Inhaltsverzeichnis

stark machen gegen Aids

Mythen und Irrtümer

Wie man sich mit Aids infiziert

Wie man sich infiziert

Wie kann man sich vor Aids schützen?

Wie kann man sich schützen?

Buch

Aufklärung und Verhütung

Das Leben mit HIV

Das Leben mit HIV

stark-gegen-aids.de

Prominente Botschafter

 

HIV und AIDS sind das Gleiche?

Nein. HIV ist das Virus, das AIDS auslösen kann. Menschen, die das HI-Virus in sich tragen, sind nicht automatisch auch an AIDS erkrankt. Vielmehr bricht AIDS erst Jahre nach der HIV-Infektion aus.

HIV

AIDS heißt übersetzt so viel wie „erworbenes Immunschwächesyndrom“. Darunter werden verschiedene zum Teil lebensbedrohliche Symptome zusammengefasst, die durch ein geschwächtes Immunsystem entstehen können, wie zum Beispiel schwere Infektionskrankheiten oder Tumore.

Nein. HIV ist das Virus, das AIDS auslösen kann. Menschen, die das HI-Virus in sich tragen, sind nicht automatisch auch an AIDS erkrankt. Vielmehr bricht AIDS erst Jahre nach der HIV-Infektion aus. AIDS heißt übersetzt so viel wie „erworbenes Immunschwächesyndrom“. Darunter werden verschiedene zum Teil lebensbedrohliche Symptome zusammengefasst, die durch ein geschwächtes Immunsystem entstehen können, wie zum Beispiel schwere Infektionskrankheiten oder Tumore.

Dana Fichtner, Dipl.-Soz.-Päd. (FH) AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.

Man erkennt äußerlich, wenn ein Mensch HIV-positiv ist?

Erkennt man äußerlich, wenn ein Mensch HIV-positiv ist?

Natürlich nicht von außen; dafür ist eine Blutuntersuchung erforderlich, klassischerweise wird ein HIV-Antikörpertest in zwei Stufen durchgeführt („Suchtest“ und „Bestätigungstest).

Kathrin Strohhöfer,AIDS-Beratung Mittelfranken

 Jeder Sexpartner ist ehrlich und offen darüber, ob er HIV-positiv ist?

Sexpartner ist nicht immer ehrlich und offen darüber, ob er HIV-positiv ist

Darauf sollte man sich nicht verlassen, denn viele Infizierte wissen gar nichts von ihrer eigenen Infektion.

So musste sich die Ex-No Angels Sängerin Nadja Benaissa 2010 vor Gericht erklären, da sie selbst HIV-positiv ihre Partnerüber die eigene Infektion nicht in Kenntnis gesetzt hatte und dennoch beim Sex auf ein schützendes Kondom verzichtete. Für die billigende Inkaufnahme der Weitergabe ihrer Infektion erhielt sie eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Dieser Fall macht eines deutlich: Jeder ist für seinen Schutz selbst verantwortlich.

Sarah Herr, AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V.

Ein negativer HIV-Test bietet 100-prozentige Gewissheit, dass man gesund ist?

Bietet ein negativer HIV-Test 100-prozentige Gewissheit, dass man gesund ist?

Leider nicht. Der Test macht keine Aussage über die letzten drei Monate. Das nennt sich diagnostische Lücke. Das Ergebnis macht nur eine Aussage über den Zeitraum davor. est“ und „Bestätigungstest).

Uwe Görke-Gott (positiv) und Benjamin Gott (negativ) seit 13 Jahren ein Paar und seit 2010 verheiratet

Ein Kondom beim Sex ist überflüssig, wenn beide Partner bereits infiziert sind?

