee gefärbter) Urin, heller Stuhl (Stuhlgang), Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust oder Schmerzen oder Empfindlichkeit an der rechten Seite unterhalb Ihrer Rippen.
  • Hautausschlag (häufiger bei gemeinsamer Anwendung mit Raltegravir), Juckreiz. Der Ausschlag ist gewöhnlich leicht bis mittelgradig. Ein Hautausschlag kann auch ein Symptom eines seltenen schweren Krankheitszustandes sein. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihren Arzt aufsuchen, wenn sich ein Ausschlag entwickelt. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wie Ihre Symptome zu behandeln sind oder ob das Arzneimittel abgesetzt werden muss.
  • Andere klinisch bedeutende schwere Nebenwirkungen, die häufig berichtet wurden, waren Diabetes, Körperveränderungen, die mit Umverteilung von Körperfett verbunden waren und Erhöhung der Blutfettwerte. Solche, die gelegentlich berichtet wurden, waren Entzündung der Bauchspeicheldrüse.
  • Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Durchfall.
  • Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
    • Erbrechen, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Blähbauch, Verdauungsstörungen, Blähungen
    • Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit, Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Schmerzen in Händen oder Füßen, Kraftverlust, Einschlafschwierigkeiten
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
    • Brustschmerzen, Veränderungen des EKGs, schneller Herzschlag,
    • verminderte oder anomale Hautempfindlichkeit, Ameisenlaufen, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Gedächtnisverlust, Gleichgewichtsprobleme
    • Atembeschwerden, Husten, Nasenbluten, Reizungen im Rachen
    • Entzündung von Magen oder Mund, Sodbrennen, Würgereiz, trockener Mund, Bauchbeschwerden, Verstopfung, Aufstoßen
    • Nierenversagen, Nierensteine, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufiger oder übermäßiger Harndrang, manchmal nachts
    • Nesselsucht, starke Schwellung der Haut und anderen Gewebes (am häufigsten der Lippen oder der Augen), Ekzem, übermäßiges Schwitzen, Nachtschweiß, Haarausfall, Akne, schuppige Haut, Nagelverfärbung
    • Muskelschmerz, Muskelkrämpfe oder -schwäche, Schmerz in den Extremitäten, Osteoporose
    • Verminderung der Schilddrüsenfunktion. Dies kann durch eine Blutuntersuchung festgestellt werden.
    • Bluthochdruck, Erröten
    • rote oder trockene Augen
    • Fieber, Schwellung der unteren Gliedmaßen durch Flüssigkeitsansammlung, Unpässlichkeit, Gereiztheit, Schmerz
    • Anzeichen wie bei einer Infektion, Herpes simplex
    • Erektionsstörung, Vergrößerung der Brüste
    • Schlafprobleme, Schläfrigkeit, Depression, Angstgefühl, anormale Träume, Abnahme des sexuellen Verlangens
    • Veränderungen einiger Werte Ihres Blutbildes oder der klinischen Chemie. Dies kann durch Blutuntersuchungen festgestellt werden. Ihr Arzt wird Ihnen die Befunde erklären. Beispiele hierfür sind: niedrige Anzahl weißer oder roter Blutkörperchen, niedrige Anzahl der Blutplättchen, hohe Zuckerwerte, hohe Insulinwerte.
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
    • eine Reaktion, die DRESS genannt wird [schwerer Ausschlag, der von Fieber, Müdigkeit, Schwellung des Gesichts oder der Lymphknoten, Anstieg der Eosinophilen (bestimmte weiße Blutkörperchen), Auswirkungen auf die Leber, Niere oder Lunge begleitet sein kann]
    • Herzinfarkt, langsamer Herzschlag, Herzklopfen
    • Sehstörungen
    • Schüttelfrost, anomales Gefühl
    • Gefühl von Verwirrtheit oder Desorientiertheit, Stimmungsveränderung, Unruhe
    • Ohnmacht, epileptische Anfälle, Geschmacksveränderungen oder -verlust
    • wunde Stellen im Mund, Erbrechen von Blut, entzündete Lippen, trockene Lippen, belegte Zunge
    • laufende Nase
    • Hautläsionen, trockene Haut
    • steife Muskeln oder Gelenke, Gelenkschmerzen mit oder ohne Entzündung
    • Veränderungen einiger Werte Ihres Blutbildes oder der klinischen Chemie. Dies kann durch Blut- und/ oder Urinuntersuchungen festgestellt werden. Ihr Arzt wird Ihnen die Befunde erklären. Beispiele hierfür sind: erhöhte Anzahl einiger weißer Blutkörperchen.
