Ein guter Vorsatz fürs neue Jahr – und wie man ihn tatsächlich einhält

Gute Vorsätze gehören zu Silvester dazu wie Sekt und Feuerwerk. Wir nehmen uns gern vor, nächstes Jahr etwas mehr auf uns zu achten und gesünder zu leben. Am Beliebtesten sind dabei die Vorsätze „Endlich ein paar Kilos loszuwerden“ und „Das mit dem Rauchen zu lassen“. Gute Vorsätze sind schnell gefasst – und oft genauso schnell wieder vergessen. Denn immer wieder führen Alltagsstress, Sorgen und einfach die Macht der Gewohnheit dazu, dass wir doch zur Zigarette greifen.

Rauchen aufhören

Rauchen aufhören

Wie Sie es dennoch schaffen können, mit dem Rauchen aufzuhören, wie positiv sich ein rauchfreies Leben anfühlen kann und wieso der gute Vorsatz zu Silvester eine wichtige Rolle bei der Rauchentwöhnung spielt, lesen Sie hier.

Warum sollte ich mit dem Rauchen aufhören?

Ganz einfach: Rauchen ist ungesund. Diesen Spruch haben Sie schon vielfach gehört und genauso oft ignoriert. Es stimmt jedoch, dass es einige Krankheiten gibt, die vermehrt durch Rauchen auftreten: (Lungen)krebs, Herzinfarkte, Lungenerkrankungen und Gefäßverengungen. Außerdem wird geschätzt, dass jede Zigarette 30 Minuten Lebenszeit raubt. Regelmäßige Raucher können dadurch 10 bis 15 Jahre früher sterben.

Aber nicht nur die Gesundheit leidet, sondern auch der Geldbeutel. Raucht man 10 Jahre lang jeden Tag eine Schachtel Zigaretten sind 20.000€ in Rauch aufgegangen.

Übrigens: Auch Passivrauchen kann krank machen.

Kurzfristige Auswirkungen des Passivrauchens sind gereizte Schleimhäute und Atemwege. Beides kann zu Husten und Kopfschmerzen führen. Langfristig kann Passivrauchen so schädlich sein wie aktives Rauchen: Es kann zu Gefäßverengungen und Lungenkrebs kommen.

Kinder leiden besonders unter dem passiven Rauchen. Nikotinkonsum während einer Schwangerschaft ist dabei besonders gefährlich. Das ungeborene Kind raucht bei der Mutter mit, kann dadurch fehl gebildet sein oder im schlimmsten Fall bereits vor der Geburt sterben. Kleinkinder, die passiv rauchen, leiden öfter unter Asthma und sind häufiger krank als andere Kinder.

Welche Vorteile hat es also, mit dem Rauchen aufzuhören?

Genug Negatives: Bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette sinken Blutdruck und Puls auf ein gesünderes Niveau. Und schon  24 Stunden später sinkt das Herzinfarktrisiko, und auch der Geruchs- und Geschmackssinn findet auf sein Normalniveau zurück. Auch eine Verschleimung der Lunge – eine Folge des Rauchens – und der Raucherhusten können bereits nach wenigen Tagen zurückgehen und bald ganz verschwinden. Bereits nach 3 Monaten erhöht sich die Lungenfunktion um 30% – Kurzatmigkeit ade.

Auch die positiven Langzeitfolgen eines rauchfreien Lebens sind enorm:  Nach 5 Jahren ist das Risiko, an Lungenkrebs zu sterben, bereits um 50% gesenkt, nach 15 Jahren sinkt es auf das Niveau eines Nichtrauchers. Die Haut wird schöner und glatter, die Gesichtsfarbe gesünder. Der gesamte Körper regeneriert sich nach und nach, baut wieder mehr Leistung auf.

Und natürlich freut sich auch der Geldbeutel!

Nichtraucher

Nichtraucher

Mit dem Rauchen aufhören: So können Sie es schaffen

Der gute Vorsatz zu Silvester, mit dem Rauchen aufzuhören, ist also gefasst. Aber wie hält man durch, wenn der Alltag im neuen Jahr wieder zuschlägt, und mit ihm Stress und Sorgen?

Den ersten Schritt in ein rauchfreies Leben haben Sie bereits getan: Sie haben sich fest vorgenommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Eine positive Grundeinstellung und ein fester Wille sind wichtiger Bestandteil, um Nichtraucher zu werden – und dies auch zu bleiben.