Geschlechtsverkehrt mit Kondom

Das kommt darauf an. Wenn auch beide Partner HIV-positiv sind, besteht in bestimmten Situationen die Möglichkeit, dass sie sich gegenseitig mit weiteren HIV-Varianten infizieren. Die Infektion mit mehreren Virusvarianten nennt man Mehrfachinfektion. Die Wissenschaft ist sich noch nicht ganz im Klaren darüber, wie oft so etwas passiert und welche Folgen solche Mehrfachinfektionen auf lange Sicht haben können. Das Risiko für eine Mehrfachinfektion ist wahrscheinlich im ersten Jahr nach der Infektion mit HIV höher. Bei einer HIV-Infektion, die schon länger besteht, scheint das Risiko eher gering zu sein. Bei einer Superinfektion werden auch Virusvarianten übertragen, die gegen bestimmte Medikamente resistent sind. Das schränkt die Möglichkeiten der HIV-Behandlung ein. Aus diesem Grund wird der Schutz weiterhin mit Kondomen empfohlen. Wenn mindestens einer der Partner eine wirkungsvolle Therapie gegen HIV einnimmt, ist eine Mehrfachinfektion kaum möglich.

Dana Fichtner, Dipl.-Soz.-Päd. (FH) AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.

AIDS ist heilbar?

AIDS ist nicht heilbar, allerdings gut behandelbar

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist AIDS nicht heilbar, allerdings gut behandelbar. Nehmen HIV-Positive regelmäßig ihre Medikamente, geht man davon aus, dass sie eine nahezu „normale“ Lebenserwartung haben.

Angelika Staudt, Projektleiterin des Verhütungsexperten Programms, Lebenswandel e.V. Mannheim

HIV-Positive dürfen nicht mehr arbeiten, weil das Ansteckungsrisiko zu groß ist?

HIV-Positiver als Arbeitskollege: Ansteckungsrisiko ist klein

Nein. Es gibt keine berufliche Tätigkeit, einschließlich im medizinischen Bereich, in denen HIV-Positive nicht arbeiten können. Unter entsprechender medikamentöser Behandlung ist die Virusmenge im Blut so gering, dass selbst Mikroverletzungen, die im OP-Bereich vorkommen können, kein Übertragungsrisiko darstellen. Diese Position ist von der Deutschen Gesellschaft für Virologie e.V. und der Deutschen AIDS-Gesellschaft e.V. wiederholt bekräftigt worden

Susann Kowol AVK Sozialprojekte gemeinnützige GmbH

HIV überträgt sich nur durch Geschlechtsverkehr?

HIV überträgt sich nicht nur durch Geschlechtsverkehr

Das ist falsch! Die Hauptansteckungsursache ist ungeschützter Sex(vaginal, anal und oral), Needlesharing bei Drogengebrauch (…) und Muttermilch.

Angelika Staudt, Projektleiterin des Verhütungsexperten Programms, Lebenswandel e.V. Mannheim

HIV ist nur eine lukrative Lüge der Pharmaindustrie?

Aids-Schleife

Das ist lebensgefährlicher Unsinn. Solche Verschwörungstheorien sind längt widerlegt und können Menschen davon abhalten, sich testen zu lassen oder mit einer HIV-Therapie zu beginnen – mit fatalen Folgen für ihre Gesundheit.

Holger Wicht, Pressesprecher Deutsche AIDS-Hilfe e. V.

HIV haben eh nur Schwule?

Übertragungsweg Aids Vorurteile

Immer noch werden die HIV-Infektion und Aids mit Homosexuellen gleichgesetzt. Wir werden mit dieser Tatsache direkt am Telefon konfrontiert und wünschen uns in diesem Zusammenhang eine direkte Ansprache der Jugendlichen in den Schulen, um die Aufklärungsarbeit und Toleranz voranzutreiben.

Nummer gegen Kummer

Divide

Infektionswege – kann man sich infizieren, wenn…?

Viele Menschen sind auch heute noch unsicher im Umgang mit HIV-Positiven Mitmenschen. Um hiermit Schluss zu machen, haben wir die häufigsten Ängste zusammengefasst.

…man sich küsst?

Übertragungsweg Küssen HIV

Nein, Speichel ist keine infektiöse Körperflüssigkeit und auch Verletzungen im Mund sind nicht groß genug, dass man sich anstecken kann.

