Für alle, die davon noch nichts gehört haben, klingt es erstmal etwas seltsam. Und zugegeben: Das Gefühl beim ersten Mal, ist wirklich ein wenig gewöhnungsbedürftig. So eine Nasendusche kann allerdings eine gute Methode sein, um lästigen Schnupfen loszuwerden und die verstopfte Nase von festsitzendem Schleim zu befreien. Wer sich also beim ersten Kribbeln der Nase, das salzige lauwarme Wasser „reinzieht“, kann Krankheitserreger einfach wieder ausspülen.

Nur Wasser reicht nicht: auf das Salz kommt es an.

Das A und O bei einer Nasendusche ist natürlich die Lösung, mit der gespült wird. Am angenehmsten ist eine isotonische Salzlösung. Eine zu hohe Konzentration in der Lösung kann die Nasenschleimhaut reizen oder in der Nase brennen. Deshalb sollten Sie auch niemals nur mit Wasser und auch nicht mit normalem Speisesalz spülen, sondern immer ein spezielles Nasenspülsalz oder Kochsalz in pharmazeutischer Qualität benutzen.

So funktioniert die Nasendusche:

Am besten duschen Sie Ihre Nase über einem Waschbecken. Führen Sie dazu die Öffnung der Nasendusche an ein Nasenloch und neigen Sie Ihren Kopf dabei leicht zur Seite. Halten Sie bei diesem Vorgang Ihren Mund leicht geöffnet, damit die Salzlösung nicht in den Rachen, sondern aus dem anderen Nasenloch wieder heraus fließen kann. Anschließend sanft schnäuzen und den Vorgang mit dem anderen Nasenloch wiederholen. Denken Sie daran, nach jeder Nasendusche, das Gefäß und den Aufsatz gründlich zu reinigen und vollständig trocknen zu lassen, damit Viren und Bakterien sich dort nicht einnisten können.

Wie oft die Nase duschen?

Wenn Sie zur reinen Prophylaxe spülen, können Sie 1 bis 2 Mal die Woche spülen. Die Nasenspülungen können davor schützen, sich mit Schnupfenviren anzustecken. Schmutzpartikel oder auch Keime werden einfach aus der Nase herausgespült. Bei einem akuten Schnupfen kann das Spülen der Nase regelrecht befreiend wirken. Wenden Sie die Nasendusche 1- bis 3-mal täglich an, um Schleim zu lösen und die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen. Ist die Schleimhaut der Nase allerdings zu sehr angeschwollen und die Nase komplett „verstopft“, kann es passieren, dass die Spülflüssigkeit nicht richtig abfließt. In diesem Fall hilft die Nasendusche nur bedingt. Auch bei stark entzündeten Nebenhöhlen raten Experten von einer Nasendusche ab. Klären Sie am besten vorher mit Ihrem Arzt, ob eine Nasendusche für Sie hilfreich und sinnvoll ist.