Winterzeit ist Erkältungszeit – das betrifft uns Menschen genau so, wie unsere geliebten Stubentiger. Wenn das Näschen der Katze läuft, sie niest und ihre Augen tränen, kann es sich um einen „gewöhnlichen“ Schnupfen handeln. Lassen die Symptome nach einigen Tagen nicht nach, könnte es allerdings auch eine sehr ernsthafte Erkrankung sein: Katzenschnupfen. In unserem aktuellen Blog-Beitrag erfahren Sie mehr zu dieser Katzenkrankheit.

Nicht so harmlos, wie es klingt.

Katzenschnupfen klingt erst einmal harmlos und ist keinesfalls zu verwechseln mit einer „normalen“ Erkältung. Katzenschnupfen ist eine schwere Erkrankung der oberen Atemwege, meist ausgelöst durch verschiedene Viren und Bakterien. Ein Lichtblick: Wenn die Krankheit früh entdeckt und behandelt wird, sind die Heilungschancen der Katze gut.

Was genau ist Katzenschnupfen?

Katzenschnupfen ist der Oberbegriff für verschiedene ansteckende Erkrankungen der Atemwege und Schleimhäute der Katze. Meistens sind Nase, Maulhöhle und Augen betroffen. Häufig sind sogar unterschiedliche Erreger dafür verantwortlich, die sich gegenseitig noch verstärken können. Die Katze zeigt grippeähnliche Symptome, apathisches Verhalten, Atemwege und Bindehaut sind stark entzündet. Dazu kann Husten auftreten, der sich im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung entwickelt. Wird Katzenschnupfen nicht behandelt, kann die Krankheit zum Tod des Tieres führen.

Wie stecken sich Katzen an?

Meistens wird Katzenschnupfen durch direkten Kontakt übertragen. Eine Ansteckung über Tröpfchen- oder Schmierinfektion ist auch möglich. Selbst wir Menschen können Überträger sein. Die Krankheit wird durch Körperflüssigkeiten weitergegeben. Wenn eine Katze zum Beispiel niest, verteilen sich die Erreger und können sogar eine Zeit lang ohne Wirt überleben.

Wie könnt Ihr Eure Katze schützen?

Gegen einige Viren gibt es Impfungen. Da sich viele Katzen bereits im Kittenalter infizieren, sollte eine Grundimmunisierung in der achten und nochmals in der zwölften Woche erfolgen. Ungeimpfte Katzen sind weitaus häufiger von Katzenschnupfen betroffen als regelmäßig geimpfte Tiere, besonders wenn sie Freigänger sind.

Entdecken Sie bei Ihrer Katze einen Schnupfen, suchen Sie am besten Ihren Tierarzt auf. Denn nur mit Antibiotika kann verhindert werden, dass die bakterielle Infektion sich weiter ausbreitet. Außerdem kann der Tierarzt anhand einiger Tests genau erkennen, ob es sich tatsächlich um Katzenschnupfen handelt.

So erkennen Sie Katzenschnupfen: Symptome auf einen Blick.

Erste Anzeichen:

– Fieber
– Appetitlosigkeit
– Abgeschlagenheit
– Apathisches Verhalten

Weitere Symptome

– Eitriger Nasen- und Augenausfluss
– Bindehautentzündung
– Niesen und Husten
– Atemprobleme
– Bläschen/Geschwüre in der Maulhöhle
– Erbrechen
– Lungenentzündung

Tipps aus Ihrer Online-Apotheke.

Es gibt viele Produkte, die das Immunsystem der Katze stärken können, zum Beispiel astorin® ImmuStim K. Falls Ihre Katze durch die entzündete Maulhöhle das Fressen verweigert, sollten Sie auf ein hochwertiges Nassfutter, zum Beispiel von OrganicVet Sensitive umsteigen. Wenn Ihr Tier an Katzenschnupfen erkrankt ist, kann es hilfreich sein, auf eine erhöhte Sauberkeit zu achten und ein geeignetes Mittel speziell für Katzen zu verwenden, z. B. Bactazol®.