Sarah Herr,AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V.

…man sich die Hand gibt?

Handschlag

 

Unsere Haut gilt als sicherste Barriere gegen HIV. Bei Hautkontakten, wie dem Händeschütteln oder dem Schmusen, besteht keinerlei Infektionsgefahr.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BzgA

…man sich umarmt?

Vorbehalte gegen Aids-Patienten

Die HIV-Infektion ist sehr schwer zu übertragen. Nur vier Körperflüssigkeiten haben eine ausreichende Konzentration von HI-Viren für ein Infektionsrisiko.Das sind Blut, Sperma, Scheidensekret und Muttermilch. Diese vier Körperflüssigkeiten müssen auf die Schleimhäute einer anderen Person gelangen. Nur von dort aus können sie in den Körper gelangen. Sämtliche Blutprodukte werden in Deutschland schon seit über zwei Jahrzehnten unter anderem auf HIV untersucht. Über das Blut werden sich in Deutschland nur noch Menschen infizieren, die mit HIV kontaminierte Spritzen benutzen.Allen schwangeren

Frauen wird in Deutschland der HIV-Test angeboten. Frauen, die HIV-infiziert wären, könnten sofort mit der antiretroviralen Kombinationstherapie behandelt werden. Bei diesen behandelten Frauen wäre das Risiko des Kindes, sich während der Schwangerschaft oder während der Geburt sich zu infizieren, von einer Wahrscheinlichkeit, die über 20% liegt, auf eine Wahrscheinlichkeit von unter 1% reduziert. HIV-infizierte Frauen dürfen ihr Kind nicht stillen, aber in Deutschland gibt es ausreichend Ersatzmilchprodukte.So bleiben in Deutschland für ein Infektionsrisiko nur ungeschützte Sexualkontakte. Sich im normalen

Alltag, bzw. im Berufsalltag anzustecken, kann ausgeschlossen werden. Deshalb stellte im Oktober 2012 der Nationale AIDS-Beirat beim Bundesministerium für Gesundheit klar, dass HIV-infizierte Menschen bei einer Bewerbung ihre HIV-Infektion nicht mitteilen müssen und dass eine Ablehnung der Bewerbung eine Diskriminierung dieser Menschen darstellt.

Dr. Stefan Zippel, Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie Ludwig-Maximilians-Universität München

…man das gleiche Geschirr nutzt?

Vorurteile HIV

Im Alltag lassen sich keinerlei Einschränkungen feststellen. Ferner muss auch die Wäsche eines Infizierten nicht gesondert gewaschen werden.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BzgA

…man im Schwimmbad aneinander vorbeischwimmt?

HIV Irrtümer

Jegliche Form von Gemeinschaftseinrichtungen stellen keinerlei gesundheitsgefährdende Risikofaktoren dar.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BzgA

…der Toilettendeckel nicht desinfiziert wird?

Übertragungswege Aids - Irrtümer

Selbst wenn fremdes Menstruationsblut am Toilettendeckel anhaftet, wäre dieser Übertragungsweg zu weit. Das HIV Virus ist zu sensibel, um sich auf diesem Wegzu übertragen.

Anna Struve, Aids Hilfe Neumünster

Divide

Wie kann man sich vor HIV schützen?

stark-gegen-aids.de

Das Kondom ist der einzige sichere, wenn auch nicht hundertprozentige Schutz, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Grundsätzlich besteht natürlich ein Risiko, wenn eine Kondompanne passiert sich anzustecken. Allerdings muss man auch wissen, dass eine Übertragung der Erreger nicht so leicht, bzw. nur unter bestimmtem Bedingungen passiert (…) Als erste Maßnahme können Sie die äußere Umgebung des Scheideneinganges abduschen. Sie sollten aber keine Vaginaldusche machen, da es dabei u. U. zu kleinen Verletzungen kommen könnte, in die Viren eindringen könnten. Dann gibt es die Möglichkeit einer sogenannten Postinfektions Prophylaxe (PEP). Vier Wochen lang werden HIV Medikamente eingenommen. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Verkehr, am besten schon innerhalb der ersten zwei Stunden, sollte damit begonnen werden.