Die Devise lautet: Dranbleiben

Versuchen Sie, sich ein rauchfreies Umfeld und positive Grundvoraussetzungen für ein rauchfreies Leben zu schaffen. An den Orten, an denen Sie sonst gerne geraucht haben, richten Sie sich mental rauchfreie Zonen ein. Rauchen Sie z.B. nicht mehr zu Hause, auf dem Balkon oder in der Raucherecke der Firma, in der Sie arbeiten.

Diese Maßnahmen bedeuten eine große Umgewöhnung und können Stress auslösen. Statt zum Glimmstängel zu greifen, genießen Sie jetzt allerdings gutes Essen, frisches Obst und Saft. Lassen Sie es sich ruhig einmal gut gehen. Dazu gehören auch Besuche im Kino oder im Theater –  also  an Orte, die Sie mögen und an denen sowieso Rauchverbot herrscht. Leisten können Sie sich solche Extras jetzt auch, schließlich kaufen Sie keine Zigaretten mehr.

Allerdings gehört zur Rauchentwöhnung auch ein wenig Verzicht: Meiden Sie vor allem in den ersten 12 Wochen Alkohol und Kneipen, in denen geraucht werden darf. Beides mindert Ihre Hemmschwelle. Und Studien zeigen: Wer zwischendrin „nur mal kurz“ eine raucht, hat es schwerer, dauerhaft Nichtraucher zu bleiben. Seien Sie also streng mit sich und belohnen Sie sich dafür an anderer Stelle mit einem tollen Ausflug oder Restaurantbesuch.

Muss ich von heute auf morgen mit dem Rauchen aufhören?

Nein, müssen Sie nicht. Die Schlusspunktmethode, also die Art der Rauchentwöhnung, nach der ab einem bestimmten Zeitpunkt gar nicht mehr geraucht wird, hat zwar ein Erfolgsquote von 80-90%, aber es geht auch anders: Sie können Ihren Nikotinkonsum nach und nach reduzieren. Wichtig ist hierbei, dass Sie täglich schriftlich festhalten, wie viele Zigaretten Sie geraucht haben und sehr ehrlich mit sich sind. Nach ca. 12 Wochen sollten Sie ihren Tabakkonsum so stark reduziert haben, dass Sie ganz mit dem Rauchen aufhören können.

Und wenn ich an Entzugserscheinungen leide?

Entzugserscheinungen können tatsächlich auftreten. Vor allem kann es zu Benommenheit, Zittern, Schwitzen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Gereiztheit und innerer Unruhe kommen.
Jedoch gibt es Mittel, solche Beschwerden zu mildern und Ihnen so zu helfen, einen Rückfall zu vermeiden. Ein einfaches Hausmittel, das sich fast immer bewährt macht, sind Sport und gesunde Ernährung. Gerade als ehemaliger Raucher werden Sie schnell merken, wie gut Ihnen beides tut: Ihre Lunge kann schon kurze Zeit nach der letzten Zigarette besser arbeiten, Sie sind nicht mehr so kurzatmig. Auch Ihre Geschmacksnerven werden wieder feiner und sensibler – und lassen Sie dadurch gutes Essen wieder richtig genießen. Auch ein ausgeglichener Lebensstil mit Ruhe und wenig Stress helfen Ihnen dabei, langfristig Nichtraucher zu bleiben.

Außerdem können Nikotinpflaster oder –kaugummis durch die gezielte und genau dosierte Zufuhr von Nikotin gegen Entzugserscheinungen helfen. Shop-apotheke.com, Ihre Versandapotheke, bietet eine große Palette an Rauchentwöhnungsprodukten von Nicorette und Nicotinell. Die Kaugummis, Pflaster und Lutschtabletten gibt es in verschiedenen Stärkegraden und bieten so jedem genau die richtige Nikotinmenge, um Entzugserscheinungen zu lindern. Hier finden Sie unsere Produktauswahl von Nicorette und Nicotinell.

Rauchentwöhnung

Rauchentwöhnung

Doch egal wie gut all diese Mittel wirken; am Wichtigsten sind Ihr persönlicher Wille und Ihr Glaube daran, dass Sie es ein rauchfreies Leben schaffen können. Deswegen ist der gute Vorsatz zu Silvester, im neuen Jahr nicht mehr zu rauchen, bereits ein wichtiger und großer Schritt in eine Zukunft ohne Nikotinabhängigkeit.

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch und ein schönes neues – und hoffentlich rauchfreies! – Jahr 2013. Bleiben Sie stets gesund!