Im dritten Teil unserer Superfoods-Serie befassen wir uns mit drei ganz unterschiedlichen Superfoods – nämlich einer Getreideart, einer Wurzel und einer Beere. Lesen Sie hier, was die drei Vitalstoffbomben so besonders macht und warum sie auch als Heilmittel eingesetzt werden können.

Gerstengras – ein wirklich kostbares Lebensmittel

Gerstengras ist eigentlich nichts anderes, als der erste grüne Halm, der aus der Erde wächst, nachdem das Gerstenkorn gesät wurde. Das Gras kommt völlig unscheinbar daher, liefert aber
eine einzigartige Kombination aus Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien, die so kaum in einem anderen Lebensmittel zu finden ist.
Diese besondere Vitalstoff-Kombi und die Nährstoffdichte sorgen dafür, dass Gerstengras als wahres Heilmittel gilt. In wissenschaftlichen Studien wurde belegt, dass Gerstengras den Cholesterinspiegel senken kann und krebsfeindliche Substanzen erhält. Außerdem wirkt Gerstengras entsäuernd, entschlackend, entgiftend, antibakteriell, keimtötend und entzündungshemmend.
Gut für den Säure-Base-Haushalt
Gerstengras kann unseren Körper entsäuern, entschlacken, entgiften, wirkt antibakteriell, keimtötend und entzündungshemmend. Gerstensaft ist ein sehr basisches Getränk, mit dem man seinen Säure-Base-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln lieferte Gerstengras in einer Untersuchung:

  • 5 mal so viel Eisen wie Spinat und Brokkoli
  • 4 mal so viel Vitamin B1 wie Vollkorn (Weizen)
  • 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen und
  • 11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch

Sie können Gerstengras entweder selber anpflanzen, wobei sie beim Anbau auch auf eine gute Boden Qualität achten müssen, oder es als Gerstengras-Pulver oder –Tabletten zu sich nehmen.

Maca – das Superfood der Inka

Das Superfood der südamerikanischen Inkas ist ebenfalls außerordentlich nährstoffreich: neben sekundären Pflanzenstoffen, essentiellen Aminosäuren und Fettsäuren, liefert die kleine Knolle auch Calcium, Eisen, Magnesium, Zink sowie viele weitere Vitamine und Mineralstoffe. Die Macawurzel kommt als natürliches Aphrodisiakum bei Potenzproblemen zum Einsatz, kann bei Beschwerden in den Wechseljahren helfen und ist bei Sportlern zur Steigerung der Leistung sehr beliebt.

Kleine Wurzel – große Wirkung
Über 60 verschiedene Vitalstoffe und der sehr hohe Anteil an essentiellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren, unterstützen unseren Körper bei allen wichtigen Stoffwechselvorgängen. Maca ist besonders reich an Antioxidantien, diese können den oxidativen Stress im Organismus mindern, der zum Beispiel mitverantwortlich für den Alterungsprozess und die Entstehung von Krankheiten sein kann. Calcium ist wichtig für starke Knochen, Eisen unterstützt den Sauerstofftransport im Körper und kann helfen Müdigkeit zu verringern.

Die wichtigsten Vorteile von Maca auf einen Blick:

  •  Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Steigerung der Potenz
  • Verbesserung der Spermien-Qualität
  • Erhöhung der Fruchtbarkeit der Frau
  • Stärkung des Immunsystems
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Gehirnfunktionen
  • Milderung von psychischen Beschwerden

Maca als Kapsel oder Pulver?
Die Wunderwurzel gibt es als Kapsel oder Pulver bei uns im Shop. Als Maca-Anfänger empfehlen wir Ihnen die Pulver-Form. So kann sich Ihr Körper an die Vorteile von Maca gewöhnen und Sie können das Pulver ganz einfach in einen Smoothie oder in jedes andere Getränk mischen.

Aronia – die Gesundheits-Beere

Die Aronia-Beere, auch bekannt unter dem Namen Apfel-Beere, sieht ein bisschen aus wie die Heidelbeere, schmeckt aber nicht süß, sondern eher säuerlich-herb. Ursprünglich stammt die Aroniapflanze aus Nordamerika und bereits die Ureinwohner dort kannten die gesundheitlichen Vorteile der kleinen Beere. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Aronia-Beere nach Europa eingeführt. Die Beere strotzt nur so vor gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, weswegen auch sie zu den Superfoods gehört.

Die Aroniabeere enthält die Vitamine A, C, E, K sowie die komplette B-Gruppe. Bei den Mineralien und Spurenelementen kann Aronia mit großen Mengen an Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Eisen überzeugen. Der interessanteste Wirkstoff der kleinen blauen Beere verbirgt sich jedoch in der Gruppe der Polyphenole, zu denen auch Flavonoide gehören. Aufgrund ihrer außergewöhnlich starken antioxidativen Wirkung wird den Polyphenolen eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen zugeschrieben.

Aronia kann bei folgenden Beschwerden zum Einsatz kommen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Arterienverkalkung
  • hohe Cholesterinwerte
  • Erkältungskrankheiten
  • Darmbeschwerden
  • Diabetes mellitus
  • Grauer Star

Aronia-Beeree können als Saft, Trinkampullen oder in Tablettenform eingenommen werden.

Ernährungs-Berater empfehlen Erwachsenen täglich 100 Milliliter Saft, beziehungsweise 15 Gramm getrocknete Beeren zu sich zu nehmen. Aronia-Produkte sollten aufgrund des hohen Anteils an Gerbstoffen immer nach dem Essen eingenommen werden.