R.Wenig, Arzt und Berater bei profamilia

Für HIV-positive Menschen unter erfolgreicher Therapie mit einer Virusmenge im Blut unter der Nachweisgrenze gilt: Wenn diese Situation bereits über ein halbes Jahr besteht und keine weiteren Erkrankungen des Genitaltrakts vorliegen, bedeutet sexueller Verkehr ohne Kondome kein größeres Risiko, als der Geschlechtsverkehr mit Kondomen. Dies wurde von der Schweizerischen Eidgenössischen Kommission für Aids-Fragen (EKAF) bereits vor mehreren Jahren veröffentlicht.

Susann Kowol, AVK Sozialprojekte gemeinnützige GmbHc/o Vivantes Auguste Viktoria-Klinikum

Divide

Aufklärung und Verhütung

Sich über HIV informieren

Aus Foren- sowie Diskussionsbeiträgen bekannter Jugendmagazine wie Mädchen, inTouch oder Bravo geht hervor, dass Jugendliche die potenziellen Gefahren beim ungeschützten Sex herunterspielen, verdrängen und verharmlosen. Kommt die Frage auf, ob der sexuelle Kontakt ohne Kondom nur nach einem erfolgten Aidstest erfolgt, empfinden viele User dies alsmoralischen Vertrauensbruch. Gerade die einschlägigen Vorteile in Bezug auf Aids und HIV halten sich hartnäckig in den Köpfen. Diese Taktik sowie ein zunehmend verklärtes Bild von AIDS und HIV führen in eineproblematische Richtung und im schlimmsten Fall direkt in eine HIV-Infektion. Wenn auch Forschung und Medizin immer weiter voranschreiten, bleibt AIDS eine unheilbare Erkrankung, die unweigerlich zum Tod führt und durchden Einsatz von Kondomen verhindert werden kann.

Eltern haben zum Beispiel die Möglichkeit, täglich bei der Nummer gegen Kummer anzurufen und sich Rat zu suchen. Viele Erwachsene stehen der Problematik von Aids und HIV machtlos gegenüber. Die Berater empfehlen den Eltern ein direktes und offenes Gespräch mit den eigenen Kindern. Schweigen, Verdrängen und Wegschieben ist keine Lösung und endet zwangsläufig in einer Sackgasse. Kindern sowie Jugendlichen gibt das Teamden Rat, bei Fragen und noch so aussichtslosen Problemen die Nummer gegen Kummer zu wählen und so offen wie nur möglich zu reden. Aus der Erfahrung ist hervorgegangen, dass immerein Lösungsweg aus der Hoffnungslosigkeit führt. Das Team wünscht sich ein offeneres Bewusstsein sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit Kondomen und eine unmittelbare Aufklärung in den Schulen und Jugendeinrichtungen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Präventivarbeit?

Schutz vor HIV

Es ist nicht möglich, einen festen Zeitpunkt für den Start der Präventivarbeit festzumachen. Die Empfehlungen in den Rahmenrichtlinien sprechen einen ersten Hinweis für alle Lehrer aus. Doch obliegt es dem Lehrpersonal, den richtigen Zeitpunkt zu treffen und die Reife der

Jugendlichen einzuschätzen. Es lässt sich jedoch generell festlegen, dass eine Aufklärung noch vor den ersten sexuellen Kontakten erfolgen soll – also mit Beginn der Pubertät, die bei Mädchen mit 11 Jahren einsetzt und bei Jungen mit circa 12 Jahren.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Divide

Wie sieht das Leben eines HIV-Patienten aus?

