Die richtige Ernährung ist entscheidend für ein gesundes Kaninchenleben. Als sogenannte Dauerfresser, sollten die kleinen Nager den ganzen Tag etwas zu „mümmeln“ haben. Hauptbestandteil der Nahrung ist dabei immer frisches Grünfutter und hochwertiges Heu. Was sonst noch so auf Kaninchen Speiseplan gehört und wertvolle Tipps für die Fütterung, haben wir Ihnen in diesem Blog-Beitrag zusammengestellt.

Das Grundfutter.

Wie schon erwähnt, Kaninchen mögen es am liebsten frisch: Im Frühjahr, Sommer und Herbst können Sie einen Teil des Futters ganz einfach selber pflücken. Denn Wiesenpflanzen und Kräuter sind das natürlichste Futter für Kaninchen. Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, Ihrem Kaninchen selbst etwas zu pflücken, eignen sich auch Blattgemüse und Gemüsegrün, wie zum Beispiel Karottengrün, Kohlrabiblätter und Stangensellerie besonders gut.

Das Raufutter.

Auch Gemüse, Obst und Kräuter können auf dem Speiseplan unsere Langohren für Abwechslung sorgen. Reichen sie Frischfutter nur in kleineren Mengen. Testen Sie einfach, was Ihre Kaninchen mögen und vertragen. Vermeiden sie dabei schnelle Futterumstellungen und gewöhnen Sie Ihre Tiere immer langsam an neues Frischfutter. Füttern Sie Obst und Gemüse der Saison, möglichst aus Bio-Anbau. Es gibt außerdem viele Nahrungsergänzungsmittel, die mit verschiedenen Kräutern einen Nährstoffmangel ausgleichen können, zum Beispiel RodiCare® uro, Critical Care oder PlantaHepar

Das Trockenfutter.

Trockenfutter gibt es in fertigen Futtermischungen. Oft enthält es zu wenige Anteile an Trockengrün und Gemüse und zu viel Getreide. Falls sie Ihrem Kaninchen ein Trockenfutter zufüttern möchten, sollten Sie auf eine gute Qualität achten. Trockenfutter ist nur als Ergänzung in der Kaninchen-Fütterung zu betrachten.

Allgemeine Tipps auf einen Blick :

– Bieten Sie Ihrem Kaninchen zweimal täglich Frischfutter an
– Halten Sie regelmäßige Fütterungszeiten ein
– Gewöhnen Sie Ihre Kaninchen langsam an neues Futter
– Grünfutter sollte immer sauber und frisch sein
– Das Futter darf nicht direkt aus dem Kühlschrank gefüttert werden
– Obst und Gemüse immer vor dem Füttern waschen
– Sammeln Sie Grünfutter nicht an Straßenrändern oder auf gespritzten Wiesen
– Heu und Wasser sollten immer zur freien Verfügung stehen
– Einmal in der Woche darf es auch mal ein Knabberzweig sein (Buche, Weide, Linde, Ahorn oder Erle)
– Nicht gefüttert werden dürfen Zweige von Steinobstbäumen oder Ziergehölzen

Beispiel für ein Kaninchen-Menü.

– 2 mal täglich, am besten morgens und abends, eine Handvoll Grünfutter, zum Beispiel Gras, Kräuter, Löwenzahn oder das Grün von Karotten oder Kohlrabi.
– Dazu kleinere Stücke Kohlrabi, Apfel, Karotte, Sellerie oder Brokkoli
– 1 mal täglich gibt es außerdem eine ausreichende Portion Heu und frisches Wasser
– 1 mal wöchentlich frische Knabberzweige