Klar, in erster Linie benötigen wir unsere Zähne um Nahrung zu zerkauen, doch gepflegte Zähne sind heutzutage noch viel mehr: Sie sind ein Zeichen für Schönheit, Gesundheit und Vitalität und für viele Deutsche zum Statussymbol geworden. Damit unsere Zähne möglichst lange schön bleiben, müssen sie permanent gepflegt werden. Dabei ist Zähneputzen natürlich die Basis – in unserem aktuellen Blog-Beitrag erfahren Sie, was Sie außerdem in Sachen Zahnpflege beachten sollten.

Weich oder hart: die richtige Zahnbürste!

Bei der großen Auswahl an Zahnbürsten, kann man schon mal den Überblick verlieren. Wenn Sie eine Handzahnbürste bevorzugen, entscheiden Sie sich immer für eine weiche Version. Weichere Bürsten schützen das Zahnfleisch und entfernen Plaque ebenso gut wie die härteren Modelle. Harte Bürsten können Zahnfleisch und Zähne beschädigen. Denken Sie daran, Ihre Zahnbürste alle drei bis vier Monate auszutauschen.

Zahnseide benutzen!

Wussten Sie, dass Sie mit einer Zahnbürste gerade mal ca. 30% Ihres Mundraums erreichen? Deshalb ist es wichtig, die Zahnzwischenräume regelmäßig mit Zahnseide oder sogenannten Interdentalbürsten zu reinigen.

Nicht vergessen: Zunge putzen.

Die Zunge kommt bei der täglichen Mundhygiene oft zu kurz. Damit sammeln sich auf ihr wirklich jede Menge Bakterien, die auch für Mundgeruch verantwortlich sein können. Wer seine Zunge perfekt reinigen möchte, der verwendet am besten einen speziellen Zungenreiniger – eine praktische Kombination aus Bürste und Schaber.

Kaugummi kauen.

Wer seine Zähne auch unterwegs pflegen möchte, der kann auch mal auf einen Kaugummi zurückgreifen. Es gibt jede Menge zuckerfreie Zahnpflege-Kaugummis, die für frischen Atem und Hemmung der Bakterien im Mund sorgen können. Außerdem regt das Kauen den Speichelfluss an, wodurch Zähne gesäubert und Speisereste weggespült werden.

Vorsicht Säure!

Wussten Sie eigentlich, dass nicht nur Zucker Ihren Zähnen schaden kann? Auch Obst-Sorten, die viel Säure enthalten, können den Zahnschmelz angreifen. Nach dem Verzehr von Orange, Zitrone oder auch Kiwi, sollten Sie mindestens 30 Minuten warten, bis Sie sich die Zähne putzen, sonst könnte die durch Säure erweichte Zahnoberfläche beschädigt werden.

Schlechte Lebensmittel für die Zähne.

Es gibt Lebensmittel die zu unschönen Verfärbungen der Zähne führen können: dazu zählen Kaffee, Tee oder Rotwein. Auch Nikotin sorgt dafür, dass die Zähne dunkler werden. Wer also weiße Zähne bevorzugt, sollte auf diese Dinge lieber verzichten. Es gibt aber auch Lebensmittel, die einen positiven Effekt auf unsere Zähne haben können: Zum Beispiel Produkte, die viel Kalzium (Milch, Käse) oder Fluor (Seefische, Meeresfrüchte) enthalten.

Das Wichtigste: der Zahnarzt! 

Gehen Sie regelmäßig zum Zahnarzt. So sind Ihre Zähne immer unter Kontrolle und Probleme, wie Karies oder Parodontitis werden frühzeitig erkannt.