  • Manche Nebenwirkungen sind typisch für HIV-Arzneimittel, die derselben Familie angehören wie das Präparat. Dies sind:
    • erhöhte Blutzuckerwerte und Verschlimmerung eines Diabetes.
    • Muskelschmerzen bzw. Muskeldruckschmerz oder Muskelschwäche. In seltenen Fällen waren diese Muskelbeschwerden schwerwiegend.
    • Veränderungen der Körperform durch Umverteilung von Körperfett - z. B. Abbau von Fett an Armen, Beinen und im Gesicht, verstärkte Fetteinlagerung in der Körpermitte (Bauchgegend) und um die inneren Organe, Brustvergrößerung und Fettansammlungen am Nacken („Stiernacken"). Die Ursache dieser Erscheinungen sowie deren langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit sind noch nicht bekannt.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben.
    • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie nicht zusammen mit Darunavir einnehmen dürfen. Diese sind in der Kategorie „Kontraindikationen" unter der Überschrift „Nehmen Sie das Präparat nicht zusammen mit folgenden Arzneimitteln ein" aufgeführt.
    • In den meisten Fällen kann das Präparat mit Anti-HIV-Arzneimitteln, die zu anderen Wirkstoffklassen gehören [z. B. NRTIs (Nukleosidische Reverse-Transkriptasehemmer), NNRTIs (Nicht-Nukleosidische Reverse-Transkriptasehemmer), CCR5-Antagonisten und FIs (Fusionshemmer)], angewendet werden. Darunavir in Kombination mit Ritonavir ist nicht mit allen PIs (Proteasehemmern) getestet worden und darf nicht zusammen mit bestimmten PIs eingenommen werden. In einigen Fällen muss vielleicht die Dosierung von anderen Arzneimitteln geändert werden.
    • Informieren Sie deshalb immer Ihren Arzt, wenn Sie andere Anti-HIV-Arzneimittel einnehmen und befolgen Sie sorgfältig die Anweisungen Ihres Arztes, welche Arzneimittel miteinander kombiniert werden können.
    • Die Wirkung des Arzneimittels kann sich vermindern, wenn Sie eines der folgenden Präparate einnehmen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Folgendes einnehmen:
      • Phenobarbital, Phenytoin (zur Vermeidung von Krampfanfällen)
      • Dexamethason (Steroid)
      • Efavirenz (HIV-Infektion)
      • Telaprevir, Boceprevir (Hepatitis-C-Virusinfektion)
      • Saquinavir (HIV-Infektion).
    • Die Wirkung anderer Arzneimittel kann durch die Einnahme des Arzneimittels eventuell beeinflusst werden. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Folgendes einnehmen:
      • Felodipin, Nifedipin, Nicardipin (gegen Herzerkrankungen), da die therapeutische Wirkung oder Nebenwirkungen dieser Arzneimittel zunehmen können.
      • Warfarin (zur Herabsetzung der Blutgerinnung), da ihre therapeutische Wirkung oder Nebenwirkungen sich ändern können; es kann sein, dass Ihr Arzt Ihr Blut untersuchen muss.
      • Hormonelle Verhütungsmittel auf Estrogenbasis und Hormonersatztherapie. Das Präparat könnte deren Wirksamkeit herabsetzen. Zur Empfängnisverhütung werden andere, nicht-hormonelle Verhütungsmethoden empfohlen.
      • Pravastatin, Atorvastatin, Rosuvastatin (zur Senkung des Cholesterinspiegels). Das Risiko für Muskelgewebserkrankungen könnte zunehmen. Ihr Arzt wird beurteilen, welche Cholesterin-senkende Therapie in Ihrer besonderen Situation am besten ist.
      • Clarithromycin (Antibiotikum)
      • Cyclosporin, Tacrolimus, Sirolimus (zur Behandlung Ihres Immunsystems), da die therapeutische Wirkung oder Nebenwirkungen dieser Arzneimittel verstärkt werden könnten. Ihr Arzt möchte vielleicht einige zusätzliche Untersuchungen durchführen.
