Die meisten Unfälle passieren im Haushalt – ob beim Zubereiten von Speisen, beim Basteln oder bei der Gartenarbeit, ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit genügt und schon hat man sich an einem spitzen Gegenstand geschnitten oder gestoßen. Für den Fall der Fälle ist es ratsam, die wichtigsten Dinge für die Wundversorgung griffbereit in der Hausapotheke zu haben. Dazu gehören eine Auswahl an Pflastern, Verbandsmaterial, sterile Kompressen, Wundund Heilsalbe und Desinfektionsmittel. Unsere Hausapotheke-Checkliste hilft Ihnen beim Zusammenstellen.

Kleine Wunden richtig versorgen.

Schürfwunden und kleine Schnittwunden, die nicht stark bluten, können einfach selbst behandelt werden. Ob eine Wunde in Eigenregie behandelt werden kann, hängt natürlich immer von der Schwere der Verletzung ab. Tiefe oder klaffende Wunden gehören immer in die Hände eines Arztes, ebenso Bissverletzungen, zum Beispiel durch einen Hund. Besonders wichtig: Überprüfen Sie Ihren Impfstatus in Bezug auf Tetanus!

Die 4 Punkte der Wundversorgung.

Reinigen der Wunde.

Ist die oberste Hautschicht verschmutzt, dann spülen Sie diese gründlich mit lauwarmen Wasser (Trinkwasser) aus! Falls in der Wunde kleine Steinchen stecken, sollten Sie diese besser nicht selbst herausziehen, sondern lieber einen Arzt aufsuchen. Befinden sich Splitter oder Steinchen an der Oberfläche der Wunde, können Sie diese vorsichtig mit einer Pinzette entfernen.

Desinfizieren der Wunde.

Gleich nach der Reinigung sollte die Wunde desinfiziert werden. Ganz gleich ob Salbe oder Spray – Wunddesinfektionsmittel verhindern das Eindringen von Keimen und können so verhindern, dass die Wunde sich entzündet.

Abdecken der Wunde.

Verwenden Sie bei großflächigen Verletzungen eine Wundauflage. Das kann z. B. eine sterile Kompresse sein, die sie mit einer Mullbinde auf der Wunde befestigen. Bei kleineren Verletzungen reicht ein Pflaster. Pflaster gibt es in Ihrer Online-Apotheke in vielen Formen und besonders günstig, neu sind zum Beispiel Feuchtpflaster mit einer gelhaltigen Auflage, die Wunden rascher abheilen lassen.

Beobachtung der Wunde.

Der regelmäßige Blick unter das Pflaster, kann vor einer Infektion schützen. Beobachten Sie, ob die Wunde gut verheilt oder ob sich evtl. die Haut darum rötet, anschwillt und warm anfühlt. Wenn Sie eine derartige Veränderung der Wunde feststellen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.