Unsere geliebten Stubentiger sind wahre Reinheitsfanatiker: Im Normalfall verbringt eine Katze rund 3 Stunden am Tag mit der Fellpflege. Dabei entfernt sie mit kleinen Widerhaken auf der Zunge lose Haare und regt gleichzeitig die Durchblutung der Haut an. Trotzdem sollten Sie Ihre Katze in Sachen Fellpflege unterstützen. Was es dabei zu beachten gibt, und wie Sie das Fell Ihres Vierbeiners ganz besonders zum Glänzen bringen, erfahren Sie hier.

Fellpflege – besonders wichtig für Wohnungskatzen

Draußen im Freien streifen sich Katzen an Sträuchern, Baumstämmen oder Gräsern viel mehr Haare ab, als eine Katze in der Wohnung. Reine Wohnungskatzen verschlucken also bei der Fellpflege in der Regel mehr Haare als Freigänger. Diese Haare werden dann normalerweise von der Katze erbrochen. Es kann aber auch vorkommen, dass sich Haarballen bilden, die zu Verdauungsproblemen bis hin zum Darmverschluss führen.

So bürsten Sie richtig

Die Pflege einer kurzhaarigen Katze ist sicher einfacher, als das Kämmen von langem Fell. Langhaarkatzen sollten, wenn möglich, einmal am Tag gekämmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Für die tägliche Pflege sollten Sie zuerst mit einem breit gezahnten Metallkamm so kämmen, wie das Fell fällt und danach einen schmal gezahnten Kamm verwenden.
Viele Katzen genießen auch eine Massage mit einer speziellen Bürste, zum Beispiel die Trixie Katzenbürste. Starten Sie beim Bürsten Ihres Stubentigers immer an den Beinen, danach folgt der Rücken und zum Schluss der Bauch. Eine kleine Streichel-Pause zwischendurch wirkt entspannend. Denken Sie daran, das Fell Ihrer Katze niemals gegen den Strich zu bürsten.

  • Bürsten Sie immer nur in Wuchsrichtung des Katzenfells
  • Bürsten Sie bei langhaarigen Katze erst das Unterfell, in dem Sie das Deckfell leicht anheben. Im zweiten Schritt können Sie dann das gesamte Fell durchkämmen
  • Achten Sie auf die Wahl des richtigen Kamms/der richtigen Bürste. Wie breit gezinkt der Kamm sein sollte, hängt von der Dichte des Fells ab
  • Während des Fellwechsels sollten Kurzhaarkatzen alle zwei Tage und Langhaarkatzen täglich gebürstet werden
  • Zu viel bürsten ist kaum möglich, denn es werden nur Haare entfernt, die sowieso schon lose sind

Unser Tipp: der FURminator

Der FURminator ist ein Spezialkamm, der lose Haare besonders effektiv entfernt. Während man mit normalen Bürsten und Kämmen fast täglich Hand anlegen muss, entfernt der FURminator in 5 bis 10 Minuten zwei mal in der Woche genau so viele Haare. Der FURminator sorgt laut Herstellerangaben für bis zu 90% weniger lose Haare schon nach ein bis zwei Behandlungen.
Den Spezialkamm gibt es in unterschiedlichen Ausführungen je nach Größe und Felllänge der Katze. Übrigens perfekt in Kombination mit dem Anti-Haarballen Trockenspray.

Pflege von Innen: das sorgt für schönes Fell

Auch mit der richtigen Ernährung können Sie Ihre Katze unterstützen: Für ein gesund aussehendes Fell, sind vor allem ungesättigte Fettsäuren wichtig. Die Vitamine A, B und E sowie Zink und Kupfer können für ein glattes, glänzendes Fell sorgen. Es gibt einige Präparate, in Form von Pasten oder Tabletten, die für das Fell wichtige Stoffe enthalten. Zum Beispiel FeliConcept® Tabletten.

Fazit: Regelmäßiges Bürsten kann also die Bildung von Haarballen vermindern, denn die Zahl der verschluckten Haare wird deutlich reduziert. Unser Tipp: Unterstützen Sie Ihre Samtpfote mit einer Malzpaste. Das verhindert zwar nicht die Bildung von Haarballen, kann aber eine Verstopfung vermeiden, denn die Malzpaste, zum Beispiel von Gimpet, fördert den Transport der Nahrung und somit auch den natürlichen Abgang verschluckter Haare.