      • Fluticason, Budesonid (zur Asthmakontrolle). Seine Anwendung sollte nur nach medizinischer Bewertung und unter engmaschiger Kontrolle von Kortikosteroid-Nebenwirkungen durch den Arzt erfolgen.
      • Buprenorphin/Naloxon (Arzneimittel zur Behandlung einer Opiatabhängigkeit)
      • Salmeterol (Arzneimittel zur Behandlung von Asthma)
      • Artemether/Lumefantrin (ein Kombinationspräparat zur Behandlung der Malaria).
    • Die Dosierung anderer Arzneimittel muss gegebenenfalls geändert werden, wenn die therapeutische Wirkung oder Nebenwirkungen dieser Arzneimittel oder des vorliegenden Präparates durch die Kombination beeinflusst werden. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob Sie Folgendes einnehmen:
      • Digoxin (gegen bestimmte Herzerkrankungen)
      • Ketoconazol, Itraconazol, Clotrimazol (gegen Pilzinfektionen). Voriconazol sollte nur nach medizinischer Bewertung eingenommen werden.
      • Rifabutin (gegen bakterielle Infektionen)
      • Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil (gegen Erektionsstörungen oder hohen Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge)
      • Paroxetin, Sertralin (zur Behandlung von Depression und Angst)
      • Maraviroc (zur Behandlung einer HIV-Infektion)
      • Methadon
      • Beruhigungsmittel (z. B. Midazolam, mit einer Spritze verabreicht)
      • Carbamazepin (zur Vorbeugung von Krampfanfällen oder zur Behandlung von bestimmten Formen von Nervenschmerzen)
      • Colchicin (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht)
      • Bosentan (Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge).
Gegenanzeigen
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Darunavir oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels oder Ritonavir sind.
    • wenn Sie schwere Leberprobleme haben. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie schwer Ihre Lebererkrankung ist. Einige zusätzliche Untersuchungen könnten notwendig sein.
  • Nehmen Sie das Präparat nicht zusammen mit folgenden Arzneimitteln ein
    • Falls Sie eines oder mehrere dieser Arzneimittel einnehmen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach einer Umstellung auf ein anderes Arzneimittel.
    • Astemizol oder Terfenadin
      • zur Behandlung allergischer Symptome
    • Triazolam und oral (über den Mund) eingenommenes Midazolam
      • eingesetzt, um Ihnen zum Schlafen zu verhelfen und/oder Ängste zu nehmen
    • Cisaprid
      • zur Behandlung einiger Magenerkrankungen
    • Pimozid oder Sertindol
      • zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen
    • Mutterkornalkaloide wie z. B. Ergotamin, Dihydroergotamin, Ergometrin und Methylergometrin
      • zur Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen
    • Amiodaron, Bepridil, Chinidin und systemisches Lidocain
      • zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen z. B. Herzrhythmusstörungen
    • Lovastatin und Simvastatin
      • zur Senkung der Cholesterinwerte
    • Rifampicin
      • zur Behandlung einiger Infektionen wie z. B. Tuberkulose
    • das Kombinationspräparat Lopinavir/Ritonavir
      • ein Arzneimittel gegen HIV aus derselben Arzneimittelklasse wie das vorliegende Präparat
    • Alfuzosin
      • zur Behandlung einer vergrößerten Prostata
    • Sildenafil
      • zur Behandlung von hohem Blutdruck in den Blutgefäßen der Lunge
    • Quetiapin
      • zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und schweren Depressionen
    • Wenden Sie das Arzneimittel nicht mit Präparaten an, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten.
Schwangerschaft und Stillzeit
  • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen. Schwangere und stillende Mütter dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, es sei denn, der Arzt hat es ausdrücklich verordnet. Es wird empfohlen, dass HIV-infizierte Frauen ihre Kinder nicht stillen, einerseits, weil die Möglichkeit besteht, dass Ihr Kind sich über Ihre Muttermilch mit HIV infiziert, andererseits, wegen der unbekannten Auswirkungen des Arzneimittels auf Ihr Kind.
Patientenhinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Es ist kein Heilmittel für eine HIV-Infektion. Auch während der Einnahme dieses Arzneimittels können Sie HIV auf andere übertragen, obwohl das Risiko durch eine effektive antiretrovirale Therapie verringert ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Vorsichtsmaßnahmen, die notwendig sind, um die Infizierung anderer Menschen zu verhindern.
