Die Ursachen für Nervosität und innere Unruhe können ganz unterschiedlich sein – oft fehlt uns im heutigen hektischen Alltag einfach die Zeit um zu entspannen oder neue Kraft zu tanken. Die Folgen sind dann fast immer gleich: Durch zu wenig Erholung kommt es zu Anspannungen am Tag und einer unruhigen Nacht. Erfahren Sie hier, was Sie gegen die innere Unruhe machen können und wie Sie mit sanften Mitteln am Abend besser abschalten können.

Innere Unruhe: die Ursachen

Zu viel Stress oder Prüfungsangst – jeder hat im Laufe seines Lebens schon einmal Phasen gehabt, in denen man den täglichen Anforderungen mit Angst oder Nervosität begegnet. Die Ursachen für diese innere Unausgeglichenheit können entweder an äußeren Einflüssen oder auch an uns selber liegen:

Äußere Einflüsse

  • zu viel negativer Stress
  • Hektik durch Termindruck und übermäßige Arbeitsbelastung
  • übermäßige Anforderungen unserer Mitmenschen
  • Reizüberflutung
  • belastende Lebenssituationen

Innere Einflüsse

  • zu hohe Anforderung an uns selbst
  • Überempfindlichkeit gegenüber Kritik anderer
  • Enttäuschungen
  • nicht abschalten können
  • sich über alles aufregen

Mögliche Folgen

Es ist wichtig, dass nach einer Anspannungsphase eine Entspannungsphase folgt. Dazu gehört eine ruhige Atmung und eine erniedrigte Herzfrequenz mit verminderter Kreislaufleistung – das alles dient der Erholung unseres Körpers. Bleibt diese Erholung über einen längeren Zeitraum aus, kann das Folgen für uns haben: Unsere Abwehrkräfte werden geschwächt und Erreger haben leichtes Spiel, als Langzeitfolgen können aber auch ernste Erkrankungen auftreten. Und auch unsere Psyche wird angegriffen. Denn genau wie unser Körper braucht auch unser Geist Zeit um sich zu erholen. Bleibt die Erholung aus, kann es im schlimmsten Fall sogar zu Depressionen kommen.

Das können Sie selber machen: Tipps für mehr Entspannung

  • Bei zu hoher Arbeitsbelastung sollten Sie Ihre Mitmenschen um Hilfe bitten, sei es im Job oder im privaten Umfeld
  • Verbannen sie überflüssige Termine aus Ihrem Alltag
  • Machen Sie sich für jeden Tag einen Plan und bauen Sie bewusste Phasen der Entspannung ein
  • Schaffen Sie räumlichen Abstand zu der Umgebung, die für Sie Stress bedeutet: Ein Spaziergang in der Natur lässt die Gedanken zur Ruhe kommen
  • Schließen Sie den Tag bewusst ab. Für einen erholsamen Schlaf sollten Sie 2 Stunden vor zu Bett gehen Ihr Tagesprogramm beendet haben
  • Verzichten sie auf anregende Getränke mit Koffein
  • Nehmen Sie vor dem Schlafengehen ein warmes Bad, zum Beispiel mit Kräutersätzen aus Lavendel
  • Auch Bewegung kann gegen die Nervosität wirken. Powern Sie sich einfach aus
  • Fällt das Abschalten schwer, kann man auf zahlreiche natürliche Mittel zurück greifen, zum Beispiel Produkte mit Bachblüte

Sanfte Hilfe gegen Nervosität aus der Natur

Lavendel, Kamille, Baldrian, Hopfen oder Melisse: Die Natur hält viele pflanzliche Mittel gegen innere Unruhe und Nervosität bereit. Diese pflanzlichen Wirkstoffe gibt es als Tabletten, Tropfen oder auch als Tee oder in verschiedenen Aroma-Bädern. Aber bitte denken Sie immer daran: eine langfristige Phase der inneren Unruhe ist keine Sache der Selbstmedikation – sprechen Sie in diesem Fall immer mit Ihrem Arzt