Mit Vorurteilen gegen HIV-Patienten aufräumen

Holly Johnson, britischer Pop-Hymnen Komponist und Kopfder Band Franky Goes To Hollywood ist einer der ersten, der sich in den 80er Jahren öffentlich in den Medien zum Schwulsein bekannte. Er tourt gerade äußerst erfolgreich durch Europa und spricht in diesem Zusammenhang offen über seine HIV-Erkrankung. Mit der Bekanntgabe seiner HIV Erkrankung wurde es still um den Musiker. Heute tritt Holly Johnsongelassener und entspannter als je zuvor auf. Sein aktueller Song “Dancing with no Fear“ verweist autobiografisch auf die Neunzigerjahre und seine Diagnose. Johnson schildert, er habe sich damals in einem „out of order“ Zustand der ständigen Angst vor dem Sterben befunden. Er bezeichnet die Forschung und Aufklärungsarbeit als seine persönliche Rettung:Heute ist der Musiker medikamentös eingestellt. Es geht ihm dementsprechend gut.

Daniel Wüthrichder, mittlerweile seit 26 Jahren HIV-positiv ist, gibt heute an, dass die Diskriminierung der Achtzigerjahre stark abgenommen hat, aber nicht verschwunden ist. Die damalige Verbreitung der Aidserkrankung als Schwulenpest setzte jedem Infizierten einen Stempel auf das Gesicht: Das Urteil HIV-positivhatte etwas von einem unmittelbaren Todeserlebnis, etwas Schmutziges und Verbotenes. Danielbedauert, dass diese Stigmatisierung noch immer in den Köpfen der Menschen existiere: Schließlich habe man sich die Erkrankung durch einen eigenen Fehler zugezogen und könne aus diesem Grund nicht mit dem Mitleid der anderen rechnen.

Divide

Prominente Botschafter

Prominente Botschafter - Stars machen sich stark gegen Aids

Super Nanny Katja Saalfrank über Verhütung, Aufklärung und Diskriminierung

Starke Partner gegen AIDS

Vergiss Aids Nicht e.V. – einer der führenden, privaten Vereine – rückt die Erkrankung wieder zurück in den Fokus unserer Gesellschaft. Kaum ein Thema ist in den Medien derartig überstrapaziert worden wie Aids. Kaum jemand hat noch Lust zuzuhören und nur noch 38 Prozent aller Jugendlichenzwischen 16 und 21 Jahren sehen in AIDS eine gefährliche Erkrankung. Diese gelockerte Einstellung wirkt sich direkt auf das eigeneHandeln aus. Ungeschützter Sex und eine trügerische Risikobereitschaft sind die Folge. Neben Katja Saalfrank machen sich Promis wie Ross Anthony, Jo Halbig, Alexander Brecht und Mimi Kraus in dieser Kampagne stark gegen Aids.

Sarah Conner warb im letzten Jahr gemeinsam mit der Infizierten Doreen (33) für mehr Akzeptanz für HIV-Infizierte. Ich habe HIV und eine starke Stimme an meiner Seite. Habe ich auch Deine? – lautete der Slogan. Beide setzen sich überdiese Message für mehrToleranz ein und zugleich für eine offene Aufklärung.
Eine prominente Botschafterin der UNAIDS-Kampagne ist das ehemalige Spice Girl Victoria Beckham. Sie tritt für eine intensivePrävention und Hilfe für alle HIV-Infizierten weltweit ein. Das Projekt der VereinigtenNationen nimmt in diesem Zusammenhang vor allen Dingen Bezug auf die unhaltbaren

Zustände und die unzureichenden Aufklärung in Afrika. Im Februar dieses Jahres ging es für Victoria Beckham als Botschafterin nach Kapstadt und erlebte die Situation vor Ort, um sich unmittelbaresBildzu machen. Zu den UN-Botschaftern gehören auch Giselle Bündchen und Celine Dion.
In diesem Jahr geht es der Kampagne dem Bundesministeriums für Gesundheit, derDeutschen AIDS Hilfe und Stiftung zum Welt-Aidstag um Toleranz und Solidarität im Umgang mit Aids und HIV. Das Motto „ positiv zusammen leben“ holt die Erkrankung zurück ins Leben und sagt den einschlägigen Stigmatisierungen den Kampf an.