    • Bei Personen, die das Präparat einnehmen, können weiterhin Infektionen oder andere mit einer HIV-Infektion zusammenhängende Erkrankungen auftreten. Sie müssen regelmäßigen Kontakt zu Ihrem Arzt halten.
    • Bei Personen, die das Präparat einnehmen, kann ein Hautausschlag auftreten. In seltenen Fällen kann der Ausschlag schwerwiegend oder möglicherweise lebensbedrohend werden. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen ein Ausschlag auftritt.
    • Bei Patienten, die das Arzneimittel zusammen mit Raltegravir (gegen eine HIV-Infektion) einnehmen, können Hautausschläge (meist leicht bis mittelgradig) häufiger auftreten als bei Patienten, die nur eines dieser Arzneimittel einnehmen.
    • Das Präparat ist nur bei einer begrenzten Anzahl von Patienten von 65 Jahren oder älter angewendet worden. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie es anwenden können, wenn Sie dieser Altersgruppe angehören.
    • Informieren Sie Ihren Arzt über Ihre Situation VOR und WÄHREND Ihrer Behandlung
    • Achten Sie darauf, folgende Punkte zu prüfen und Ihrem Arzt mitzuteilen, ob einer oder mehrere davon auf Sie zutreffen.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie früher schon einmal Probleme mit Ihrer Leber einschließlich Hepatitis B oder C hatten. Unter Umständen muss Ihr Arzt erst die Schwere Ihrer Lebererkrankung beurteilen, bevor er darüber entscheiden kann, ob Sie das Arzneimittel einnehmen können.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie an Diabetes leiden. Das Präparat kann den Zuckerspiegel im Blut erhöhen.
      • Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie irgendwelche Symptome einer Infektion (z. B. vergrößerte Lymphknoten und Fieber) bemerken. Bei manchen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion und opportunistischen Infektionen in der Vorgeschichte können kurz nach Beginn der Anti-HIV-Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung auftreten, die von solchen früheren Infektionen herrühren. Man nimmt an, dass diese Symptome auf einer verbesserten Immunreaktion des Körpers beruhen, die ihn in die Lage versetzt, Infektionen zu bekämpfen, die ohne offensichtliche Symptome schon vorher vorgelegen haben.
      • Zusätzlich zu den Begleitinfektionen können nach Beginn der Einnahme von Arzneimitteln zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion auch Autoimmunerkrankungen auftreten (ein Zustand, bei dem das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift). Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion oder andere Symptome, wie z. B. Muskelschwäche, eine Schwäche, die in den Händen und Füßen beginnt und sich in Richtung Rumpf fortsetzt, Herzklopfen, Zittern oder Hyperaktivität bemerken, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt, um die notwendige Behandlung zu erhalten.
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Veränderungen Ihres Körperfettanteils feststellen. Bei Patienten, die mit einer Kombination aus antiretroviralen Arzneimitteln behandelt werden, kann es zu einer Umverteilung, einer Ansammlung oder einem Abbau von Körperfett kommen.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Bluter sind. Das Präparat kann das Risiko von Blutungen erhöhen.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie allergisch sind gegen Sulfonamide (die z. B. zur Behandlung von bestimmten Infektionen angewendet werden).
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Beschwerden des Bewegungsapparates bemerken. Einige Patienten, die eine kombinierte antiretrovirale Therapie einnehmen, können die Knochenkrankheit Osteonekrose (Absterben von Knochengewebe durch mangelnde Blutversorgung des Knochens) entwickeln. Die Dauer der kombinierten antiretroviralen Therapie, die Einnahme von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, eine schwere Immunsuppression, ein hoher Body-Mass-Index (Maßzahl zur Bestimmung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße) u.a. können einige von vielen Risikofaktoren für die Entstehung dieser Krankheit sein. Anzeichen einer Osteonekrose sind Gelenksteifigkeit, Schmerzen (insbesondere der Hüfte, Knie und Schulter) und Schwierigkeiten bei Bewegungen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie irgendeines dieser Symptome bemerken.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel soll nicht bei Kindern und Jugendlichen angewendet werden, die jünger als 12 Jahre sind oder weniger als 40 kg wiegen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder irgendwelche Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach der Einnahme des Arzneimittels schwindlig oder benommen fühlen.

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